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100 mm Nass-Polierscheiben / Körnung 50 - 3000

Artikel-Nr.: 311003301

100 mm Nass-Polierscheiben / Körnung 50 - 3000

100 mm Nass-Po­lier­schei­ben Kör­nung 50 bis 3000 (Art. 311003301)

Wenn eine Na­tur­stein­flä­che wirk­lich spie­geln soll, ist der Nass­schliff der Weg dort­hin. Diese Klett-Po­lier­schei­ben in sieben Kör­nun­gen von K 50 bis K 3000 ar­bei­ten mit Was­ser­küh­lung: hö­he­rer Glanz­grad, deut­lich län­ge­re Stand­zeit und kein Staub. Für alle Na­tur­stei­ne, zum Ent­gra­ten und An­fa­sen von Fein­stein­zeug.

Ø 100 mm
Durch­mes­ser
K 50–3000
Kör­nun­gen
M14 + Klett
Auf­nah­me
nass
An­wen­dung

Warum nass mehr Glanz bringt

Beim Po­lie­ren ent­steht Rei­bungs­wär­me, und Wärme ist der Feind einer ha­rz­ge­bun­de­nen Schei­be: Das Harz er­weicht, schmiert über die Dia­mant­spit­zen und das Pad ver­glast. Wasser führt diese Wärme ab, spült gleich­zei­tig den Abtrag aus der Schleif­zo­ne und hält die Dia­mant­schicht offen. Das Er­geb­nis ist die Kom­bi­na­ti­on, die tro­cken nicht zu er­rei­chen ist:

Hö­he­rer Glanz­grad

Die Dia­mant­schicht bleibt offen und ar­bei­tet gleich­mä­ßig – das ist die Vor­aus­set­zung für echten Hoch­glanz.

Län­ge­re Stand­zeit

Ohne Hit­ze­stau hält das Pad ein Viel­fa­ches, gerade bei den feinen Kör­nun­gen.

Kein Fein­sta­ub

Der ge­sund­heit­lich ent­schei­den­de Punkt: statt lun­gen­gän­gi­gem Qua­rz­staub ent­steht Schlamm, den man auf­neh­men kann.

Küh­le­re Fläche

Keine Brand­fle­cken auf po­lier­ten Ober­flä­chen und in dunk­len Na­tur­stei­nen.

Diese Schei­ben nicht tro­cken laufen lassen

Die Bin­dung dieser Pads setzt Was­ser­küh­lung voraus. Tro­cken steigt die Tem­pe­ra­tur in der Schleif­zo­ne sofort an, das Harz schmiert und das Pad ist nach we­ni­gen Mi­nu­ten hin­über – ein Scha­den, der nicht als Ver­schleiß gilt. Für den Tro­cken­schliff führen wir eine eigene Aus­füh­rung.
Diese Po­lier­schei­ben brau­chen einen Stütz­tel­ler mit M14-Ge­win­de und Klett­flä­che. Er ist bei Ein­zel­schei­ben nicht dabei – wir führen ihn se­pa­rat, unter an­de­rem als Me­cha­nic Cen­trum­PRO 2.0 mit Zen­trier­bund und als ma­gne­ti­schen Click-Lock PRO.

Der häu­figs­te Fehler: viel zu hohe Dreh­zahl

Po­lier­schei­ben sind ha­rz­ge­bun­den und laufen um ein Viel­fa­ches lang­sa­mer als Trenn­schei­ben. Die Her­stel­ler nennen für Ø-100-mm-Pads Gren­zen im Be­reich von rund 3.000 bis 3.500 U/min – RUBI gibt für seine Tro­cken-Po­lier­schei­ben max. 3.000 U/min an, DiSTAR für den Click-Lock-PRO-Teller max. 3.500 U/min. Ein 125-mm-Win­kel­schlei­fer ohne Dreh­zahl­re­ge­lung dreht da­ge­gen etwa 11.000 U/min – also gut das Drei­fa­che. Das Harz über­hitzt, das Pad ver­glast oder löst sich, und die Fläche be­kommt Brand­fle­cken. Für Po­lier­ar­bei­ten brau­chen Sie eine re­gel­ba­re Ma­schi­ne oder einen Po­lie­rer.

Die Kör­nungs­fol­ge ist keine Emp­feh­lung, son­dern Pflicht

Jede Kör­nung hat genau eine Auf­ga­be: das Kratz­mus­ter der vor­he­ri­gen Kör­nung zu be­sei­ti­gen. Eine K-400-Schei­be kann die Riefen einer K-50-Schei­be nicht ent­fer­nen – sie po­liert nur den Grund zwi­schen ihnen glatt. Das Er­geb­nis sieht auf der Bau­stel­le gut aus und zeigt sich unter Streif­licht als deut­li­ches Rie­fen­mus­ter.

Die Faust­re­gel

Von einer Kör­nung zur nächs­ten höchs­tens ver­dop­peln. 50 → 100 → 200 → 400 ist rich­tig. 50 → 400 ist der Fehler, der die meis­ten Kanten kostet.
Um­ge­kehrt gilt: Sie müssen nicht bis K 3000 gehen. Für eine ge­bro­che­ne Schnitt­kan­te an einer Fliese, die später in der Fuge sitzt, ist K 200 voll­kom­men aus­rei­chend. Die hohen Kör­nun­gen brau­chen Sie nur, wenn die Fläche sicht­bar bleibt und glän­zen soll.

Welche Kör­nung wofür

K 50 – K 60Grober Abtrag: schar­fe Schnitt­kan­ten bre­chen, Aus­brü­che weg­neh­men, Fase an­le­gen. Hin­ter­lässt sicht­ba­re Riefen.
K 100 – K 120An­glei­chen: die Riefen des Grob­schliffs her­aus­neh­men, Kante auf Form brin­gen.
K 200Zwi­schen­schliff: gleich­mä­ßi­ge, matte Ober­flä­che ohne Ein­zel­rie­fen.
K 400Fein­schliff: sei­den­matt. Für viele Bau­stel­len­kan­ten ist hier Schluss.
K 600 – K 800Beginn der Po­li­tur: erster Glanz, die Ober­flä­che wird ge­schlos­sen.
K 1500Hoch­glanz-Vor­stu­fe: deut­li­cher Glanz, noch kein Spie­gel.
K 3000Hoch­glanz: spie­geln­de Ober­flä­che, wie bei po­lier­ten Na­tur­stein­plat­ten.
BUFFEnd­po­li­tur ohne Abtrag – nimmt nur noch den letz­ten Schlei­er.

Ar­beits­tech­nik nass

1
Was­ser­zu­fuhr zuerst
Erst Wasser, dann die Ma­schi­ne star­ten. Ein tro­ckener Anlauf reicht schon, um das Pad zu schä­di­gen.
2
Dreh­zahl her­un­ter­re­geln
Höhere Dreh­zahl schleu­dert nur das Wasser weg, statt schnel­ler zu po­lie­ren.
3
Flach auf­set­zen, in Bahnen ar­bei­ten
Bahnen zur Hälfte über­lap­pen. Keine Kante auf­set­zen.
4
Schlamm lau­fend ab­neh­men
An­trock­nen­der Schleif­schlamm mit grobem Korn ist die häu­figs­te Ur­sa­che für Krat­zer in der fer­ti­gen Fläche.
5
Pad zwi­schen den Kör­nun­gen aus­spü­len
Und die Fläche gründ­lich ab­wa­schen, bevor Sie die nächs­te Stufe auf­set­zen.
Nass­ar­bei­ten mit Netz­be­trieb immer über einen FI-Schutz­schal­ter. Wo mög­lich, ar­bei­ten Sie mit einer Ma­schi­ne mit Was­ser­zu­fuhr statt mit einem Was­ser­schlauch neben der Fläche.

Wenn das Pad nicht mehr greift, ist es oft nicht ver­braucht

Auch Dia­mant­pads ver­gla­sen: Abtrag und Bin­de­mit­tel schmie­ren die Dia­mant­spit­zen zu. Das Pad wird spie­gel­blank, glei­tet über die Fläche und trägt nichts mehr ab – obwohl noch Dia­mant darauf ist.

  • Er­kenn­bar an einer glat­ten, glän­zen­den Pad­ober­flä­che.
  • Das Pad rutscht, statt zu grei­fen.
  • Ab­hil­fe: ein paar Züge auf einem ab­ra­si­ven Ma­te­ri­al – Schärf­stein, Gas­be­ton, Bims­stein oder eine grobe Be­ton­plat­te.
  • Bei Nass­pads hilft oft schon Aus­spü­len unter Wasser, um den Schlamm aus der Dia­mant­schicht zu holen.

Dreh­zahl prüfen, Schutz­aus­rüs­tung tragen

Die zu­läs­si­ge Dreh­zahl des Pads oder der Schei­be muss min­des­tens so hoch sein wie die Dreh­zahl, mit der Ihre Ma­schi­ne läuft. Schutz­bril­le, Ge­hör­schutz und Atem­schutz sind beim Tro­cken­schliff von Ke­ra­mik und Na­tur­stein Pflicht. Beim Nass­schliff mit Strom in der Nähe: Ma­schi­ne über FI-Schutz­schal­ter be­trei­ben.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartDia­mant-Po­lier­schei­be für Nass­schliff, ha­rz­ge­bun­den
Durch­mes­serØ 100 mm
Kör­nun­genK 50, K 100, K 200, K 400, K 800, K 1500, K 3000
Auf­nah­meM14 mit Klett­ver­schluss
An­wen­dungNass­schliff
Ein­satzHoch­glanz­po­lie­ren aller Na­tur­stei­ne, Ent­gra­ten und An­fa­sen von Fein­stein­zeug
Be­son­der­heitschnel­ler Wech­sel über Klett­auf­nah­me
Ar­ti­kel­num­mer311003301
Her­stel­lerFlie­sen Alfers
Was ist der Un­ter­schied zu den Tro­cken­schei­ben?
Die Bin­dung. Nass­pads setzen Was­ser­küh­lung voraus und er­rei­chen damit mehr Glanz und mehr Stand­zeit. Tro­cken­pads sind für den Ein­satz ohne Wasser aus­ge­legt.
Brau­che ich eine spe­zi­el­le Ma­schi­ne?
Sinn­voll ist ein Nass­schlei­fer oder Po­lie­rer mit Was­ser­zu­fuhr und Dreh­zahl­re­ge­lung. Be­helfs­wei­se geht ein re­gel­ba­rer Win­kel­schlei­fer mit ex­ter­ner Was­ser­zu­fuhr – dann zwin­gend über FI-Schutz­schal­ter.
Bis zu wel­cher Kör­nung muss ich gehen?
Für Hoch­glanz auf Na­tur­stein bis K 3000. Wer bei K 800 auf­hört, be­kommt eine schöne sei­den­mat­te Fläche, aber keinen Spie­gel.
Kann ich damit auch Fein­stein­zeug­kan­ten an­fa­sen?
Ja, das ist einer der Haupt­an­wen­dungs­fäl­le. Für die Fase rei­chen die groben Kör­nun­gen; nur wenn die Fliese po­liert ist, ar­bei­ten Sie höher nach.

Welche Kör­nung brau­chen Sie wirk­lich?

Sagen Sie uns, was am Ende sicht­bar bleibt – eine Fu­gen­kan­te, eine Geh­rung oder eine po­lier­te Sicht­flä­che. Wir sagen Ihnen, bei wel­cher Kör­nung Sie auf­hö­ren können und welche Stufen Sie dafür brau­chen.

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Die folgenden Hinweise gelten allgemein für die Produkte in unserem Shop. Sie sollen die sichere Nutzung unterstützen und Risiken verringern.

Produktspezifische Angaben — Bedienungsanleitung, Sicherheitsdatenblatt und die Kontaktdaten des Herstellers — finden Sie zu jedem Artikel in den Bereichen „Medien & Dokumente“ und „Hersteller“.

1. Bestimmungsgemäße Verwendung

Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder den privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere

Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sind, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblatt

Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Beides finden Sie zum jeweiligen Artikel im Bereich „Medien & Dokumente“. Sollten die Dokumente dort nicht hinterlegt sein, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers; die Kontaktdaten stehen im Bereich „Hersteller“.

4. Montage und Installation

Falls das Produkt eine Montage oder Installation erfordert, folgen Sie den Anweisungen des Herstellers. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen empfehlen wir, qualifiziertes Fachpersonal hinzuzuziehen. Eine unsachgemäße Installation kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder einer kürzeren Lebensdauer des Produkts führen.

5. Wartung und Überprüfung

Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Sie Defekte feststellen. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

6. Lagerung und Umgebungsbedingungen

Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen — Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebung. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

7. Persönliche Schutzausrüstung

Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung, zum Beispiel Handschuhe, Schutzbrille oder Atemschutz — insbesondere bei Arbeiten mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Die konkreten Anforderungen stehen in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege

Reinigen Sie das Produkt und die genutzten Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder vernachlässigte Pflege kann Funktion und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung

Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den örtlichen Vorschriften. Beachten Sie die besonderen Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe und elektronische Komponenten. Weitere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung oder bei Ihrem zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Fragen zum Produkt

Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie zum jeweiligen Artikel im Bereich „Hersteller“. Halten Sie dabei bitte die Modell- und Seriennummer bereit. Sind dort keine Kontaktdaten hinterlegt, hilft Ihnen unser Kundenservice weiter.

Wichtiger Hinweis

Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die Angaben in der Bedienungsanleitung, im Sicherheitsdatenblatt und in weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

Fliesen Alfers

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