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DiSTAR Diamanttrennscheibe Butterfly Ø 45 mm, Schaft 3,2 mm (Art. FA11058)Die Butterfly ist eine Scheibe für Rotationswerkzeuge, nicht für Winkelschleifer: Der Schaft misst 3,2 mm – das entspricht 1/8 Zoll und damit der gängigen Spannzangengröße von Geräten der Dremel-Klasse. Mit 0,6 mm Schnittbreite und einem empfohlenen Drehzahlbereich von 15.000 bis 20.000 U/min ist sie für feine Ausschnitte und Detailarbeiten in Feinsteinzeug gemacht.Ø 45 mmDurchmesser0,6 mmSchnitt-Breite3,2 mmSchaft15–20.000U/minPasst sie auf Ihre Maschine?Der Schaft von 3,2 mm entspricht 1/8 Zoll. Das ist die Standardspannzange von Rotationswerkzeugen – Dremel und Baugleiche. Auf einen Winkelschleifer passt diese Scheibe nicht: weder mechanisch noch von der Drehzahl her, denn ein 125er dreht rund 11.000 U/min und liegt damit unter dem empfohlenen Bereich.Warum eine kleine Scheibe langsamer schneidet – auch bei gleicher DrehzahlEine Diamantscheibe schneidet nicht über die Drehzahl, sondern über die Umfangsgeschwindigkeit: darüber, wie schnell das Diamantkorn am Scheibenrand über das Material fährt. Und die hängt am Durchmesser. Bei halbem Durchmesser ist bei gleicher Drehzahl auch nur die halbe Geschwindigkeit im Schnitt. Deshalb ist eine Mini-Scheibe auf einem normalen Winkelschleifer nicht schnell, sondern langsam:Ø 125 mm bei 11.000 U/minrund 72 m/s – der Normalfall am WinkelschleiferØ 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/sØ 50 mm bei 11.000 U/minrund 29 m/s – weniger als die HälfteØ 45 mm bei 20.000 U/minrund 47 m/s – deshalb brauchen kleine Scheiben schnelle MaschinenØ 54 mm bei 20.000 U/minrund 57 m/sWas das für die Praxis heißtEine Mini-Scheibe arbeitet sich langsamer durch das Material – das ist normal und kein Mangel. Der Fehler, den fast jeder macht: mit Druck nachhelfen. Druck erzeugt aber nur Wärme und Kantenausbrüche, und bei 0,6 bis 0,8 mm Scheibendicke ist er der schnellste Weg zum Verlaufen. Mini-Scheiben werden geführt, nicht gedrückt.Wofür sie gemacht istAusschnitte für BetätigungsplattenDer klassische Fall: ein rechteckiger Ausschnitt mitten in der Fliese, dessen Kanten hinter dem Rahmen verschwinden müssen – aber nicht mehr.Revisionsklappen und LüftungsgitterÖffnungen, die maßgenau sitzen müssen und deren Ecken sichtbar bleiben.Steckdosen und SchalterdosenKleine Ausschnitte, bei denen eine 125er-Scheibe über die Ecke hinausschneidet.Nacharbeiten und MosaikKleinteilige Anpassungen, bei denen eine große Scheibe zu viel mitnimmt.Eine runde Scheibe kann eine Innenecke nur so scharf ausschneiden, wie ihr eigener Radius es zulässt: Eine Ø-50-mm-Scheibe hinterlässt an der Ecke einen Radius von 25 mm. Für kleinere Innenradien brauchen Sie ein anderes Werkzeug – einen Fingerfräser, einen Fräskegel oder einen Diamantdraht.Dünne Scheiben: der Vorteil und die GrenzeScheibendicken von 0,6 bis 0,8 mm sind der Grund, warum diese Werkzeuge existieren. Je weniger Material der Schnitt wegnimmt, desto präziser lässt sich ein Ausschnitt setzen – und desto weniger Kraft muss ins Material.Minimaler MaterialverlustEin 0,8-mm-Schnitt nimmt weniger als die Hälfte dessen weg, was eine 2-mm-Scheibe kostet. Bei einem Ausschnitt für eine Betätigungsplatte entscheidet das über die Passung.Weniger Kraft, weniger AusbrücheWeniger Material im Schnitt heißt weniger Kraft in der Glasur – die häufigste Ursache für Absplitterungen an der Schnittkante.Die harte Grenze: SeitenkräfteEine 0,8-mm-Scheibe hat kaum Biegesteifigkeit. Verkanten, Hebeln oder seitliches Schleifen verbiegt oder bricht sie.Wenig WärmespeicherDünn heißt auch: wenig Masse, die Wärme aufnehmen kann. Wasser oder Kühlpausen sind hier wichtiger als bei einer dicken Scheibe.Nie seitlich belastenDer Schnitt muss immer gerade geführt werden. Sobald Sie die Scheibe im Schnitt verdrehen, um die Richtung zu korrigieren, arbeitet die volle Vorschubkraft auf die Flanke einer 0,8 mm dünnen Scheibe. Wenn die Richtung nicht stimmt: Maschine heraus, neu ansetzen.Nass oder trockenDiSTAR gibt Trocken- und Nassschnitt frei und empfiehlt die Wasserzufuhr. Bei 0,6 mm Scheibendicke und Drehzahlen um 20.000 U/min ist das nachvollziehbar: Es ist kaum Material vorhanden, das Wärme aufnehmen kann.Mit WasserLängere Standzeit, kein Staub, saubere Schnittkante. Bei Rotationswerkzeugen genügt oft ein feuchter Schwamm neben der Schnittstelle.TrockenMöglich, aber nur in kurzen Durchgängen mit Pausen. Und mit Atemschutz – der Keramikstaub ist quarzhaltig.Kleine Scheibe, kleiner WärmespeicherBei Ø 45 bis 76 mm ist wenig Masse vorhanden, die Wärme aufnehmen kann – und die Scheibe steckt beim Ausschnittschneiden oft tief im Material, wo Luft kaum kühlt. Arbeiten Sie deshalb mit Wasser, wo es möglich ist, und sonst in kurzen Durchgängen mit Pausen. Eine überhitzte dünne Scheibe verzieht sich, verläuft im Schnitt und verliert Diamant.Arbeitstechnik1Anriss auf der Sichtseite setzenUnd zwar vollständig, nicht nur die Ecken. Sie folgen später einer Linie, nicht einer Vorstellung.2Von der Rückseite anfangen, wo möglichDie Glasur bricht immer auf der Austrittsseite aus. Wo Sie von hinten arbeiten können, bleibt die Sichtseite sauber.3Erst flach einschleifen, dann eintauchenNicht senkrecht ansetzen. Eine flach angelegte Anfangsrille gibt der Scheibe Führung.4In mehreren Durchgängen tieferZwei bis drei Millimeter pro Durchgang. Alles auf einmal heißt Hitze, Verlaufen und Ausbrüche.5Ecken zuletzt und von beiden SeitenIn die Ecke hinein, nicht durch sie hindurch. Über die Ecke hinausgeschnitten ist die Fliese verloren.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartMini-DiamanttrennscheibeDurchmesserØ 45 mmSchnittbreite0,6 mmAufnahmeSchaft 3,2 mm (entspricht 1/8 Zoll)Empfohlene Drehzahl15.000–20.000 U/minAnwendungTrocken- und Nassschnitt, Wasserzufuhr empfohlenGeeignet fürFeinsteinzeug, Keramik, PorzellanBesonderheitsolides Diamantschichtdesign für ausbruchfreie SchnittkantenArtikelnummerFA11058HerstellerDiSTARPasst die Scheibe auf meinen Winkelschleifer?Nein. Der Schaft von 3,2 mm gehört in die Spannzange eines Rotationswerkzeugs. Ein Winkelschleifer hat eine M14-Spindel – und dreht mit rund 11.000 U/min auch zu langsam für diese Scheibe.Warum so hohe Drehzahl?Weil der Durchmesser klein ist. Bei Ø 45 mm und 20.000 U/min liegt die Umfangsgeschwindigkeit bei rund 47 m/s – im Bereich einer großen Scheibe am Winkelschleifer. Bei 11.000 U/min wären es nur etwa 26 m/s.Muss ich mit Wasser arbeiten?Es wird empfohlen und ist bei 0,6 mm Dicke sinnvoll. Trocken geht auch, dann aber in kurzen Durchgängen und mit Atemschutz.Kann ich damit Fugen ausräumen?Für das Ausräumen von Fugen ist die DiSTAR MasterCUT mit 0,8 mm die robustere Wahl. Die Butterfly ist auf feine Schnitte in der Fliese ausgelegt.Welche Mini-Scheibe passt auf Ihre Maschine?Die Aufnahme ist bei Mini-Scheiben der entscheidende Punkt – M14, 10 mm, 9,53 mm, 5,8 mm oder 3,2-mm-Schaft sind nicht austauschbar. Nennen Sie uns Ihre Maschine, wir sagen Ihnen, was passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenWHITE SHARK - Premium-Diamanttrennscheibe - 125 Ø mmWHITE SHARK - Premium-Diamanttrennscheibe - 125 Ø mm.DiSTAR MasterCUT - Mini-Diamantscheibe Ø 45 mmDiSTAR MasterCUT - Mini-Diamantscheibe Ø 45 mm.DiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 100 mmDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 100 mm.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
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DiSTAR MasterCUT Mini-Diamantscheibe Ø 45 mm, Bohrung 5,8 mm (Art. FA11166)Die MasterCUT ist mit 0,8 mm dünn genug für präzise Detailschnitte und robust genug zum Ausräumen von Fugen. Besonderheit: eine seitliche Diamantschicht von etwa 10 mm – damit arbeitet sie auch mit der Flanke, was ein reines Trennwerkzeug nicht kann. DiSTAR nennt konkrete Schnittleistungen: rund 10 Meter trocken, rund 15 Meter nass.Ø 45 mmDurchmesser0,8 mmDicke5,8 mmBohrung10 mmSeiten-BelagWas die seitliche Diamantschicht ändertBei einer normalen Trennscheibe sitzt der Diamant nur am Rand. Sie schneidet also – und sonst nichts. Die MasterCUT trägt auf etwa 10 mm der Flanke ebenfalls Diamant. Damit kann sie im Schnitt seitlich arbeiten, statt nur vorwärts:Fugen ausräumenDer eigentliche Einsatzfall: Die Flanke räumt die Fuge auf Breite, während der Rand in die Tiefe geht.Schnitt aufweitenEin zu schmaler Schlitz lässt sich nachträglich verbreitern, ohne neu anzusetzen.Nacharbeiten und gravierenDiSTAR nennt Gravurarbeiten ausdrücklich – das setzt Flankenschnitt voraus.Kanten in AusschnittenDie Kante einer Öffnung von innen nachziehen, ohne die Ecke zu überschneiden.Achtung, das gilt nur im Rahmen des Belags: Die seitliche Schicht reicht etwa 10 mm weit. Sie ist zum kontrollierten Flankenschnitt gedacht – nicht dazu, die Scheibe als Schleifwerkzeug zu verkanten.Die Bohrung ist 5,8 mm – prüfen Sie Ihre MaschineDiese Scheibe gehört zur Klasse der kleinen Präzisionsmaschinen mit Flanschaufnahme. Auf einen 115er oder 125er Winkelschleifer mit M14-Spindel passt sie nicht, und eine Reduzierhülse ist bei 0,8 mm Dicke keine Lösung: Rundlauffehler lassen dünne Scheiben verlaufen.Schnittleistung nach HerstellerangabeTrockenschnittrund 10 MeterNassschnittrund 15 MeterDifferenzetwa 50 % mehr Standzeit mit WasserDiese beiden Zahlen sind das beste Argument für Wasser, das ein Hersteller liefern kann: 50 Prozent mehr Standzeit, allein durch Kühlung. Bei einem Verbrauchsteil in dieser Preisklasse rechnet sich der Aufwand mit dem feuchten Schwamm sofort.Klein heißt langsam im SchnittEine Ø-50-mm-Scheibe erreicht bei 11.000 U/min nur rund 29 m/s Umfangsgeschwindigkeit – eine Ø-125-mm-Scheibe kommt bei gleicher Drehzahl auf rund 72 m/s. Die Mini-Scheibe arbeitet deshalb langsamer. Das ist normal: führen, nicht drücken.Dünne Scheiben: der Vorteil und die GrenzeScheibendicken von 0,6 bis 0,8 mm sind der Grund, warum diese Werkzeuge existieren. Je weniger Material der Schnitt wegnimmt, desto präziser lässt sich ein Ausschnitt setzen – und desto weniger Kraft muss ins Material.Minimaler MaterialverlustEin 0,8-mm-Schnitt nimmt weniger als die Hälfte dessen weg, was eine 2-mm-Scheibe kostet. Bei einem Ausschnitt für eine Betätigungsplatte entscheidet das über die Passung.Weniger Kraft, weniger AusbrücheWeniger Material im Schnitt heißt weniger Kraft in der Glasur – die häufigste Ursache für Absplitterungen an der Schnittkante.Die harte Grenze: SeitenkräfteEine 0,8-mm-Scheibe hat kaum Biegesteifigkeit. Verkanten, Hebeln oder seitliches Schleifen verbiegt oder bricht sie.Wenig WärmespeicherDünn heißt auch: wenig Masse, die Wärme aufnehmen kann. Wasser oder Kühlpausen sind hier wichtiger als bei einer dicken Scheibe.Nie seitlich belastenDer Schnitt muss immer gerade geführt werden. Sobald Sie die Scheibe im Schnitt verdrehen, um die Richtung zu korrigieren, arbeitet die volle Vorschubkraft auf die Flanke einer 0,8 mm dünnen Scheibe. Wenn die Richtung nicht stimmt: Maschine heraus, neu ansetzen.Arbeitstechnik1Anriss auf der Sichtseite setzenUnd zwar vollständig, nicht nur die Ecken. Sie folgen später einer Linie, nicht einer Vorstellung.2Von der Rückseite anfangen, wo möglichDie Glasur bricht immer auf der Austrittsseite aus. Wo Sie von hinten arbeiten können, bleibt die Sichtseite sauber.3Erst flach einschleifen, dann eintauchenNicht senkrecht ansetzen. Eine flach angelegte Anfangsrille gibt der Scheibe Führung.4In mehreren Durchgängen tieferZwei bis drei Millimeter pro Durchgang. Alles auf einmal heißt Hitze, Verlaufen und Ausbrüche.5Ecken zuletzt und von beiden SeitenIn die Ecke hinein, nicht durch sie hindurch. Über die Ecke hinausgeschnitten ist die Fliese verloren.Eine runde Scheibe kann eine Innenecke nur so scharf ausschneiden, wie ihr eigener Radius es zulässt: Eine Ø-50-mm-Scheibe hinterlässt an der Ecke einen Radius von 25 mm. Für kleinere Innenradien brauchen Sie ein anderes Werkzeug – einen Fingerfräser, einen Fräskegel oder einen Diamantdraht.Kleine Scheibe, kleiner WärmespeicherBei Ø 45 bis 76 mm ist wenig Masse vorhanden, die Wärme aufnehmen kann – und die Scheibe steckt beim Ausschnittschneiden oft tief im Material, wo Luft kaum kühlt. Arbeiten Sie deshalb mit Wasser, wo es möglich ist, und sonst in kurzen Durchgängen mit Pausen. Eine überhitzte dünne Scheibe verzieht sich, verläuft im Schnitt und verliert Diamant.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartMini-Diamantscheibe mit seitlichem DiamantbelagModellMASTERCUTDurchmesserØ 45 mmDicke0,8 mmBohrung5,8 mmSeitlicher Diamantbelagca. 10 mmKühlungtrocken oder nassSchnittleistung trockenca. 10 mSchnittleistung nassca. 15 mGeeignet fürKeramikfliesen, Feinsteinzeug, GravurarbeitenEinsatzFeinschnitte, Detailarbeiten, Ausräumen von FugenLieferumfang1 ScheibeArtikelnummerFA11166HerstellerDiSTARPasst sie auf einen Winkelschleifer?Nein. Die Bohrung ist 5,8 mm mit Flanschaufnahme – das ist die Klasse der kleinen Präzisionsmaschinen, nicht die eines 125ers mit M14.Was heißt "seitlicher Diamantbelag"?Auf etwa 10 mm der Scheibenflanke sitzt ebenfalls Diamant. Damit kann die Scheibe im Schnitt seitlich arbeiten – genau das braucht man zum Ausräumen von Fugen und zum Aufweiten eines Schlitzes.Wie viel bringt Wasser wirklich?DiSTAR gibt rund 10 Meter trocken und rund 15 Meter nass an – etwa 50 Prozent mehr Standzeit.Butterfly oder MasterCUT?Die Butterfly ist mit 0,6 mm feiner und für Rotationswerkzeuge mit 3,2-mm-Schaft. Die MasterCUT ist mit 0,8 mm robuster, hat 5,8-mm-Bohrung und kann durch den Flankenbelag auch Fugen ausräumen.Welche Mini-Scheibe passt auf Ihre Maschine?Die Aufnahme ist bei Mini-Scheiben der entscheidende Punkt – M14, 10 mm, 9,53 mm, 5,8 mm oder 3,2-mm-Schaft sind nicht austauschbar. Nennen Sie uns Ihre Maschine, wir sagen Ihnen, was passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 100 mmDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 100 mm.DiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 125 mmDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 125 mm.DiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Diamantscheibe Ø 76 mmDiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Diamantscheibe Ø 76 mm.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
DiSTAR NECTAR 100 Mini-Schleiftopf Ø 45 mm, Körnung 100 (Art. FA11171)Der NECTAR 100 ist kein Trennwerkzeug, sondern ein Schleiftopf im Mini-Format: Ø 45 mm, Bohrung 5,8 mm, Körnung 100, für den Trockenschliff in Keramik und Feinsteinzeug. Er arbeitet mit der Stirnfläche – und genau das macht ihn zum Werkzeug für Ecken und Ausschnitte, in denen eine Scheibe nichts ausrichtet.Ø 45 mmDurchmesserK 100Körnung5,8 mmBohrungtrockenAnwendungWarum ein Topf und keine ScheibeEine Trennscheibe arbeitet mit dem Rand, eine Polierscheibe mit der Fläche. Ein Schleiftopf arbeitet mit der Stirnseite eines Rings – er trägt also dort ab, wo er aufsetzt, nicht dort, wo er entlangfährt. Das ist der Unterschied, der in einer Innenecke zählt:Punktgenauer AbtragSie sehen, wo der Topf aufsitzt, und dort wird Material weggenommen – nicht daneben.Arbeiten in AusschnittenIn einer geschlossenen Öffnung kann eine Scheibe nicht arbeiten. Der Topf kommt hinein und schleift die Kante von innen.Höhenversätze angleichenEine Fliese, die einen halben Millimeter vorsteht, lässt sich flächig zurücknehmen.Ausbrüche wegnehmenKleine Abplatzer an der Schnittkante ausschleifen, ohne die Kante zu verziehen.Körnung 100 – wo sie stehtK 100 ist die Stufe zum Angleichen und Vorschleifen: Sie nimmt zügig Material ab und hinterlässt eine Oberfläche, die man auf einer Kante stehenlassen kann. Für sichtbaren Glanz arbeiten Sie danach mit Polierpads ab K 200 nach; für groben Abtrag wären K 50 oder K 60 schneller.Die Bohrung ist 5,8 mmWie die DiSTAR MasterCUT gehört der NECTAR zur Klasse kleiner Präzisionsmaschinen mit Flanschaufnahme. Auf einen 115er oder 125er Winkelschleifer mit M14-Spindel passt er nicht.Arbeitstechnik1Flach aufsetzen, nicht kantenDie Stirnfläche des Rings soll tragen. Aufgekantet arbeiten Sie eine Rille ein.2Kreisend und wandernd führenNicht an einer Stelle stehen bleiben – das erzeugt eine Delle und Hitze.3Wenig DruckDas Diamantkorn arbeitet von selbst. Druck bringt Wärme in die Glasur, und die reißt dann aus.4In kurzen DurchgängenTrockenschliff heißt Pausen. Bei Ø 45 mm ist wenig Masse vorhanden, die Wärme aufnimmt.5Feiner nacharbeiten, wenn nötigK 100 hinterlässt Riefen. Wenn die Fläche sichtbar bleibt, mit Polierpads ab K 200 weiterarbeiten.Trockenschliff in Keramik: Absaugung und AtemschutzDer NECTAR 100 ist für den Trockenschliff ausgelegt. Der dabei entstehende Feinstaub aus Feinsteinzeug und Keramik enthält kristalline Kieselsäure, ist lungengängig und gilt als krebserzeugend. Arbeiten Sie mit Absaugung und mindestens FFP2, besser FFP3.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartMini-DiamantschleiftopfModellDGM-S 45/5,8F NECTAR 100DurchmesserØ 45 mmBohrung / Aufnahme5,8 mm, FlanschaufnahmeKörnung100Bauformkompakter SchleiftopfAnwendungTrockenschliffGeeignet fürKeramik, FeinsteinzeugEinsatzpräzise Detailarbeiten, ausbruchfreie KantenArtikelnummerFA11171HerstellerDiSTARWas ist der Unterschied zu einem Polierpad?Der Topf arbeitet mit der Stirnfläche und trägt punktgenau ab. Ein Polierpad arbeitet flächig und ist zum Glätten und Polieren gedacht, nicht zum Wegnehmen von Material an einer bestimmten Stelle.Passt er auf meinen Winkelschleifer?Nein. Die Bohrung ist 5,8 mm mit Flanschaufnahme, nicht M14.Reicht Körnung 100 für eine Sichtkante?Für eine gebrochene Kante ja. Soll die Kante glänzen, arbeiten Sie mit Polierpads ab K 200 nach.Kann ich nass arbeiten?Der NECTAR 100 ist als Trockenwerkzeug ausgewiesen. Arbeiten Sie deshalb mit Absaugung statt mit Wasser.Abtragen oder polieren?Schleiftopf, Fächerscheibe und Polierpad lösen unterschiedliche Aufgaben. Beschreiben Sie uns, was an Ihrer Kante nicht stimmt – wir sagen Ihnen, welches der drei Werkzeuge schneller zum Ziel führt.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiamantschleiftopf Spezial 55 mm Estrich Beton FliesenkleberDiamantschleiftopf Spezial 55 mm Estrich Beton Fliesenkleber.Diamantschleiftopf Schleiftopf PREMIUM passend für Protool RenoFix RGP 130-16 EDiamantschleiftopf Schleiftopf PREMIUM passend für Protool RenoFix RGP 130-16 E.Diamantschleiftopf PRO 175 mm für Estrich, Beton und KleberresteDiamantschleiftopf PRO 175 mm für Estrich, Beton und Kleberreste.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.Montolit Stone Supercut - Doppelkorn-Schärfstein für Diamantwerkzeuge (Art. 395-2U)Montolit Stone Supercut, Doppelkorn-Schärfstein.
Turbo Fliesen Mini Ø 50 mm mit M14-Aufnahme (Art. FA10915)Diese Mini-Scheibe wird direkt auf die M14-Spindel eines normalen 115- oder 125-mm-Winkelschleifers geschraubt – ohne Flansch, ohne Spannschlüssel. Mit Ø 50 mm und geschlossenem Turbo-Segment setzt sie kleinste Aussparungen sauber, dort wo eine große Scheibe über die Ecke hinausschneiden würde. Für hartes Feinsteinzeug, GRES, Schiefer, harten Granit, Tonrohre und Fiberglas.Ø 50 mmDurchmesserM14AufnahmeTurboSegmentnass + trockenAnwendungDer praktische Vorteil: keine UmbauzeitM14-Direktaufnahme heißt, Sie schrauben die Mini-Scheibe auf dieselbe Maschine, mit der Sie gerade die große Scheibe gefahren haben. Kein Flanschwechsel, kein Zwischenring – ein Handgriff. Genau deshalb liegt diese Bauform auf der Baustelle im Werkzeugkoffer und nicht im Regal.Was das geschlossene Turbo-Segment leistetBei einem geschlossenen Rand mit Turbo-Profil greift der Diamant durchgehend, während die Wellung des Randes für Kühlung und Staubabfuhr sorgt. Das ist die Kombination, die man an einer Aussparung braucht: sauberer Schnitt bei kurzen, oft unterbrochenen Schnitten.Optisch schöne SchnittkanteDer geschlossene Rand hinterlässt keine Segmentspuren – wichtig, wo die Schnittkante sichtbar bleibt.Kühlung durch die WellungTurbo-Profile führen Wärme und Staub aus dem Schnitt, ohne die Kantenqualität eines Segmentschnitts.Auch in harten MaterialienAusdrücklich für hartes Feinsteinzeug, GRES, harten Granit und Schiefer.Auch außerhalb der FlieseDer Hersteller nennt Tonrohre und Fiberglas – für den Sanitär- und Trockenbauanschluss.Warum eine kleine Scheibe langsamer schneidet – auch bei gleicher DrehzahlEine Diamantscheibe schneidet nicht über die Drehzahl, sondern über die Umfangsgeschwindigkeit: darüber, wie schnell das Diamantkorn am Scheibenrand über das Material fährt. Und die hängt am Durchmesser. Bei halbem Durchmesser ist bei gleicher Drehzahl auch nur die halbe Geschwindigkeit im Schnitt. Deshalb ist eine Mini-Scheibe auf einem normalen Winkelschleifer nicht schnell, sondern langsam:Ø 125 mm bei 11.000 U/minrund 72 m/s – der Normalfall am WinkelschleiferØ 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/sØ 50 mm bei 11.000 U/minrund 29 m/s – weniger als die HälfteØ 45 mm bei 20.000 U/minrund 47 m/s – deshalb brauchen kleine Scheiben schnelle MaschinenØ 54 mm bei 20.000 U/minrund 57 m/sWas das für die Praxis heißtEine Mini-Scheibe arbeitet sich langsamer durch das Material – das ist normal und kein Mangel. Der Fehler, den fast jeder macht: mit Druck nachhelfen. Druck erzeugt aber nur Wärme und Kantenausbrüche, und bei 0,6 bis 0,8 mm Scheibendicke ist er der schnellste Weg zum Verlaufen. Mini-Scheiben werden geführt, nicht gedrückt.Wofür man sie brauchtAusschnitte für BetätigungsplattenDer klassische Fall: ein rechteckiger Ausschnitt mitten in der Fliese, dessen Kanten hinter dem Rahmen verschwinden müssen – aber nicht mehr.Revisionsklappen und LüftungsgitterÖffnungen, die maßgenau sitzen müssen und deren Ecken sichtbar bleiben.Steckdosen und SchalterdosenKleine Ausschnitte, bei denen eine 125er-Scheibe über die Ecke hinausschneidet.Nacharbeiten und MosaikKleinteilige Anpassungen, bei denen eine große Scheibe zu viel mitnimmt.Eine runde Scheibe kann eine Innenecke nur so scharf ausschneiden, wie ihr eigener Radius es zulässt: Eine Ø-50-mm-Scheibe hinterlässt an der Ecke einen Radius von 25 mm. Für kleinere Innenradien brauchen Sie ein anderes Werkzeug – einen Fingerfräser, einen Fräskegel oder einen Diamantdraht.Arbeitstechnik1Anriss auf der Sichtseite setzenUnd zwar vollständig, nicht nur die Ecken. Sie folgen später einer Linie, nicht einer Vorstellung.2Von der Rückseite anfangen, wo möglichDie Glasur bricht immer auf der Austrittsseite aus. Wo Sie von hinten arbeiten können, bleibt die Sichtseite sauber.3Erst flach einschleifen, dann eintauchenNicht senkrecht ansetzen. Eine flach angelegte Anfangsrille gibt der Scheibe Führung.4In mehreren Durchgängen tieferZwei bis drei Millimeter pro Durchgang. Alles auf einmal heißt Hitze, Verlaufen und Ausbrüche.5Ecken zuletzt und von beiden SeitenIn die Ecke hinein, nicht durch sie hindurch. Über die Ecke hinausgeschnitten ist die Fliese verloren.Vorsicht bei der M14-DirektaufnahmeEine direkt aufgeschraubte Scheibe zieht sich in Drehrichtung selbst fest. Verklemmt sie im Schnitt, sitzt sie danach oft bockfest auf der Spindel. Halten Sie deshalb den Schnitt gerade und arbeiten Sie ohne Hebelkraft. Und: Prüfen Sie, ob sich mit aufgeschraubter Mini-Scheibe die Schutzhaube noch sinnvoll einstellen lässt – arbeiten Sie nie ohne Augenschutz.Kleine Scheibe, kleiner WärmespeicherBei Ø 45 bis 76 mm ist wenig Masse vorhanden, die Wärme aufnehmen kann – und die Scheibe steckt beim Ausschnittschneiden oft tief im Material, wo Luft kaum kühlt. Arbeiten Sie deshalb mit Wasser, wo es möglich ist, und sonst in kurzen Durchgängen mit Pausen. Eine überhitzte dünne Scheibe verzieht sich, verläuft im Schnitt und verliert Diamant.Diese Scheibe ist gestaffelt kalkuliert: ab 2 Stück und ab 5 Stück wird sie günstiger. Bei einem Verbrauchsteil mit kleinem Durchmesser ist das mehr als ein Mengenrabatt – kleine Scheiben verbrauchen sich schneller als große, weil auf weniger Randlänge dieselbe Arbeit verteilt wird.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartMini-DiamanttrennscheibeDurchmesserØ 50 mmAufnahmeM14, direkt auf die SpindelSegmentformgeschlossenes Turbo-SegmentAnwendungTrocken- und NassschnittGeeignet fürhartes Feinsteinzeug, GRES-Fliesen, Schiefer, harter Granit, Tonrohre, FiberglasEinsatzkleinste Aussparungen, Ausschnitte, DetailschnitteMaschineWinkelschleifer 115 oder 125 mm mit M14-SpindelArtikelnummerFA10915HerstellerFliesen AlfersBrauche ich einen Flansch oder Adapter?Nein. Die Scheibe hat ein M14-Gewinde und wird direkt auf die Spindel geschraubt.Schneidet sie so schnell wie eine 125er?Nein – und das ist Physik, kein Mangel. Bei Ø 50 mm und 11.000 U/min liegt die Umfangsgeschwindigkeit bei rund 29 m/s, bei Ø 125 mm sind es rund 72 m/s. Führen Sie die Scheibe, drücken Sie nicht.Nass oder trocken?Beides ist freigegeben. Wasser verlängert die Standzeit deutlich und vermeidet Quarzstaub – beim Netzbetrieb dann über FI-Schutzschalter.Wie bekomme ich eine festsitzende Scheibe wieder ab?Mit der Spindelarretierung und einem passenden Schlüssel an der Scheibenaufnahme. Verklemmen vermeiden Sie am besten, indem Sie den Schnitt gerade halten und nicht hebeln.Welche Mini-Scheibe passt auf Ihre Maschine?Die Aufnahme ist bei Mini-Scheiben der entscheidende Punkt – M14, 10 mm, 9,53 mm, 5,8 mm oder 3,2-mm-Schaft sind nicht austauschbar. Nennen Sie uns Ihre Maschine, wir sagen Ihnen, was passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenFENTO Pocket M2 mit ArmorTech-Schicht™FENTO Pocket M2 mit ArmorTech-Schicht™.Turbo Feinschnitt superdünn 1,2 mm / 125 mmTurbo Feinschnitt superdünn 1,2 mm, Ø 125 mm.Turbo Feinschnitt superdünn 1,2 mm / 115 mmTurbo Feinschnitt superdünn 1,2 mm, Ø 115 mm.
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Tile Rite M14 Mini-Diamantscheibe Ø 50 mm für Winkelschleifer (Art. MIM983)Eine segmentierte Scheibe mit diamantgelöteten Schneidkanten, die direkt auf die M14-Spindel eines normalen Winkelschleifers geschraubt wird. Mit Ø 50 mm ist das die kleine Ausführung: für Steckdosenausschnitte, Mosaikanpassungen und alles, wo eine große Scheibe über die Ecke hinausschneidet. Für Feinsteinzeug, Keramik, Marmor und Naturstein, nass wie trocken.Ø 50 mmDurchmesserM14AufnahmegelötetDiamantnass + trockenAnwendungWas "diamantgelötet" bedeutetBei einer gelöteten – vakuumgelöteten – Scheibe sitzen die Diamanten in einer dünnen, metallisch gebundenen Schicht auf dem Trägerblatt, statt in einem dicken gesinterten Segment zu stecken. Das hat zwei praktische Folgen:Sofort aggressivDie Diamanten liegen frei. Die Scheibe muss nicht erst freigeschliffen werden und greift vom ersten Schnitt an.Dünner AufbauEine aufgelötete Schicht braucht weniger Material als ein gesintertes Segment – das ist die Voraussetzung für schmale Schnitte im Mini-Format.Begrenzte SchichtdickeDie Kehrseite: Was aufgelötet ist, ist irgendwann abgetragen. Gelötete Scheiben haben eine kürzere Lebensdauer als gesinterte – dafür arbeiten sie schneller.Segmentiert für KühlungDie Segmentierung führt Wärme und Staub aus dem Schnitt – bei kleinen Scheiben, die tief im Material stecken, ist das entscheidend.Die Umfangsgeschwindigkeit dieser GrößeBei Ø 50 mm und 11.000 U/min liegt die Umfangsgeschwindigkeit bei rund 29 m/s. Das ist weniger als die Hälfte einer Ø-125-mm-Scheibe an derselben Maschine – die Scheibe arbeitet also spürbar langsamer.Wofür die Ø-50-mm-Ausführung gedacht istKleine AussparungenSteckdosen, Schalterdosen, kleine Rohrdurchführungen – Ausschnitte, in denen 25 mm Eckradius noch vertretbar sind.Mosaik und KleinformateWo eine große Scheibe pro Schnitt zu viel Material mitnimmt.Engste ZugänglichkeitHinter Rohren, in Nischen, in fertigen Öffnungen.Kurze KorrekturschnitteEin Millimeter zu breit – ein kurzer Schnitt statt einer neuen Fliese.Denken Sie an den Eckradius: Eine Ø-50-mm-Scheibe hinterlässt an einer Innenecke 25 mm Radius. Für engere Ecken brauchen Sie einen Fingerfräser, einen Fräskegel oder einen Diamantdraht.Warum eine kleine Scheibe langsamer schneidet – auch bei gleicher DrehzahlEine Diamantscheibe schneidet nicht über die Drehzahl, sondern über die Umfangsgeschwindigkeit: darüber, wie schnell das Diamantkorn am Scheibenrand über das Material fährt. Und die hängt am Durchmesser. Bei halbem Durchmesser ist bei gleicher Drehzahl auch nur die halbe Geschwindigkeit im Schnitt. Deshalb ist eine Mini-Scheibe auf einem normalen Winkelschleifer nicht schnell, sondern langsam:Ø 125 mm bei 11.000 U/minrund 72 m/s – der Normalfall am WinkelschleiferØ 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/sØ 50 mm bei 11.000 U/minrund 29 m/s – weniger als die HälfteØ 45 mm bei 20.000 U/minrund 47 m/s – deshalb brauchen kleine Scheiben schnelle MaschinenØ 54 mm bei 20.000 U/minrund 57 m/sWas das für die Praxis heißtEine Mini-Scheibe arbeitet sich langsamer durch das Material – das ist normal und kein Mangel. Der Fehler, den fast jeder macht: mit Druck nachhelfen. Druck erzeugt aber nur Wärme und Kantenausbrüche, und bei 0,6 bis 0,8 mm Scheibendicke ist er der schnellste Weg zum Verlaufen. Mini-Scheiben werden geführt, nicht gedrückt.Arbeitstechnik1Anriss auf der Sichtseite setzenUnd zwar vollständig, nicht nur die Ecken. Sie folgen später einer Linie, nicht einer Vorstellung.2Von der Rückseite anfangen, wo möglichDie Glasur bricht immer auf der Austrittsseite aus. Wo Sie von hinten arbeiten können, bleibt die Sichtseite sauber.3Erst flach einschleifen, dann eintauchenNicht senkrecht ansetzen. Eine flach angelegte Anfangsrille gibt der Scheibe Führung.4In mehreren Durchgängen tieferZwei bis drei Millimeter pro Durchgang. Alles auf einmal heißt Hitze, Verlaufen und Ausbrüche.5Ecken zuletzt und von beiden SeitenIn die Ecke hinein, nicht durch sie hindurch. Über die Ecke hinausgeschnitten ist die Fliese verloren.M14-Direktaufnahme: gerade schneiden, nicht hebelnEine direkt aufgeschraubte Scheibe zieht sich in Drehrichtung selbst fest. Verklemmt sie im Schnitt, sitzt sie danach oft bockfest. Halten Sie den Schnitt gerade, korrigieren Sie die Richtung nicht im Material, und prüfen Sie, ob die Schutzhaube mit aufgeschraubter Mini-Scheibe noch sinnvoll steht.Kleine Scheibe, kleiner WärmespeicherBei Ø 45 bis 76 mm ist wenig Masse vorhanden, die Wärme aufnehmen kann – und die Scheibe steckt beim Ausschnittschneiden oft tief im Material, wo Luft kaum kühlt. Arbeiten Sie deshalb mit Wasser, wo es möglich ist, und sonst in kurzen Durchgängen mit Pausen. Eine überhitzte dünne Scheibe verzieht sich, verläuft im Schnitt und verliert Diamant.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartMini-Diamanttrennscheibe, segmentiertDurchmesserØ 50 mmAufnahmeM14-Gewinde, direkt auf die SpindelBauartsegmentiert, diamantgelötete SchneidkantenAnwendungNass- und TrockenschnittGeeignet fürFeinsteinzeug, Keramik, Marmor, NatursteinMaschineWinkelschleifer mit M14-SpindelGewicht0,10 kgArtikelnummerFA11202Hersteller-ReferenzMIM983EAN5019788009834HerstellerTile RiteBrauche ich einen Adapter?Nein. M14 wird direkt auf die Spindel geschraubt – kein Flansch, kein Zwischenring.Ø 50 oder Ø 75 mm?Ø 50 mm kommt in engere Stellen und hinterlässt an Innenecken 25 mm Radius. Ø 75 mm schneidet tiefer und deutlich schneller, braucht aber mehr Platz und hinterlässt 37,5 mm Eckradius.Warum schneidet sie langsamer als meine 125er?Weil der Durchmesser kleiner ist. Bei gleicher Drehzahl ist die Umfangsgeschwindigkeit proportional zum Durchmesser – mit weniger als der Hälfte des Durchmessers kommt weniger als die Hälfte der Schnittgeschwindigkeit an.Nass oder trocken?Beides ist freigegeben. Nass ist bei einer kleinen Scheibe klar im Vorteil: mehr Standzeit, kein Quarzstaub, kühlere Schnittkante.Welche Mini-Scheibe passt auf Ihre Maschine?Die Aufnahme ist bei Mini-Scheiben der entscheidende Punkt – M14, 10 mm, 9,53 mm, 5,8 mm oder 3,2-mm-Schaft sind nicht austauschbar. Nennen Sie uns Ihre Maschine, wir sagen Ihnen, was passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenTile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 75 mm für Winkelschleifer (Art. MIM984)Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 75 mm für Winkelschleifer.DiSTAR Galaxy Diamantscheibe Ø 125 mm 45° GehrungsschnittDiSTAR Galaxy Diamantscheibe Ø 125 mm 45° Gehrungsschnitt.High-End-Diamantscheibe GREEN MAMBA / 125 mmHigh-End-Diamantscheibe GREEN MAMBA / 125 mm.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
Tile Rite M14 Mini-Diamantscheibe Ø 75 mm für Winkelschleifer (Art. MIM984)Eine segmentierte Scheibe mit diamantgelöteten Schneidkanten, die direkt auf die M14-Spindel eines normalen Winkelschleifers geschraubt wird. Mit Ø 75 mm ist das die kräftige Ausführung: mehr Schnitttiefe, deutlich höhere Umfangsgeschwindigkeit – der Kompromiss zwischen Mini-Format und Arbeitsgeschwindigkeit. Für Feinsteinzeug, Keramik, Marmor und Naturstein, nass wie trocken.Ø 75 mmDurchmesserM14AufnahmegelötetDiamantnass + trockenAnwendungWas "diamantgelötet" bedeutetBei einer gelöteten – vakuumgelöteten – Scheibe sitzen die Diamanten in einer dünnen, metallisch gebundenen Schicht auf dem Trägerblatt, statt in einem dicken gesinterten Segment zu stecken. Das hat zwei praktische Folgen:Sofort aggressivDie Diamanten liegen frei. Die Scheibe muss nicht erst freigeschliffen werden und greift vom ersten Schnitt an.Dünner AufbauEine aufgelötete Schicht braucht weniger Material als ein gesintertes Segment – das ist die Voraussetzung für schmale Schnitte im Mini-Format.Begrenzte SchichtdickeDie Kehrseite: Was aufgelötet ist, ist irgendwann abgetragen. Gelötete Scheiben haben eine kürzere Lebensdauer als gesinterte – dafür arbeiten sie schneller.Segmentiert für KühlungDie Segmentierung führt Wärme und Staub aus dem Schnitt – bei kleinen Scheiben, die tief im Material stecken, ist das entscheidend.Die Umfangsgeschwindigkeit dieser GrößeBei Ø 75 mm und 11.000 U/min liegt die Umfangsgeschwindigkeit bei rund 43 m/s – gut anderthalbmal so viel wie bei einer Ø-50-mm-Scheibe an derselben Maschine. Diese Ausführung arbeitet deshalb merklich zügiger.Wofür die Ø-75-mm-Ausführung gedacht istGrößere AusschnitteBetätigungsplatten, Revisionsklappen, Lüftungsgitter – dort, wo die Schnittlänge zählt.Dickere PlattenMehr Durchmesser heißt mehr nutzbare Schnitttiefe.Schneller vorankommenBei Ø 75 mm und 11.000 U/min rund 43 m/s – anderthalbmal so viel wie bei Ø 50 mm.Immer noch handlichDeutlich präziser zu führen als eine 125er, wo es auf den Millimeter ankommt.Denken Sie an den Eckradius: Eine Ø-75-mm-Scheibe hinterlässt an einer Innenecke 37,5 mm Radius. Für engere Ecken brauchen Sie einen Fingerfräser, einen Fräskegel oder einen Diamantdraht.Warum eine kleine Scheibe langsamer schneidet – auch bei gleicher DrehzahlEine Diamantscheibe schneidet nicht über die Drehzahl, sondern über die Umfangsgeschwindigkeit: darüber, wie schnell das Diamantkorn am Scheibenrand über das Material fährt. Und die hängt am Durchmesser. Bei halbem Durchmesser ist bei gleicher Drehzahl auch nur die halbe Geschwindigkeit im Schnitt. Deshalb ist eine Mini-Scheibe auf einem normalen Winkelschleifer nicht schnell, sondern langsam:Ø 125 mm bei 11.000 U/minrund 72 m/s – der Normalfall am WinkelschleiferØ 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/sØ 50 mm bei 11.000 U/minrund 29 m/s – weniger als die HälfteØ 45 mm bei 20.000 U/minrund 47 m/s – deshalb brauchen kleine Scheiben schnelle MaschinenØ 54 mm bei 20.000 U/minrund 57 m/sWas das für die Praxis heißtEine Mini-Scheibe arbeitet sich langsamer durch das Material – das ist normal und kein Mangel. Der Fehler, den fast jeder macht: mit Druck nachhelfen. Druck erzeugt aber nur Wärme und Kantenausbrüche, und bei 0,6 bis 0,8 mm Scheibendicke ist er der schnellste Weg zum Verlaufen. Mini-Scheiben werden geführt, nicht gedrückt.Arbeitstechnik1Anriss auf der Sichtseite setzenUnd zwar vollständig, nicht nur die Ecken. Sie folgen später einer Linie, nicht einer Vorstellung.2Von der Rückseite anfangen, wo möglichDie Glasur bricht immer auf der Austrittsseite aus. Wo Sie von hinten arbeiten können, bleibt die Sichtseite sauber.3Erst flach einschleifen, dann eintauchenNicht senkrecht ansetzen. Eine flach angelegte Anfangsrille gibt der Scheibe Führung.4In mehreren Durchgängen tieferZwei bis drei Millimeter pro Durchgang. Alles auf einmal heißt Hitze, Verlaufen und Ausbrüche.5Ecken zuletzt und von beiden SeitenIn die Ecke hinein, nicht durch sie hindurch. Über die Ecke hinausgeschnitten ist die Fliese verloren.M14-Direktaufnahme: gerade schneiden, nicht hebelnEine direkt aufgeschraubte Scheibe zieht sich in Drehrichtung selbst fest. Verklemmt sie im Schnitt, sitzt sie danach oft bockfest. Halten Sie den Schnitt gerade, korrigieren Sie die Richtung nicht im Material, und prüfen Sie, ob die Schutzhaube mit aufgeschraubter Mini-Scheibe noch sinnvoll steht.Kleine Scheibe, kleiner WärmespeicherBei Ø 45 bis 76 mm ist wenig Masse vorhanden, die Wärme aufnehmen kann – und die Scheibe steckt beim Ausschnittschneiden oft tief im Material, wo Luft kaum kühlt. Arbeiten Sie deshalb mit Wasser, wo es möglich ist, und sonst in kurzen Durchgängen mit Pausen. Eine überhitzte dünne Scheibe verzieht sich, verläuft im Schnitt und verliert Diamant.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartMini-Diamanttrennscheibe, segmentiertDurchmesserØ 75 mmAufnahmeM14-Gewinde, direkt auf die SpindelBauartsegmentiert, diamantgelötete SchneidkantenAnwendungNass- und TrockenschnittGeeignet fürFeinsteinzeug, Keramik, Marmor, NatursteinMaschineWinkelschleifer mit M14-SpindelGewicht0,10 kgArtikelnummerFA11203Hersteller-ReferenzMIM984EAN5019788009841HerstellerTile RiteBrauche ich einen Adapter?Nein. M14 wird direkt auf die Spindel geschraubt – kein Flansch, kein Zwischenring.Ø 75 oder Ø 50 mm?Ø 75 mm schneidet tiefer und schneller, hinterlässt an Innenecken aber 37,5 mm Radius und braucht mehr Platz. Ø 50 mm kommt in engere Stellen und ist an der Ecke genauer.Warum schneidet sie langsamer als meine 125er?Weil der Durchmesser kleiner ist. Bei gleicher Drehzahl ist die Umfangsgeschwindigkeit proportional zum Durchmesser – mit weniger als der Hälfte des Durchmessers kommt weniger als die Hälfte der Schnittgeschwindigkeit an.Nass oder trocken?Beides ist freigegeben. Nass ist bei einer kleinen Scheibe klar im Vorteil: mehr Standzeit, kein Quarzstaub, kühlere Schnittkante.Welche Mini-Scheibe passt auf Ihre Maschine?Die Aufnahme ist bei Mini-Scheiben der entscheidende Punkt – M14, 10 mm, 9,53 mm, 5,8 mm oder 3,2-mm-Schaft sind nicht austauschbar. Nennen Sie uns Ihre Maschine, wir sagen Ihnen, was passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Galaxy Diamantscheibe Ø 125 mm 45° GehrungsschnittDiSTAR Galaxy Diamantscheibe Ø 125 mm 45° Gehrungsschnitt.High-End-Diamantscheibe GREEN MAMBA / 125 mmHigh-End-Diamantscheibe GREEN MAMBA / 125 mm.High-End-Diamantscheibe BLACK TIGER, 125 mm, 1,3 mm, Ornamentsegment, verstärkter FlanschHigh-End-Diamantscheibe BLACK TIGER, 125 mm, 1,3 mm, Ornamentsegment, verstärkter Flansch.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
Montolit MINIFLEXIMONTGM Diamant-Fächerscheibe mini Ø 50 mm, Körnung 120 (Art. FA11156)Die Mini-Ausführung für Mini-Winkelschleifer: Ø 50 mm, Bohrung 10 mm, vollflächig diamantbeschichtet auf einem flexiblen ABS-Träger. Mit 20 Gramm ist sie so leicht, dass sie vibrationsarm läuft – und klein genug für Kanten, Ausschnitte und Ecken, an die eine 115er-Scheibe nicht kommt. Körnung 120 (medium), nass und trocken einsetzbar.Ø 50 mmDurchmesser10 mmBohrungK 120Körnungnass + trockenAnwendungWarum klein hier ein Vorteil istEine Ø-115-mm-Scheibe hat einen großen Wirkradius – das ist bei langen Kanten gut und in einer Ecke ein Problem. In einem Ausschnitt, an einem Innenradius oder am Anschluss zweier Gehrungsflächen kommt sie entweder nicht hin oder sie trägt an der falschen Stelle mit ab. Die Mini-Scheibe arbeitet dort, wo Präzision vor Fläche geht:Innenecken und AusschnitteØ 50 mm kommt in Öffnungen und Ecken, in denen eine große Scheibe aufsitzt.Vibrationsarmer LaufBei 20 Gramm Masse bleibt die Maschine ruhig – das ist die Voraussetzung für kontrolliertes Arbeiten an einer Sichtkante.Flexibler ABS-TrägerDer Träger gibt nach und legt die Lamellen an die Kontur an, statt sie punktuell aufzusetzen.Vollflächig beschichtetMontolit bezeichnet die Ausführung als „Full-Diamond“: die ganze Arbeitsfläche trägt Diamant.Körnung 120 (medium)Medium: für Feinschliff und Finish – Kanten gleichmäßig machen, Gehrungsanschlüsse anpassen, die Riefen des Grobschliffs herausnehmen. Die richtige Wahl, wenn kein großer Abtrag nötig ist.Typische EinsätzePräzise KantenbearbeitungKurze Kanten und Kantenabschnitte, an denen es auf den Millimeter ankommt.GehrungsanschlüsseDie Stelle, an der zwei 45°-Flächen zusammentreffen – dort, wo eine große Scheibe die Spitze mitnimmt.Ausschnitte und RadienRohrdurchführungen, Bogenschnitte, Innenradien.Empfindliche MaterialienGlas und polierter Naturstein: kontrolliertes Arbeiten durch flexible Lamellen und geringe Masse.Sie brauchen eine Maschine mit 10-mm-Aufnahme – also einen Mini-Winkelschleifer. Auf einen 115er oder 125er passt diese Scheibe nicht.Drehzahl: die Herstellerangabe der Maschine giltMontolit gibt für diese Scheibe keine eigene Zahl an, sondern verweist auf die Herstellerempfehlung – und die darf nicht überschritten werden. Mini-Winkelschleifer drehen konstruktiv hoch; prüfen Sie deshalb, welche Drehzahl Ihre Maschine für Ø-50-mm-Werkzeuge zulässt, und regeln Sie sie herunter, falls die Maschine das erlaubt.Arbeitstechnik1Flach anlegenMit der Lamellenfläche arbeiten, nicht mit der Kante der Scheibe.2Wenig Druck, kurze ZügeBei kleinem Durchmesser ist der Abtrag pro Zug gering – das ist der Sinn der Scheibe. Druck bringt nur Hitze.3In eine Richtung arbeitenGleichmäßige Züge über den Abschnitt, nicht hin und her.4Nass, wenn möglichWasser hält die Lamellen frei, verlängert die Standzeit und vermeidet Staub. Beim Nasseinsatz Maschine über FI-Schutzschalter betreiben.5Feiner nacharbeitenNach K 120 mit einem Polierpad ab K 200 weiterarbeiten, wenn die Kante sichtbar bleibt.Trockenschliff erzeugt quarzhaltigen FeinstaubFeinsteinzeug, Granit und Keramik enthalten kristalline Kieselsäure. Der beim Trockenschleifen entstehende A-Staub ist lungengängig und gilt als krebserzeugend – deshalb behandelt die TRGS 559 solche Arbeiten als überwachungsbedürftig. Arbeiten Sie mit Absaugung, tragen Sie mindestens FFP2, besser FFP3, und blasen Sie Staub nie mit Druckluft weg. Wo es möglich ist, ist Nassschliff die gesündere Variante.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie zulässige Drehzahl des Pads oder der Scheibe muss mindestens so hoch sein wie die Drehzahl, mit der Ihre Maschine läuft. Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz sind beim Trockenschliff von Keramik und Naturstein Pflicht. Beim Nassschliff mit Strom in der Nähe: Maschine über FI-Schutzschalter betreiben.Technische DatenProduktartDiamant-Fächerscheibe miniDurchmesserØ 50 mmBohrung10 mmKörnungGM (medium, ca. 120)Trägerflexibles ABSBeschichtungvollflächig diamantbeschichtet (Full-Diamond)Gewicht0,02 kgAnwendungTrocken- und Nassbetrieb möglichMaschineMini-Winkelschleifer mit 10-mm-AufnahmeGeeignet fürFeinsteinzeug, Keramik, Granit, Marmor, Glas, NatursteinEinsatzpräzise Kantenbearbeitung, Feinschliff, FinishArtikelnummerFA11156HerstellerMontolitPasst die Scheibe auf meinen 125er?Nein. Die Bohrung ist 10 mm – die Scheibe ist für Mini-Winkelschleifer gemacht.GG oder GM?GG ist K 60 und trägt Material ab, GM ist K 120 und macht Feinschliff und Finish. Wer nur eine Scheibe nimmt und keine größeren Ausbrüche wegzunehmen hat, ist mit der GM besser bedient.Nass oder trocken?Beides möglich. Nass ist die bessere Wahl: kein Staub, längere Standzeit, kühlere Kante – dann aber über FI-Schutzschalter arbeiten.Wofür brauche ich das statt einer 115er FLEXIMONT?Für alles, wo die große Scheibe nicht hinkommt oder zu viel mitnimmt: Innenecken, Ausschnitte, Gehrungsspitzen, kurze Abschnitte.Fächerscheibe oder Polierpad?Die beiden Werkzeuge lösen unterschiedliche Aufgaben. Beschreiben Sie uns Ihre Kante – wir sagen Ihnen, welches Werkzeug schneller zum Ziel führt.Passendes Zubehör und ErgänzungenMontolit FLEXIMONT GG - Lamellenschleifscheibe grob / Ø 115 mm (Art. FLEXIMONTGG)FLEXIMONT GG Lamellenschleifscheibe grob, Ø 115 mm.Montolit FLEXIMONT GM – Lamellenschleifscheibe mittel / Ø 115 mm (Art. FLEXIMONTGM)FLEXIMONT GM Lamellenschleifscheibe mittel, Ø 115 mm.Montolit MINIFLEXIMONTGG - Diamantfächerscheibe mini Ø 50 mm (Körnung: grob / GG / 60)MINIFLEXIMONT GG Diamantfächerscheibe Ø 50 mm, grob.Montolit TOPROFILE Kantenschleifer 230V (Art. TOPROFILE)TOPROFILE Kantenschleifer 230 V.
Montolit MINIFLEXIMONTGG Diamant-Fächerscheibe mini Ø 50 mm, Körnung 60 (Art. FA11155)Die Mini-Ausführung für Mini-Winkelschleifer: Ø 50 mm, Bohrung 10 mm, vollflächig diamantbeschichtet auf einem flexiblen ABS-Träger. Mit 20 Gramm ist sie so leicht, dass sie vibrationsarm läuft – und klein genug für Kanten, Ausschnitte und Ecken, an die eine 115er-Scheibe nicht kommt. Körnung 60 (grob), nass und trocken einsetzbar.Ø 50 mmDurchmesser10 mmBohrungK 60Körnungnass + trockenAnwendungWarum klein hier ein Vorteil istEine Ø-115-mm-Scheibe hat einen großen Wirkradius – das ist bei langen Kanten gut und in einer Ecke ein Problem. In einem Ausschnitt, an einem Innenradius oder am Anschluss zweier Gehrungsflächen kommt sie entweder nicht hin oder sie trägt an der falschen Stelle mit ab. Die Mini-Scheibe arbeitet dort, wo Präzision vor Fläche geht:Innenecken und AusschnitteØ 50 mm kommt in Öffnungen und Ecken, in denen eine große Scheibe aufsitzt.Vibrationsarmer LaufBei 20 Gramm Masse bleibt die Maschine ruhig – das ist die Voraussetzung für kontrolliertes Arbeiten an einer Sichtkante.Flexibler ABS-TrägerDer Träger gibt nach und legt die Lamellen an die Kontur an, statt sie punktuell aufzusetzen.Vollflächig beschichtetMontolit bezeichnet die Ausführung als „Full-Diamond“: die ganze Arbeitsfläche trägt Diamant.Körnung 60 (grob)Grob: für Materialabtrag – Kanten brechen, Ausbrüche wegnehmen, Konturen anlegen. Danach mit GM oder einem Polierpad angleichen.Typische EinsätzePräzise KantenbearbeitungKurze Kanten und Kantenabschnitte, an denen es auf den Millimeter ankommt.GehrungsanschlüsseDie Stelle, an der zwei 45°-Flächen zusammentreffen – dort, wo eine große Scheibe die Spitze mitnimmt.Ausschnitte und RadienRohrdurchführungen, Bogenschnitte, Innenradien.Empfindliche MaterialienGlas und polierter Naturstein: kontrolliertes Arbeiten durch flexible Lamellen und geringe Masse.Sie brauchen eine Maschine mit 10-mm-Aufnahme – also einen Mini-Winkelschleifer. Auf einen 115er oder 125er passt diese Scheibe nicht.Drehzahl: die Herstellerangabe der Maschine giltMontolit gibt für diese Scheibe keine eigene Zahl an, sondern verweist auf die Herstellerempfehlung – und die darf nicht überschritten werden. Mini-Winkelschleifer drehen konstruktiv hoch; prüfen Sie deshalb, welche Drehzahl Ihre Maschine für Ø-50-mm-Werkzeuge zulässt, und regeln Sie sie herunter, falls die Maschine das erlaubt.Arbeitstechnik1Flach anlegenMit der Lamellenfläche arbeiten, nicht mit der Kante der Scheibe.2Wenig Druck, kurze ZügeBei kleinem Durchmesser ist der Abtrag pro Zug gering – das ist der Sinn der Scheibe. Druck bringt nur Hitze.3In eine Richtung arbeitenGleichmäßige Züge über den Abschnitt, nicht hin und her.4Nass, wenn möglichWasser hält die Lamellen frei, verlängert die Standzeit und vermeidet Staub. Beim Nasseinsatz Maschine über FI-Schutzschalter betreiben.5Feiner nacharbeitenNach K 60 mit K 120 (GM) weiterarbeiten, wenn die Kante sichtbar bleibt.Trockenschliff erzeugt quarzhaltigen FeinstaubFeinsteinzeug, Granit und Keramik enthalten kristalline Kieselsäure. Der beim Trockenschleifen entstehende A-Staub ist lungengängig und gilt als krebserzeugend – deshalb behandelt die TRGS 559 solche Arbeiten als überwachungsbedürftig. Arbeiten Sie mit Absaugung, tragen Sie mindestens FFP2, besser FFP3, und blasen Sie Staub nie mit Druckluft weg. Wo es möglich ist, ist Nassschliff die gesündere Variante.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie zulässige Drehzahl des Pads oder der Scheibe muss mindestens so hoch sein wie die Drehzahl, mit der Ihre Maschine läuft. Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz sind beim Trockenschliff von Keramik und Naturstein Pflicht. Beim Nassschliff mit Strom in der Nähe: Maschine über FI-Schutzschalter betreiben.Technische DatenProduktartDiamant-Fächerscheibe miniDurchmesserØ 50 mmBohrung10 mmKörnungGG (grob, ca. 60)Trägerflexibles ABSBeschichtungvollflächig diamantbeschichtet (Full-Diamond)Gewicht0,02 kgAnwendungTrocken- und Nassbetrieb möglichMaschineMini-Winkelschleifer mit 10-mm-AufnahmeGeeignet fürFeinsteinzeug, Keramik, Granit, Marmor, Glas, NatursteinEinsatzpräzise Kantenbearbeitung, Feinschliff, FinishArtikelnummerFA11155HerstellerMontolitPasst die Scheibe auf meinen 125er?Nein. Die Bohrung ist 10 mm – die Scheibe ist für Mini-Winkelschleifer gemacht.GG oder GM?GG ist K 60 und trägt Material ab, GM ist K 120 und macht Feinschliff und Finish. Wer nur eine Scheibe nimmt und keine größeren Ausbrüche wegzunehmen hat, ist mit der GM besser bedient.Nass oder trocken?Beides möglich. Nass ist die bessere Wahl: kein Staub, längere Standzeit, kühlere Kante – dann aber über FI-Schutzschalter arbeiten.Wofür brauche ich das statt einer 115er FLEXIMONT?Für alles, wo die große Scheibe nicht hinkommt oder zu viel mitnimmt: Innenecken, Ausschnitte, Gehrungsspitzen, kurze Abschnitte.Fächerscheibe oder Polierpad?Die beiden Werkzeuge lösen unterschiedliche Aufgaben. Beschreiben Sie uns Ihre Kante – wir sagen Ihnen, welches Werkzeug schneller zum Ziel führt.Passendes Zubehör und ErgänzungenMontolit FLEXIMONT GG - Lamellenschleifscheibe grob / Ø 115 mm (Art. FLEXIMONTGG)FLEXIMONT GG Lamellenschleifscheibe grob, Ø 115 mm.Montolit FLEXIMONT GM – Lamellenschleifscheibe mittel / Ø 115 mm (Art. FLEXIMONTGM)FLEXIMONT GM Lamellenschleifscheibe mittel, Ø 115 mm.Montolit MINIFLEXIMONTGM - Diamantfächerscheibe mini Ø 50 mm (Körnung: medium/ GM / 120)MINIFLEXIMONT GM Diamantfächerscheibe Ø 50 mm, medium.Montolit TOPROFILE Kantenschleifer 230V (Art. TOPROFILE)TOPROFILE Kantenschleifer 230 V.
Diamantscheibe Ø 54 mm für den Arbortech MINI CARVER (Art. FA10594.1)Die Systemscheibe für den Arbortech MINI CARVER: Ø 54 mm, Bohrung 9,53 mm, Dicke 1,5 mm, zugelassen bis 20.000 U/min. Damit schneidet sie Fliesen, räumt Fliesen- und Zementfugen aus und arbeitet in Stein – im Trockenschnitt.Ø 54 mmDurchmesser9,53 mmBohrung1,5 mmDicke20.000max. U/minDie Bohrung 9,53 mm entspricht 3/8 ZollDas ist die Systemaufnahme des Arbortech MINI CARVER. Auf einen Winkelschleifer mit M14-Spindel oder 22,2-mm-Flansch passt die Scheibe nicht, und improvisierte Adapter sind bei 20.000 U/min keine Option.Warum 20.000 U/min hier richtig sindBei Mini-Scheiben ist eine hohe Drehzahl kein Risiko, sondern die Voraussetzung dafür, dass überhaupt genug Schnittgeschwindigkeit zustande kommt. Bei Ø 54 mm und 20.000 U/min liegt die Umfangsgeschwindigkeit bei rund 57 m/s – das ist der Bereich, in dem eine große Scheibe am Winkelschleifer arbeitet. Bei 11.000 U/min wären es nur etwa 31 m/s.Klein heißt langsam im SchnittEine Ø-50-mm-Scheibe erreicht bei 11.000 U/min nur rund 29 m/s Umfangsgeschwindigkeit – eine Ø-125-mm-Scheibe kommt bei gleicher Drehzahl auf rund 72 m/s. Die Mini-Scheibe arbeitet deshalb langsamer. Das ist normal: führen, nicht drücken.Wofür sie gemacht istFugen ausräumenFliesen- und Zementfugen: Mit 1,5 mm Dicke passt die Scheibe in gängige Fugenbreiten und räumt sie auf Tiefe aus.Fliesen schneidenKurze, präzise Schnitte und Aussparungen – dort, wo eine große Scheibe zu grob ist.SteinarbeitenDer Hersteller nennt Steinarbeiten ausdrücklich – Nuten, Aussparungen, Detailschnitte.1,5 mm: der MittelwegDicker und damit stabiler als eine 0,6- oder 0,8-mm-Scheibe, aber immer noch schmal genug für feine Schnitte.1,5 mm Dicke ist für ein Mini-Werkzeug relativ robust. Trotzdem gilt: Der Schnitt muss gerade geführt werden. Auch eine 1,5-mm-Scheibe verträgt keine Hebelkraft.Arbeitstechnik beim Fugen ausräumen1Fugenbreite prüfenDie Scheibe ist 1,5 mm dick. In einer 2-mm-Fuge hat sie Spiel, in einer 1-mm-Fuge passt sie nicht ohne die Fliesenkante zu berühren.2An der Fugenmitte ansetzenNicht an der Fliesenkante. Erst die Mitte auf Tiefe, dann bei Bedarf zu den Seiten.3In mehreren Durchgängen tieferZwei bis drei Millimeter pro Zug. Alles auf einmal bringt Hitze und Ausrutscher in die Glasur.4Gleichmäßiges TempoStehen bleiben heißt eine Kerbe in die Fliesenkante schneiden.5AbsaugenZementstaub aus Fugenmörtel ist quarzhaltig. Absaugung anschließen, Atemschutz tragen.Trockenschnitt: Pausen und AbsaugungDiese Scheibe ist für den Trockenschnitt ausgelegt. Bei Ø 54 mm ist wenig Masse vorhanden, die Wärme aufnehmen kann – arbeiten Sie in kurzen Durchgängen und lassen Sie die Scheibe zwischendurch freilaufen. Der Staub aus Keramik und Fugenmörtel enthält kristalline Kieselsäure: Absaugung und mindestens FFP2.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartDiamanttrennscheibe für Arbortech MINI CARVERDurchmesserØ 54 mmBohrung9,53 mm (3/8 Zoll)Dicke1,5 mmMaximale Drehzahl20.000 U/minAnwendungTrockenschnittMaschineArbortech MINI CARVEREinsatzFliesen schneiden, Fliesen- und Zementfugen ausräumen, SteinarbeitenLieferumfang1 Diamanttrennscheibe Ø 54 mmArtikelnummerFA10594.1HerstellerArbortechPasst die Scheibe auf einen Winkelschleifer?Nein. Die Bohrung von 9,53 mm ist die Systemaufnahme des Arbortech MINI CARVER.Kann ich damit Silikon entfernen?Nein – für Silikon nehmen Sie einen Fugenkratzer oder ein Cuttermesser. Diese Scheibe ist für mineralische Fugen und für Fliesen.Wie tief kann ich eine Fuge ausräumen?Das begrenzt der Durchmesser und die Bauform der Maschine. Bei Ø 54 mm bleibt genug Tiefe für eine normale Fliesenfuge.Nass möglich?Die Scheibe ist als Trockenwerkzeug ausgewiesen, und der MINI CARVER ist keine Nassmaschine. Arbeiten Sie mit Absaugung.Fugen ausräumen – womit?Fugenbreite, Fugenmaterial und Zugänglichkeit entscheiden über das Werkzeug. Sagen Sie uns, was raus muss – wir sagen Ihnen, welche Scheibe oder welcher Fugenfräser dazu passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR XXL-Diamantscheibe für Stahlbeton (Ø 230 / 350 mm)DiSTAR XXL-Diamantscheibe für Stahlbeton (Ø 230 / 350 mm).DiSTAR Marble (Universalscheibe u.a. für Marmor) Ø 125 mmDiSTAR Marble (Universalscheibe u.a. für Marmor) Ø 125 mm.DiSTAR Edge Dry / Jolly-Diamantscheibe - Ø 125 mmDiSTAR Edge Dry / Jolly-Diamantscheibe - Ø 125 mm.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
Montolit DRAGSTER – Universal-Diamanttrennscheibe Ø50 mm (SSD50) Produktbeschreibung Die Montolit DRAGSTER SSD50 ist eine universell einsetzbare Mini-Diamanttrennscheibe mit außergewöhnlicher Schnittpräzision und hoher Drehzahlstabilität. Sie wurde für professionelle Detailarbeiten entwickelt, bei denen maximale Kontrolle, feine Schnittführung und saubere Kanten entscheidend sind. Mit ihrem kompakten Durchmesser von nur 50 mm eignet sich die Scheibe perfekt für Mini-Winkelschleifer und handgeführte Trennsysteme – ideal für kleine Fliesen, Natursteinmosaike, keramische Platten, Feinsteinzeug und Granit. Die SSD50 ist Teil der Montolit-Dragster-Serie – bekannt für ihre extreme Laufruhe und universelle Schneidleistung in nahezu allen harten Baustoffen. Funktion Die DRAGSTER SSD50 arbeitet mit einer hochverdichteten, durchgehend diamantbesetzten Schnittkante. Dadurch bietet sie einen schnellen, kontrollierten Schnitt, ohne die Kanten zu beschädigen. Ihr besonders dünnes Schneidsegment reduziert Reibung und Wärmeeintrag – das garantiert saubere Schnittlinien selbst bei empfindlichen Materialien. Die Scheibe ist für Trocken- und Nassschnitt gleichermaßen geeignet. Dank der präzisen Balance und der robusten Segmentbindung ist sie optimal für Mini-Geräte mit hoher Drehzahl (z. B. Montolit Miniflex-Systeme). Anwendung Die Montolit DRAGSTER SSD50 ist ideal für: Fein- und Präzisionsschnitte bei kleinen keramischen Fliesen, Porzellan, Mosaiken und Granitplatten Nachbearbeitung von Ecken, Ausschnitten und Öffnungen (z. B. Steckdosen, Armaturen, Ablaufrinnen) Reparatur- und Anpassungsarbeiten bei zugeschnittenen Fliesenteilen Detailarbeiten im Innenausbau, z. B. Sockel oder dekorative Fliesenabschlüsse Trockenschnitt auf der Baustelle oder Nassschnitt im Werkstattbetrieb Diese Mini-Trennscheibe ist besonders beliebt bei Fliesenlegern, die hohe Präzision bei feinen Detailarbeiten verlangen. Besonderheiten & Vorteile Universeller Einsatzbereich: geeignet für nahezu alle harten Materialien – Keramik, Feinsteinzeug, Granit, Marmor, Mosaik Dünnes Schneidsegment: für präzise, saubere Schnittlinien ohne Ausbrüche Vibrationsfreier Lauf: dank ausgewuchtetem Stahlkern für maximale Schnittkontrolle Hohe Drehzahlstabilität: ideal für kompakte Mini-Winkelschleifer Kompaktes Format Ø50 mm: perfekt für Arbeiten auf engem Raum oder an schwierigen Stellen Lange Lebensdauer: diamantgesinterte Schnittkante für konstant hohe Schneidleistung Trocken- und Nassschnitt geeignet: flexibel einsetzbar in Werkstatt oder auf Baustelle Original Montolit Qualität: entwickelt in Italien für den professionellen Dauereinsatz Technische Daten Durchmesser: Ø 50 mm Bohrung / Aufnahme: 10 mm Segmenttyp: Vollsegment, diamantgesintert Material: Feinsteinzeug, Keramik, Granit, Marmor, Naturstein, Mosaik Gewicht: 0,02 kg Gerät: Mini-Winkelschleifer Hinweise zur Verwendung Drehzahl beachten: Nur in Geräten verwenden, die für Mini-Diamantscheiben zugelassen sind. Anpressdruck gering halten: Der Diamant soll schneiden, nicht schleifen – zu hoher Druck mindert Lebensdauer und Präzision. Kühlung empfohlen: Bei längeren Schnitten oder harten Materialien Wasser zur Kühlung verwenden, um Überhitzung zu vermeiden. Richtungsführung: Scheibe stets stabil und gerade führen – Verkanten vermeiden, um Kantenbrüche zu verhindern. Regelmäßige Reinigung: Schnittkante mit Dressingstein reaktivieren, um Diamanten freizulegen. Schutzausrüstung: Schutzbrille, Handschuhe, Gehörschutz und ggf. Staubmaske sind Pflicht bei der Arbeit mit Trennscheiben. Lieferumfang 1 × Montolit DRAGSTER SSD50 Universal-Diamanttrennscheibe Ø50 mm
Montolit MONDRILLO Ø 50 mm Mini Schneid- und Schleifscheibe (Art. STL50GF)Die MONDRILLO ist ein 2-in-1-Werkzeug: Sie schneidet mit dem Rand und schleift mit einer seitlichen Diamantfläche. Damit erledigen Sie Trennschnitt und Kantenbearbeitung mit demselben Werkzeug, ohne die Maschine umzurüsten. Ø 50 mm, M14-Aufnahme, auf Trockenschnitt optimiert, bei Bedarf auch mit leichter Kühlung nass.Ø 50 mmDurchmesserM14Aufnahme2-in-1FunktiontrockenoptimiertWarum 2-in-1 hier mehr ist als ein WerbewortBei einer normalen Trennscheibe sitzt der Diamant nur am Rand – die Flanke ist blank. Wer damit eine Kante nachschleifen will, verkantet die Scheibe, und das ist bei jeder Trennscheibe ein Sicherheitsproblem. Die MONDRILLO trägt auf der Seite eine eigene Diamantfläche. Das Schleifen mit der Flanke ist hier also vorgesehen, nicht improvisiert:Schneiden und nacharbeiten in einem ZugAussparung schneiden, dann sofort die Kante mit der Flanke glätten. Kein Werkzeugwechsel.Kanten von KleinformatenMontolit nennt ausdrücklich das Nacharbeiten kleiner Fliesen und Mosaike – dort, wo eine 115er-Scheibe zu viel mitnimmt.Ausschnitte von innen sauber machenIn einer fertigen Öffnung die Kante nachziehen, ohne die Ecke zu überschneiden.Ein Werkzeug weniger im KofferAuf der M14-Spindel bleibt sie sitzen, egal ob der nächste Handgriff Schneiden oder Schleifen ist.Die Grenze der FlankenfunktionSeitlich schleifen heißt nicht seitlich hebeln. Die Diamantfläche ist zum flächigen Abtrag mit leichtem Andruck gedacht. Kraft gegen die Flanke einer Ø-50-mm-Scheibe bleibt gefährlich – führen, nicht drücken.Warum eine kleine Scheibe langsamer schneidet – auch bei gleicher DrehzahlEine Diamantscheibe schneidet nicht über die Drehzahl, sondern über die Umfangsgeschwindigkeit: darüber, wie schnell das Diamantkorn am Scheibenrand über das Material fährt. Und die hängt am Durchmesser. Bei halbem Durchmesser ist bei gleicher Drehzahl auch nur die halbe Geschwindigkeit im Schnitt. Deshalb ist eine Mini-Scheibe auf einem normalen Winkelschleifer nicht schnell, sondern langsam:Ø 125 mm bei 11.000 U/minrund 72 m/s – der Normalfall am WinkelschleiferØ 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/sØ 50 mm bei 11.000 U/minrund 29 m/s – weniger als die HälfteØ 45 mm bei 20.000 U/minrund 47 m/s – deshalb brauchen kleine Scheiben schnelle MaschinenØ 54 mm bei 20.000 U/minrund 57 m/sWas das für die Praxis heißtEine Mini-Scheibe arbeitet sich langsamer durch das Material – das ist normal und kein Mangel. Der Fehler, den fast jeder macht: mit Druck nachhelfen. Druck erzeugt aber nur Wärme und Kantenausbrüche, und bei 0,6 bis 0,8 mm Scheibendicke ist er der schnellste Weg zum Verlaufen. Mini-Scheiben werden geführt, nicht gedrückt.Wofür man sie brauchtPräzise KantenbearbeitungKanten kleiner Formate glätten und in Form bringen.DetailarbeitenKurze Schnitte und Anpassungen, bei denen es auf den Millimeter ankommt.Mosaik nacharbeitenEinzelsteine anpassen, ohne den Verbund zu beschädigen.AussparungenSchneiden und die Schnittkante gleich sauber machen.Eine runde Scheibe kann eine Innenecke nur so scharf ausschneiden, wie ihr eigener Radius es zulässt: Eine Ø-50-mm-Scheibe hinterlässt an der Ecke einen Radius von 25 mm. Für kleinere Innenradien brauchen Sie ein anderes Werkzeug – einen Fingerfräser, einen Fräskegel oder einen Diamantdraht.Arbeitstechnik1Trocken arbeiten, in kurzen DurchgängenDie Scheibe ist auf Trockenschnitt optimiert. Bei Ø 50 mm heißt das: Pausen, damit die Wärme abgeht.2Schnitt gerade führenErst trennen, dann schleifen – nicht während des Schnitts verdrehen.3Zum Schleifen die Flanke flach anlegenMit der Diamantfläche arbeiten, nicht mit der Scheibenkante.4Leichter Andruck, wandernde BewegungNicht an einer Stelle stehen bleiben – sonst entsteht eine Delle.5Bei Bedarf leicht kühlenMontolit gibt Nassbetrieb mit leichter Kühlung frei. Am Netz dann über FI-Schutzschalter.Kleine Scheibe, kleiner WärmespeicherBei Ø 45 bis 76 mm ist wenig Masse vorhanden, die Wärme aufnehmen kann – und die Scheibe steckt beim Ausschnittschneiden oft tief im Material, wo Luft kaum kühlt. Arbeiten Sie deshalb mit Wasser, wo es möglich ist, und sonst in kurzen Durchgängen mit Pausen. Eine überhitzte dünne Scheibe verzieht sich, verläuft im Schnitt und verliert Diamant.M14-Direktaufnahme: nicht verklemmen lassenWie jede direkt aufgeschraubte Scheibe zieht sich die MONDRILLO in Drehrichtung selbst fest. Ein Verklemmen im Schnitt macht sie schwer lösbar. Halten Sie den Schnitt gerade und korrigieren Sie die Richtung außerhalb des Materials.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartMini-Schneid- und Schleifscheibe, 2-in-1DurchmesserØ 50 mmAufnahmeM14Besonderheitseitliche Diamantfläche zum SchleifenAnwendungauf Trockenschnitt optimiert, Nassbetrieb mit leichter Kühlung möglichGeeignet fürFeinsteinzeug, Keramik, Granit, Marmor, NatursteinEinsatzpräzise Kantenbearbeitung, Detailarbeiten, Nacharbeiten kleiner Fliesen und MosaikeArtikelnummerFA11158Hersteller-ReferenzSTL50GFHerstellerMontolitWas unterscheidet sie von einer normalen Mini-Trennscheibe?Die seitliche Diamantfläche. Damit ist Schleifen mit der Flanke vorgesehen – bei einer normalen Trennscheibe ist das gefährlich und verboten.Passt sie auf meinen Winkelschleifer?Ja, wenn er eine M14-Spindel hat – also jeder gängige 115er oder 125er.Nass oder trocken?Optimiert für trocken. Montolit gibt bei Bedarf leichte Kühlung frei – am Netz dann über FI-Schutzschalter.MONDRILLO oder MINIFLEXIMONT?Die MONDRILLO schneidet und schleift. Die MINIFLEXIMONT ist eine reine Fächerschleifscheibe – sie schneidet nicht, arbeitet aber beim Schleifen flexibler und folgt Konturen.Schneiden, schleifen oder beides?Wenn Sie beides brauchen, spart die MONDRILLO einen Werkzeugwechsel. Wenn es nur um die Kante geht, ist eine Fächerscheibe feinfühliger. Beschreiben Sie uns die Aufgabe.Passendes Zubehör und ErgänzungenMontolit JOLLYMONT 45° - Diamantscheibe Ø250mm (CPJ250)JOLLYMONT 45° Diamantscheibe Ø 250 mm.Montolit DNA-Diamantscheibe Ø250mm - 4.Gen. (SCX-F250)DNA-Diamantscheibe Ø 250 mm, 4. Generation.Montolit CPH180 Cermont Diamanttrennscheibe "Xamuray" Ø 180 mm (CPH180)CPH180 Cermont Xamuray Diamanttrennscheibe Ø 180 mm.Montolit Stone Supercut - Doppelkorn-Schärfstein für Diamantwerkzeuge (Art. 395-2U)Stone Supercut Doppelkorn-Schärfstein für Diamantwerkzeuge.
DiSTAR Colibri Ø 76 mm, nur 0,8 mm dünn (Art. FA11169)Die Colibri verbindet zwei Dinge, die sich normalerweise ausschließen: einen brauchbaren Durchmesser von 76 mm und eine Dicke von nur 0,8 mm. Mehr Durchmesser heißt mehr Schnitttiefe und mehr Schnittgeschwindigkeit, weniger Dicke heißt minimaler Materialverlust. Bohrung 10 mm für Mini-Winkelschleifer, Trockenschnitt, für Keramik und Feinsteinzeug.Ø 76 mmDurchmesser0,8 mmDicke10 mmBohrungtrockenAnwendungWarum die Kombination 76 mm bei 0,8 mm bemerkenswert istEine dünne Scheibe hat wenig Biegesteifigkeit. Mit zunehmendem Durchmesser wird das kritischer, weil der Rand weiter von der Einspannung entfernt ist. Deshalb sind die meisten 0,8-mm-Scheiben klein – Ø 45 mm ist typisch. Bei Ø 76 mm bekommen Sie deutlich mehr nutzbare Schnitttiefe und rund 70 Prozent mehr Umfangsgeschwindigkeit, bei gleichbleibend schmalem Schnitt.Ø 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/s UmfangsgeschwindigkeitØ 45 mm bei 11.000 U/minrund 26 m/sPraktische Folgedie Colibri arbeitet bei gleicher Drehzahl deutlich zügiger als eine Ø-45-mm-ScheibeDie Bohrung ist 10 mmDas ist die Aufnahme von Mini-Winkelschleifern – dieselbe wie bei den Montolit MINIFLEXIMONT-Scheiben. Auf einen 115er oder 125er mit M14-Spindel passt die Colibri nicht.Wofür sie gemacht istAusschnitte für SteckdosenDiSTAR nennt Auslassöffnungen ausdrücklich – der Schnitt bleibt so schmal, dass die Rosette ihn abdeckt.RevisionsklappenGrößere Öffnungen mit sichtbaren Kanten, bei denen jeder Millimeter Materialverlust zählt.Feinschnitte mit minimalem Verlust0,8 mm nimmt weniger als die Hälfte dessen weg, was eine 2-mm-Scheibe kostet.DetailarbeitenPräzise kurze Schnitte, bei denen eine 125er zu grob führt.Eine runde Scheibe kann eine Innenecke nur so scharf ausschneiden, wie ihr eigener Radius es zulässt: Eine Ø-50-mm-Scheibe hinterlässt an der Ecke einen Radius von 25 mm. Für kleinere Innenradien brauchen Sie ein anderes Werkzeug – einen Fingerfräser, einen Fräskegel oder einen Diamantdraht.Dünne Scheiben: der Vorteil und die GrenzeScheibendicken von 0,6 bis 0,8 mm sind der Grund, warum diese Werkzeuge existieren. Je weniger Material der Schnitt wegnimmt, desto präziser lässt sich ein Ausschnitt setzen – und desto weniger Kraft muss ins Material.Minimaler MaterialverlustEin 0,8-mm-Schnitt nimmt weniger als die Hälfte dessen weg, was eine 2-mm-Scheibe kostet. Bei einem Ausschnitt für eine Betätigungsplatte entscheidet das über die Passung.Weniger Kraft, weniger AusbrücheWeniger Material im Schnitt heißt weniger Kraft in der Glasur – die häufigste Ursache für Absplitterungen an der Schnittkante.Die harte Grenze: SeitenkräfteEine 0,8-mm-Scheibe hat kaum Biegesteifigkeit. Verkanten, Hebeln oder seitliches Schleifen verbiegt oder bricht sie.Wenig WärmespeicherDünn heißt auch: wenig Masse, die Wärme aufnehmen kann. Wasser oder Kühlpausen sind hier wichtiger als bei einer dicken Scheibe.Nie seitlich belastenDer Schnitt muss immer gerade geführt werden. Sobald Sie die Scheibe im Schnitt verdrehen, um die Richtung zu korrigieren, arbeitet die volle Vorschubkraft auf die Flanke einer 0,8 mm dünnen Scheibe. Wenn die Richtung nicht stimmt: Maschine heraus, neu ansetzen.Warum eine kleine Scheibe langsamer schneidet – auch bei gleicher DrehzahlEine Diamantscheibe schneidet nicht über die Drehzahl, sondern über die Umfangsgeschwindigkeit: darüber, wie schnell das Diamantkorn am Scheibenrand über das Material fährt. Und die hängt am Durchmesser. Bei halbem Durchmesser ist bei gleicher Drehzahl auch nur die halbe Geschwindigkeit im Schnitt. Deshalb ist eine Mini-Scheibe auf einem normalen Winkelschleifer nicht schnell, sondern langsam:Ø 125 mm bei 11.000 U/minrund 72 m/s – der Normalfall am WinkelschleiferØ 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/sØ 50 mm bei 11.000 U/minrund 29 m/s – weniger als die HälfteØ 45 mm bei 20.000 U/minrund 47 m/s – deshalb brauchen kleine Scheiben schnelle MaschinenØ 54 mm bei 20.000 U/minrund 57 m/sWas das für die Praxis heißtEine Mini-Scheibe arbeitet sich langsamer durch das Material – das ist normal und kein Mangel. Der Fehler, den fast jeder macht: mit Druck nachhelfen. Druck erzeugt aber nur Wärme und Kantenausbrüche, und bei 0,6 bis 0,8 mm Scheibendicke ist er der schnellste Weg zum Verlaufen. Mini-Scheiben werden geführt, nicht gedrückt.Arbeitstechnik1Anriss auf der Sichtseite setzenUnd zwar vollständig, nicht nur die Ecken. Sie folgen später einer Linie, nicht einer Vorstellung.2Von der Rückseite anfangen, wo möglichDie Glasur bricht immer auf der Austrittsseite aus. Wo Sie von hinten arbeiten können, bleibt die Sichtseite sauber.3Erst flach einschleifen, dann eintauchenNicht senkrecht ansetzen. Eine flach angelegte Anfangsrille gibt der Scheibe Führung.4In mehreren Durchgängen tieferZwei bis drei Millimeter pro Durchgang. Alles auf einmal heißt Hitze, Verlaufen und Ausbrüche.5Ecken zuletzt und von beiden SeitenIn die Ecke hinein, nicht durch sie hindurch. Über die Ecke hinausgeschnitten ist die Fliese verloren.Trockenschnitt bei 0,8 mm: Pausen sind PflichtDie Colibri ist als Trockenwerkzeug ausgewiesen. Bei 0,8 mm Dicke ist praktisch keine Masse vorhanden, die Wärme aufnehmen kann – und beim Ausschnittschneiden steckt die Scheibe tief im Material, wo Luft kaum kühlt. Arbeiten Sie in Durchgängen von zwei bis drei Millimetern Tiefe und lassen Sie die Scheibe zwischendurch freilaufen. Eine überhitzte dünne Scheibe verzieht sich und verläuft.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartdünne Mini-DiamanttrennscheibeModellCOLIBRIDurchmesserØ 76 mmDicke0,8 mmBohrung / Aufnahme10 mmAnwendungTrockenschnittGeeignet fürKeramik, FeinsteinzeugEinsatzDetailarbeiten und Feinschnitte, Auslassöffnungen, RevisionsklappenBesonderheitpräziser Schnitt mit minimalem MaterialverlustArtikelnummerFA11169HerstellerDiSTARPasst die Colibri auf meinen 125er?Nein. Die Bohrung ist 10 mm – das ist die Aufnahme von Mini-Winkelschleifern. Für einen 125er mit M14 brauchen Sie eine Scheibe mit M14-Gewinde.Warum ist die Scheibe größer als andere Mini-Scheiben?Weil mehr Durchmesser mehr Schnitttiefe und mehr Umfangsgeschwindigkeit bedeutet. Bei Ø 76 mm und 11.000 U/min sind es rund 44 m/s gegenüber etwa 26 m/s bei Ø 45 mm – also rund 70 Prozent mehr Schnittgeschwindigkeit bei gleicher Drehzahl.Darf ich seitlich schleifen?Nein. Bei 0,8 mm Dicke ist jede Seitenkraft ein Bruchrisiko. Zum Schleifen nehmen Sie ein Werkzeug mit seitlichem Diamantbelag oder ein Polierpad.Kann ich mit Wasser arbeiten?Die Colibri ist als Trockenwerkzeug ausgewiesen. Arbeiten Sie deshalb mit kurzen Durchgängen und Pausen – und mit Absaugung sowie Atemschutz.Welche Mini-Scheibe passt auf Ihre Maschine?Die Aufnahme ist bei Mini-Scheiben der entscheidende Punkt – M14, 10 mm, 9,53 mm, 5,8 mm oder 3,2-mm-Schaft sind nicht austauschbar. Nennen Sie uns Ihre Maschine, wir sagen Ihnen, was passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 50 mm für Winkelschleifer (Art. MIM983)Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 50 mm für Winkelschleifer.Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 75 mm für Winkelschleifer (Art. MIM984)Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 75 mm für Winkelschleifer.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.
DiSTAR CordSET – Radiusschnitte in Feinsteinzeug (Art. FA11227)Es gibt Ausschnitte, die weder die Säge noch die Bohrkrone sauber hinbekommt: der Bogen um eine Betätigungsplatte, die abgerundete Ecke einer Revisionsklappe, der Ausschnitt für ein Lüftungsgitter. Das CordSET löst das mit einem 0,5 mm dünnen Diamantdraht, den Sie von Hand durch die Fliese ziehen – geführt von einer Stahlschablone, die den Radius vorgibt.0,5 mmDiamantdraht3 / 6 / 12 mmRadien in der Schablone5 Drähteje 30 cm im SetWofür der Drahtschnitt gedacht istÜberall dort, wo eine Fliese nicht gerade durchtrennt, sondern innen ausgeschnitten oder an der Kante gerundet werden muss – und wo die Schnittkante später sichtbar bleibt:Ausschnitte für Betätigungsplatten von UnterputzspülkästenLüftungsöffnungen und GitterRevisionsklappen mit gerundeten EckenSanitär- und Installationsausschnittegerundete 90°-Ecken und kleine Radien in FeinsteinzeugplattenWie der Schnitt abläuft1. Werkstück fixierenDie Fliese wird mit den mitgelieferten Spezialclips und Kunststoffkeilen festgesetzt. Ein Werkstück, das im Schnitt wandert, bricht aus.2. Schablone anlegenDie Schablone aus gehärtetem Stahl gibt den Radius vor – 3 mm, 6 mm oder 12 mm – und hält den Draht in der Spur.3. Draht einspannenDer Diamantdraht wird in die beiden Schnellspann-Griffe eingesetzt. Kein Werkzeug nötig.4. Nass ziehenDer Schwamm hält die Schnittstelle feucht. Der Draht wird mit gleichmäßigem Zug geführt, nicht mit Kraft.Warum die Kühlung nicht optional istEin Draht von 0,5 mm hat kaum Masse, in der sich Wärme verteilen könnte. Läuft er trocken, verliert er die Diamantbelegung innerhalb weniger Zentimeter Schnittweg. Der saugfähige Schwamm im Set ist deshalb kein Beiwerk: Er hält die Schnittfuge feucht und verlängert die Standzeit des Drahtes erheblich.Mit Zug arbeiten, nicht mit DruckDer Draht schneidet über die Diamantkörner, nicht über Anpresskraft. Mehr Druck bringt keinen schnelleren Schnitt, sondern reißt Körner aus der Belegung und erhöht die Gefahr, dass die Fliese an der Kante ausbricht.Wann Draht, wann Bohrkrone, wann FräserDie drei Werkzeuge lösen verschiedene Aufgaben und ersetzen einander nicht:DiamantdrahtFür Innenausschnitte mit Bogen und für Radien, die kein rundes Werkzeug erzeugen kann. Kommt an Stellen, die sonst nicht erreichbar sind.BohrkroneFür runde Löcher mit festem Durchmesser – Rohrdurchführungen, Armaturen, Steckdosen.FingerfräserZum Erweitern und Nacharbeiten vorhandener Öffnungen, nicht zum Anlegen eines Ausschnitts von null.NassschneiderFür den geraden Durchtrennschnitt. Ein Innenausschnitt geht damit nicht.Das gehört zum Set5 × Diamantdraht, je 30 cm1 × Schablone für Radien von 3 mm, 6 mm und 12 mm2 × Schnellspann-Griffe20 × Spezialclips4 × Kunststoffkeile1 × saugfähiger Schwamm zur WasserkühlungDer Hersteller zeigt das Werkzeug im EinsatzDiSTAR hat ein Video zum CordSET veröffentlicht: Produktvideo des Herstellers ansehen. Der Link führt zu YouTube und damit auf eine Seite außerhalb unseres Shops.Technische DatenProduktartDiamantdraht-Set für Radius- und InnenausschnitteModellCordSETDiamantdrahtØ 0,5 mm, Länge je 30 cmSchablonegehärteter Stahl, Radien 3 mm / 6 mm / 12 mmWerkstückfixierungSpezialclips und KunststoffkeileKühlungNasskühlung, saugfähiger Schwamm im SetGeeignet fürFeinsteinzeug und KeramikfliesenLieferumfang5 × Diamantdraht, 1 × Schablone, 2 × Schnellspann-Griffe, 20 × Spezialclips, 4 × Kunststoffkeile, 1 × SchwammHerstellerDiSTAREAN4820245287587ArtikelnummerFA11227Für die Ausschnitte, die sonst zum Problem werdenDas CordSET ist kein Werkzeug für jeden Tag, sondern für die eine Fliese, an der sonst der Ausschnitt misslingt. Wer regelmäßig Betätigungsplatten und Revisionsklappen einbaut, spart damit den Verschnitt, der beim Freihandversuch entsteht.Passendes Zubehör und ErgänzungenMontolit MONDRILLO Ø 50 mmSchneidet mit dem Rand und schleift seitlich – für Ausschnitte am Winkelschleifer.Diamanthohlbohrer 6-Kant trockenFür runde Löcher von Ø 6 bis 14 mm in Bohrmaschine und Akkuschrauber.RUBI DRYGRES 4Drill BohrkronenBohrkronen von Ø 6 bis 12 mm für Feinsteinzeug, Granit und Marmor.Tile Rite Diamant-Fingerfräser Ø 10 mmZum Erweitern und Nacharbeiten vorhandener Öffnungen.
Der Ausschnitt für die Steckdose sitzt zwei Millimeter zu eng. Die Fliese liegt schon, der Kleber ist abgebunden, und eine 125er-Scheibe kommt an die Stelle nicht heran, ohne die Nachbarfliese zu treffen. Genau dafür gibt es Scheiben mit Ø 20 bis 85 mm: Sie greifen weniger tief ein, lassen sich genauer führen und richten an der Umgebung keinen Schaden an.
Ø 20 – 85 mm der übliche Bereich | Umfangstempo die kritische Größe | Weniger Eingriff weniger Ausbrüche |
Eine kleine Scheibe an einer normalen Maschine schneidet nicht nur langsamer – sie schneidet schlechter. Entscheidend ist, wie schnell sich der Rand bewegt, und der legt bei gleicher Drehzahl umso weniger Weg zurück, je kleiner die Scheibe ist. Unterhalb eines gewissen Tempos reiben die Körner nur noch, statt abzutragen: Die Scheibe wird heiß, das Material bricht aus, und die Belegung ist schnell hinüber.
| Ø 125 mm bei 11.000 U/min | rund 72 m/s – der Normalfall am Winkelschleifer |
|---|---|
| Ø 76 mm bei 11.000 U/min | rund 44 m/s |
| Ø 50 mm bei 11.000 U/min | rund 29 m/s – weniger als die Hälfte |
| Ø 45 mm bei 20.000 U/min | rund 47 m/s |
| Ø 54 mm bei 20.000 U/min | rund 57 m/s |
Was das praktisch heißt
M14 direkt auf die Spindel Die Scheibe wird auf den Winkelschleifer geschraubt. Kein Flansch, keine Unterlegscheiben – kompakt und stabil. | Bohrung 10 mm Wird mit Flansch gespannt, häufig bei Scheiben um Ø 50 mm. |
Schaft 3,2 mm (1/8 Zoll) Die gängige Spannzangengröße von Rotationswerkzeugen – für die kleinsten Scheiben. | Sonderaufnahmen Einige Scheiben sind für ein bestimmtes Gerät gemacht und passen nur dort. Die Angabe steht in den technischen Daten. |
Eine runde Scheibe schneidet gerade. Sie kann einen Innenradius nicht ausarbeiten, weil ihr eigener Durchmesser den kleinsten möglichen Radius vorgibt – und weil sie am Ende des Schnitts weiterläuft, wo sie aufhören soll. Für Rundungen und Innenausschnitte gibt es deshalb ein anderes Werkzeug: einen Diamantdraht.
| DiSTAR CordSET | Diamantdraht Ø 0,5 mm, je 30 cm lang; gehärtete Stahlschablone mit den Radien 3, 6 und 12 mm; Spezialclips und Kunststoffkeile zum Fixieren; Nasskühlung über einen saugfähigen Schwamm im Set |
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Warum ein Draht Er ist in jede Richtung beweglich und folgt der Schablone, statt eine eigene Bahn vorzugeben. Damit sind Radien möglich, die kleiner sind als jede Scheibe. | Warum eine Schablone Freihändig wird ein Radius nie gleichmäßig. Die gehärtete Stahlschablone führt den Draht und gibt das Maß vor – 3, 6 oder 12 mm. |
Warum nass Der Draht ist dünn und erhitzt schnell. Ohne Kühlung verliert er seine Belegung, und die Glasur platzt an der Schnittkante ab. | Wofür in der Praxis Innenausschnitte, ausgerundete Ecken und Anschlüsse an Rohre und Armaturen, bei denen eine gerade Kante auffallen würde. |
| Ausschnitte | Ecken | Nacharbeit |
Kleiner Durchmesser Weniger Eingriff, mehr Kontrolle, sichtbar weniger Ausbrüche. | Hohe Drehzahl nötig Am Umfang zählt das Tempo – eine kleine Scheibe braucht mehr Umdrehungen. |
Verschiedene Aufnahmen M14 direkt, 10 mm mit Flansch oder Schaft für Rotationswerkzeuge. | 2 in 1 Manche Scheiben tragen seitlich Diamant und schleifen die Kante gleich mit. |
Klein heißt nicht schwächer
Diamantwerkzeuge – Überblick Bindung, Kühlung und Umfangsgeschwindigkeit im Zusammenhang. |
Die großen Scheiben für den geraden Schnitt. |
Für runde Durchbrüche mit festem Durchmesser. |
Zum Entgraten und Anfasen nach dem Ausschnitt. |
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