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Akemi Intensivreiniger 1 Liter – hoch alkalisch gegen Öl, Fett und RußDer Akemi Intensivreiniger (Art. 11920) ist das stärkste alkalische Produkt in dieser Reihe: ein hoch konzentriertes Reinigungsmittel aus anionischen Tensiden, Hilfsmitteln und Lösungsmitteln. Es ist dort richtig, wo Fett, Öl, Ruß oder alte Wachsschichten sitzen und ein normaler Steinreiniger nicht mehr weiterkommt. Leicht biologisch abbaubar und im Lebensmittelbereich einsetzbar.Hoch alkalischfür starke VerschmutzungKonzentratwasserverdünnbar1 LiterGebindegrößeWogegen der Intensivreiniger arbeitetAlkalische Reiniger und fettartige Verschmutzungen gehören chemisch zusammen: Lauge spaltet Fette und macht sie wasserlöslich. Genau darauf ist dieses Produkt ausgelegt. Der Hersteller nennt ausdrücklich:Öl- und FettfilmeRußGummifleckenverschiedene WachseSelbstglanzemulsionenDie letzten beiden Punkte sind der eigentliche Spezialfall. Selbstglanzemulsionen und Wachse sind Pflegeprodukte, die bewusst eine Schicht aufgebaut haben. Wenn diese Schicht fleckig geworden ist oder gewechselt werden soll, muss sie vollständig herunter – und dafür braucht es ein Produkt dieser Stärke. Einsatzorte sind Küchen, bewohnte Räume, Lebensmittelbetriebe, Werkstätten und Industriebetriebe.Warum Pflegemittel irgendwann wieder abgenommen werden müssenWachs- und Polymerpflege baut eine Schicht auf dem Stein auf. Das ist zunächst gewollt, denn diese Schicht nimmt den Verschleiß auf. Sie verbraucht sich aber ungleichmäßig: In Laufstraßen wird sie dünn, in Randbereichen wächst sie mit jeder Anwendung weiter. Irgendwann sieht der Boden fleckig aus, und dagegen hilft kein weiterer Auftrag – im Gegenteil, er verstärkt den Effekt. Dann steht eine Grundreinigung an, die die alte Schicht komplett abnimmt; danach wird neu aufgebaut. Genau dafür ist der Akemi Steinreiniger gemacht, der Steinpflege- und Wachsschichten ausdrücklich entfernt.Geeignete Materialien – und wo Zurückhaltung geboten istDer Hersteller nennt als Material Naturstein, Granit und Keramik und als Einsatzorte Bad und Sanitär sowie Boden und Treppe. Alle Oberflächen von rau bis poliert sind aufgeführt. Auffällig ist, was in der Materialliste dieses Produkts nicht steht: Marmor und Kalkstein sowie säureempfindliche Steine, die der Hersteller beim Steinreiniger ausdrücklich mitaufzählt. Wir lesen das als Hinweis, dass ein hoch alkalisches Produkt auf empfindlichen, polierten Kalksteinflächen nicht die erste Wahl ist – nicht wegen Ätzgefahr, die betrifft Säuren, sondern weil stark alkalische Reiniger polierte Oberflächen und manche Gesteinsbindungen angreifen können. Für solche Flächen ist der schwach alkalische Steinreiniger der sichere Weg. Wenn Sie unsicher sind, welches Material vorliegt, fragen Sie uns.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine unauffällige Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Naturstein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus demselben Bruch können unterschiedlich reagieren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funktioniert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche reproduzierbar.VerarbeitungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Verschmutzung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirtschaftliche Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehrfaches an Gebrauchslösung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Arbeitsgang verbraucht wird. Die Verdünnungsverhältnisse für den jeweiligen Fall nennt die Gebrauchsanleitung des Herstellers.Aufgetragen wird laut Hersteller mit Schrubber, Mopp, Bürste, Pad, per Hand oder maschinell mit der Einscheibenmaschine. Auf größeren Flächen ist die Maschine nicht nur schneller, sondern auch gleichmäßiger: Der mechanische Anteil der Reinigung wird überall gleich stark eingebracht, was Wolkenbildung vermeidet.Ein Reiniger darf auf der Fläche nicht antrocknen. Trocknet die Lösung ein, bleibt der gelöste Schmutz zusammen mit den Inhaltsstoffen auf dem Stein zurück, und es entstehen Ränder und Schlieren, die schwerer zu entfernen sind als die ursprüngliche Verschmutzung. Bei großen Flächen wird deshalb in Abschnitten gearbeitet: aufbringen, einwirken lassen, bearbeiten, abnehmen und mit klarem Wasser nachspülen – und dann der nächste Abschnitt. In der Sonne und auf heißen Flächen im Freien entsprechend kleinere Abschnitte wählen.Technische DatenProduktAkemi Intensivreiniger, Art. 11920Inhalt1 LiterArtkonzentriertes ReinigungsmittelChemische BasisWasserbasis, mit LösungsmittelnWirkstoffeanionische Tenside, Hilfsmittel, LösungsmittelpH-Wertalkalisch, hoch alkalisch eingestelltKonzentrationKonzentratEntferntÖl- und Fettfilme, Ruß, Gummiflecken, Wachse, SelbstglanzemulsionenMaterialNaturstein, Granit, KeramikOberflächenrau bis poliert, alle BearbeitungsartenEinsatzortBad und Sanitär, Boden und TreppeAuftragSchrubber, Mopp, Bürste, Pad, Einscheibenmaschine, manuell, maschinellUmweltTenside leicht biologisch abbaubarLebensmittelbereicheinsetzbar, durch externes deutsches Prüfinstitut bestätigtDie enthaltenen Tenside sind laut Hersteller leicht biologisch abbaubar. Das sagt etwas über den Abbau im Klärwerk aus, nicht darüber, dass die Lösung unbedenklich wäre: Reinigungsflotte gehört in die Kanalisation und nicht in ein Beet, einen Gully mit Anschluss an ein Gewässer oder auf eine Wiese.Intensivreiniger oder Steinreiniger?Der Steinreiniger ist schwach alkalisch und der Standard für Bauschmutz, leichten Zementschleier und normale Verschmutzung, auch auf säureempfindlichem Stein. Der Intensivreiniger ist hoch alkalisch und für den Fall gemacht, in dem der Steinreiniger nicht reicht: eingefahrenes Fett, Ruß, Gummiabrieb, alte Wachs- und Selbstglanzschichten. Wer nur eines von beiden im Haus hat, ist mit dem Steinreiniger breiter aufgestellt.Hilft er gegen Zementschleier?Nein, dafür ist er das falsche Werkzeug. Zement- und Mörtelreste sind mineralisch und alkalisch, sie werden von einem sauren Produkt gelöst – dafür ist der Akemi Acid Cleaner gemacht. Alkalische Reiniger wirken gegen organische Verschmutzung, also gegen Fette, Öle und Ruß. Auf säureempfindlichem Stein, wo der Acid Cleaner nicht eingesetzt werden darf, holt der Steinreiniger immerhin leichten Zementschleier herunter.Kann ich ihn in der Küche verwenden?Ja, der Einsatz im Lebensmittelbereich ist laut Hersteller durch ein externes deutsches Prüfinstitut bestätigt. Nach der Reinigung wird selbstverständlich gründlich mit klarem Wasser nachgespült, bevor die Fläche wieder für Lebensmittel genutzt wird.Muss ich nach dem Reinigen neu imprägnieren?Wenn die Fläche imprägniert war, ja – ein Reiniger dieser Stärke nimmt die Imprägnierung mit ab. Nach dem Durchtrocknen wird deshalb neu geschützt, mit dem Anti-Fleck W auf Wasserbasis, dem Anti-Fleck Nano ohne Farbtonveränderung oder dem Farbtonvertiefer, wenn der Stein dunkler wirken soll.Kurz gesagtDer Akemi Intensivreiniger ist der Griff für den harten Fall: hoch alkalisch, konzentriert, gegen Fett, Öl, Ruß, Gummi und alte Pflegeschichten. Für die normale Grundreinigung und für empfindliche polierte Kalksteinflächen ist der schwach alkalische Steinreiniger die passendere Wahl. Sagen Sie uns, welcher Schmutz auf welchem Material sitzt, dann nennen wir Ihnen das richtige Produkt.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Schwach alkalisch, der Standard für Bauschmutz und Grundreinigung.Akemi Acid Cleaner - salzsäurefrei (Art. 11985)Sauer, gegen Zementschleier und Mörtelreste auf säurefesten Flächen.Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830)Steinseife für die laufende Reinigung nach der Grundreinigung.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Imprägnierung auf Wasserbasis, nach dem Reinigen aufzutragen.
Akemi Steinreiniger 1 Liter – die Grundreinigung, auch für MarmorDer Akemi Steinreiniger (Art. 10812) ist das Standardprodukt für die Grundreinigung von Natur- und Kunststein: schwach alkalisch, hoch konzentriert, frei von Phosphaten und Laugen. Sein entscheidender Vorzug ist die Materialverträglichkeit – der Hersteller führt Marmor, Kalkstein und ausdrücklich säureempfindliche Steine in der Eignungsliste. Damit ist er der Reiniger für Flächen, auf denen ein saures Produkt verboten ist.Schwach alkalischauch für MarmorOhne Phosphateund ohne Laugen1 LiterKonzentratWogegen der Steinreiniger arbeitetDer Hersteller nennt ein breites Spektrum, das den typischen Bauabschluss und die spätere Grundreinigung abdeckt:BauschmutzSteinpflege- und Wachsschichtenleichten ZementschleierÖl- und FettschmutzRuß- und TeerfleckenReste von KunststofffarbenPutzresteAls Materialien sind Marmor, Travertin, Terrazzo, Granit, Ziegel- und Cottoplatten, Fliesen, Sichtbeton und Feinsteinzeug genannt – und in der Eignungsliste zusätzlich Schiefer, Betonwerkstein und säureempfindliche Steine. Der Einsatz reicht von der Küche über Bad, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe bis zu Terrasse, Fassade, Wand, Grabstein und Denkmal sowie den Lebensmittelbereich.Säure und kalkhaltiger Stein – der Schaden ist nicht reparabelMarmor, Kalkstein, Travertin, Solnhofer Platten und die meisten hellen Naturwerksteine bestehen im Kern aus Calciumcarbonat, also aus Kalk. Säure löst Kalk auf. Trifft ein saurer Reiniger auf eine polierte Marmorplatte, wird die Oberfläche an dieser Stelle angeätzt: Sie wird matt, stumpf und leicht aufgeraut. Das ist kein Fleck, der sich wegputzen lässt, sondern abgetragenes Material. Wiederherstellen kann das nur noch ein Steinmetz durch Nachschleifen und Neupolieren der ganzen Fläche. Auf säureempfindlichem Stein kommen deshalb ausschließlich die alkalischen oder pH-neutralen Produkte in Frage.Der Kompromiss beim Zementschleier – und warum er unvermeidlich istZementschleier ist mineralisch und alkalisch. Chemisch richtig löst ihn ein saurer Reiniger, also der Akemi Acid Cleaner oder für Kalkablagerungen der Sanitärreiniger. Auf Marmor, Kalkstein und Travertin dürfen diese aber nicht eingesetzt werden. Für diese Flächen bleibt der Steinreiniger die Lösung, und der Hersteller formuliert bewusst zurückhaltend: leichter Zementschleier. Bei einem hartnäckigen, dicken Schleier auf säureempfindlichem Stein sind mehrere Durchgänge nötig, und es kann sein, dass ein Rest bleibt. Der beste Schutz ist deshalb, direkt beim Verfugen sauber zu arbeiten und die Fläche abzuwaschen, bevor der Schleier abbindet.VerarbeitungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Verschmutzung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirtschaftliche Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehrfaches an Gebrauchslösung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Arbeitsgang verbraucht wird. Die Verdünnungsverhältnisse für den jeweiligen Fall nennt die Gebrauchsanleitung des Herstellers.Aufgetragen wird mit Schrubber, Mopp, Bürste, per Hand oder maschinell mit der Einscheibenmaschine. Alle Oberflächenbearbeitungen von rau über gestockt und sandgestrahlt bis geschliffen und poliert sind freigegeben. Bei rauen und offenporigen Oberflächen wie Spaltrau oder Sägerau lohnt die Bürste, weil der Schmutz dort in der Struktur sitzt und mechanisch gelöst werden muss.Ein Reiniger darf auf der Fläche nicht antrocknen. Trocknet die Lösung ein, bleibt der gelöste Schmutz zusammen mit den Inhaltsstoffen auf dem Stein zurück, und es entstehen Ränder und Schlieren, die schwerer zu entfernen sind als die ursprüngliche Verschmutzung. Bei großen Flächen wird deshalb in Abschnitten gearbeitet: aufbringen, einwirken lassen, bearbeiten, abnehmen und mit klarem Wasser nachspülen – und dann der nächste Abschnitt. In der Sonne und auf heißen Flächen im Freien entsprechend kleinere Abschnitte wählen.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine unauffällige Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Naturstein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus demselben Bruch können unterschiedlich reagieren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funktioniert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche reproduzierbar.Technische DatenProduktAkemi Steinreiniger, Art. 10812Inhalt1 LiterArthoch konzentriertes ReinigungsmittelChemische BasisWasserbasispH-Wertschwach alkalischFrei vonPhosphaten und LaugenKonzentrationKonzentratEntferntBauschmutz, Pflege- und Wachsschichten, leichten Zementschleier, Öl, Fett, Ruß, Teer, Kunststofffarben, PutzresteMaterialNaturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Terrazzo, Schiefer, Betonwerkstein, Cotto, säureempfindliche SteineOberflächenrau bis poliert, alle BearbeitungsartenEinsatzortKüche, Bad, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe, Garten und Terrasse, Grabstein, Fassade, Wand, LebensmittelbereichAuftragSchrubber, Mopp, Bürste, Einscheibenmaschine, manuell, maschinellUmweltTenside leicht biologisch abbaubarLebensmittelbereicheinsetzbar, durch externes deutsches Prüfinstitut bestätigtDie enthaltenen Tenside sind laut Hersteller leicht biologisch abbaubar. Das sagt etwas über den Abbau im Klärwerk aus, nicht darüber, dass die Lösung unbedenklich wäre: Reinigungsflotte gehört in die Kanalisation und nicht in ein Beet, einen Gully mit Anschluss an ein Gewässer oder auf eine Wiese.Die Reihenfolge entscheidet: erst reinigen, dann schützen, dann pflegenDiese drei Schritte lassen sich nicht tauschen und nicht überspringen. Reinigen heißt, alles von der Oberfläche und aus den Poren zu holen, was dort nicht hingehört – Bauschmutz, Zementschleier, alte Pflegeschichten, Fett. Schützen heißt imprägnieren, also die Poren so weit besetzen, dass Flüssigkeit nicht mehr einziehen kann. Pflegen ist die laufende Reinigung im Alltag. Der häufigste und teuerste Fehler ist, auf einen noch verschmutzten Stein zu imprägnieren: Die Imprägnierung schließt den Schmutz dauerhaft ein, und er ist danach nicht mehr zu erreichen. Ebenso wichtig: Der Stein muss vor dem Imprägnieren durchgetrocknet sein, sonst schließt man Feuchte ein.Ist der Steinreiniger für Marmor geeignet?Ja. Der Hersteller nennt Marmor, Kalkstein, Travertin und Terrazzo ausdrücklich, ebenso säureempfindliche Steine. Das Produkt ist schwach alkalisch und frei von Laugen – genau dieser Punkt unterscheidet es von den sauren Reinigern, die auf kalkhaltigem Stein die Oberfläche anätzen würden. Eine Probe an unauffälliger Stelle gehört bei Naturstein dennoch dazu.Was ist der Unterschied zum Intensivreiniger?Die Stärke. Der Intensivreiniger ist hoch alkalisch und für eingefahrenes Fett, Ruß, Gummiabrieb und dicke alte Pflegeschichten gedacht. Der Steinreiniger ist schwach alkalisch, deckt das breitere Materialspektrum ab und ist für die normale Grundreinigung der richtige Griff. Für empfindliche polierte Kalksteinflächen ist er zusätzlich die vorsichtigere Wahl.Kann ich damit eine alte Wachsschicht abnehmen?Ja, das Entfernen von Steinpflege- und Wachsschichten ist ausdrücklich genannt. Bei einer dicken, über Jahre aufgebauten Schicht kann ein zweiter Durchgang oder der stärkere Intensivreiniger nötig werden. Nach dem Abnehmen ist der Stein ungeschützt und sollte neu imprägniert oder gepflegt werden.Wie oft sollte grundgereinigt werden?Eine Grundreinigung ist ein Anlassfall, kein Turnus: nach dem Bau, wenn die Pflegeschicht fleckig geworden ist, oder wenn der Belag trotz laufender Reinigung stumpf bleibt. Im Alltag arbeitet man dagegen mit einem Pflegeprodukt wie der Akemi Steinseife.Kurz gesagtDer Akemi Steinreiniger ist die Grundreinigung für praktisch jeden Natur- und Kunststein, einschließlich Marmor, Kalkstein und Travertin. Er nimmt Bauschmutz, alte Pflegeschichten, Fett, Ruß und leichten Zementschleier ab, ist schwach alkalisch und laugenfrei. Wenn Sie eine Fläche neu übernehmen und nicht wissen, womit Sie anfangen sollen: mit diesem Produkt.Akemi Intensivreiniger 1 ltr. (Art. 11920)Hoch alkalisch, wenn der Steinreiniger nicht ausreicht.Akemi Acid Cleaner - salzsäurefrei (Art. 11985)Sauer, gegen echten Zementschleier auf säurefesten Flächen.Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830)Steinseife für die laufende Reinigung nach der Grundreinigung.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Imprägnierung auf Wasserbasis für den Schutz danach.
Akemi Sanitärreiniger 1 Liter – sauer gegen Kalk, Rost und SeifenresteDer Akemi Sanitärreiniger (Art. 10826) ist ein hoch konzentriertes, säurehaltiges Reinigungsmittel auf Basis organischer Säuren, frei von Phosphaten und starken anorganischen Säuren. Er löst, was sich im Bad hartnäckig festsetzt: Kalkablagerungen, Rostflecken, Seifenreste. Einsetzbar ausschließlich auf säurefesten Oberflächen – für Kalkstein und säureempfindliche Steine ist er ausdrücklich nicht geeignet.Sauerorganische SäurenKalk, Rost, Seifeim Sanitärbereich1 LiterKonzentratSäure und kalkhaltiger Stein – der Schaden ist nicht reparabelMarmor, Kalkstein, Travertin, Solnhofer Platten und die meisten hellen Naturwerksteine bestehen im Kern aus Calciumcarbonat, also aus Kalk. Säure löst Kalk auf. Trifft ein saurer Reiniger auf eine polierte Marmorplatte, wird die Oberfläche an dieser Stelle angeätzt: Sie wird matt, stumpf und leicht aufgeraut. Das ist kein Fleck, der sich wegputzen lässt, sondern abgetragenes Material. Wiederherstellen kann das nur noch ein Steinmetz durch Nachschleifen und Neupolieren der ganzen Fläche. Auf säureempfindlichem Stein kommen deshalb ausschließlich die alkalischen oder pH-neutralen Produkte in Frage.Wogegen der Sanitärreiniger arbeitetKalkablagerungen, Rostflecken, Seifenreste und Schmutz – also genau das Schadensbild, das hartes Wasser über Monate in einer Dusche, an Armaturen und auf Fliesen hinterlässt. Der Wirkmechanismus ist derselbe, der das Produkt gefährlich für Marmor macht: Säure löst Kalk. Auf einer Feinsteinzeugfliese oder auf Granit ist genau das die gewünschte Wirkung, weil dort nur die Ablagerung angegriffen wird und der Belag selbst säurebeständig ist.Freigegeben ist der Einsatz auf:säurefestem Natur- und Kunststein, etwa GranitFliesen und KeramikKunststoffGlasEdelstahlEinsatzorte sind Küchen, Nassräume und sanitäre Anlagen. Dass Glas und Edelstahl ausdrücklich genannt sind, macht das Produkt für die Duschkabine und die Edelstahlarmatur gleich mit brauchbar – die beiden Stellen, an denen Kalkablagerungen am schnellsten sichtbar werden.So finden Sie heraus, ob Ihr Stein säureempfindlich istWenn Sie nicht sicher sind, welches Material Sie vor sich haben, hilft eine einfache Probe an einer unauffälligen Stelle – an einer Schnittkante, unter dem Sockel, an der Rückseite eines Reststücks. Geben Sie einen Tropfen Haushaltsessig oder Zitronensäure darauf und schauen genau hin: Schäumt oder perlt es sichtbar auf, ist Kalk im Stein und alle sauren Reiniger sind ausgeschlossen. Bleibt der Tropfen ruhig liegen, ist das Material aller Wahrscheinlichkeit nach silikatisch, also etwa Granit, Gneis oder Quarzit, und säurebeständig. Machen Sie diesen Test niemals auf der sichtbaren Fläche: Bei kalkhaltigem Stein hinterlässt schon der Testtropfen einen matten Punkt.VerarbeitungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Verschmutzung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirtschaftliche Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehrfaches an Gebrauchslösung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Arbeitsgang verbraucht wird. Die Verdünnungsverhältnisse für den jeweiligen Fall nennt die Gebrauchsanleitung des Herstellers.Der Hersteller nennt sowohl Konzentrat als auch gebrauchsfertig, das Produkt lässt sich also je nach Aufgabe ansetzen oder unverdünnt verwenden. Aufgetragen wird mit Schrubber, Mopp, Bürste oder per Hand. Bei starken Ablagerungen ist die Kombination aus Einwirkzeit und mechanischer Arbeit wirksamer als eine höhere Konzentration: Kalkschichten lösen sich von außen nach innen, und dabei hilft es, zwischendurch nachzuarbeiten.Ein Reiniger darf auf der Fläche nicht antrocknen. Trocknet die Lösung ein, bleibt der gelöste Schmutz zusammen mit den Inhaltsstoffen auf dem Stein zurück, und es entstehen Ränder und Schlieren, die schwerer zu entfernen sind als die ursprüngliche Verschmutzung. Bei großen Flächen wird deshalb in Abschnitten gearbeitet: aufbringen, einwirken lassen, bearbeiten, abnehmen und mit klarem Wasser nachspülen – und dann der nächste Abschnitt. In der Sonne und auf heißen Flächen im Freien entsprechend kleinere Abschnitte wählen.Ein Punkt, der bei säurehaltigen Reinigern im Bad regelmäßig übersehen wird: In der Dusche gibt es fast immer Silikonfugen und häufig auch eine Verbundabdichtung unter den Fliesen. Spülen Sie nach der Reinigung gründlich mit klarem Wasser nach, damit keine Säurereste dauerhaft an Fugen und Anschlüssen stehen bleiben.Technische DatenProduktAkemi Sanitärreiniger, Art. 10826Inhalt1 LiterArthoch konzentriertes ReinigungsmittelChemische BasisWasserbasis, organische SäurenpH-WertsauerFrei vonPhosphaten und starken anorganischen SäurenKonzentrationKonzentrat, auch gebrauchsfertig einsetzbarEntferntKalkablagerungen, Rostflecken, Seifenreste, SchmutzMaterialsäurefester Natur- und Kunststein, Granit, Keramik, Glas, Edelstahl, KunststoffNicht geeignetKalkstein, Marmor, Travertin und andere säureempfindliche SteineOberflächenrau bis poliert, alle BearbeitungsartenEinsatzortKüche, Bad und SanitärAuftragSchrubber, Mopp, Bürste, manuellUmweltTenside leicht biologisch abbaubarDie enthaltenen Tenside sind laut Hersteller leicht biologisch abbaubar. Das sagt etwas über den Abbau im Klärwerk aus, nicht darüber, dass die Lösung unbedenklich wäre: Reinigungsflotte gehört in die Kanalisation und nicht in ein Beet, einen Gully mit Anschluss an ein Gewässer oder auf eine Wiese.Sanitärreiniger oder Acid Cleaner?Beide sind sauer und beide arbeiten mit organischen Säuren, aber sie haben unterschiedliche Aufgaben. Der Sanitärreiniger ist auf das Schadensbild im genutzten Bad ausgelegt: Kalk, Rost, Seifenreste. Der Akemi Acid Cleaner ist der Baureiniger für Zement-, Mörtel- und Kalkreste sowie Rückstände von kunststoffvergütetem Fugenmörtel – also für die Reinigung nach dem Fliesen. Wer neu verfugt hat, nimmt den Acid Cleaner; wer ein Bad putzt, das seit Jahren in Gebrauch ist, den Sanitärreiniger.Was mache ich, wenn mein Bad Marmorfliesen hat?Dann ist dieses Produkt ausgeschlossen, ebenso jeder andere saure Reiniger. Für kalkhaltigen Stein bleibt der schwach alkalische Akemi Steinreiniger. Gegen Kalkablagerungen auf Marmor ist er schwächer, deshalb gilt hier besonders: regelmäßig abziehen und pflegen, statt auf die Grundreinigung zu warten. Der Akemi Triple Effect ist für die laufende Pflege polierter Flächen gemacht.Greift er Silikonfugen an?Silikon ist chemisch beständig gegen verdünnte Säuren; das Problem sind stehende Reste und lange Einwirkzeiten an den Anschlüssen. Halten Sie sich an die Einwirkzeit der Gebrauchsanleitung, lassen Sie nichts antrocknen und spülen Sie gründlich nach. Wenn eine Fuge ohnehin erneuert werden soll, ist die Reihenfolge einfacher: erst reinigen, dann die alte Fuge heraus und mit einem passenden Silikon neu setzen, etwa dem OTTOSEAL S 100.Hilft er gegen Schimmel in der Fuge?Nein, dafür ist er nicht gemacht. Schimmelpilze und Stockflecken auf Zement- und Silikonfugen behandelt der Akemi Schimmelentferner, der auf aktiven Chlorverbindungen basiert. Mischen Sie die beiden Produkte niemals und setzen Sie sie nicht direkt hintereinander ein, ohne dazwischen gründlich mit klarem Wasser zu spülen: Chlorhaltige Mittel und Säuren dürfen nicht zusammenkommen.Kurz gesagtDer Akemi Sanitärreiniger ist der saure Reiniger für das genutzte Bad: gegen Kalk, Rost und Seifenreste auf Fliesen, Granit, Glas, Edelstahl und Kunststoff. Auf Marmor, Kalkstein und Travertin darf er nicht eingesetzt werden – dort ist der schwach alkalische Steinreiniger die Alternative. Wenn Sie nicht wissen, welches Material Sie haben, machen Sie den Essigtest an verdeckter Stelle oder fragen Sie uns.Akemi Acid Cleaner - salzsäurefrei (Art. 11985)Der saure Baureiniger gegen Zementschleier und Mörtelreste.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Schwach alkalisch, die Alternative für säureempfindlichen Stein.Akemi Schimmelentferner 0,5 ltr. (Art. 10898)Schimmelentferner für Zement- und Silikonfugen.Akemi Triple Effect 0,5 ltr. (Art. 10846)Triple Effect für die laufende Pflege polierter Flächen.
Akemi Schimmelentferner 0,5 Liter – für Zement- und SilikonfugenDer Akemi Schimmelentferner (Art. 10898) ist ein gebrauchsfertiges, schnell wirkendes und leicht alkalisches Reinigungsmittel auf Basis aktiver Chlorverbindungen, frei von Lösungsmitteln. Er beseitigt Schimmelpilze und Stockflecken auf Zement- und Silikonfugen im Sanitärbereich sowie auf Naturstein, Mauerwerk, Putz und anderen mineralischen Untergründen.Gebrauchsfertignicht verdünnenAktivchlorschnell wirksam0,5 LiterGebindegrößeWas bei Schimmel in der Fuge wirklich passiertDie schwarzen Punkte in einer Silikonfuge sind kein oberflächlicher Schmutz, sondern ein Pilzgeflecht, das in das Material hineingewachsen ist. Deshalb hilft Schrubben nicht: Man nimmt die Verfärbung an der Oberfläche weg, das Geflecht in der Tiefe bleibt und wird in wenigen Wochen wieder sichtbar. Aktive Chlorverbindungen wirken anders – sie oxidieren den Farbstoff und den Pilz selbst, auch dort, wo die Bürste nicht hinkommt.Damit ist auch klar, wann dieses Produkt an seine Grenze kommt. Ist eine Silikonfuge über Jahre durchwachsen, wird sie nach der Behandlung heller, aber selten wieder wie neu. Dann ist der ehrlichere Weg, die Fuge herauszuschneiden und neu zu setzen – mit einem fungizid ausgerüsteten Sanitärsilikon und, ganz wichtig, auf einem entfetteten Untergrund.Nie mit sauren Reinigern kombinierenChlorhaltige Produkte und Säuren dürfen nicht zusammenkommen: Aus der Mischung entsteht Chlorgas, und das ist ein akutes Gesundheitsrisiko, kein theoretisches. Setzen Sie den Schimmelentferner deshalb nicht direkt vor oder nach dem Sanitärreiniger oder dem Acid Cleaner ein, ohne dazwischen gründlich mit klarem Wasser zu spülen – und mischen Sie niemals zwei Reiniger in einem Eimer. Sorgen Sie außerdem für Durchzug: Ein Badezimmer ohne Fenster ist beim Arbeiten mit Aktivchlor kein guter Ort für geschlossene Türen.Geeignete UntergründeZementfugen im SanitärbereichSilikonfugenNaturstein, einschließlich Marmor und KalksteinMauerwerk und Putzandere mineralische UntergründeDer Hersteller führt in der Materialliste Naturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Keramik und Betonwerkstein – das Produkt ist leicht alkalisch und damit auch auf kalkhaltigem Stein einsetzbar, wo saure Mittel ausgeschlossen sind. Als Einsatzorte nennt er Bad und Sanitär, Garten und Terrasse, Grabstein und Denkmal, Fassade und Wand. Bei farbigen Fugen und farbigem Naturstein ist eine Probe unerlässlich: Ein oxidierendes Mittel kann Farbpigmente aufhellen.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine unauffällige Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Naturstein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus demselben Bruch können unterschiedlich reagieren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funktioniert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche reproduzierbar.VerarbeitungDas Produkt ist gebrauchsfertig und wird nicht verdünnt. Aufgetragen wird mit Schrubber, Bürste oder per Hand. Nach der Einwirkzeit wird gründlich mit klarem Wasser nachgespült. Tragen Sie Handschuhe und schützen Sie die Augen, und halten Sie Textilien fern – Aktivchlor bleicht Stoffe zuverlässig aus, und das lässt sich nicht rückgängig machen.Ein Reiniger darf auf der Fläche nicht antrocknen. Trocknet die Lösung ein, bleibt der gelöste Schmutz zusammen mit den Inhaltsstoffen auf dem Stein zurück, und es entstehen Ränder und Schlieren, die schwerer zu entfernen sind als die ursprüngliche Verschmutzung. Bei großen Flächen wird deshalb in Abschnitten gearbeitet: aufbringen, einwirken lassen, bearbeiten, abnehmen und mit klarem Wasser nachspülen – und dann der nächste Abschnitt. In der Sonne und auf heißen Flächen im Freien entsprechend kleinere Abschnitte wählen.Damit der Schimmel nicht zurückkommtSchimmel in der Fuge ist ein Feuchteproblem, kein Reinigungsproblem. Solange nach dem Duschen dauerhaft Wasser in der Fuge steht und die Luftfeuchte nicht abziehen kann, kommt er wieder – egal wie gründlich behandelt wurde. Was hilft: nach dem Duschen abziehen, lüften oder lüftungstechnisch nachbessern, und bei der Erneuerung von Fugen ein fungizid ausgerüstetes Silikon verwenden. Bei Naturstein muss dieses Silikon zusätzlich für Naturstein ausgewiesen sein, etwa das OTTOSEAL S 70 oder das OTTOSEAL S 140, weil andere Typen Randzonenverschmutzung verursachen können.Technische DatenProduktAkemi Schimmelentferner, Art. 10898Inhalt0,5 LiterArtgebrauchsfertiges, schnell wirkendes ReinigungsmittelChemische BasisWasserbasis, aktive ChlorverbindungenpH-Wertleicht alkalischFrei vonLösungsmittelnKonzentrationgebrauchsfertigEntferntSchimmelpilze und StockfleckenUntergründeZement- und Silikonfugen, Naturstein, Mauerwerk, Putz, mineralische UntergründeMaterialNaturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Keramik, BetonwerksteinEinsatzortBad und Sanitär, Garten und Terrasse, Grabstein, Fassade, WandAuftragSchrubber, Bürste, manuellWird meine schwarze Silikonfuge wieder weiß?Heller ja, wie neu meist nicht. Wie weit die Aufhellung geht, hängt davon ab, wie tief das Pilzgeflecht in das Silikon gewachsen ist. Bei einer Fuge, die erst seit kurzem Punkte zeigt, ist das Ergebnis oft überzeugend; bei einer jahrealten, flächig verfärbten Fuge ist der Austausch der ehrlichere Weg.Kann ich ihn auf Marmor im Bad verwenden?Ja. Das Produkt ist leicht alkalisch, nicht sauer, und der Hersteller führt Marmor und Kalkstein in der Materialliste. Machen Sie dennoch eine Probe an unauffälliger Stelle, weil Aktivchlor auf farbigem und geädertem Stein aufhellend wirken kann.Warum steht auf der Flasche nur 0,5 Liter?Weil das Produkt gebrauchsfertig ist und punktuell eingesetzt wird. Ein Schimmelentferner behandelt Fugen und Ecken, keine ganzen Bodenflächen – ein halber Liter unverdünnte Lösung reicht für sehr viele Laufmeter Fuge.Und wenn der Schimmel hinter den Fliesen sitzt?Dann ist es kein Reinigungsfall mehr. Wenn Feuchte in die Konstruktion eingedrungen ist, fehlt entweder die Verbundabdichtung oder sie ist an Ecken und Durchführungen nicht dicht. Oberflächlich behandeln bringt in diesem Fall nichts. Schildern Sie uns die Situation, dann sehen wir uns den Aufbau an.Kurz gesagtDer Akemi Schimmelentferner nimmt Schimmelpilze und Stockflecken von Zement- und Silikonfugen, Naturstein, Mauerwerk und Putz – gebrauchsfertig, leicht alkalisch und damit auch auf Marmor und Kalkstein einsetzbar. Nie mit sauren Reinigern kombinieren, immer gut lüften und daran denken, dass Schimmel in der Fuge eigentlich ein Feuchteproblem ist.OTTOSEAL S70 - Naturstein SilikonOTTOSEAL S 70, Naturstein-Silikon für die Fugenerneuerung.OTTOSEAL S140 - Das Hotel- und Spa-SilikonOTTOSEAL S 140, Hotel- und Spa-Silikon, auch für Naturstein.Akemi Acryclean Spray Silikonentferner 0,5 ltr. (Art. 87603)Acryclean Silikonentferner zum Entfetten vor der neuen Fuge.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grundreinigung der Fläche.
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Akemi Acryclean Silikonentferner 0,5 Liter – Reiniger und EntfetterDer Akemi Acryclean (Art. 87603) ist ein hochreines Lösungsmittel im Sprühgebinde. Es entfernt Silikon-, Fett- und Ölverunreinigungen rückstandslos von poliertem Naturstein, reinigt und entfettet vor Klebe- und Beschichtungsanwendungen und löst Klebebänder, Aufkleber und Folien auf Keramik und poliertem Naturstein. Einsetzbar innen und außen.HochreinesLösungsmittelRückstandslosauch vor dem Kleben0,5 LiterSprühgebindeDer unterschätzte Arbeitsschritt vor jeder SilikonfugeSilikon haftet nicht auf Fett. Das ist der Grund, warum eine neu gesetzte Fuge nach wenigen Wochen an der Flanke aufreißt, obwohl das Material selbst einwandfrei ist. Auf einer Fliesenkante oder einer Steinplatte, die ausgepackt, transportiert, verlegt und angefasst wurde, sitzt immer etwas: Handfett, Trennmittel, Reste von Verpackungsklebeband, Staub, der in Fett gebunden ist. Für den Silikonhersteller ist ein sauberer, trockener, fettfreier Untergrund die Voraussetzung jeder Haftungsangabe – und Acryclean ist das Produkt, mit dem dieser Zustand hergestellt wird.Dasselbe gilt vor Klebe- und Beschichtungsanwendungen. Wo etwas kleben oder beschichtet werden soll, entscheidet die Vorbereitung über das Ergebnis, und der Fehler ist später nicht nachträglich zu korrigieren, sondern nur durch Neumachen.Wozu Acryclean eingesetzt wirdEntfernen alter Silikonreste von poliertem NatursteinEntfernen von Fett- und ÖlverunreinigungenEntfetten vor dem Verfugen mit SilikonEntfetten vor Klebe- und BeschichtungsanwendungenAblösen von Klebebändern, Aufklebern und Folien auf Keramik und poliertem NatursteinDer letzte Punkt löst ein Alltagsproblem: Etiketten und Klebebandreste auf neuen Fliesen und Platten. Mit der Klinge kommt man auf polierten Flächen nicht weit, ohne Kratzer zu riskieren; das Lösungsmittel löst den Kleber, und der Rest lässt sich abnehmen.Ausdrücklich für polierten Naturstein – bei offenporigen Flächen vorsichtigDer Hersteller nennt konsequent polierten Naturstein und Keramik. Das hat einen Grund: Auf einer dichten, polierten Oberfläche bleibt das Lösungsmittel oben, wirkt dort und verdunstet restlos. Auf rauem, offenporigem oder saugendem Material – Sandstein, Cotto, sandgestrahlte Flächen – kann eine gelöste Verschmutzung mit dem Lösungsmittel in die Poren wandern, statt abgenommen zu werden. Aus einem Silikonrest auf der Oberfläche wird dann ein Fleck in der Tiefe. Auf solchen Flächen also nur nach Probe an unauffälliger Stelle arbeiten, und im Zweifel fragen Sie uns.Verarbeitung und ArbeitsschutzDas Produkt ist ein Lösungsmittel und wird entsprechend behandelt: für Durchzug sorgen, Zündquellen fernhalten, nicht rauchen, Handschuhe tragen und den Kontakt mit Kunststoffen prüfen, bevor großflächig gearbeitet wird. Acrylglas, lackierte Flächen, Dichtungen und Kunststoffprofile können von hochreinen Lösungsmitteln angegriffen werden. Die verbindlichen Angaben stehen im Sicherheitsdatenblatt des Herstellers, das wir Ihnen auf Anfrage zusenden.Ein praktischer Hinweis zum Silikonentfernen: Das Lösungsmittel weicht Silikon an, löst eine ausgehärtete Fuge aber nicht auf. Der Ablauf ist deshalb immer erst mechanisch, dann chemisch – die Fuge mit einem Fugenmesser oder Silikonentferner-Spachtel herausschneiden und den verbliebenen Film mit Acryclean abnehmen. Für das anschließende Glätten der neuen Fuge sind der Silifix Glättespachtel oder der Fugenspachtel Glättfix gedacht.Technische DatenProduktAkemi Acryclean Silikonentferner, Art. 87603Inhalt0,5 LiterArthochreines Lösungsmittel, SprühgebindeEntferntSilikon-, Fett- und Ölverunreinigungen, Klebebänder, Aufkleber, FolienFunktionreinigt und entfettet vor Klebe- und BeschichtungsanwendungenGeeignet fürpolierter Naturstein, KeramikEinsatzbereichinnen und außenRückständerückstandslose Entfernung laut HerstellerArbeitsschutzfür Durchzug sorgen, Zündquellen fernhalten, Sicherheitsdatenblatt beachtenLöst Acryclean eine alte Silikonfuge komplett auf?Nein, und kein Produkt tut das. Eine ausgehärtete Silikonfuge wird mechanisch herausgeschnitten; Acryclean nimmt anschließend den dünnen Film und die Fettrückstände ab, die auf dem Untergrund zurückbleiben. Genau dieser Film ist es, der die Haftung der neuen Fuge verhindern würde.Brauche ich das wirklich, bevor ich neu verfuge?Wenn die Fuge halten soll, ja. Silikonhersteller machen ihre Haftungsangaben für saubere, trockene und fettfreie Untergründe. Ein Untergrund, auf dem vorher eine Fuge saß, ist keiner von beiden – dort liegt ein Silikonfilm, und neues Silikon haftet auf altem Silikon schlecht. Das ist die häufigste Ursache für Fugen, die nach kurzer Zeit an der Flanke aufreißen.Kann ich damit Etiketten von neuen Fliesen entfernen?Ja, das Ablösen von Klebebändern, Aufklebern und Folien auf Keramik und poliertem Naturstein ist ausdrücklich genannt. Bei rauen oder saugenden Oberflächen vorher an einer unauffälligen Stelle probieren, weil gelöster Kleber dort in die Poren gehen kann.Ist es für Fugen auf Naturstein geeignet?Für polierten Naturstein nennt der Hersteller es ausdrücklich. Bei offenporigem Naturstein ist Vorsicht geboten, siehe den Hinweis oben. Wenn Sie eine Naturstein-Fuge erneuern, achten Sie außerdem darauf, dass das neue Silikon für Naturstein ausgewiesen ist – etwa das OTTOSEAL S 70 –, sonst droht Randzonenverschmutzung.Kurz gesagtDer Akemi Acryclean ist das Produkt für den Arbeitsschritt, den fast jeder überspringt: entfetten, bevor Silikon, Kleber oder Beschichtung aufgebracht wird. Er nimmt Silikon-, Fett- und Ölreste rückstandslos von poliertem Naturstein und Keramik und löst Klebebänder und Etiketten. Auf offenporigen Flächen vorher an unauffälliger Stelle probieren.OTTOSEAL S70 - Naturstein SilikonOTTOSEAL S 70, Naturstein-Silikon für die neue Fuge.OTTOSEAL S100 - Premium SilikonOTTOSEAL S 100, Premium-Sanitärsilikon in vielen Farbtönen.Silifix Glättespachtel für Silikon- und AcrylfugenSilifix Glättespachtel für Silikon- und Acrylfugen.Akemi Schimmelentferner 0,5 ltr. (Art. 10898)Schimmelentferner, wenn die alte Fuge Stockflecken zeigt.
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Akemi Triple Effect 0,5 Liter – Reinigen, Schützen und Glanz in einem GangDer Akemi Triple Effect (Art. 10846) ist ein gebrauchsfertiges Pflegeimprägnierungsspray auf Basis modifizierter, organischer Verbindungen für feingeschliffenen oder polierten Natur- und Kunststein. In einem Arbeitsgang erzielt es drei Wirkungen: nachhaltige Reinigung, wasser- und fettabweisende Wirkung und natürliche Glanzauffrischung. pH-neutral, mit frischem Duft, EMICODE EC 1 Plus und nach der Aushärtung lebensmittelunbedenklich.Drei Wirkungenin einem ArbeitsgangpH-neutralgebrauchsfertig0,5 LiterPumpsprayDas Produkt für die KüchenarbeitsplatteEine Granit- oder Marmorarbeitsplatte ist der anspruchsvollste Ort im Haushalt: Sie wird täglich mehrfach abgewischt, sie bekommt Öl, Essig, Zitrone, Rotwein und Kaffee ab, und sie soll dabei aussehen wie am ersten Tag. Für diese Aufgabe ist ein Eimer Wischwasser das falsche Werkzeug und ein Bodenpflegemittel die falsche Kategorie. Gebraucht wird etwas, das man in Sekunden aufsprühen und abziehen kann und das dabei gleich mehreres tut.Genau darauf ist der Triple Effect gebaut. Er enthält laut Hersteller nicht-filmbildende Reinigungskomponenten – das ist der entscheidende Begriff. Wer eine polierte Platte täglich mit einem filmbildenden Mittel behandelt, baut über Wochen einen Schleier auf, der die Politur trübt. Ein nicht-filmbildendes Produkt reinigt, hinterlässt die schützenden Bestandteile in der Oberfläche und baut nichts auf, was später abgenommen werden müsste.Die drei Wirkungen im EinzelnenNachhaltige Reinigungnimmt die alltägliche Verschmutzung ab, ohne einen Film aufzubauen, der die Politur eintrübtWasser- und fettabweisendlegt die schützende Komponente nach, sodass Wasser und Fett nicht in die Oberfläche gehenGlanzauffrischungstellt den natürlichen Glanz der polierten oder feingeschliffenen Fläche wieder herDer Hersteller nennt das Ergebnis eine Pflegeimprägnierung, und das trifft es: Es ist keine vollwertige Imprägnierung wie das Anti-Fleck Nano, die einmal aufgetragen wird und über Jahre in den Poren arbeitet, sondern ein Pflegeprodukt, das die Schutzwirkung bei jeder Anwendung ein Stück nachlegt. Beides zusammen ist der übliche Aufbau bei einer Arbeitsplatte: einmal richtig imprägnieren, dann laufend mit Triple Effect pflegen.Für Kleinflächen gedacht – und das ist keine Einschränkung, sondern der ZweckDer Hersteller ordnet das Produkt ausdrücklich den Kleinflächen zu und nennt als Einsatzorte Küche, Bad und Sanitär sowie Tisch und Fensterbank. Ein Pumpspray mit 0,5 Litern ist nicht für einen Wohnzimmerboden gemacht. Für Böden und Treppen sind die Akemi Steinseife und die Akemi Steinmilch die passenden Produkte. Umgekehrt wäre ein Bodenpflegemittel auf einer polierten Arbeitsplatte zu grob dosiert – die Aufteilung ist sinnvoll.Geeignete MaterialienFür feingeschliffenen oder polierten Natur- und Kunststein:Marmor und KalksteinGranitBetonwerksteinNaturstein allgemein in feingeschliffener bis polierter AusführungAls Oberflächen nennt der Hersteller feingeschliffen, satiniert, antik und poliert – also die feinen, dichten Bearbeitungen. Rau, gestockt, sandgestrahlt und spaltrau sind nicht aufgeführt, und das ist folgerichtig: Auf einer stark strukturierten Fläche lässt sich weder gleichmäßig sprühen noch Glanz auffrischen. Für rauen und saugfähigen Stein ist der Farbtonvertiefer das Produkt der Wahl.Aufgetragen wird mit Filz, Lammfell oder per Hand. Das Produkt ist pH-neutral und damit auf Marmor, Kalkstein und anderen säureempfindlichen Materialien unproblematisch – ein Punkt, der bei Arbeitsplatten aus Marmor entscheidend ist, weil viele Küchenreiniger sauer eingestellt sind und die Politur anätzen.Lebensmittelkontakt und EmissionenFür Küchenarbeitsplatten ist die Angabe wichtig, dass das Produkt nach der Aushärtung bei Kontakt mit Lebensmitteln gesundheitlich unbedenklich ist. Bestätigt hat das laut Hersteller ein externes deutsches Prüfinstitut. Wer eine Arbeitsplatte behandelt, auf der später Brot geschnitten und Gemüse geputzt wird, sollte auf diesen Nachweis achten – er ist bei Stein- und Fliesenpflegemitteln nicht selbstverständlich.Dazu kommt GEV EMICODE EC 1 Plus für sehr emissionsarme Produkte. Bei einem Mittel, das in der Küche mehrmals täglich versprüht wird, ist das eine relevante Angabe. Der Hersteller nennt außerdem einen natürlich frischen Duft.Technische DatenProduktAkemi Triple Effect, Art. 10846Inhalt0,5 Liter PumpsprayArtgebrauchsfertiges PflegeimprägnierungssprayChemische Basismodifizierte, organische VerbindungenpH-WertpH-neutralBesonderheitnicht-filmbildende ReinigungskomponentenWirkungReinigung, wasser- und fettabweisender Schutz, GlanzauffrischungKonzentrationgebrauchsfertigMaterialNaturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, BetonwerksteinOberflächenfeingeschliffen, satiniert, antik, poliertEinsatzortKüche, Bad und Sanitär, Tisch und Fensterbank, KleinflächenAuftragFilz, Lammfell, manuellEmissionenGEV EMICODE EC 1 Plus, sehr emissionsarmLebensmittelkontaktnach Aushärtung unbedenklich, extern bestätigtDuftnatürlich frischErsetzt der Triple Effect eine Imprägnierung?Nicht vollständig. Er ist eine Pflegeimprägnierung: Er legt die Schutzwirkung bei jeder Anwendung nach, dringt aber nicht so tief und dauerhaft ein wie eine Imprägnierung. Bei einer neuen Arbeitsplatte ist der sinnvolle Aufbau, einmal mit dem Anti-Fleck Nano zu imprägnieren und danach laufend mit Triple Effect zu pflegen. Auf einer Platte, die schon imprägniert ist, kann er die Wirkung deutlich verlängern.Wie oft kann ich ihn anwenden?Es ist ein Produkt für die laufende Pflege und für den täglichen Einsatz gedacht – die nicht-filmbildende Formulierung ist genau dafür da. Anders als bei Wachspflege baut sich durch häufige Anwendung keine Schicht auf, die später fleckig wird.Ist er für Marmor geeignet?Ja, und dort ist er besonders sinnvoll. Das Produkt ist pH-neutral, greift die polierte Kalksteinoberfläche also nicht an. Viele handelsübliche Küchen- und Badreiniger sind sauer eingestellt und ätzen polierten Marmor bei regelmäßiger Anwendung matt – ein Schaden, den nur der Steinmetz beheben kann.Kann ich damit meinen Steinboden pflegen?Für Böden ist es das falsche Format. Ein halber Liter Pumpspray ist für Kleinflächen gedacht: Arbeitsplatten, Fensterbänke, Waschtischplatten. Für Böden und Treppen nehmen Sie die Akemi Steinseife als Konzentrat für die laufende Reinigung oder die Akemi Steinmilch, wenn ein glänzender Schutzfilm gewünscht ist.Kurz gesagtDer Akemi Triple Effect ist das Pflegeprodukt für polierte und feingeschliffene Kleinflächen – vor allem für die Küchenarbeitsplatte. Er reinigt, legt wasser- und fettabweisenden Schutz nach und frischt den Glanz auf, und das mit nicht-filmbildenden Komponenten, pH-neutral und lebensmittelunbedenklich nach der Aushärtung. Für Böden nehmen Sie Steinseife oder Steinmilch.Akemi Anti-Fleck Nano 1 ltr. (Art. 11932)Anti-Fleck Nano, die Grundimprägnierung unter der Pflege.Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830)Steinseife für Böden und Treppen, ohne Schichtaufbau.Akemi Steinmilch 1 ltr. (Art. 10805)Steinmilch, wenn ein glänzender Schutzfilm gewünscht ist.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grundreinigung, wenn Pflege nicht mehr reicht.
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Akemi Anti-Fleck W 1 Liter – Imprägnierung auf WasserbasisDas Akemi Anti-Fleck W (Art. 10857) ist eine wasser-, fett- und ölabweisende Spezialimprägnierung auf wassergelöster Basis. Sie schützt saugfähigen Natur- und Kunststein innen und außen, hält den Stein atmungsaktiv und ist lösungsmittel- und geruchsarm. Genau deshalb ist sie die Imprägnierung für bewohnte Räume und für Untergründe, die noch nicht ganz trocken sind – zwei Fälle, in denen lösemittelhaltige Produkte ausfallen.Wasserbasisgeruchsarm1 – 2 Stundenbis zur SchutzwirkungEMICODE EC 1 Plussehr emissionsarmWas eine Imprägnierung tutEine Imprägnierung ist keine Beschichtung. Sie legt keinen Film auf den Stein, sondern zieht in die Poren ein und besetzt sie von innen. Deshalb bleibt der Belag atmungsaktiv: Wasserdampf kann weiter nach außen diffundieren, flüssiges Wasser dringt nicht mehr ein. Das ist der wesentliche Unterschied zu einer Versiegelung, die als geschlossene Schicht obenauf liegt, glänzt, Feuchte einsperrt und mit der Zeit abgelaufen wird. Eine Imprägnierung verändert das Aussehen des Steins wenig bis gar nicht und ist genau deshalb bei Naturstein die übliche Wahl.Der Hersteller formuliert die Wirkung bewusst zweistufig: Verschmutzungen werden abgehalten oder lassen sich wesentlich leichter entfernen. Das ist die ehrliche Beschreibung. Eine Imprägnierung macht einen Stein nicht unverwundbar; sie verschafft Ihnen Zeit. Rotwein auf einer imprägnierten Marmorplatte perlt nicht stundenlang ab, aber er zieht nicht sofort ein, und wer ihn in den nächsten Minuten aufnimmt, hat keinen Fleck.Der Vorteil, der dieses Produkt einzigartig macht: feuchte UntergründeDer Hersteller bezeichnet das Anti-Fleck W ausdrücklich als hervorragend geeignet zur Anwendung auf feuchten Untergründen. Das ist bei Imprägnierungen eine Besonderheit: Lösemittelbasierte Produkte wie der Anti-Fleck Nano und der Farbtonvertiefer brauchen einen durchgetrockneten Stein, weil Restfeuchte in den Poren die Aufnahme blockiert. Auf einer frisch verlegten Terrasse oder in einem Neubau, in dem der Estrich noch Feuchte abgibt, ist das Anti-Fleck W deshalb oft die einzige Option, die nicht mehrere Wochen Wartezeit verlangt. Zusammen mit der Geruchsarmut macht das dieses Produkt zum Griff für Renovierungen in genutzten Wohnungen.Geeignete MaterialienVorgesehen für saugfähigen Natur- und Kunststein, innen und außen:Marmor, Solnhofer Platten, SandsteinFeinsteinzeugGranit, Terrazzo, Schiefer, BetonwerksteinCotto, Terracotta und Terres-Quitesunglasierte Tonplatten- und ZiegelbelägeEinsatzorte sind Boden und Treppe, Garten und Terrasse, Grabstein und Denkmal, Fassade sowie der Lebensmittelbereich. Genannt sind Böden ebenso wie Tisch- und Arbeitsplatten. Alle Oberflächenbearbeitungen von rau bis poliert sind freigegeben.Für Küchenarbeitsplatten ist die Angabe wichtig, dass das Produkt nach der Aushärtung bei Kontakt mit Lebensmitteln gesundheitlich unbedenklich ist. Bestätigt hat das laut Hersteller ein externes deutsches Prüfinstitut. Wer eine Arbeitsplatte behandelt, auf der später Brot geschnitten und Gemüse geputzt wird, sollte auf diesen Nachweis achten – er ist bei Stein- und Fliesenpflegemitteln nicht selbstverständlich.Dazu kommen zwei Emissionsnachweise: EMICODE EC 1 Plus für sehr emissionsarme Produkte und die Emissionsklasse A+, beide laut Hersteller durch ein externes Prüfinstitut bestätigt. In Kombination mit der Geruchsarmut ist das der Grund, warum sich mit diesem Produkt in einem Raum arbeiten lässt, der am nächsten Tag wieder genutzt wird.VerarbeitungZwei Punkte sind für das Ergebnis entscheidend und beide kosten nur Geduld. Erstens: Der Stein muss vollständig durchgetrocknet sein. Restfeuchte in den Poren blockiert die Aufnahme, und die Imprägnierung bleibt oberflächlich. Zweitens: Die Fläche muss vorher gründlich gereinigt sein, denn was jetzt in den Poren sitzt, bleibt dort dauerhaft eingeschlossen. Nach einer Neuverlegung wird deshalb erst die Bauabschlussreinigung gemacht, dann wird durchgetrocknet, dann imprägniert.Aufgetragen wird mit Flächenpinsel, Mopp, per Hand oder im Sprühauftrag. Die Schutzwirkung tritt bei 20 °C nach 1 bis 2 Stunden ein. Wichtig ist, gleichmäßig zu arbeiten und Überschuss abzunehmen, bevor er antrocknet: Was nicht in die Poren eingezogen ist, bleibt sonst als Rest auf der Oberfläche stehen und wird als Schleier sichtbar.Nach dem Imprägnieren übernimmt die laufende Pflege. Dafür ist die Akemi Steinseife gemacht, die reinigt und pflegt, ohne eine Schicht aufzubauen – die Imprägnierung bleibt so lange wirksam wie möglich.Technische DatenProduktAkemi Anti-Fleck W, Art. 10857Inhalt1 LiterArtImprägnierung auf wassergelöster BasisChemische BasisWasserbasisWirkungwasser-, fett- und ölabweisendSchutzwirkung tritt einnach 1 bis 2 Stunden bei 20 °CBesonderheitauch auf feuchten Untergründen anwendbarGeruchlösungsmittel- und geruchsarmDiffusionder Stein bleibt atmungsaktivKonzentrationgebrauchsfertigMaterialNaturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Keramik, Terrazzo, Schiefer, Betonwerkstein, CottoEinsatzortBoden und Treppe, Garten und Terrasse, Grabstein, Fassade, Lebensmittelbereich, innen und außenAuftragFlächenpinsel, Mopp, manuell, SprühauftragEmissionenEMICODE EC 1 Plus, Emissionsklasse A+Lebensmittelkontaktnach Aushärtung unbedenklich, extern bestätigtAnti-Fleck W oder Anti-Fleck Nano?Drei Unterschiede entscheiden. Basis: W ist wasserbasiert und geruchsarm, Nano lösemittelbasiert. Untergrund: W darf auf feuchte Untergründe, Nano braucht einen trockenen. Tempo: Nano schützt nach 10 bis 20 Minuten, W nach 1 bis 2 Stunden. Für bewohnte Räume, für Neubaufeuchte und wenn wenig Geruch wichtig ist, nehmen Sie W. Wenn es schnell gehen soll und der Stein trocken ist, den Nano.Verändert sich die Farbe meines Steins?Bei wasserbasierten Imprägnierungen ist eine leichte Farbtonvertiefung möglich, besonders auf saugfähigem, rauem Material. Der Hersteller macht dazu bei diesem Produkt keine Angabe – anders als beim Anti-Fleck Nano, der laut Hersteller in der Regel nicht zu einer Farbtonvertiefung führt. Wenn der Farbton unbedingt unverändert bleiben soll, ist deshalb Nano der sicherere Weg, und in jedem Fall gehört eine Probe an unauffälliger Stelle dazu.Wie lange hält die Imprägnierung?Das hängt an der Beanspruchung, nicht am Kalender. Eine Arbeitsplatte, die täglich gewischt wird, verliert schneller als eine Fensterbank. Die einfache Prüfung: Wasser auf die Fläche tropfen und ein paar Minuten warten. Dunkelt der Stein unter dem Tropfen nach, ist die Wirkung erschöpft und es wird neu imprägniert.Kann ich über eine alte Imprägnierung neu imprägnieren?Nur bedingt sinnvoll. Wo die alte Imprägnierung noch wirkt, nimmt der Stein nichts Neues auf, und der Überschuss bleibt als Schleier oben stehen. Der saubere Weg ist eine Grundreinigung mit dem Akemi Steinreiniger, durchtrocknen, dann neu imprägnieren.Kurz gesagtDas Akemi Anti-Fleck W ist die Imprägnierung für die schwierigen Rahmenbedingungen: wasserbasiert, geruchsarm, EMICODE EC 1 Plus und A+ und als einziges Produkt dieser Reihe ausdrücklich für feuchte Untergründe geeignet. Damit ist es der Griff für bewohnte Räume, Neubaufeuchte und frisch verlegte Außenflächen.Akemi Anti-Fleck Nano 1 ltr. (Art. 11932)Anti-Fleck Nano, lösemittelbasiert, schnell und ohne Farbveränderung.Akemi Farbtonvertiefer 1 ltr. (Art. 10887)Farbtonvertiefer, wenn der Stein bewusst dunkler wirken soll.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grundreinigung vor dem Imprägnieren.Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830)Steinseife für die laufende Pflege danach.
Akemi Anti-Fleck Nano-Effect 1 Liter – schnell und ohne FarbveränderungDas Akemi Anti-Fleck Nano-Effect (Art. 11932) ist eine Imprägnierung auf Basis hochwertiger organischer Wirkstoffe, wasser-, fett- und ölabweisend, für saugfähigen Natur- und Kunststein innen und außen. Zwei Eigenschaften heben es heraus: Die Schutzwirkung setzt bereits nach 10 bis 20 Minuten ein, und das Produkt führt laut Hersteller in der Regel nicht zu einer Farbtonvertiefung des Steines.10 – 20 Minutenbis zur SchutzwirkungKeine Farbvertiefungin der RegelAbperleffektpunktuelle AuflageWas eine Imprägnierung tutEine Imprägnierung ist keine Beschichtung. Sie legt keinen Film auf den Stein, sondern zieht in die Poren ein und besetzt sie von innen. Deshalb bleibt der Belag atmungsaktiv: Wasserdampf kann weiter nach außen diffundieren, flüssiges Wasser dringt nicht mehr ein. Das ist der wesentliche Unterschied zu einer Versiegelung, die als geschlossene Schicht obenauf liegt, glänzt, Feuchte einsperrt und mit der Zeit abgelaufen wird. Eine Imprägnierung verändert das Aussehen des Steins wenig bis gar nicht und ist genau deshalb bei Naturstein die übliche Wahl.Der Nano-Effekt – was der Hersteller damit beschreibtDie Beschreibung im Datenblatt ist präzise und lohnt genaues Lesen: Spezielle Substanzen wirken einer flächigen Benetzung von Flüssigkeitstropfen entgegen. Es entstehen kugelförmige Flüssigkeitsperlen, die nur punktuell an der Steinoberfläche aufliegen und an der Oberfläche ablaufen. Das ist mehr als Wasserabweisung: Ein Tropfen, der breit auf dem Stein aufliegt, hat viel Kontaktfläche und damit viele Gelegenheiten, in eine Pore zu finden. Ein kugeliger Tropfen berührt den Stein nur an wenigen Punkten und rollt bei der kleinsten Neigung ab. Deshalb ist der Effekt gerade auf senkrechten und leicht geneigten Flächen wirksam – Fassade, Fensterbank, Terrasse mit Gefälle.Die volle Wirksamkeit entfaltet sich nach 2 bis 3 Stunden; die erste Schutzwirkung greift schon nach 10 bis 20 Minuten. Für die Baustelle ist das der entscheidende Unterschied: Eine imprägnierte Fläche ist innerhalb einer Stunde gegen den ersten Spritzer geschützt, statt einen halben Tag lang empfindlich zu bleiben.Der wichtigste Punkt: kein NasseffektViele Imprägnierungen dunkeln Naturstein nach – auf saugfähigem, rauem Material teils erheblich. Das ist nicht immer unerwünscht, aber es ist eine Entscheidung, die nach dem Auftragen nicht mehr rückholbar ist. Das Anti-Fleck Nano führt laut Hersteller in der Regel nicht zu einer Farbtonvertiefung. Wenn Sie einen hellen Marmor, einen Solnhofer Boden oder eine helle Feinsteinzeugfläche schützen wollen, ohne dass sich der Ton verändert, ist das das passende Produkt. Wollen Sie umgekehrt genau diesen satten, angefeuchteten Look, ist der Farbtonvertiefer das richtige Produkt. Die Formulierung "in der Regel" ist eine Einschränkung des Herstellers, keine Garantie – eine Probe an unauffälliger Stelle bleibt Pflicht.Geeignete MaterialienFür saugfähigen Natur- und Kunststein, innen und außen:Marmor, Solnhofer Platten, SandsteinFeinsteinzeugGranit, Terrazzo, Schiefer, BetonwerksteinCotto, Terracotta und Terres-Quitesunglasierte Tonplatten und ZiegelbelägeDie Einsatzortliste ist die breiteste aller drei Imprägnierungen: Küche, Bad und Sanitär, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe, Garten und Terrasse, Grabstein und Denkmal, Fassade, Wand sowie der Lebensmittelbereich. Genannt sind Böden, Tisch- und Arbeitsplatten.Für Küchenarbeitsplatten ist die Angabe wichtig, dass das Produkt nach der Aushärtung bei Kontakt mit Lebensmitteln gesundheitlich unbedenklich ist. Bestätigt hat das laut Hersteller ein externes deutsches Prüfinstitut. Wer eine Arbeitsplatte behandelt, auf der später Brot geschnitten und Gemüse geputzt wird, sollte auf diesen Nachweis achten – er ist bei Stein- und Fliesenpflegemitteln nicht selbstverständlich.Zusätzlich weist der Hersteller die Emissionsklasse A+ aus, bestätigt durch ein externes Prüfinstitut.VerarbeitungZwei Punkte sind für das Ergebnis entscheidend und beide kosten nur Geduld. Erstens: Der Stein muss vollständig durchgetrocknet sein. Restfeuchte in den Poren blockiert die Aufnahme, und die Imprägnierung bleibt oberflächlich. Zweitens: Die Fläche muss vorher gründlich gereinigt sein, denn was jetzt in den Poren sitzt, bleibt dort dauerhaft eingeschlossen. Nach einer Neuverlegung wird deshalb erst die Bauabschlussreinigung gemacht, dann wird durchgetrocknet, dann imprägniert.Das Produkt ist lösemittelbasiert. Das ist der Grund für die schnelle Wirkung und gleichzeitig die Einschränkung: Der Untergrund muss trocken sein, und es wird für Durchzug gesorgt. In einer bewohnten Wohnung, in der wenig Geruch entstehen soll, ist das Anti-Fleck W auf Wasserbasis die passendere Wahl.Aufgetragen wird mit Flächenpinsel, Mopp, Pad, im Sprühauftrag oder maschinell mit der Einscheibenmaschine. Dass die Einscheibenmaschine genannt ist, macht das Produkt für große Bodenflächen im Objekt interessant. Überschuss wird abgenommen, bevor er antrocknet.Technische DatenProduktAkemi Anti-Fleck Nano-Effect, Art. 11932Inhalt1 LiterArtImprägnierung auf Basis organischer WirkstoffeChemische BasisLösemittelbasisWirkungwasser-, fett- und ölabweisend, AbperleffektSchutzwirkung tritt einnach 10 bis 20 Minuten bei 20 °CVolle Wirksamkeitnach 2 bis 3 StundenFarbtonführt in der Regel nicht zu einer FarbtonvertiefungDiffusionder Stein bleibt atmungsaktivKonzentrationgebrauchsfertigMaterialNaturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Keramik, Terrazzo, Schiefer, Betonwerkstein, CottoEinsatzortKüche, Bad, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe, Garten und Terrasse, Grabstein, Fassade, Wand, LebensmittelbereichAuftragFlächenpinsel, Mopp, Pad, Einscheibenmaschine, SprühauftragEmissionenEmissionsklasse A+Lebensmittelkontaktnach Aushärtung unbedenklich, extern bestätigtNano oder Anti-Fleck W?Nano ist lösemittelbasiert, schützt nach 10 bis 20 Minuten und verändert den Farbton in der Regel nicht – braucht aber einen trockenen Untergrund und mehr Lüftung. Das Anti-Fleck W ist wasserbasiert, geruchsarm, darf auf feuchte Untergründe und ist damit die Wahl für bewohnte Räume und Neubaufeuchte. Für eine helle Küchenarbeitsplatte, die farblich unverändert bleiben soll, ist Nano der sicherere Griff.Wird meine Terrasse dadurch rutschig?Eine Imprägnierung legt keinen Film auf und verändert die Oberflächenstruktur nicht – anders als eine Versiegelung oder ein Wachs wie die Steinmilch, die einen glänzenden Film bildet und ausdrücklich für den Innenbereich gedacht ist. Weil Wasser bei imprägnierten Flächen abperlt statt einzuziehen, steht es allerdings länger obenauf. Auf Treppen und geneigten Flächen im Freien sollten Sie das im Blick behalten und im Zweifel an einer Probefläche testen.Wie oft muss ich nachbehandeln?So oft, wie die Wasserprobe es verlangt: einen Tropfen Wasser aufsetzen, einige Minuten warten und schauen, ob der Stein darunter nachdunkelt. Solange er trocken bleibt, wirkt die Imprägnierung. Auf stark beanspruchten Arbeitsplatten ist das Intervall kürzer als auf einer Fensterbank.Kann ich Nano auf einer glasierten Fliese verwenden?Es bringt dort nichts. Eine Imprägnierung wirkt, indem sie in Poren einzieht; eine Glasur hat keine. Sinnvoll ist die Behandlung auf saugfähigem Material – Naturstein, unglasiertem Feinsteinzeug, Cotto, Terracotta – und, was oft vergessen wird, auf den Zementfugen zwischen glasierten Fliesen, die sehr wohl saugen.Kurz gesagtDas Akemi Anti-Fleck Nano-Effect ist die Imprägnierung für den Fall, in dem der Stein aussehen soll wie vorher: schnelle Schutzwirkung nach 10 bis 20 Minuten, Abperleffekt durch punktuell aufliegende Tropfen und in der Regel keine Farbtonvertiefung. Sie braucht einen trockenen Untergrund; für feuchte Untergründe und geruchsarmes Arbeiten ist das Anti-Fleck W die Alternative.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Anti-Fleck W auf Wasserbasis, auch für feuchte Untergründe.Akemi Farbtonvertiefer 1 ltr. (Art. 10887)Farbtonvertiefer für den bewussten Nasseffekt.Akemi Triple Effect 0,5 ltr. (Art. 10846)Triple Effect für die laufende Pflege polierter Flächen.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grundreinigung vor dem Imprägnieren.
Akemi Anti-Grün POWER 1 Liter – entfernt Grünbeläge sofortDas Akemi Anti-Grün POWER (Art. 10832) ist ein schnelles, hochwirksames und leicht alkalisches Reinigungsmittel, gebrauchsfertig und frei von Lösungsmitteln. Es entfernt natürliche Beläge, Verfärbungen durch Blüten und Blätter, Vogelkot und andere starke Verunreinigungen von Grabsteinen, Einfriedungsmauern, Gehwegplatten und anderen Steinflächen. Der Name ist Programm: Das Ergebnis ist sofort sichtbar.SofortwirkunggebrauchsfertigLeicht alkalischauch für Marmor1 LiterGebindegrößeWofür POWER gemacht istGrünbeläge, Algen und Flechten auf Terrassenplatten, Mauern und Grabsteinen sind der Hauptfall. Der Hersteller nennt darüber hinaus zwei Verschmutzungen, die im Freien genauso ärgerlich und schwerer zu bekommen sind: Verfärbungen durch Blüten und Blätter – also die braunen Schatten, die Laub im Herbst auf hellen Platten hinterlässt – und Vogelkot, der auf saugfähigem Stein einen Fleck setzt, wenn er länger liegen bleibt.Als Materialien sind Naturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Keramik, Terrazzo, Schiefer, Betonwerkstein, Cotto und ausdrücklich säureempfindliche Steine aufgeführt. Weil das Produkt leicht alkalisch und nicht sauer ist, darf es auch auf kalkhaltigem Stein eingesetzt werden – ein wichtiger Punkt bei Grabsteinen und Sandsteinmauern.Säure und kalkhaltiger Stein – der Schaden ist nicht reparabelMarmor, Kalkstein, Travertin, Solnhofer Platten und die meisten hellen Naturwerksteine bestehen im Kern aus Calciumcarbonat, also aus Kalk. Säure löst Kalk auf. Trifft ein saurer Reiniger auf eine polierte Marmorplatte, wird die Oberfläche an dieser Stelle angeätzt: Sie wird matt, stumpf und leicht aufgeraut. Das ist kein Fleck, der sich wegputzen lässt, sondern abgetragenes Material. Wiederherstellen kann das nur noch ein Steinmetz durch Nachschleifen und Neupolieren der ganzen Fläche. Auf säureempfindlichem Stein kommen deshalb ausschließlich die alkalischen oder pH-neutralen Produkte in Frage.POWER oder LONGLIFE – die Entscheidung in einem SatzPOWER wirkt sofort und ist gebrauchsfertig, hat aber keine Langzeitwirkung: Der Grünbelag ist weg und beginnt danach wieder von vorn. Das Anti-Grün LONGLIFE ist ein Konzentrat, arbeitet langsamer und hält den Belag laut Hersteller bis zu einem Jahr fern. Die praktische Antwort für eine verwitterte Terrasse ist deshalb oft beides: mit POWER die vorhandene Schicht sofort herunterholen, danach mit LONGLIFE vorbeugen. Wenn Sie nur ein Produkt kaufen und Zeit haben, nehmen Sie LONGLIFE; wenn am Wochenende Besuch kommt, POWER.VerarbeitungDas Produkt ist gebrauchsfertig, es wird nicht verdünnt. Aufgetragen wird mit Schrubber, Mopp, Bürste, per Hand oder maschinell. Auf strukturierten Außenflächen – und das sind Terrassenplatten fast immer – ist die Bürste der wirksamste Weg, weil Grünbelag sich in der Oberflächenstruktur hält.Ein Reiniger darf auf der Fläche nicht antrocknen. Trocknet die Lösung ein, bleibt der gelöste Schmutz zusammen mit den Inhaltsstoffen auf dem Stein zurück, und es entstehen Ränder und Schlieren, die schwerer zu entfernen sind als die ursprüngliche Verschmutzung. Bei großen Flächen wird deshalb in Abschnitten gearbeitet: aufbringen, einwirken lassen, bearbeiten, abnehmen und mit klarem Wasser nachspülen – und dann der nächste Abschnitt. In der Sonne und auf heißen Flächen im Freien entsprechend kleinere Abschnitte wählen.Zwei Punkte, die im Freien dazugehören: Arbeiten Sie nicht in der prallen Sonne, weil die Lösung dann zu schnell antrocknet. Und achten Sie darauf, wohin die Reinigungsflotte abläuft – angrenzende Beete, Rasenflächen und Teiche sollten vorher abgedeckt oder das Ablaufwasser abgeleitet werden.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine unauffällige Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Naturstein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus demselben Bruch können unterschiedlich reagieren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funktioniert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche reproduzierbar.Technische DatenProduktAkemi Anti-Grün POWER, Art. 10832Inhalt1 LiterArtschnelles, hochwirksames ReinigungsmittelChemische BasisWasserbasispH-Wertleicht alkalischFrei vonLösungsmittelnKonzentrationgebrauchsfertigWirkungsofort, ohne LangzeitwirkungEntferntnatürliche Beläge, Verfärbungen durch Blüten und Blätter, Vogelkot, starke VerunreinigungenMaterialNaturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Keramik, Terrazzo, Schiefer, Betonwerkstein, Cotto, säureempfindliche SteineEinsatzortGarten und Terrasse, Grabstein und Denkmal, Fassade, Wand, Boden und Treppe, Küche, BadAuftragSchrubber, Mopp, Bürste, manuell, maschinellWie lange hält die Wirkung?POWER entfernt den vorhandenen Belag, verhindert aber keine Neubildung. Wie schnell der Grünbelag zurückkommt, hängt vom Standort ab: Eine schattige Nordterrasse unter Bäumen begrünt sich innerhalb einer Saison wieder, eine sonnige Südterrasse braucht deutlich länger. Für die Vorbeugung ist das Anti-Grün LONGLIFE gemacht, das laut Hersteller bis zu einem Jahr wirkt.Kann ich es auf einem Grabstein aus Marmor verwenden?Ja. Das Produkt ist leicht alkalisch und der Hersteller führt Marmor, Kalkstein und säureempfindliche Steine ausdrücklich in der Eignungsliste. Grabstein und Denkmal sind als Einsatzort genannt. Bei polierten und bei sehr alten, verwitterten Oberflächen gehört eine Probe an unauffälliger Stelle dazu.Brauche ich einen Hochdruckreiniger?Besser nicht. Hochdruck holt den Grünbelag mechanisch herunter, öffnet dabei aber die Oberfläche: Er wäscht Fugenmaterial aus, raut den Stein an und schafft damit genau die Struktur, in der sich der nächste Grünbelag schneller festsetzt. Chemisch zu arbeiten und mit Bürste nachzuhelfen ist für den Belag schonender und hält länger.Ist das Produkt für Holz geeignet?Der Hersteller nennt bei POWER nur Stein und Keramik. Für Holzflächen wie Sichtschutzwände und Holzterrassen sowie für Dachziegel ist ausdrücklich das Anti-Grün LONGLIFE vorgesehen.Kurz gesagtAnti-Grün POWER ist der schnelle Griff, wenn Grünbelag, Laubverfärbungen oder Vogelkot jetzt weg müssen: gebrauchsfertig, leicht alkalisch und damit auch auf Marmor, Kalkstein und Sandstein einsetzbar. Für die Vorbeugung über die Saison ist LONGLIFE das passende Produkt – die beiden ergänzen sich.Akemi Anti-Grün Longlife 1 ltr. (Art. 10983)Anti-Grün LONGLIFE, wirkt bis zu einem Jahr vorbeugend.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grundreinigung von Außenflächen.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Anti-Fleck W, Imprägnierung für Außenflächen auf Wasserbasis.Akemi Farbtonvertiefer 1 ltr. (Art. 10887)Farbtonvertiefer, witterungsbeständig für rauen Stein im Freien.
Akemi Anti-Grün LONGLIFE 1 Liter – beugt bis zu einem Jahr vorDas Akemi Anti-Grün LONGLIFE (Art. 10983) ist ein wasserverdünnbares Reinigungskonzentrat, das Grünbeläge auf Natur- und Kunststein im Außenbereich dauerhaft beseitigt. Der entscheidende Unterschied zur schnellen Variante: Die Wirkung hält laut Hersteller bis zu einem Jahr an und beugt der Neubildung vor. Frei von Chlor, Säuren, Laugen und Lösungsmitteln, pH-neutral – und auch auf Holz und Dachziegeln einsetzbar.Bis zu 1 Jahrvorbeugende WirkungpH-neutralohne Chlor und Säure1 LiterKonzentratWarum Vorbeugen wirtschaftlicher ist als EntfernenGrünbelag ist keine Verschmutzung, die aufgebracht wird, sondern ein Organismus, der wächst. Wer ihn nur mechanisch oder mit einem schnellen Reiniger entfernt, setzt die Uhr auf null und wartet, bis sie wieder abgelaufen ist – an schattigen, feuchten Standorten ist das eine Saison. Ein Produkt mit Langzeitwirkung greift dagegen in die Neubildung ein: Die Fläche bleibt nach der Behandlung über Monate unbewachsen, weil sich die Sporen nicht etablieren können. Über zwei oder drei Jahre gerechnet ist das weniger Arbeit und weniger Material als mehrfaches Nachreinigen.Der Preis dafür ist Geduld. Ein Produkt, das über Monate wirkt, arbeitet nicht in Minuten. Wenn eine Fläche dicht bewachsen ist und sofort sauber sein soll, ist das Anti-Grün POWER der richtige erste Schritt; LONGLIFE übernimmt danach die Vorbeugung.Wo LONGLIFE eingesetzt wirdDer Hersteller nennt einen Materialkreis, der über Stein hinausgeht:Natur- und Kunststein wie Marmor, Granit, Sandstein, Klinker, Feinsteinzeug, BetonwerksteinTerrassenplatten, Fassaden, Treppen und MauernHolz, etwa Sichtschutzwände und HolzterrassenDachziegelHolz und Dachziegel sind der eigentliche Zugewinn gegenüber POWER. Eine vergraute, grünstichige Holzterrasse und eine bemooste Ziegeldeckung sind zwei der häufigsten Fälle im Außenbereich, und für beide ist dieses Produkt ausgewiesen. Auf einem Dach gilt allerdings: Die Arbeitssicherheit entscheidet, nicht das Reinigungsmittel – das ist eine Aufgabe für den Fachbetrieb mit Absturzsicherung.In der Materialliste stehen zusätzlich Terrazzo, Schiefer und ausdrücklich säureempfindliche Steine. Weil das Produkt pH-neutral und frei von Säuren, Laugen und Chlor ist, gehört es zu den verträglichsten in dieser Kategorie.pH-neutral, chlorfrei, laugenfrei – was das praktisch bedeutetDiese drei Angaben zusammen sind der Grund, warum LONGLIFE dort eingesetzt werden kann, wo andere Mittel ausfallen. Ohne Säure heißt: kein Ätzrisiko auf Marmor, Kalkstein und Travertin. Ohne Lauge heißt: kein Risiko für polierte Oberflächen und für Holz, das von starken Laugen aufgeraut und vergraut wird. Ohne Chlor heißt: kein Ausbleichen von farbigem Stein, farbigen Fugen und Holz – und keine Unverträglichkeit mit sauren Reinigern, wie sie beim Schimmelentferner zu beachten ist.VerarbeitungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Verschmutzung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirtschaftliche Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehrfaches an Gebrauchslösung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Arbeitsgang verbraucht wird. Die Verdünnungsverhältnisse für den jeweiligen Fall nennt die Gebrauchsanleitung des Herstellers.Aufgetragen wird mit Flächenpinsel, Schrubber, Mopp, Bürste, per Hand oder im Sprühauftrag. Der Sprühauftrag ist auf großen Flächen wie Terrassen und Fassaden der schnellste Weg und für ein vorbeugendes Produkt auch der sinnvollste: Es geht nicht darum, mechanisch zu lösen, sondern darum, die Fläche gleichmäßig zu benetzen.Arbeiten Sie nicht bei angekündigtem Regen und nicht in der prallen Sonne. Regen innerhalb der ersten Stunden wäscht das Produkt ab, bevor es wirken kann; pralle Sonne lässt es zu schnell antrocknen. Ein bedeckter, trockener Tag ohne Wind ist die beste Gelegenheit.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine unauffällige Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Naturstein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus demselben Bruch können unterschiedlich reagieren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funktioniert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche reproduzierbar.Technische DatenProduktAkemi Anti-Grün LONGLIFE, Art. 10983Inhalt1 LiterArtwasserverdünnbares ReinigungskonzentratChemische BasisWasserbasispH-WertpH-neutralFrei vonChlor, Säuren, Laugen und LösungsmittelnKonzentrationKonzentratWirkdauerbis zu einem Jahr, beugt Neubildung vorEntferntGrünbeläge im AußenbereichMaterialNaturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Terrazzo, Schiefer, Betonwerkstein, säureempfindliche Steine, Holz, DachziegelEinsatzortGarten und Terrasse, Grabstein und Denkmal, FassadeAuftragFlächenpinsel, Schrubber, Mopp, Bürste, manuell, SprühauftragWie schnell sehe ich ein Ergebnis?Anders als bei POWER nicht sofort. LONGLIFE ist auf Dauerwirkung ausgelegt, der Belag verschwindet über Tage. Wenn Sie ein sichtbares Ergebnis am gleichen Tag brauchen, reinigen Sie zuerst mit dem Anti-Grün POWER und behandeln anschließend mit LONGLIFE vorbeugend.Muss ich jedes Jahr neu behandeln?Der Hersteller gibt eine Wirkdauer von bis zu einem Jahr an. In der Praxis hängt das stark vom Standort ab: Schatten, Nordseite, Bäume in der Nähe und ein saugfähiger, strukturierter Belag verkürzen das Intervall. Ein einmal jährlicher Durchgang im Frühjahr ist ein guter Ausgangspunkt.Kann ich es auf meiner Holzterrasse verwenden?Ja, Holz ist ausdrücklich genannt, ebenso Sichtschutzwände. Das Produkt ist pH-neutral und frei von Laugen und Chlor, die Holz aufrauen oder ausbleichen würden. Bei geöltem oder lasiertem Holz sollten Sie an unauffälliger Stelle probieren, weil die Behandlung mit der Oberflächenbehandlung zusammenwirken kann.Ist es für Trinkwasserbereiche oder Fischteiche unbedenklich?Nein, davon ist auszugehen, dass es nicht dafür bestimmt ist. Halten Sie Reinigungsflotte von Teichen, Brunnen und Gewässern fern und decken Sie angrenzende Bereiche ab. Verbindlich sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt des Herstellers, das wir Ihnen gern zusenden.Kurz gesagtAnti-Grün LONGLIFE ist die vorbeugende Lösung gegen Grünbelag: ein pH-neutrales Konzentrat ohne Chlor, Säuren und Laugen, das laut Hersteller bis zu einem Jahr wirkt und auch auf Holz und Dachziegeln einsetzbar ist. Wer eine bewachsene Fläche sofort sauber haben will, kombiniert es mit dem schnellen POWER.Akemi Anti-Grün Power 1 ltr. (Art. 10832)Anti-Grün POWER für die sofortige Entfernung.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grundreinigung vor der Behandlung.Akemi Farbtonvertiefer 1 ltr. (Art. 10887)Farbtonvertiefer, witterungsbeständige Imprägnierung für außen.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Anti-Fleck W, Imprägnierung auf Wasserbasis für innen und außen.
Akemi Steinseife 1 Liter – reinigen und pflegen ohne SchichtaufbauDie Akemi Steinseife (Art. 10830) ist das Produkt für die laufende Reinigung und Pflege von Natur- und Kunststeinflächen: ein Konzentrat aus hochwertigen Pflege-, Hilfs- und Duftstoffen, frei von Phosphaten, Laugen, Wachsen und Polymeren. Bei regelmäßiger Anwendung schützt sie den Stein, und Struktur wie Farbe bleiben erhalten. Genau das ist ihr Prinzip: pflegen, ohne den Stein zu verändern.Ohne Wachsund ohne PolymereTägliche ReinigungKonzentrat1 LiterGebindegrößeDer Unterschied, auf den es ankommtBei Steinpflege gibt es zwei grundverschiedene Wege, und die Entscheidung dazwischen legt fest, wie die Fläche über Jahre aussieht und was für Arbeit sie macht.Der eine Weg baut eine Schicht auf: Wachs- oder Polymerpflege legt einen Film auf den Stein, der glänzt, den Verschleiß aufnimmt und den Farbton meist etwas vertieft. Das sieht anfangs sehr gut aus. Der Film verbraucht sich aber ungleichmäßig und muss irgendwann komplett abgenommen und neu aufgebaut werden.Der andere Weg verzichtet bewusst darauf, und dafür steht die Steinseife: frei von Wachsen und Polymeren. Sie reinigt und hinterlässt Pflegestoffe, die in die Oberfläche gehen, statt darauf zu liegen. Der Stein sieht aus wie er ist – der Hersteller formuliert es als Struktur und Farbe des Steines bleiben erhalten – und es entsteht nichts, was später fleckig werden und abgenommen werden muss. Für Naturstein, den man wegen seines Aussehens gekauft hat, ist das in der Regel der richtige Weg.Warum Pflegemittel irgendwann wieder abgenommen werden müssenWachs- und Polymerpflege baut eine Schicht auf dem Stein auf. Das ist zunächst gewollt, denn diese Schicht nimmt den Verschleiß auf. Sie verbraucht sich aber ungleichmäßig: In Laufstraßen wird sie dünn, in Randbereichen wächst sie mit jeder Anwendung weiter. Irgendwann sieht der Boden fleckig aus, und dagegen hilft kein weiterer Auftrag – im Gegenteil, er verstärkt den Effekt. Dann steht eine Grundreinigung an, die die alte Schicht komplett abnimmt; danach wird neu aufgebaut. Genau dafür ist der Akemi Steinreiniger gemacht, der Steinpflege- und Wachsschichten ausdrücklich entfernt.Geeignete MaterialienDer Hersteller nennt Natur- und Kunststeinflächen und führt in der Eignungsliste:Naturstein, Marmor und KalksteinGranit, Terrazzo, SchieferBetonwerksteinCotto, Terracotta und Terres-Quitesunglasierte Tonplatten und Ziegelbelägeausdrücklich auch säureempfindliche SteineAls Oberflächen sind rau, feingeschliffen, geschliffen, satiniert und antik genannt, als Einsatzorte Bad und Sanitär sowie Boden und Treppe. Dass säureempfindliche Steine ausdrücklich mit aufgeführt sind, macht die Steinseife zum Pflegemittel für Marmor-, Kalkstein- und Travertinböden, bei denen im Alltag mit einem falschen Reiniger schnell irreparabler Schaden entsteht.VerarbeitungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Verschmutzung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirtschaftliche Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehrfaches an Gebrauchslösung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Arbeitsgang verbraucht wird. Die Verdünnungsverhältnisse für den jeweiligen Fall nennt die Gebrauchsanleitung des Herstellers.Für die laufende Reinigung ist das der praktische Punkt: Ein Liter Konzentrat reicht für sehr viele Wischgänge, weil je Eimer nur eine kleine Menge zugegeben wird. Aufgetragen wird mit Mopp, per Hand oder maschinell mit der Einscheibenmaschine.Regelmäßigkeit ist bei diesem Produkt wichtiger als Intensität. Der Hersteller formuliert die Schutzwirkung ausdrücklich als Ergebnis regelmäßiger Anwendung – die Pflegestoffe bauen sich über die Wischgänge auf. Wer einmal im Quartal mit Steinseife wischt und sonst mit dem Allzweckreiniger aus dem Supermarkt, bekommt diesen Effekt nicht.Technische DatenProduktAkemi Steinseife, Art. 10830Inhalt1 LiterArtKonzentrat zur laufenden Reinigung und PflegeChemische BasisWasserbasispH-WertalkalischFrei vonPhosphaten, Laugen, Wachsen und PolymerenInhaltsstoffehochwertige Pflege-, Hilfs- und DuftstoffeKonzentrationKonzentratWirkungreinigt und pflegt, schützt bei regelmäßiger AnwendungOptikStruktur und Farbe des Steines bleiben erhaltenMaterialNaturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Terrazzo, Schiefer, Betonwerkstein, Cotto, säureempfindliche SteineOberflächenrau, feingeschliffen, geschliffen, satiniert, antikEinsatzortBad und Sanitär, Boden und TreppeAuftragMopp, Einscheibenmaschine, manuell, maschinellUmweltleicht biologisch abbaubarDie enthaltenen Tenside sind laut Hersteller leicht biologisch abbaubar. Das sagt etwas über den Abbau im Klärwerk aus, nicht darüber, dass die Lösung unbedenklich wäre: Reinigungsflotte gehört in die Kanalisation und nicht in ein Beet, einen Gully mit Anschluss an ein Gewässer oder auf eine Wiese.Die Reihenfolge entscheidet: erst reinigen, dann schützen, dann pflegenDiese drei Schritte lassen sich nicht tauschen und nicht überspringen. Reinigen heißt, alles von der Oberfläche und aus den Poren zu holen, was dort nicht hingehört – Bauschmutz, Zementschleier, alte Pflegeschichten, Fett. Schützen heißt imprägnieren, also die Poren so weit besetzen, dass Flüssigkeit nicht mehr einziehen kann. Pflegen ist die laufende Reinigung im Alltag. Der häufigste und teuerste Fehler ist, auf einen noch verschmutzten Stein zu imprägnieren: Die Imprägnierung schließt den Schmutz dauerhaft ein, und er ist danach nicht mehr zu erreichen. Ebenso wichtig: Der Stein muss vor dem Imprägnieren durchgetrocknet sein, sonst schließt man Feuchte ein.Steinseife oder Steinmilch?Die Steinseife pflegt ohne Schichtaufbau, der Stein bleibt optisch unverändert. Die Akemi Steinmilch bildet einen selbstglänzenden, verschleißfesten Wachsfilm, vertieft den Farbton leicht und frischt stumpfe Beläge auf. Wenn Ihr Boden matt geworden ist und wieder Glanz haben soll, ist die Steinmilch richtig. Wenn Sie den Naturstein so haben wollen, wie er ist, und keine Schicht pflegen möchten, die Steinseife.Kann ich sie auf Marmor verwenden?Ja, Marmor und Kalkstein sowie säureempfindliche Steine sind ausdrücklich genannt. Gerade auf diesen Materialien ist ein geeignetes Pflegemittel wichtig, weil viele Haushaltsreiniger sauer eingestellt sind und die Oberfläche anätzen würden.Ersetzt die Steinseife eine Imprägnierung?Nein, sie ergänzt sie. Eine Imprägnierung wie das Anti-Fleck W zieht in die Poren ein und hält Flüssigkeit ab; die Steinseife ist die laufende Reinigung darüber und trägt Pflegestoffe nach. Beides zusammen ist der übliche Aufbau: einmal imprägnieren, dann dauerhaft mit Steinseife pflegen.Warum riecht sie parfümiert?Duftstoffe sind als Bestandteil deklariert. Bei einem Produkt für die tägliche Reinigung ist das eine bewusste Entscheidung des Herstellers. Wenn Sie auf Duftstoffe empfindlich reagieren, sprechen Sie uns an – dann suchen wir eine Alternative.Kurz gesagtDie Akemi Steinseife ist die laufende Pflege für Naturstein, der aussehen soll wie Naturstein: frei von Wachsen und Polymeren, ohne Schichtaufbau, Struktur und Farbe bleiben erhalten. Als Konzentrat ist sie im Alltag sparsam, und sie ist ausdrücklich auch für Marmor, Kalkstein und andere säureempfindliche Steine freigegeben.Akemi Steinmilch 1 ltr. (Art. 10805)Steinmilch, wenn ein glänzender Schutzfilm gewünscht ist.Akemi Triple Effect 0,5 ltr. (Art. 10846)Triple Effect für polierte Flächen und Arbeitsplatten.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grundreinigung, wenn die Pflege nicht reicht.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Anti-Fleck W, die Imprägnierung unter der laufenden Pflege.
Akemi Steinmilch 1 Liter – selbstglänzender Schutzfilm für BödenDie Akemi Steinmilch (Art. 10805) ist eine hochwertige, polymerverstärkte und konzentrierte Wachsemulsion auf wässriger Basis, lösungsmittelfrei und gering farbtonvertiefend. Sie bildet einen hochverschleißfesten, selbstglänzenden Schutzfilm, frischt stumpfe und matte Beläge auf und macht sie pflegeleichter sowie wasser- und schmutzabweisend. Vorgesehen für den Innenbereich.Selbstglänzendohne PolierenVerschleißfestpolymerverstärkt1 LiterKonzentratWann eine Wachspflege das richtige Mittel istEs gibt eine Situation, in der ein Schutzfilm klar die bessere Lösung ist: wenn ein Belag stumpf geworden ist und wieder aussehen soll. Ein Terrazzoboden im Treppenhaus, ein alter Cottoboden, eine Marmorfläche, die über Jahre mattgelaufen ist – schleifen und neu polieren wäre die aufwendige Antwort, aber ein selbstglänzender Film erreicht optisch viel davon, ohne Material abzunehmen. Der Hersteller nennt das Auffrischen stumpfer, matter Beläge ausdrücklich als Anwendung.Der zweite Fall ist stark beanspruchter Boden. „Hochverschleißfest" ist hier der entscheidende Begriff: Der Film nimmt den Abrieb auf, den sonst der Stein selbst aufnehmen würde. In einem Treppenhaus oder einem Eingangsbereich ist eine nachziehbare Opferschicht wirtschaftlicher als eine abgelaufene Steinoberfläche. Und „selbstglänzend" heißt: Der Glanz entsteht beim Trocknen, es muss nicht poliert werden.Gering farbtonvertiefend – und nur für innenZwei Einschränkungen nennt der Hersteller ausdrücklich, und beide sind wichtig. Erstens ist die Steinmilch gering farbtonvertiefend: Der Belag wird etwas dunkler und satter. Auf einem gealterten Boden ist das meist erwünscht, bei einer hellen Fläche, die exakt so bleiben soll, ist es eine Veränderung, mit der man rechnen muss. Zweitens ist der Einsatz im Innenbereich vorgesehen. Im Freien hält ein Wachsfilm der Witterung nicht stand: UV-Strahlung, Frost und stehendes Wasser bauen ihn ungleichmäßig ab, und das Ergebnis ist eine fleckige Fläche. Für Terrassen und Fassaden sind Imprägnierungen wie der Farbtonvertiefer oder das Anti-Fleck W die richtige Produktgruppe.Geeignete MaterialienNaturstein, Marmor und KalksteinGranit und TerrazzoCotto, Terracotta und Terres-Quitesunglasierte Tonplatten- und ZiegelbelägeAls Oberflächen nennt der Hersteller feingeschliffen, geschliffen, satiniert und antik – also die matten und feinen Bearbeitungen, bei denen ein Glanzfilm etwas bewirkt. Rau und poliert stehen nicht in der Liste: Auf rauem, offenporigem Stein ließe sich kein gleichmäßiger Film aufbauen, auf hochglanzpolierter Fläche brächte er optisch nichts. Als Einsatzort ist Boden und Treppe genannt, was zum Charakter des Produkts passt.VerarbeitungDas Produkt ist ein Konzentrat und wird je nach Verschmutzung mit Wasser verdünnt. Das ist der wirtschaftliche Punkt bei Konzentraten: Ein Liter ergibt, je nach Ansatz, ein Mehrfaches an Gebrauchslösung. Angesetzt wird immer nur so viel, wie in einem Arbeitsgang verbraucht wird. Die Verdünnungsverhältnisse für den jeweiligen Fall nennt die Gebrauchsanleitung des Herstellers.Die Auftragswerkzeuge, die der Hersteller nennt, verraten viel über die Anwendung: Mopp, Lammfell, Pad, Flex, Winkelschleifer und Einscheibenmaschine. Für die Fläche wird gewischt oder mit dem Lammfell gearbeitet; Pad und Maschine kommen zum Einsatz, wenn ein gleichmäßiger Film über größere Böden aufgebaut werden soll.Für das Ergebnis ist eines entscheidend: dünn und gleichmäßig. Ein zu satt aufgetragener Wachsfilm trocknet ungleichmäßig, wird milchig und wolkig, und er verschleißt schneller. Zwei dünne Aufträge sind besser als ein dicker. Und die Fläche muss vorher gründlich gereinigt und trocken sein – alles, was jetzt unter dem Film liegt, bleibt sichtbar.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine unauffällige Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Naturstein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus demselben Bruch können unterschiedlich reagieren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funktioniert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche reproduzierbar.Was später dazugehörtWer sich für einen Schutzfilm entscheidet, entscheidet sich für einen Kreislauf. Der Film wird in Laufstraßen dünn und wächst in Randbereichen an; nach einigen Jahren wird die Fläche fleckig. Dagegen hilft kein weiterer Auftrag, sondern eine Grundreinigung, die die alte Schicht komplett abnimmt. Dafür ist der Akemi Steinreiniger gemacht, der Steinpflege- und Wachsschichten ausdrücklich entfernt; bei dicken, alten Schichten der stärkere Intensivreiniger. Danach wird neu aufgebaut. Das ist kein Mangel des Produkts, sondern die Natur einer Opferschicht – man sollte es nur vorher wissen.Technische DatenProduktAkemi Steinmilch, Art. 10805Inhalt1 LiterArtpolymerverstärkte, konzentrierte WachsemulsionChemische Basiswässrige BasispH-WertpH-neutralFrei vonLösungsmittelnKonzentrationKonzentratWirkunghochverschleißfester, selbstglänzender Schutzfilm, wasser- und schmutzabweisendOptikgering farbtonvertiefend, Glanz ohne PolierenEinsatzbereichInnenbereichMaterialNaturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Terrazzo, CottoOberflächenfeingeschliffen, geschliffen, satiniert, antikEinsatzortBoden und TreppeAuftragMopp, Lammfell, Pad, Flex, Winkelschleifer, EinscheibenmaschineWird der Boden rutschig?Ein glänzender Wachsfilm auf einem glatten Boden kann die Rutschhemmung verändern, besonders wenn er nass wird. Auf Treppen und in Eingangsbereichen, in die Nässe hereingetragen wird, sollten Sie das im Blick behalten und dünn auftragen. Wenn Rutschhemmung eine Anforderung ist – etwa in einem gewerblich genutzten Bereich –, ist ein filmbildendes Produkt grundsätzlich zu prüfen; sprechen Sie uns dazu an.Steinmilch oder Imprägnierung?Zwei verschiedene Konzepte. Eine Imprägnierung wie der Anti-Fleck Nano zieht in die Poren ein, bildet keinen Film, verändert die Optik kaum und ist auch für außen geeignet. Die Steinmilch legt einen glänzenden Film auf, frischt stumpfe Beläge optisch auf und ist für innen gedacht. Wenn Ihnen das Aussehen Ihres Bodens gefällt und Sie nur Schutz wollen: imprägnieren. Wenn der Boden matt und müde aussieht: Steinmilch.Kann ich sie auf einer Terrasse verwenden?Nein, der Hersteller sieht den Einsatz im Innenbereich vor. Ein Wachsfilm im Freien wird durch UV-Strahlung, Frost und Nässe ungleichmäßig abgebaut und sieht nach einer Saison fleckig aus. Für Außenflächen sind der Farbtonvertiefer oder das Anti-Fleck W die richtige Wahl, beide witterungstauglich.Muss ich nach dem Auftragen polieren?Nein, das Produkt ist selbstglänzend – der Glanz entsteht beim Trocknen. Das ist der praktische Vorzug gegenüber klassischen Hartwachsen, die einpoliert werden müssen. Wichtig bleibt der dünne, gleichmäßige Auftrag.Kurz gesagtDie Akemi Steinmilch ist die Antwort auf einen stumpf gewordenen Innenboden: polymerverstärkte Wachsemulsion, die einen hochverschleißfesten, selbstglänzenden Film bildet, den Belag optisch auffrischt und pflegeleichter macht. Sie vertieft den Farbton leicht, ist nur für innen gedacht und muss irgendwann grundgereinigt und neu aufgebaut werden – wer das einkalkuliert, bekommt viel Wirkung für wenig Aufwand.Akemi Steinseife 1 ltr. (Art. 10830)Steinseife, wenn Pflege ohne Schichtaufbau gewünscht ist.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger, um die alte Wachsschicht wieder abzunehmen.Akemi Intensivreiniger 1 ltr. (Art. 11920)Intensivreiniger für dicke, alte Pflegeschichten.Akemi Triple Effect 0,5 ltr. (Art. 10846)Triple Effect für polierte Flächen und Arbeitsplatten.
Akemi Farbtonvertiefer 1 Liter – Nasseffekt ohne GlanzDer Akemi Farbtonvertiefer (Art. 10887) ist eine Imprägnierung mit hervorragender Farbtonvertiefung: Er erzeugt einen „Nasseffekt", ohne dabei Glanz zu bilden, und wirkt gleichzeitig wasser- und schmutzabweisend. Witterungsbeständig mit Langzeitwirkung, für innen und außen, besonders geeignet für rauen und saugfähigen Natur- und Kunststein.Nasseffektohne Glanzca. 24 Stundenbis zur SchutzwirkungWitterungsfestmit LangzeitwirkungNasseffekt: was das optisch bedeutetJeder kennt den Effekt, ohne den Fachbegriff zu kennen: Eine Schiefer- oder Sandsteinterrasse sieht im Regen satt und tief aus, mit deutlich sichtbarer Zeichnung – und wenn sie trocknet, wird sie blass und grau. Der Grund ist Optik, nicht Schmutz. Trockener, poröser Stein enthält unzählige luftgefüllte Poren an der Oberfläche, an denen das Licht gestreut wird; das lässt die Fläche heller und matter erscheinen. Füllt Wasser diese Poren, verschwindet die Streuung, und die eigentliche Farbe des Gesteins tritt hervor.Der Farbtonvertiefer erreicht genau das dauerhaft: Er besetzt die Poren mit einem Wirkstoff, der ähnlich wie Wasser die Lichtstreuung aufhebt. Der Stein behält den satten, angefeuchteten Ton, auch wenn er trocken ist. Der Hersteller betont dabei ohne Glanz zu bilden – es entsteht kein Lackeffekt und keine spiegelnde Schicht, sondern die matte Oberfläche bleibt, nur farbtiefer.Diese Entscheidung ist nicht rückholbar – erst die ProbeflächeFarbtonvertiefung ist Geschmackssache und dauerhaft. Eine Fläche, die imprägniert ist, lässt sich nicht einfach zurücksetzen: Man müsste den Wirkstoff aus den Poren holen, und das gelingt allenfalls unvollständig. Legen Sie deshalb vor der Behandlung eine Probefläche an einer Stelle an, die Sie im Alltag sehen – nicht in der Ecke hinter dem Schrank – und schauen Sie sie bei Tageslicht und bei Kunstlicht an. Wenn der Ton unverändert bleiben soll, ist der Anti-Fleck Nano das richtige Produkt: Er führt laut Hersteller in der Regel nicht zu einer Farbtonvertiefung.Wofür der Farbtonvertiefer besonders geeignet istDer Hersteller nennt ausdrücklich rauen und saugfähigen Natur- und Kunststein – und genau dort ist der Effekt am größten, weil dort die Lichtstreuung am stärksten ist. Typische Fälle:Schiefer, der im Trockenen grau statt tiefschwarz wirktSandstein und Quarzit auf Terrassen und Wegengestockte, sandgestrahlte und geflammte GranitflächenCotto und TerracottaBetonwerkstein und TerrazzoDie Oberflächenliste des Herstellers führt rau, feingeschliffen, geschliffen, satiniert, gestockt, sandgestrahlt, antik, gesägt, sägerau, spaltrau und geflammt – poliert ist nicht darunter. Das ist folgerichtig: Eine polierte Oberfläche hat kaum offene Poren, dort gäbe es kaum Effekt und kaum Aufnahme. Für polierte Flächen sind die Pflegeprodukte die richtige Antwort, etwa der Triple Effect zur Glanzauffrischung.Als Einsatzorte nennt der Hersteller Küche, Bad und Sanitär, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe, Garten und Terrasse, Grabstein und Denkmal, Fassade, Wand sowie den Lebensmittelbereich. Das Produkt ist witterungsbeständig und für außen ausgewiesen.Für Küchenarbeitsplatten ist die Angabe wichtig, dass das Produkt nach der Aushärtung bei Kontakt mit Lebensmitteln gesundheitlich unbedenklich ist. Bestätigt hat das laut Hersteller ein externes deutsches Prüfinstitut. Wer eine Arbeitsplatte behandelt, auf der später Brot geschnitten und Gemüse geputzt wird, sollte auf diesen Nachweis achten – er ist bei Stein- und Fliesenpflegemitteln nicht selbstverständlich.Verarbeitung und die lange WartezeitZwei Punkte sind für das Ergebnis entscheidend und beide kosten nur Geduld. Erstens: Der Stein muss vollständig durchgetrocknet sein. Restfeuchte in den Poren blockiert die Aufnahme, und die Imprägnierung bleibt oberflächlich. Zweitens: Die Fläche muss vorher gründlich gereinigt sein, denn was jetzt in den Poren sitzt, bleibt dort dauerhaft eingeschlossen. Nach einer Neuverlegung wird deshalb erst die Bauabschlussreinigung gemacht, dann wird durchgetrocknet, dann imprägniert.Ein Punkt unterscheidet dieses Produkt deutlich von den beiden Anti-Fleck-Varianten: Die Schutzwirkung tritt bei 20 °C erst nach etwa 24 Stunden ein – gegenüber 10 bis 20 Minuten beim Nano und 1 bis 2 Stunden beim Anti-Fleck W. Das muss in die Bauplanung: Eine am Freitag behandelte Terrasse ist am Samstag noch nicht geschützt. Halten Sie in diesem Zeitraum Wasser, Regen und Belastung von der Fläche fern – im Freien heißt das, den Wetterbericht vorher anzuschauen.Das Produkt ist lösemittelbasiert; für Durchzug ist zu sorgen. Aufgetragen wird mit Flächenpinsel, Mopp, Pad oder im Sprühauftrag. Auf rauem, stark saugfähigem Material wird die Aufnahme ungleichmäßig sein – arbeiten Sie satt und gleichmäßig und nehmen Sie Überschuss ab, bevor er antrocknet, sonst entstehen dunklere Flecken an den Stellen, an denen mehr Material stehen geblieben ist.Technische DatenProduktAkemi Farbtonvertiefer, Art. 10887Inhalt1 LiterArtImprägnierung mit FarbtonvertiefungChemische BasisLösemittelbasisOptikNasseffekt, ohne GlanzbildungWirkungwasser- und schmutzabweisendSchutzwirkung tritt einnach ca. 24 Stunden bei 20 °CBeständigkeitwitterungsbeständig, mit LangzeitwirkungKonzentrationgebrauchsfertigBesonders geeignetrauer und saugfähiger Natur- und KunststeinOberflächenrau bis geschliffen und satiniert, poliert nicht aufgeführtMaterialNaturstein, Marmor und Kalkstein, Granit, Terrazzo, Schiefer, Betonwerkstein, CottoEinsatzortKüche, Bad, Tisch und Fensterbank, Boden und Treppe, Garten und Terrasse, Grabstein, Fassade, Wand, LebensmittelbereichAuftragFlächenpinsel, Mopp, Pad, SprühauftragEmissionenEmissionsklasse A+Lebensmittelkontaktnach Aushärtung unbedenklich, extern bestätigtWie stark dunkelt der Stein nach?Das hängt vollständig vom Material ab und lässt sich nicht allgemein angeben. Je rauer und saugfähiger der Stein, desto deutlicher der Effekt; auf einem dunklen Schiefer ist die Veränderung dramatisch, auf einem hellen, dichten Granit gering. Deshalb ist die Probefläche bei diesem Produkt nicht Vorsichtsmaßnahme, sondern Arbeitsschritt. Ein guter Anhaltspunkt vorher: Machen Sie die Fläche mit Wasser nass. So ungefähr wird sie danach dauerhaft aussehen.Glänzt die Fläche danach?Nein, der Hersteller schließt Glanzbildung ausdrücklich aus. Es entsteht eine farbtiefe, matte Oberfläche. Wenn Sie Glanz wollen, ist das eine andere Produktgruppe: die Akemi Steinmilch bildet einen selbstglänzenden Film für den Innenbereich, der Triple Effect frischt den Glanz polierter Flächen auf.Kann ich ihn auf polierten Marmor auftragen?Poliert ist in der Oberflächenliste des Herstellers nicht aufgeführt, und das aus gutem Grund: Eine polierte Fläche nimmt kaum etwas auf, sodass Wirkung und Effekt ausbleiben und Überschuss als Schleier stehen bleiben kann. Für polierten Marmor ist der Anti-Fleck Nano oder als Pflegeprodukt der Triple Effect die richtige Wahl.Ist er für eine Terrasse geeignet, auf der ich barfuß gehe?Das Produkt ist witterungsbeständig und für den Außenbereich ausgewiesen, und es bildet keinen Film. Nach dem Aushärten und dem Kontakt mit Lebensmitteln ist es laut Hersteller unbedenklich, was für den Barfußkontakt ein guter Anhaltspunkt ist. Halten Sie die 24 Stunden Wartezeit ein, bevor die Fläche wieder genutzt wird.Kurz gesagtDer Akemi Farbtonvertiefer ist das Produkt für eine bewusste optische Entscheidung: Er gibt rauem, saugfähigem Naturstein dauerhaft den satten Ton, den er im nassen Zustand zeigt, ohne Glanz zu bilden, und schützt gleichzeitig gegen Wasser und Schmutz. Rechnen Sie mit rund 24 Stunden bis zur Schutzwirkung und legen Sie vorher eine Probefläche an, denn zurück geht es nicht.Akemi Anti-Fleck Nano 1 ltr. (Art. 11932)Anti-Fleck Nano, wenn der Farbton unverändert bleiben soll.Akemi Anti-Fleck W 1 ltr. (Art. 10857)Anti-Fleck W auf Wasserbasis, auch für feuchte Untergründe.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Steinreiniger für die Grundreinigung vor dem Imprägnieren.Akemi Anti-Grün Longlife 1 ltr. (Art. 10983)Anti-Grün LONGLIFE gegen Grünbelag auf Außenflächen.
Akemi Acid Cleaner salzsäurefrei – gegen Zementschleier und MörtelresteDer Akemi Acid Cleaner (Art. 11985) ist der Baureiniger dieser Reihe: ein konzentriertes Reinigungsmittel auf Basis organischer Säuren mit nichtionischen Tensiden, entwickelt für Zement-, Mörtel- und Kalkreste sowie für Rückstände von kunststoffvergütetem Fugenmörtel. Frei von Salzsäure und frei von Lösungsmitteln, geruchsarm. Verdünnbar 1:1 bis 1:20, Ergiebigkeit rund 15 bis 20 m² je Liter unverdünnt.Ohne Salzsäureorganische Säuren1:1 bis 1:20nach Verschmutzung15 – 20 m²je Liter unverdünntWarum salzsäurefrei ein Verkaufsargument istZementschleier wurde jahrzehntelang mit salzsäurehaltigen Mitteln entfernt, und das funktioniert – mit erheblichen Nebenwirkungen. Salzsäure ist stark flüchtig, die Dämpfe reizen Atemwege und Augen und greifen Metall in der Umgebung an, von der Armatur über den Türbeschlag bis zu Bewehrung und Rohrleitungen. Zudem wirkt sie so aggressiv, dass sie über den Zementschleier hinaus in die Fuge selbst gehen kann und diese aussandet.Organische Säuren arbeiten langsamer und kontrollierbarer. Sie brauchen etwas mehr Einwirkzeit und mechanische Unterstützung, dafür bleibt das Ergebnis steuerbar und die Arbeit ist gesundheitlich deutlich weniger belastend. Der Hersteller beschreibt das Produkt ausdrücklich als geruchsarm, was auf der Baustelle im Innenbereich einen praktischen Unterschied macht.Säure und kalkhaltiger Stein – der Schaden ist nicht reparabelMarmor, Kalkstein, Travertin, Solnhofer Platten und die meisten hellen Naturwerksteine bestehen im Kern aus Calciumcarbonat, also aus Kalk. Säure löst Kalk auf. Trifft ein saurer Reiniger auf eine polierte Marmorplatte, wird die Oberfläche an dieser Stelle angeätzt: Sie wird matt, stumpf und leicht aufgeraut. Das ist kein Fleck, der sich wegputzen lässt, sondern abgetragenes Material. Wiederherstellen kann das nur noch ein Steinmetz durch Nachschleifen und Neupolieren der ganzen Fläche. Auf säureempfindlichem Stein kommen deshalb ausschließlich die alkalischen oder pH-neutralen Produkte in Frage.Wogegen der Acid Cleaner arbeitetZementreste und ZementschleierMörtelresteKalkreste und KalkablagerungenPflegeschichtenRückstände von kunststoffvergütetem FugenmörtelDer letzte Punkt ist der interessanteste. Kunststoffvergütete Fugenmörtel – Flexfugen und Ähnliches – hinterlassen einen Schleier, der sich anders verhält als reiner Zementschleier: Er ist zäher und mit Wasser allein praktisch nicht mehr zu bekommen, sobald er abgebunden hat. Dass der Hersteller diesen Fall ausdrücklich nennt, unterscheidet das Produkt von einfachen Zementschleierentfernern.Geeignet für säurebeständige Oberflächen:FeinsteinzeugNaturstein, zum Beispiel GranitKlinkerKeramikNicht geeignet ist der Acid Cleaner laut Hersteller für Kalkstein und andere säureempfindliche Steine. Diese Einschränkung ist keine Empfehlung, sondern eine Grenze.Anwendung Schritt für SchrittDer Hersteller gibt einen klaren Ablauf vor:1. Vorbereitendie zu reinigende Fläche befeuchten2. Verdünnenje nach Verschmutzungsgrad 1:1 bis 1:20 mit Wasser3. AuftragenLösung aufbringen und mit Bürste oder Schrubber bearbeiten4. Einwirkenkurz einwirken lassen, nicht antrocknen lassen5. Abspülengründlich mit klarem Wasser nachspülenDer erste Schritt wird am häufigsten übersprungen und ist der wichtigste. Ein trockener, saugfähiger Belag zieht die Säurelösung sofort in die Poren und in die Fugen. Auf der vorgenässten Fläche bleibt sie oben und arbeitet dort, wo der Schleier sitzt. Wer eine unbefeuchtete Fläche behandelt, riskiert ausgesandete Fugen und Ränder im Belag.Die Verdünnung reicht von 1:1 bis 1:20 – das ist eine große Spanne, und man beginnt sinnvollerweise am schwachen Ende. Eine zu schwache Lösung kostet einen zweiten Durchgang, eine zu starke kann Schaden anrichten, der bleibt.Ein Reiniger darf auf der Fläche nicht antrocknen. Trocknet die Lösung ein, bleibt der gelöste Schmutz zusammen mit den Inhaltsstoffen auf dem Stein zurück, und es entstehen Ränder und Schlieren, die schwerer zu entfernen sind als die ursprüngliche Verschmutzung. Bei großen Flächen wird deshalb in Abschnitten gearbeitet: aufbringen, einwirken lassen, bearbeiten, abnehmen und mit klarem Wasser nachspülen – und dann der nächste Abschnitt. In der Sonne und auf heißen Flächen im Freien entsprechend kleinere Abschnitte wählen.Vor dem Einsatz auf der ganzen Fläche gehört eine Probe an eine unauffällige Stelle – und dort wird geprüft, was danach zu sehen ist, nicht nur, ob der Schmutz weggeht. Naturstein ist ein Naturprodukt: Zwei Platten aus demselben Bruch können unterschiedlich reagieren. Notieren Sie sich Verdünnung und Einwirkzeit, mit denen die Probe funktioniert hat, dann arbeiten Sie auf der Fläche reproduzierbar.Technische DatenProduktAkemi Acid Cleaner salzsäurefrei, Art. 11985Artkonzentriertes ReinigungsmittelChemische Basisorganische Säuren mit nichtionischen Tensiden und HilfsmittelnpH-WertsauerFrei vonSalzsäure und LösungsmittelnGeruchgeruchsarmKonzentrationKonzentratVerdünnung1:1 bis 1:20, je nach VerschmutzungsgradErgiebigkeitca. 15 bis 20 m² je Liter unverdünntEntferntZement-, Mörtel- und Kalkreste, Pflegeschichten, Rückstände von kunststoffvergütetem FugenmörtelGeeignet fürFeinsteinzeug, Naturstein wie Granit, Klinker, KeramikNicht geeignetKalkstein und andere säureempfindliche SteineUmweltTenside leicht biologisch abbaubarDie enthaltenen Tenside sind laut Hersteller leicht biologisch abbaubar. Das sagt etwas über den Abbau im Klärwerk aus, nicht darüber, dass die Lösung unbedenklich wäre: Reinigungsflotte gehört in die Kanalisation und nicht in ein Beet, einen Gully mit Anschluss an ein Gewässer oder auf eine Wiese.Wie viel brauche ich für meine Fläche?Der Hersteller nennt 15 bis 20 m² je Liter unverdünnt. Weil je nach Verschmutzung 1:1 bis 1:20 verdünnt wird, reicht ein Liter in der Praxis für ein Vielfaches dieser Fläche – bei starker Verschmutzung entsprechend weniger. Für ein normales Bad nach dem Verfugen ist ein Liter reichlich bemessen.Acid Cleaner oder Sanitärreiniger?Der Acid Cleaner ist der Reiniger für den Bauabschluss: Zementschleier, Mörtelreste, Fugenmörtel-Rückstände. Der Akemi Sanitärreiniger ist der Reiniger für das genutzte Bad: Kalk, Rost, Seifenreste. Beide sind sauer, beide dürfen nicht auf Kalkstein – aber sie sind auf unterschiedliche Verschmutzungen abgestimmt.Kann ich damit direkt nach dem Verfugen arbeiten?Nein, der Fugenmörtel muss erst vollständig abgebunden und ausgehärtet sein – die Wartezeit gibt der Fugenmörtel-Hersteller vor, üblich sind mehrere Tage. Ein saurer Reiniger auf einer frischen Fuge wäscht sie aus. Am besten ist ohnehin, den Schleier gleich beim Verfugen mit Wasser und Schwamm abzunehmen, bevor er abbindet.Was ist mit Marmor- oder Travertinfliesen?Für die ist dieses Produkt ausgeschlossen. Dort bleibt der schwach alkalische Akemi Steinreiniger, der laut Hersteller leichten Zementschleier entfernt. Bei stark verschleierten Marmorflächen kommt man damit nicht immer vollständig zum Ziel – sprechen Sie uns an, bevor Sie zu einem stärkeren Mittel greifen, denn die Ätzung wäre nicht mehr rückgängig zu machen.Muss ich nach dem Reinigen imprägnieren?Auf saugfähigem Natur- und Kunststein ja. Ein Baureiniger nimmt auch eine vorhandene Imprägnierung mit ab, und ein ungeschützter saugfähiger Belag nimmt den ersten Fleck sofort auf. Nach dem Durchtrocknen wird deshalb mit dem Anti-Fleck Nano, dem Anti-Fleck W oder dem Farbtonvertiefer geschützt.Kurz gesagtDer Akemi Acid Cleaner ist der Reiniger für die Bauabschlussreinigung: Zementschleier, Mörtelreste und Rückstände von kunststoffvergütetem Fugenmörtel, auf Feinsteinzeug, Granit, Klinker und Keramik. Ohne Salzsäure, geruchsarm und über die Verdünnung 1:1 bis 1:20 gut steuerbar. Auf Kalkstein, Marmor und Travertin darf er nicht eingesetzt werden.Akemi Steinreiniger 1 ltr. (Art. 10812)Schwach alkalisch, für säureempfindlichen Stein die Alternative.Akemi Sanitärreiniger 1 ltr. (Art. 10826)Der saure Reiniger für Kalk, Rost und Seife im genutzten Bad.Akemi Anti-Fleck Nano 1 ltr. (Art. 11932)Anti-Fleck Nano zum Schutz nach der Reinigung, ohne Farbveränderung.Akemi Intensivreiniger 1 ltr. (Art. 11920)Intensivreiniger, alkalisch, gegen Fett, Öl und Ruß.
Saure Reiniger lösen Kalk und Zementschleier. Alkalische lösen Fett und Öl. Neutrale lösen fast nichts – und genau deshalb sind sie für die laufende Pflege richtig. Daraus folgt die Grundentscheidung: Wer eine Ablagerung entfernen will, muss wissen, woraus sie besteht. Kalkränder in der Dusche und Zementschleier nach dem Verfugen brauchen sauer; Fett in der Küche und angetrockneter Schmutz auf dem Boden brauchen alkalisch. Und beides gehört nicht auf jeden Belag.
sauer gegen Kalk | alkalisch gegen Fett | neutral zur Pflege |
Marmor, Kalkstein und andere kalkhaltige Natursteine reagieren mit Säure – sie werden stumpf, und der Glanz kommt nicht zurück. Auf solchen Belägen ist ein saurer Sanitärreiniger keine schlechte Wahl, sondern ein Schaden. Deshalb tragen die Artikel dieses Sortiments ausdrücklich die Angabe, für welches Material sie gedacht sind: Der Sanitärreiniger nennt säurefesten Natur- und Kunststein, Granit, Keramik, Glas, Edelstahl und Kunststoff. Die Steinseife dagegen nennt auch säureempfindliche Beläge – sie ist alkalisch und für die laufende Reinigung gedacht.
| Reinigen | Entfernt, was auf dem Belag liegt. Intensivreiniger hoch alkalisch, Steinreiniger schwach alkalisch, Sanitärreiniger sauer und Acid Cleaner sauer auf Basis organischer Säuren |
|---|---|
| Sonderfälle | Schimmelentferner mit aktiven Chlorverbindungen, Acryclean Silikonentferner als hochreines Lösungsmittel im Spray |
| Grünbelag | Anti-Grün Power wirkt schnell, Anti-Grün Longlife ist pH-neutral und auf Dauer angelegt |
| Imprägnieren | Legt sich in den Stein und erschwert das Eindringen von Flecken. Anti-Fleck W auf Wasserbasis, Anti-Fleck Nano auf Lösemittelbasis, Farbtonvertiefer zusätzlich mit optischer Wirkung |
| Pflegen | Steinseife als Konzentrat für die laufende Reinigung, Steinmilch polymerverstärkt und Triple Effect als gebrauchsfertiges Pflegeimprägnierungsspray |
Imprägnierung ist keine Versiegelung
Erst das Material, dann das Mittel
Fugen erneuern statt reinigen. |
Der ganze Zweig im Überblick. |
Schwämme, Bretter und Eimer. |
Wo die meiste Reinigungsarbeit anfällt. |
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