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Alpro Nierhaus Knieprotektor Wohlpro *Empfohlen von der BG*

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

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Artikel-Nr.: 90074

Alpro Nierhaus Knieprotektor Wohlpro *Empfohlen von der BG*

ALPRO / Nier­haus Knie­pro­tek­tor Wohl­pro – emp­foh­len von der BG (Art. 90074)

Der Wohl­pro hat den besten Druck­ver­tei­lungs­wert aller Mo­del­le, die wir führen: der Her­stel­ler gibt unter 7 N an. Er­reicht wird das über eine große Auf­la­ge­flä­che mit Ent­las­tung über das Schien­bein und einen trich­ter­för­mi­gen Aufbau, der die Knieschei­be zu­sätz­lich freistellt. Die Be­rufs­ge­nos­sen­schaft emp­fiehlt ihn – und er ist auch für den me­di­zi­ni­schen Ein­satz ge­eig­net.

< 7 N
Druck­ver­tei­lung
Trich­ter­form
Pa­tel­la frei
BG
Emp­feh­lung
stu­fen­los
Klett­bän­der

Warum Knie­schutz im Flie­sen­le­ger­hand­werk keine Kom­fort­fra­ge ist

Knie­ar­thro­se ist in Deutsch­land eine an­er­kann­te Be­rufs­krank­heit. In der Be­rufs­krank­hei­ten­ver­ord­nung ist sie unter der Nummer 2112 ge­führt, und die De­fi­ni­ti­on nennt kon­kre­te Zahlen: „Gon­ar­thro­se durch eine Tä­tig­keit im Knien oder ver­gleich­ba­rer Knie­be­las­tung mit einer ku­mu­la­ti­ven Ein­wir­kungs­dau­er wäh­rend des Ar­beits­le­bens von min­des­tens 13.000 Stun­den und einer Min­de­stein­wir­kungs­dau­er von ins­ge­samt einer Stunde pro Schicht“. Als ver­gleich­ba­re Knie­be­las­tung gelten dabei auch Hocken, Fer­sen­sitz und Krie­chen.

Was 13.000 Stun­den im Be­rufs­le­ben be­deu­ten

Rech­nen Sie mit 220 Ar­beits­ta­gen im Jahr, dann ist die Schwel­le schnel­ler er­reicht, als die große Zahl ver­mu­ten lässt: Bei vier Stun­den Knien pro Tag sind es rund 15 Be­rufs­jah­re. Bei fünf Stun­den etwa zwölf, bei sechs Stun­den knapp zehn. Für einen Flie­sen­le­ger ist das keine theo­re­ti­sche Grenze, son­dern eine rea­lis­ti­sche Zwi­schen­bi­lanz.
Diese Zahlen sind der Grund, warum Knie­schutz im Hand­werk anders be­wer­tet wird als an­de­res Zu­be­hör: Es geht nicht um be­que­me­res Ar­bei­ten heute, son­dern darum, ob Sie in zwan­zig Jahren noch knien können. Bei kon­kre­ten Be­schwer­den ist der Be­triebs­arzt oder Ihre Be­rufs­ge­nos­sen­schaft der rich­ti­ge An­sprech­part­ner – auch weil dort die Be­las­tungs­do­ku­men­ta­ti­on ge­führt wird.

Trich­ter­form: die Knieschei­be wird aus­ge­spart, nicht ge­pols­tert

Die meis­ten Knie­scho­ner pols­tern die Knieschei­be. Der Wohl­pro geht einen Schritt weiter: Der trich­ter­för­mi­ge Aufbau nimmt die Last von der Pa­tel­la weg und legt sie auf den Rand der Auf­la­ge­flä­che und auf das Schien­bein. Damit trägt genau die Struk­tur nicht, die am emp­find­lichs­ten ist – und über der der Schleim­beu­tel sitzt.

Was der Druck kon­kret an­rich­tet

Vor der Knieschei­be sitzt ein Schleim­beu­tel. Dau­ern­der Druck auf diese Stelle kann ihn ent­zün­den – die Bur­si­tis prae­pa­tel­la­ris, im Hand­werk seit Ge­ne­ra­tio­nen als „Flie­sen­le­ger­knie“ be­kannt. Sie ent­steht nicht durch einen ein­zel­nen Tag, son­dern durch die Summe. Und sie ist der Grund, warum Pols­ter die Last vom Punkt der Knieschei­be weg­neh­men sollen, statt sie nur zu dämp­fen.

Zu­sätz­li­che Pa­tel­la-Ent­las­tung

Der Trich­ter stellt die Knieschei­be frei. Das ist ein an­de­rer Ansatz als wei­ches Pols­tern, und er ist wirk­sa­mer.

Ent­las­tung über das Schien­bein

Ein Teil der Last wan­dert auf das Schien­bein – eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist als die Knieschei­be.

Große Auf­la­ge­flä­che

Der Grund für den nied­ri­gen Druck­wert. Druck ist Kraft ge­teilt durch Fläche.

Weiche, er­go­no­mi­sche Pols­te­rung

Die Rest­spit­zen nimmt das Pols­ter – erst die Kom­bi­na­ti­on aus Geo­me­trie und Pols­te­rung ergibt den Wert unter 7 N.

Der ganze Trick heißt Fläche

Wenn Sie knien, liegt ein großer Teil Ihres Kör­per­ge­wichts auf zwei sehr klei­nen Flä­chen. Der Druck auf das Gewebe ist Kraft ge­teilt durch Fläche – also lässt sich die Be­las­tung auf genau zwei Wegen senken: we­ni­ger Ge­wicht darauf, oder mehr Fläche dar­un­ter. Am Ge­wicht können Sie nichts ändern, an der Fläche schon:

Dop­pel­te Auf­la­ge­flä­che, halber Druck

Das ist keine Faust­re­gel, son­dern eine Di­vi­si­on. Genau des­halb wirkt ein groß­flä­chi­ges Pols­ter spür­bar anders als ein dickes, klei­nes.

Keil­form ver­la­gert Last auf den Un­ter­schen­kel

Ein keil­för­mi­ges Kissen nimmt einen Teil der Last von der Knieschei­be und legt ihn auf das Schien­bein – also auf eine Fläche, die dafür besser ge­eig­net ist.

Weich allein hilft nicht

Ein zu wei­ches Pols­ter wird unter dem Knie ganz zu­sam­men­ge­drückt. Dann liegt die Last wieder punk­tu­ell an – nur eben ein Stück tiefer.

Harte Schale plus weiche Ein­la­ge

Die Schale ver­teilt die Kraft über die ganze Fläche, die Ein­la­ge nimmt die Rest­spit­zen. Erst die Kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert.

Die Druck­ver­tei­lungs­wer­te der Her­stel­ler im Ver­gleich

Meh­re­re Mo­del­le werden mit einer ge­mes­se­nen Druck­ver­tei­lung in Newton an­ge­ge­ben. Klei­ner ist besser: Der Wert steht für die Be­las­tungs­spit­ze, die am Knie an­kommt. So lassen sich die Mo­del­le erst­mals direkt ver­glei­chen:

ALPRO Wohl­pro< 7 N – groß­flä­chi­ge Auf­la­ge mit Ent­las­tung über das Schien­bein
Gel­mas­ter Nr. 687,0–13,0 N – sehr große, weiche Ge­lauf­la­ge
Wohl­tat ERGO PRO10 N – ge­prüft nach DIN EN 14404
FENTO 400 PRO10,1–12,1 N – ex­tra­lang, mit Schien­bein­schutz
Ultra Nr. 297,8–27,3 N – Leicht­bau, große Spann­wei­te
Kas­ten­form Nr. 413,8–23,8 N – ro­bus­te Kas­ten­form
Zwei Ein­schrän­kun­gen, die da­zu­ge­hö­ren: Es sind Her­stel­ler­an­ga­ben, und die Her­stel­ler geben sie in Newton an, obwohl ein Druck streng ge­nom­men eine Kraft pro Fläche ist. Die Werte sind des­halb un­ter­ein­an­der ver­gleich­bar, aber nicht als ab­so­lu­ter Druck zu lesen. Für die Kauf­ent­schei­dung reicht das: Wer den nied­rigs­ten Spit­zen­wert will, landet bei den groß­flä­chi­gen Mo­del­len mit Schien­bein­ent­las­tung.

Was die BG-Emp­feh­lung be­deu­tet – und was nicht

Die Be­rufs­ge­nos­sen­schaft emp­fiehlt diesen Knie­pro­tek­tor; er gilt als eta­blier­ter Klas­si­ker im Profi-Ein­satz. Das ist ein star­kes Signal, weil die BG genau die Stelle ist, bei der auch die An­er­ken­nung der Be­rufs­krank­heit 2112 läuft – sie hat also ein sach­li­ches In­ter­es­se an wirk­sa­mer Prä­ven­ti­on, nicht an Ver­kaufs­zah­len.

Eine Emp­feh­lung ist al­ler­dings keine Zu­las­sung und keine Leis­tungs­stu­fe. Wenn Sie für eine Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung eine Ein­stu­fung nach DIN EN 14404 brau­chen, fragen Sie uns – wir holen die Angabe beim Lie­fe­ran­ten ein.

DIN EN 14404: die Norm, an der Sie Knie­schutz ver­glei­chen können

Für Knie­schutz bei kni­en­den Ar­bei­ten gilt die DIN EN 14404. Sie ordnet jedes Pro­dukt in einen Typ ein – das sagt, wie der Schutz am Körper sitzt – und in eine Leis­tungs­stu­fe, die sagt, wo­ge­gen er schützt. Beide An­ga­ben zu­sam­men machen Knie­schutz erst ver­gleich­bar.

Die vier Typen

Typ 1Knie­schutz, der un­ab­hän­gig von der Klei­dung am Bein be­fes­tigt wird – der klas­si­sche Scha­len­knie­schutz mit Riemen.
Typ 2Knie­pols­ter in Ver­bin­dung mit der Klei­dung: fest ein­ge­näht oder in Ho­sen­ta­schen ein­ge­scho­ben.
Typ 3Knie­mat­ten, die am Ar­beits­platz po­si­tio­niert und nicht am Körper be­fes­tigt werden. Sie gelten des­halb nicht als PSA im Sinne der Ver­ord­nung.
Typ 4Knie­schutz am Bein mit zu­sätz­li­chen Vor­rich­tun­gen – zum Bei­spiel mit Sitz­flä­che.

Die Leis­tungs­stu­fen

Stufe 0Kein Durch­stich­schutz. Für sau­be­re, glatte und ebene Flä­chen ohne her­um­lie­gen­de Ge­gen­stän­de.
Stufe 1Durch­stich­schutz bei einer Kraft von min­des­tens 100 N auf glat­ter Fläche – für Ar­bei­ten, bei denen Split­ter und Scher­ben ent­ste­hen.
Stufe 1UMin­des­tens 100 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – etwa bei her­vor­ste­hen­den Teilen wie Be­weh­rungs­ei­sen.
Stufe 2Min­des­tens 250 N Durch­stich­schutz auf un­ebe­ner Fläche – für grobes, ge­bro­che­nes Ma­te­ri­al.

Was das für die Flie­sen­bau­stel­le heißt

Auf einer Flie­sen­bau­stel­le liegen Scher­ben, Bruch­stü­cke und Flie­sen­split­ter – genau der Fall, für den Stufe 1 de­fi­niert ist. Stufe 0 ist für den Rohbau und für Estrich mit Splitt zu wenig. Achten Sie des­halb auf die Stufe, nicht nur auf die Pols­ter­di­cke: Ein dickes, wei­ches Pols­ter ohne Durch­stich­schutz lässt eine Scher­be durch.

Das Rie­men­sys­tem

Die Be­fes­ti­gung er­folgt über ex­trab­rei­te Klett­bän­der, die stu­fen­los ein­stell­bar sind und un­ter­halb der Knie­keh­le be­fes­tigt werden. Genau das ist der ent­schei­den­de Punkt: Die Knie­keh­le bleibt frei.

Worauf es bei den Riemen an­kommt – und was in der Knie­keh­le pas­siert

Der häu­figs­te Grund, warum guter Knie­schutz nach zwei Tagen im Auto liegen bleibt, ist nicht das Pols­ter, son­dern die Be­fes­ti­gung. In der Knie­keh­le laufen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut. Ein schma­ler Riemen, der dort ein­schnei­det, führt zu Druck­stel­len, Krib­beln und tauben Stel­len im Un­ter­schen­kel – und dann trägt man den Scho­ner nicht mehr.

Breit statt schmal

Ein brei­tes Gum­mi­band ver­teilt die Hal­te­kraft. Schma­le Gurte schnei­den ein, sobald Sie das Knie beugen – also die ganze Zeit.

Elas­tisch statt starr

Beim Knien ändert sich der Umfang des Beins. Ein elas­ti­sches Band folgt, ein star­rer Gurt wird beim Beugen zur Fessel.

Nicht in die Knie­keh­le legen

Die Riemen ge­hö­ren ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le, nicht mitten hinein.

Aus­tausch­bar

Riemen sind das erste Teil, das ver­schleißt. Wenn sie er­setz­bar sind, ist nach zwei Jahren nicht der ganze Scho­ner hin­über.
Ein Knie­scho­ner, der drückt, wird nicht ge­tra­gen – und ein nicht ge­tra­ge­ner Knie­scho­ner schützt nichts. Nehmen Sie des­halb Pass­form und Rie­men­kom­fort ge­nau­so ernst wie die Leis­tungs­stu­fe.

Auch für den me­di­zi­ni­schen Ein­satz

Der Her­stel­ler weist den Wohl­pro nicht nur für den täg­li­chen Bau­stel­len-Dau­er­ein­satz aus, son­dern auch für den me­di­zi­ni­schen Ein­satz. Das ist plau­si­bel, weil ein Pro­tek­tor, der die Knieschei­be kon­struk­tiv freistellt, auch dann noch trag­bar ist, wenn dort be­reits eine Rei­zung be­steht.

Bei be­ste­hen­den Be­schwer­den ist das kein Ersatz für die Ab­klä­rung: Spre­chen Sie mit Ihrem Be­triebs­arzt oder Ihrer Ärztin. Ein gut ver­tei­len­der Pro­tek­tor kann die Be­las­tung senken, aber keine Ent­zün­dung be­han­deln.

Schweiß, Hy­gie­ne und Stand­zeit

Ein Knie­scho­ner sitzt acht Stun­den an einer warmen, feuch­ten Stelle. Was daraus folgt, ent­schei­det über die tat­säch­li­che Le­bens­dau­er:

  • At­mungs­ak­ti­ve Ein­la­ge – sonst ar­bei­ten Sie in einem nassen Pols­ter, und Feuch­tig­keit weicht die Haut auf.
  • Aus­tausch­ba­re Ein­la­ge – die Ein­la­ge ist das Teil, das zuerst durch­ge­ses­sen und un­hy­gie­nisch wird, nicht die Schale.
  • Ab­wasch­ba­re Au­ßen­scha­le – an­ge­trock­ne­ter Flie­sen­kle­ber und Fu­gen­mör­tel machen jede Schale hart und rau.
  • Riemen mit­wa­schen – Klett setzt sich mit Staub zu und hält dann nicht mehr. Klett­flä­chen re­gel­mä­ßig aus­bürs­ten.
Für dieses Modell führen wir Er­satz­rie­men se­pa­rat (2 Stück im Set). Riemen sind das Teil, das zuerst ver­schleißt – damit bleibt der Pro­tek­tor länger im Ein­satz.

Rutsch­fes­tig­keit ist ein Si­cher­heits­merk­mal, kein Kom­fort­merk­mal

Frisch ver­leg­te Flie­sen, Kle­ber­res­te und feuch­ter Estrich sind glatt. Ein Knie­scho­ner mit harter, glat­ter Schale rutscht darauf weg – und weil Sie im Knien kaum ab­fan­gen können, endet das oft mit dem Sturz auf die Seite oder mit der Hand in den Scher­ben. Achten Sie auf eine grif­fi­ge Auf­la­ge­flä­che, und halten Sie sie frei von an­ge­trock­ne­tem Kleber.

Rich­tig an­pas­sen

1
Im Knien an­pas­sen, nicht im Stehen
Der Bein­um­fang ändert sich beim Beugen deut­lich. Was im Stehen gut sitzt, schnei­det im Knien ein.
2
Pols­ter­mit­te auf die Knieschei­be
Die dicks­te Stelle des Pols­ters gehört unter die Knieschei­be, nicht dar­un­ter oder dar­über.
3
Riemen ober- und un­ter­halb der Knie­keh­le
Nicht mitten in die Knie­keh­le. Dort liegen Nerven und Gefäße dicht unter der Haut.
4
So fest wie nötig, so lose wie mög­lich
Der Scho­ner darf nicht wan­dern, aber auch nicht ab­schnü­ren. Nach einer Stunde nach­kon­trol­lie­ren.
5
Auf taube Stel­len achten
Krib­beln oder Taub­heit im Un­ter­schen­kel heißt: zu fest oder falsch po­si­tio­niert. Sofort kor­ri­gie­ren.

Die wirk­sams­te Maß­nah­me: gar nicht knien

Knie­schutz senkt den Druck auf das Knie, aber nicht die Zeit im Knien – und die Be­rufs­krank­heit 2112 rech­net in Stun­den, nicht in Newton. Des­halb steht in jeder ernst­haf­ten Be­trach­tung zuerst die Frage, ob sich die kni­en­de Hal­tung ganz ver­mei­den lässt:

Roll­sitz oder Knie­rol­ler

Ver­la­gert die Last auf Gesäß oder Schien­bein und macht das Wei­ter­rü­cken zum Rollen. Die Knie sind ent­las­tet und die Zeit im Knien sinkt.

Ar­beits­hö­he ver­än­dern

Was auf einem Bock vor­be­rei­tet werden kann – Zu­schnitt, An­mi­schen, Sor­tie­ren – muss nicht am Boden pas­sie­ren.

Hal­tung wech­seln

Knien, Hocken und Stehen im Wech­sel be­las­tet un­ter­schied­li­che Struk­tu­ren. Dau­er­haft die­sel­be Hal­tung ist das Pro­blem.

Beides zu­sam­men

Auch mit Roll­sitz bleibt genug übrig, wofür man knien muss. Knie­schutz und Roll­sitz sind keine Al­ter­na­ti­ven, son­dern Er­gän­zun­gen.

Tech­ni­sche Daten

Pro­duktartKnie­pro­tek­tor mit Rie­men­be­fes­ti­gung
ModellALPRO / Nier­haus Wohl­pro (Ori­gi­nal Wohl­tat)
Druck­ver­tei­lungsehr gut, < 7 N (Her­stel­ler­an­ga­be)
Aufbautrich­ter­för­mig, zur zu­sätz­li­chen Pa­tel­la-Ent­las­tung
Ent­las­tungüber das Schien­bein, große Auf­la­ge­flä­che
Pols­te­rungweich, er­go­no­misch
Rie­men­sys­temex­trab­rei­te Klett­bän­der, stu­fen­los ein­stell­bar, Be­fes­ti­gung un­ter­halb der Knie­keh­le
Ein­satztäg­li­cher Dau­er­ein­satz auf der Bau­stel­le; auch für me­di­zi­ni­schen Ein­satz ge­eig­net
Emp­feh­lungvon der Be­rufs­ge­nos­sen­schaft emp­foh­len
Lie­fer­um­fang1 Paar
Er­satz­tei­leEr­satz­rie­men se­pa­rat be­stell­bar
Ar­ti­kel­num­mer90074
Her­stel­lerNier­haus
Was heißt "unter 7 N Druck­ver­tei­lung"?
Es ist der vom Her­stel­ler ge­mes­se­ne Spit­zen­wert der Be­las­tung am Knie – und je klei­ner, desto besser. Unter 7 N ist der nied­rigs­te Wert der Mo­del­le, die wir führen. Die Werte sind un­ter­ein­an­der ver­gleich­bar, aber nicht als ab­so­lu­ter Druck zu lesen.
Warum ist der Aufbau trich­ter­för­mig?
Um die Knieschei­be frei­zu­stel­len. Statt sie zu pols­tern, wird die Last auf den Rand der Auf­la­ge­flä­che und auf das Schien­bein ver­la­gert – also weg von der Stelle, an der der Schleim­beu­tel sitzt.
Was bringt mir die BG-Emp­feh­lung?
Sie ist ein sach­li­ches Qua­li­täts­si­gnal von der Stelle, die auch für die An­er­ken­nung der Be­rufs­krank­heit 2112 zu­stän­dig ist. Eine Zu­las­sung oder eine Leis­tungs­stu­fe nach DIN EN 14404 ist sie aber nicht.
Wohl­pro oder FENTO 200 PRO?
Der Wohl­pro hat den bes­se­ren Druck­wert und die Pa­tel­la-Ent­las­tung. Der FENTO 200 PRO ist mit Leis­tungs­stu­fe 1 aus­ge­wie­sen, also mit ge­prüf­tem Durch­stich­schutz. Wenn Sie viel auf Scher­ben knien, ist die aus­ge­wie­se­ne Stufe das Ar­gu­ment – wenn Ihr Knie schmerzt, der Druck­wert.

Wel­cher Knie­schutz passt zu Ihrem Ar­beits­tag?

Schale, Ho­sen­pols­ter, Matte oder Roll­sitz – das ent­schei­det sich daran, wie lange Sie an einer Stelle knien und was Sie an­ha­ben. Be­schrei­ben Sie uns Ihren ty­pi­schen Tag, wir sagen Ihnen, was sich lohnt.

Pas­sen­des Zubehör und Er­gän­zun­gen

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Produktspezifische Angaben — Bedienungsanleitung, Sicherheitsdatenblatt und die Kontaktdaten des Herstellers — finden Sie zu jedem Artikel in den Bereichen „Medien & Dokumente“ und „Hersteller“.

1. Bestimmungsgemäße Verwendung

Verwenden Sie das Produkt ausschließlich gemäß den Anweisungen des Herstellers und für den vorgesehenen Zweck. Eine unsachgemäße Nutzung kann zu Schäden, Verletzungen oder Gefährdungen führen. Achten Sie insbesondere darauf, ob das Produkt für den gewerblichen oder den privaten Einsatz vorgesehen ist.

2. Zugänglichkeit für Kinder und Haustiere

Bewahren Sie das Produkt außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Produkte können Kleinteile, chemische Substanzen oder andere Materialien enthalten, die gesundheitsschädlich sind, oder scharfe Kanten und bewegliche Teile haben, die Verletzungen verursachen können.

3. Bedienungsanleitung und Sicherheitsdatenblatt

Lesen Sie vor der ersten Verwendung die vollständige Bedienungsanleitung und, falls vorhanden, das Sicherheitsdatenblatt. Beides finden Sie zum jeweiligen Artikel im Bereich „Medien & Dokumente“. Sollten die Dokumente dort nicht hinterlegt sein, wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers; die Kontaktdaten stehen im Bereich „Hersteller“.

4. Montage und Installation

Falls das Produkt eine Montage oder Installation erfordert, folgen Sie den Anweisungen des Herstellers. Bei Unsicherheiten oder komplexen Installationen empfehlen wir, qualifiziertes Fachpersonal hinzuzuziehen. Eine unsachgemäße Installation kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder einer kürzeren Lebensdauer des Produkts führen.

5. Wartung und Überprüfung

Überprüfen Sie das Produkt regelmäßig auf Verschleiß, Schäden und Funktionsfähigkeit. Verwenden Sie es nicht weiter, wenn Sie Defekte feststellen. Lassen Sie es bei Bedarf von qualifiziertem Fachpersonal reparieren oder ersetzen. Beachten Sie die in der Bedienungsanleitung angegebenen Wartungsintervalle.

6. Lagerung und Umgebungsbedingungen

Nutzen und lagern Sie das Produkt nur unter den in der Bedienungsanleitung angegebenen Bedingungen — Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Umgebung. Unsachgemäße Lagerung oder Nutzung kann zu Funktionsstörungen, Sicherheitsrisiken oder Materialschäden führen. Vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit, wenn das Produkt nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

7. Persönliche Schutzausrüstung

Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung, zum Beispiel Handschuhe, Schutzbrille oder Atemschutz — insbesondere bei Arbeiten mit Produkten, die mechanische, chemische, thermische oder elektrische Risiken bergen können. Die konkreten Anforderungen stehen in der Bedienungsanleitung oder im Sicherheitsdatenblatt.

8. Reinigung und Pflege

Reinigen Sie das Produkt und die genutzten Werkzeuge regelmäßig und gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung. Verwenden Sie nur geeignete Reinigungsmittel, um Schäden an Materialien oder Oberflächen zu vermeiden. Unsachgemäße Reinigung oder vernachlässigte Pflege kann Funktion und Sicherheit beeinträchtigen.

9. Entsorgung

Entsorgen Sie das Produkt umweltgerecht gemäß den örtlichen Vorschriften. Beachten Sie die besonderen Regelungen für Batterien, Akkus, chemische Stoffe und elektronische Komponenten. Weitere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung oder bei Ihrem zuständigen Entsorgungsdienst.

10. Fragen zum Produkt

Bei Fragen, Unsicherheiten oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an den Kundenservice des Herstellers. Die Kontaktdaten finden Sie zum jeweiligen Artikel im Bereich „Hersteller“. Halten Sie dabei bitte die Modell- und Seriennummer bereit. Sind dort keine Kontaktdaten hinterlegt, hilft Ihnen unser Kundenservice weiter.

Wichtiger Hinweis

Diese allgemeinen Sicherheitshinweise ersetzen nicht die spezifischen Anweisungen des Herstellers. Bitte lesen und befolgen Sie stets die Angaben in der Bedienungsanleitung, im Sicherheitsdatenblatt und in weiteren produktspezifischen Dokumenten. Im Zweifel haben die Herstellerangaben Vorrang.

Nierhaus

Nierhaus GmbH

Herforder Straße 145 

32105 Bad Salzuflen 

Deutschland

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Genau das habe ich gesucht

Ich wurde in der Vergangenheit am Knie operiert und habe seitdem keinen Guten Knieschoner gefunden. BIs ich auf diesen hier getroffen bin. Erfüllt alle meine Ansprüche tadellos und ich kann endlich schmerzfrei Knieen. Vielen Dank

Albert Janker

28. Februar 2024

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Wohltat ERGO PRO - Premium Knieschoner
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Inhalt: 1 Paar

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