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DiSTAR Marble Ø 125 mm – Universalscheibe für den NassschnittMarmor, Travertin und Dolomit verhalten sich beim Schneiden anders als Keramik: Sie sind weicher, kalkhaltig und brechen leicht an der Kante aus. Die DiSTAR Marble ist auf genau diese Materialien abgestimmt und für den Nassschnitt ausgelegt – saubere Schnittkanten ohne Abplatzer. Jede Scheibe wird vor dem Versand gewuchtet und plangelaufen.MarmorHauptmaterialnassSchnittartØ 125 mmDurchmessergewuchtetvor VersandFür welche MaterialienMarmorweich, kalkhaltig, empfindlich an der KanteTravertinporig und ungleichmäßig – verlangt gleichmäßigen VorschubDolomithärter als Marmor, aber ebenfalls karbonatischNicht der Schwerpunktultrahartes Feinsteinzeug – dafür BLACK TIGER oder GREEN MAMBAWarum Naturstein eine eigene Scheibe brauchtMarmor und Travertin sind nicht hart, sondern weich und spröde. Eine Scheibe für hartes Feinsteinzeug hat eine weiche Bindung – und die verschleißt in weichem, abrasivem Naturstein sehr schnell. Umgekehrt reißt eine zu aggressive Scheibe die Kante auf, weil das Material dem Schnitt nicht standhält.Die wichtigste Regel: hartes Material braucht eine weiche BindungDas ist die Regel, an der die meisten Fehlkäufe hängen – und sie klingt zunächst verkehrt. In einer Diamantscheibe sitzen die Diamanten in einer Metallbindung. Damit die Scheibe schneidet, muss diese Bindung im gleichen Tempo abgetragen werden, in dem die Diamanten stumpf werden – nur so kommen ständig frische Diamantspitzen an die Oberfläche.Hartes Material → weiche BindungFeinsteinzeug und Granit nutzen Diamanten schnell ab. Die Bindung muss nachgeben, damit neue Diamanten frei werden. Eine harte Bindung verglast hier und schneidet nicht mehr.Weiches, abrasives Material → harte BindungBeton, Estrich und Sandstein schleifen die Bindung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bindung die Diamanten lange genug fest.Falsche Kombination, Fall 1Harte Bindung auf hartem Material: Die Scheibe wird spiegelblank, raucht und schneidet kaum noch – sie ist „verglast“, nicht verbraucht.Falsche Kombination, Fall 2Weiche Bindung auf Beton: Die Scheibe schneidet zunächst hervorragend und ist nach wenigen Metern verschlissen.Deshalb gibt es keine Diamantscheibe, die alles gleich gut kann. Eine Scheibe für Feinsteinzeug ist auf Beton unwirtschaftlich, und eine Betonscheibe reißt in Feinsteinzeug die Kanten aus.Gewuchtet und plangelaufen – warum das erwähnenswert istEin Rundlauffehler oder eine unwuchtige Scheibe erzeugt Vibration. Bei hartem Feinsteinzeug kostet das Standzeit; bei sprödem Marmor kostet es die Kante. Dass die Scheibe vor dem Versand gewuchtet und plangelaufen wird, ist deshalb bei einer Natursteinscheibe kein Marketingdetail, sondern funktional.Warum Nassschnitt das bessere Ergebnis bringtWasser im Schnitt macht drei Dinge gleichzeitig: Es kühlt den Stahlkern, es bindet den Staub und es spült den Abtrag aus der Schnittfuge. Alle drei wirken auf das Ergebnis:Standzeit – eine nass geführte Scheibe hält deutlich länger als dieselbe Scheibe trocken.Kantenqualität – ohne Hitze und ohne Abtrag in der Fuge bricht die Glasur weniger aus.Staub – beim Trockenschneiden von Keramik entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Wasser ist die wirksamste Gegenmaßnahme.Keine Kühlpausen – Sie können durchgehend arbeiten, statt alle 20 Sekunden freilaufen zu lassen.Auf der Baustelle scheitert der Nassschnitt meist an der Wasserzufuhr, nicht am Willen. Ein Sprühsystem für den Winkelschleifer löst das mit sehr wenig Wasser – wir führen ein solches System.Arbeitstechnik bei Naturstein1Nass arbeitenBei Marmor nicht optional: Wasser kühlt, bindet den Kalkstaub und spült den Abtrag aus.2Vorschub reduzierenWeiches Material nimmt schnell ab. Zu viel Vorschub reißt die Kante statt zu schneiden.3Von der Sichtseite anschneidenDer Ausbruch entsteht an der Austrittsseite – die soll die Rückseite sein.4Kanten nicht mit Säure reinigenKalkhaltige Steine reagieren sofort und irreversibel. Nur säurefreie Reiniger verwenden.Keine Säure auf Marmor und TravertinDas gilt für die gesamte Nachbehandlung: Zementschleierentferner und Sanitärreiniger auf Säurebasis zerstören die polierte Oberfläche kalkhaltiger Natursteine unwiederbringlich.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie auf der Scheibe angegebene maximale Drehzahl muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl Ihres Winkelschleifers. Arbeiten Sie nie ohne Schutzhaube, tragen Sie Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz – beim Trockenschneiden von Keramik und Beton entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Die Scheibe niemals seitlich belasten oder zum Schleifen verkanten.Technische DatenProduktartUniversal-Diamantscheibe für NatursteinModellMarbleDurchmesserØ 125 mmBohrungØ 22,23 mmSchnittartNassschnittGeeignet fürMarmor, Travertin, DolomitEigenschaftsaubere Schnittkanten ohne AbplatzerQualitätssicherunggewuchtet und plangelaufen vor VersandVerpackungs-Einheit1 StückHersteller-ReferenzFA10986HerstellerDiSTARKann ich die Marble auch trocken einsetzen?Sie ist für den Nassschnitt ausgelegt. Trocken riskieren Sie Überhitzung und Ausbrüche – und bei Kalkstein zusätzlich sehr feinen Staub.Geht die Scheibe auch für Granit?Granit ist deutlich härter. Dafür führen wir Scheiben mit passender Bindung – etwa die GREEN MAMBA oder die Turbo GS.Warum ist sie günstiger als die Feinsteinzeug-Scheiben?Weil weicheres Material eine weniger aufwendige Bestückung verlangt. Das macht sie in ihrem Einsatzbereich nicht schlechter – nur in Feinsteinzeug ungeeignet.Was ist mit Kalkstein und Jura-Marmor?Beide sind karbonatisch und gehören in dieselbe Gruppe. Nennen Sie uns die Steinart, wenn Sie unsicher sind.Welche Scheibe für Ihr Material?Feinsteinzeug, Keramik, Naturstein, Beton – die Bindung muss zum Material passen, sonst arbeitet die beste Scheibe nicht. Sagen Sie uns, was Sie schneiden und mit welcher Maschine. Wir empfehlen die passende Scheibe, statt die teuerste.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Edge Dry / Jolly-Diamantscheibe - Ø 125 mmDiSTAR Edge Dry / Jolly-Diamantscheibe - Ø 125 mm.DiSTAR Pro Gres (Schneid - und Schleifscheibe) - Ø 125 mmDiSTAR Pro Gres (Schneid - und Schleifscheibe) - Ø 125 mm.DiSTAR Schleifmutter Hard Ceramics K100DiSTAR Schleifmutter Hard Ceramics K100.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
DiSTAR Edge Dry / Jolly-Diamantscheibe Ø 125 mmDer 45°-Gehrungsschnitt ist eine der häufigsten Arbeiten in der Endbearbeitung von Keramikfliesen – und eine der undankbarsten, wenn das Werkzeug nicht passt. Die Edge Dry hat einen 25 mm breiten Diamantbelag auf beiden Seiten im Wabenmuster. Diese große Auflagefläche ist der Grund für die geraden, sauber geschliffenen Kanten: Die Scheibe liegt breit an, statt auf einer schmalen Spur zu laufen.25 mmBelag beidseitigWabenmusterStruktur45°Gehrungs-Schnitttrockenohne KühlmittelWarum die breite Auflagefläche zähltEine Gehrung wird nicht geschnitten, sondern geschliffen – über eine Fläche, nicht über eine Linie. Je breiter der belegte Bereich, desto ruhiger führt sich die Scheibe und desto gerader wird die Fase.25 mm DiamantbelagEin breites Band statt eines schmalen Randes: Die Scheibe kann sich nicht in die Fläche eingraben.Beidseitig beschichtetArbeiten von beiden Seiten möglich, ohne die Scheibe umzuspannen.WabenmusterDie Struktur führt Staub ab und hält den Belag frei – deshalb funktioniert die Scheibe ohne Kühlmittel.Stabiles Blatt, weicher SchnittDie Kombination aus Blattsteifigkeit und weichem Schnittverhalten gibt saubere Kanten ohne Rattern.Wie ein 45°-Gehrungsschnitt mit dem Winkelschleifer funktioniertDie Jolly-Kante – zwei auf 45° angeschnittene Fliesen, die eine geschlossene Außenecke bilden – ersetzt das Eckprofil und ist eine der häufigsten Arbeiten in der Endbearbeitung. Mit einer normalen Trennscheibe geht das nicht: Sie ist nur am Rand mit Diamant belegt und arbeitet ausschließlich über die Schnittkante.Gehrungsscheiben sind deshalb beidseitig, breitflächig diamantbeschichtet. Sie schneiden nicht nur mit dem Rand, sondern schleifen mit der Flanke. Wenn Sie den Winkelschleifer schräg anstellen, arbeitet diese belegte Flanke die 45°-Fase heraus – in einem Durchgang, ohne separates Nachschleifen.1Fliese sicher fixierenAlles, was wandert, gibt eine wellige Gehrung. Die Fliese muss unverrückbar liegen.2Restkante stehen lassenNicht bis auf Null ausschleifen. Eine schmale Restkante von 1 bis 2 mm nimmt Belastung auf und verhindert Abplatzer an der empfindlichsten Stelle.3Konstanten Winkel haltenDer Winkel muss über die ganze Länge gleich bleiben – Führungshilfen und Schienen sind hier keine Bequemlichkeit, sondern der Unterschied zwischen brauchbar und dicht.4Beide Fliesen gleich behandelnDie Ecke wird nur geschlossen, wenn beide Seiten denselben Winkel und dieselbe Restkante haben. Vor dem Verlegen trocken zusammenlegen und prüfen.Gehrung heißt: kein zweiter VersuchEine zu weit geschliffene Gehrung lässt sich nicht zurücknehmen. Arbeiten Sie sich in mehreren leichten Durchgängen an die Endkante heran, statt in einem Zug auf Maß zu gehen.Edge Dry, Galaxy oder Pro Gres?Edge Dry / Jolly25 mm Belag beidseitig, Wabenmuster. Der Schwerpunkt liegt auf großer Auflagefläche und geraden Kanten. Diese Ausführung.GalaxyDer Spezialist mit nachprüfbaren Werten: ca. 0,6 mm Ausbruch, bis 300 lfm Standzeit, Feinsteinzeug bis 20 mm.Pro GresSchneiden und Schleifen in einem Werkzeug, auch für Kurvenschnitte.Alle dreiarbeiten trocken und beidseitig beschichtet.Trockenschnitt heißt KühlpausenEine trocken laufende Diamantscheibe kühlt nur über die Luft. Ohne Pausen wird der Stahlkern heiß, verzieht sich und die Segmente können sich lösen. Als Faustregel gilt: nach etwa 20 Sekunden Schnitt mindestens 10 Sekunden freilaufen lassen. Bei langen Schnitten in dickem Feinsteinzeug lieber in mehreren Durchgängen arbeiten, als einmal durchzuzwingen.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie auf der Scheibe angegebene maximale Drehzahl muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl Ihres Winkelschleifers. Arbeiten Sie nie ohne Schutzhaube, tragen Sie Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz – beim Trockenschneiden von Keramik und Beton entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Die Scheibe niemals seitlich belasten oder zum Schleifen verkanten.Technische DatenProduktartJolly-Diamantscheibe für 45°-GehrungsschnitteModellEdge DryDurchmesserØ 125 mmBohrungØ 22,23 mmDiamantbelag25 mm breit, beidseitigStrukturWabenmusterKühlmittelnicht erforderlich (Trockenschnitt)EinsatzbereichKeramikfliesen, 45°-Gehrung und KantenschliffVerpackungs-Einheit1 StückHersteller-ReferenzFA10987HerstellerDiSTARIst das eine Trenn- oder eine Schleifscheibe?Beides zugleich, aber mit Schwerpunkt Schleifen. Der breite, beidseitige Belag ist zum Anschleifen der Fase gedacht – nicht für lange 90°-Trennschnitte.Wozu das Wabenmuster?Es unterbricht die Belagfläche und führt Staub ab. Ein vollflächiger Belag würde zusetzen und ohne Kühlmittel überhitzen.Brauche ich eine Führungsschiene?Für gleichmäßige Gehrungen über längere Kanten sehr zu empfehlen. Der Winkel muss konstant bleiben, sonst wird die Fase wellig.Funktioniert die Scheibe auch auf Naturstein?Genannt sind Keramikfliesen. Für Naturstein sprechen Sie uns an – Härte und Sprödigkeit unterscheiden sich erheblich zwischen den Steinarten.Jolly-Kanten sauber hinbekommenGehrungsscheibe, Führungshilfe und die richtige Reihenfolge entscheiden über das Ergebnis. Sagen Sie uns, welches Material und welche Stärke Sie bearbeiten – wir stellen die Kombination zusammen.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Pro Gres (Schneid - und Schleifscheibe) - Ø 125 mmDiSTAR Pro Gres (Schneid - und Schleifscheibe) - Ø 125 mm.DiSTAR Schleifmutter Hard Ceramics K100DiSTAR Schleifmutter Hard Ceramics K100.DiSTAR Diamanttrennscheibe "Scalpel" - Ø100 mmDiSTAR Diamanttrennscheibe "Scalpel" - Ø100 mm.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
DiSTAR Pro Gres Ø 125 mm – Schneid- und SchleifscheibeSchneiden und Schleifen in einem Werkzeug: Die Pro Gres trennt mit dem Rand und bearbeitet mit einer 20 mm breiten Diamantschicht auf der Stirnseite gleich die Kante nach. Das erspart den Werkzeugwechsel – und damit den Arbeitsschritt, der auf der Baustelle am häufigsten wegfällt, obwohl er das Ergebnis ausmacht. Auch Kurvenschnitte sind damit möglich.2 in 1schneiden + schleifen20 mmDiamantschichtKurvenauch möglichtrockenohne KühlmittelWas die Scheibe kannTrennenGerade Schnitte in Keramikfliesen und Granit – wie mit einer normalen Trennscheibe.Kanten schleifenDirekt nach dem Schnitt mit der Stirnseite die Kante nacharbeiten. Saubere Kanten, ohne das Werkzeug zu wechseln.45°-FasenDie stirnseitige Diamantschicht arbeitet die Gehrung heraus – in einem Durchgang mit dem Schnitt.KurvenschnitteDer breite Belag erlaubt Radien, an denen eine reine Trennscheibe verklemmt.Warum 2-in-1 hier wirklich Sinn hatKombinationswerkzeuge sind oft ein Kompromiss. Hier nicht – und der Grund ist organisatorisch: Der Kantenschliff nach dem Schnitt ist der Arbeitsschritt, der weggelassen wird, weil er einen Werkzeugwechsel bedeutet. Wenn beides an derselben Scheibe sitzt, wird er gemacht. Das Ergebnis sieht man an jeder Sichtkante.Die Pro Gres ist laut Hersteller für die Kombination mit dem Mechanic Slider 45 optimiert – einer Führungshilfe für den konstanten 45°-Winkel. Sprechen Sie uns dazu an, wenn Sie regelmäßig Gehrungen schneiden.Wie ein 45°-Gehrungsschnitt mit dem Winkelschleifer funktioniertDie Jolly-Kante – zwei auf 45° angeschnittene Fliesen, die eine geschlossene Außenecke bilden – ersetzt das Eckprofil und ist eine der häufigsten Arbeiten in der Endbearbeitung. Mit einer normalen Trennscheibe geht das nicht: Sie ist nur am Rand mit Diamant belegt und arbeitet ausschließlich über die Schnittkante.Gehrungsscheiben sind deshalb beidseitig, breitflächig diamantbeschichtet. Sie schneiden nicht nur mit dem Rand, sondern schleifen mit der Flanke. Wenn Sie den Winkelschleifer schräg anstellen, arbeitet diese belegte Flanke die 45°-Fase heraus – in einem Durchgang, ohne separates Nachschleifen.1Fliese sicher fixierenAlles, was wandert, gibt eine wellige Gehrung. Die Fliese muss unverrückbar liegen.2Restkante stehen lassenNicht bis auf Null ausschleifen. Eine schmale Restkante von 1 bis 2 mm nimmt Belastung auf und verhindert Abplatzer an der empfindlichsten Stelle.3Konstanten Winkel haltenDer Winkel muss über die ganze Länge gleich bleiben – Führungshilfen und Schienen sind hier keine Bequemlichkeit, sondern der Unterschied zwischen brauchbar und dicht.4Beide Fliesen gleich behandelnDie Ecke wird nur geschlossen, wenn beide Seiten denselben Winkel und dieselbe Restkante haben. Vor dem Verlegen trocken zusammenlegen und prüfen.Gehrung heißt: kein zweiter VersuchEine zu weit geschliffene Gehrung lässt sich nicht zurücknehmen. Arbeiten Sie sich in mehreren leichten Durchgängen an die Endkante heran, statt in einem Zug auf Maß zu gehen.Pro Gres, Galaxy oder Edge Dry?Pro GresSchneiden und Schleifen in einem, 20 mm Schicht stirnseitig, auch Kurvenschnitte. Diese Ausführung.GalaxyDer Gehrungsspezialist mit Messwerten: ca. 0,6 mm Ausbruch, bis 300 lfm.Edge Dry / Jolly25 mm Belag beidseitig, Wabenmuster – große Auflagefläche.Wenn Sie nur trennenist eine reine Trennscheibe günstiger und schneller.Trockenschnitt heißt KühlpausenEine trocken laufende Diamantscheibe kühlt nur über die Luft. Ohne Pausen wird der Stahlkern heiß, verzieht sich und die Segmente können sich lösen. Als Faustregel gilt: nach etwa 20 Sekunden Schnitt mindestens 10 Sekunden freilaufen lassen. Bei langen Schnitten in dickem Feinsteinzeug lieber in mehreren Durchgängen arbeiten, als einmal durchzuzwingen.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie auf der Scheibe angegebene maximale Drehzahl muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl Ihres Winkelschleifers. Arbeiten Sie nie ohne Schutzhaube, tragen Sie Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz – beim Trockenschneiden von Keramik und Beton entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Die Scheibe niemals seitlich belasten oder zum Schleifen verkanten.Technische DatenProduktartDiamant-Schneid- und SchleifscheibeModellPro GresDurchmesserØ 125 mmBohrungØ 22,2 mmDiamantschicht20 mm breit, stirnseitigKühlmittelnicht erforderlich (Trockenschnitt)Geeignet fürKeramikfliesen, Granit, 45°-Fasen, KurvenschnitteMaschine125-mm-WinkelschleiferZubehör-Empfehlungoptimiert für Mechanic Slider 45Verpackungs-Einheit1 StückHersteller-ReferenzFA10988HerstellerDiSTARSchneidet die Scheibe so gut wie eine reine Trennscheibe?Für die üblichen Trennarbeiten ja. Wenn Sie überwiegend lange, gerade Schnitte in ultrahartem Feinsteinzeug machen, ist eine spezialisierte Trennscheibe schneller.Wie funktionieren Kurvenschnitte?Über die stirnseitige Diamantschicht: Die Scheibe schleift sich seitlich frei, statt in der Fuge zu verklemmen. Arbeiten Sie mit reduziertem Vorschub und in mehreren Durchgängen.Brauche ich den Mechanic Slider 45 zwingend?Nein, aber er hält den Winkel konstant. Bei Gehrungen ist genau das der Unterschied zwischen einer dichten und einer welligen Ecke.Kann ich damit Granit bearbeiten?Ja, Granit ist ausdrücklich genannt. Arbeiten Sie mit gleichmäßigem Vorschub und Kühlpausen.Jolly-Kanten sauber hinbekommenGehrungsscheibe, Führungshilfe und die richtige Reihenfolge entscheiden über das Ergebnis. Sagen Sie uns, welches Material und welche Stärke Sie bearbeiten – wir stellen die Kombination zusammen.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Schleifmutter Hard Ceramics K100DiSTAR Schleifmutter Hard Ceramics K100.DiSTAR Diamanttrennscheibe "Scalpel" - Ø100 mmDiSTAR Diamanttrennscheibe "Scalpel" - Ø100 mm.DiSTAR Diamanttrennscheibe "Butterfly" - Ø 45 mm (Nassschnitt)DiSTAR Diamanttrennscheibe "Butterfly" - Ø 45 mm (Nassschnitt).Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
DiSTAR Diamantschleiftopf Hard Ceramics K100, Wabenform, M14, Ø 100 mm (Art. FA10991)Dieser Schleiftopf ist ausdrücklich für Feinsteinzeug entwickelt – nicht für Beton. Das ist der entscheidende Unterschied in dieser Kategorie. Die Wabenform arbeitet mit vielen kleinen Kontaktflächen statt wenigen großen, der dünne Stahlkern läuft vibrationsarm, und Körnung K 100 deckt Grob- und Feinschliff ab. Für Kanten bei 90° und 45°.Ø 100 mmDurchmesserK 100KörnungM14AufnahmeWabeSegment-FormFür welches Material dieser Topf gemacht istFeinsteinzeug und Keramikfliesen – harte, dichte Materialien, die eine weiche Bindung brauchen. Auf Estrich, Beton und Kleberresten wäre dieser Topf nach wenigen Quadratmetern verschlissen. Dafür führen wir eigene Töpfe für abrasive mineralische Untergründe.In dieser Kategorie stehen zwei völlig verschiedene WerkzeugeDiamantschleiftöpfe sehen sich alle ähnlich – sie sind aber in zwei Familien geteilt, die man nicht tauschen kann. Der Grund ist die Bindung, in der die Diamanten sitzen. Sie muss im gleichen Tempo abgetragen werden, in dem die Diamanten stumpf werden, damit ständig frische Spitzen freikommen:Beton, Estrich, Kleberreste → harte BindungDiese Materialien sind abrasiv und schleifen die Bindung von selbst weg. Nur eine harte Bindung hält die Diamanten lange genug fest.Feinsteinzeug und Keramik → weiche BindungDiese Materialien sind hart und dicht. Sie nutzen Diamanten schnell ab, tragen die Bindung aber kaum. Nur eine weiche Bindung gibt neue Diamanten frei.Falsche Wahl, Fall 1Ein Beton-Schleiftopf auf Feinsteinzeug wird spiegelblank, raucht und trägt nichts mehr ab – er ist verglast, nicht verbraucht.Falsche Wahl, Fall 2Ein Keramik-Schleiftopf auf Beton oder Estrich trägt zunächst hervorragend ab und ist nach wenigen Quadratmetern verschlissen.Kurz gesagtFragen Sie nicht „welcher Schleiftopf ist besser“, sondern „welches Material schleife ich“. Estrich, Beton, Fliesenkleber und Epoxidharz sind die eine Familie – Feinsteinzeug und Keramik die andere. Ein Werkzeug für beides gibt es nicht.Was die Wabenform in Keramik leistetBei Blocksegmenten liegt viel Diamantfläche auf wenigen Punkten. In Beton ist das richtig – in Feinsteinzeug erzeugt es Rattern, Hitze und Ausbrüche an der Glasur. Die Wabenform verteilt den Eingriff auf viele kleine Flächen:Ruhigerer LaufViele kleine Kontaktpunkte greifen gleichmäßig statt schlagartig. Zusammen mit dem dünnen Stahlkern heißt das vibrationsarmes Arbeiten.KühlerZwischen den Waben geht Wärme und Abtrag ab – entscheidend, weil Feinsteinzeug kaum Wärme leitet.Feineres SchliffbildKein Rattermuster. Auf einer sichtbaren Kante ist das der Unterschied zwischen brauchbar und Nacharbeit.Weniger KantenausbrücheDie Glasur bricht dort aus, wo punktuell zu viel Kraft ansetzt. Verteilter Eingriff vermeidet genau das.90° und 45° – warum das hier explizit stehtDiSTAR gibt den Topf für Kantenwinkel von 90° und 45° an. Der 45°-Fall ist die Gehrung: Wenn zwei Fliesen auf Stoß in einer Außenecke zusammenkommen, muss die Fase über die ganze Länge gleichmäßig sein, sonst klafft der Anschluss. Mit einem Ø-100-mm-Topf lässt sich diese Fläche flächig anlegen, statt sie mit einem Handpad zusammenzustückeln.Für den 45°-Schnitt selbst nehmen Sie eine Jolly-Scheibe oder einen Nassschneider mit Gehrungsfunktion. Dieser Topf ist zum Nacharbeiten und Angleichen der Fläche gedacht.Segmentform: was die Bauform über den Einsatz verrätBlocksegmenteMassive, geschlossene Blöcke. Maximaler Abtrag und höchste Standfestigkeit in stark abrasiven Materialien – dafür gröber im Schliffbild.Turbo-Segmente, gezahntProfilierte Segmente. Schneller und kühler als Blöcke, weil die Zahnung Material und Wärme abführt.Doppelt segmentiert / doppelt belegtZwei Segmentreihen. Mehr Diamant im Eingriff je Umdrehung – gleichmäßigerer Lauf und mehr Abtrag pro Durchgang.WabenformViele kleine Kontaktflächen statt weniger großer. Läuft ruhiger, kühler und hinterlässt ein feineres Schliffbild – die Bauform für Keramik und Feinsteinzeug.Körnung K 100: wo sie stehtDiSTAR bezeichnet die Körnung als K 100 beziehungsweise 100/120 und weist sie für Grob- und Feinschliff aus. Praktisch heißt das: Sie nimmt zügig Material ab und hinterlässt eine Oberfläche, die man auf einer Kante stehenlassen kann.Für groben Abtrag – große Versätze, viel Material – wäre eine gröbere Körnung wie 70/80 schneller. DiSTAR führt die Reihe auch in dieser Stufe.Für eine sichtbar glänzende Kante arbeiten Sie danach mit Polierpads ab K 200 nach.Für alles dazwischen ist K 100 die Stufe, mit der man in einem Durchgang fertig wird.Die Drehzahlgrenze hängt am Durchmesser – und wird oft übersehenBei Schleiftöpfen ist die zulässige Drehzahl keine Empfehlung, sondern eine Festigkeitsgrenze. Sie ergibt sich aus der Umfangsgeschwindigkeit: DiSTAR gibt für den RAPTOR Ø 125 mm max. 12.200 U/min und für Ø 180 mm max. 8.500 U/min an – beides entspricht rund 80 m/s. Das ist die übliche Grenze für segmentierte Diamantwerkzeuge dieser Bauart. Daraus lässt sich für jeden Durchmesser ableiten, was er verträgt:Ø 100 mmrund 15.300 U/minØ 125 mmrund 12.200 U/min – von DiSTAR so angegebenØ 130 mmrund 11.800 U/minØ 175 mmrund 8.700 U/minØ 180 mmrund 8.500 U/min – von DiSTAR so angegebenGroße Töpfe gehören nicht auf einen 125er WinkelschleiferEin 125-mm-Winkelschleifer läuft im Leerlauf mit etwa 11.000 U/min. Für einen Ø-125-mm-Topf ist das in Ordnung. Ein Ø-175-mm-Topf würde damit auf rund 100 m/s gebracht – also etwa 25 % über der üblichen Grenze. Töpfe ab Ø 150 mm brauchen deshalb eine dafür gebaute Maschine: einen Betonschleifer oder einen 180er/230er Winkelschleifer mit entsprechend niedriger Drehzahl. Prüfen Sie immer die Leerlaufdrehzahl Ihrer Maschine gegen den Durchmesser des Topfes.Für diesen Topf nennt der Hersteller keine eigene Drehzahlgrenze. Bei Ø 100 mm liegt sie nach der Umfangsgeschwindigkeit bei rund 15.300 U/min – ein 125er Winkelschleifer mit etwa 11.000 U/min liegt damit im zulässigen Bereich.Arbeitstechnik1Absaugung anschließen und prüfenVor allem anderen. Ein Sauger der Staubklasse M, Beutel und Filter frei.2Maschine anlaufen lassen, dann aufsetzenNie mit aufgesetztem Topf starten – das ruckt und schlägt Segmente aus.3Flach aufsetzen, nur der Segmentring trägtAufgekantet arbeiten Sie Rillen ein, die Sie danach nicht mehr herausbekommen.4In überlappenden Bahnen führenJede Bahn etwa zur Hälfte überdecken, kreisend oder in Achterbewegung – nicht an einer Stelle stehen.5Eigengewicht arbeiten lassenDruck bringt keinen Mehrabtrag, sondern Wärme und Verschleiß. Bei Betonschleifern reicht das Maschinengewicht.6Randstreifen zuletztMit dem kleinen Topf oder der Schleifmutter nacharbeiten.Trockenschliff in Feinsteinzeug: Absaugung und FFP3Dieser Topf ist für den Trockenschliff ausgelegt. Der Staub aus Feinsteinzeug enthält kristalline Kieselsäure, ist lungengängig und gilt als krebserzeugend. Arbeiten Sie mit Absaughaube und Sauger der Staubklasse M sowie mit FFP3-Atemschutz.Wenn der Topf nicht mehr abträgt, ist er oft nicht verbrauchtEin Schleiftopf, der plötzlich kaum noch vorankommt, ist meistens verglast oder zugesetzt und nicht verschlissen:Verglast: Die Bindung ist über die Diamanten zugeschmiert. Erkennbar an spiegelblanken Segmenten. Abhilfe: ein paar Züge in abrasivem Material – alter Estrich, Gasbeton, Schärfstein oder eine grobe Betonplatte.Zugesetzt: Weiches Material klebt zwischen den Diamanten – typisch bei nicht ausgehärtetem Kleber. Abhilfe: erst abrasives Material, dann weiterarbeiten.Wirklich verbraucht ist er erst, wenn die Segmenthöhe abgetragen und der Stahlkern erreicht ist. Dann sofort wechseln – ein Topf, der auf dem Kern läuft, zerstört die Fläche.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie zulässige Drehzahl des Topfes muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl Ihrer Maschine – bei großen Durchmessern ist das der kritische Punkt. Schutzbrille, Gehörschutz und FFP3-Atemschutz sind beim Betonschleifen Pflicht, ebenso Absaugung. Arbeiten Sie mit beiden Händen an der Maschine und niemals ohne Schutzhaube.Technische DatenProduktartDiamantschleiftopf für Keramik und FeinsteinzeugReiheHard CeramicsDurchmesserØ 100 mmAufnahmeM14KörnungK 100 (100/120)SegmentformWabenformStahlkerndünn, für vibrationsarmes ArbeitenAnwendungTrockenschliffEinsatzGrob- und Feinschliff, Kanten bei 90° und 45°Geeignet fürFeinsteinzeugfliesenArtikelnummerFA10991HerstellerDiSTARKann ich damit auch Estrich oder Kleberreste abschleifen?Davon ist abzuraten. Dieser Topf hat die weiche Bindung, die Feinsteinzeug braucht. In abrasivem Estrich wäre er nach wenigen Quadratmetern verschlissen. Dafür führen wir eigene Töpfe.Was bringt die Wabenform gegenüber Blocksegmenten?Ruhigeren Lauf, weniger Wärme und ein feineres Schliffbild – und dadurch deutlich weniger Kantenausbrüche in der Glasur.Passt er auf meinen Winkelschleifer?Ja, wenn er eine M14-Spindel hat. Bei Ø 100 mm liegt die Drehzahlgrenze rechnerisch bei rund 15.300 U/min – ein 125er mit 11.000 U/min ist unkritisch.Reicht K 100 für eine Sichtkante?Für eine gebrochene oder gefaste Kante ja. Soll sie glänzen, arbeiten Sie mit Polierpads ab K 200 nach.Welches Material schleifen Sie ab?Estrich und Kleberreste brauchen eine andere Bindung als Feinsteinzeug – und der Durchmesser muss zur Drehzahl Ihrer Maschine passen. Sagen Sie uns Material, Fläche und Maschine, wir sagen Ihnen, welcher Topf passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Schleiftopf DGS-W RAPTOR (Ø 125 mm & 180 mm)DiSTAR Schleiftopf DGS-W RAPTOR (Ø 125 mm & 180 mm).DiSTAR NECTAR 100 - Mini-Schleiftopf Ø 45mmDiSTAR NECTAR 100 - Mini-Schleiftopf Ø 45mm.Diamantschleiftopf Spezial 55 mm Estrich Beton FliesenkleberDiamantschleiftopf Spezial 55 mm Estrich Beton Fliesenkleber.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.Montolit Stone Supercut - Doppelkorn-Schärfstein für Diamantwerkzeuge (Art. 395-2U)Montolit Stone Supercut, Doppelkorn-Schärfstein.
DiSTAR Schleifmutter Hard Ceramics K100 (Art. FA10992)Eine Schleifmutter ist ein ungewöhnliches Werkzeug: Sie wird anstelle der normalen Spannmutter direkt auf die Spindel des Winkelschleifers geschraubt und trägt selbst eine diamantbeschichtete Fläche. Damit haben Sie die flachste denkbare Bauform – und kommen an Stellen, an die kein Schleiftopf passt. Körnung K 100, für Keramikfliesen und Feinsteinzeug, für 125er Winkelschleifer.K 100KörnungSpindeldirektflachBauformFür welches Material dieser Topf gemacht istFeinsteinzeug und Keramikfliesen – harte, dichte Materialien, die eine weiche Bindung brauchen. Auf Estrich, Beton und Kleberresten wäre dieser Topf nach wenigen Quadratmetern verschlissen. Dafür führen wir eigene Töpfe für abrasive mineralische Untergründe.Was eine Schleifmutter ist – und wofür man sie brauchtNormalerweise sitzt zwischen Spindel und Werkzeug ein Flansch, dann das Werkzeug, dann die Spannmutter. Bei der Schleifmutter fällt das alles zusammen: Das Werkzeug ist die Mutter. Daraus folgt der einzige, aber entscheidende Vorteil: minimale Aufbauhöhe.Näher an die WandKein Flansch, kein Überstand – die Schleiffläche sitzt praktisch direkt auf der Spindel.In flache ZwischenräumeWo zwischen Fliese und Hindernis kaum Platz ist.Kein WerkzeugaufbauAufschrauben und arbeiten. Kein Flanschwechsel, keine Zwischenringe.PunktgenauKleine Fläche heißt: Sie tragen dort ab, wo Sie ansetzen – und nicht daneben.Was Sie sich dafür einhandelnDie Schleifmutter ersetzt die Spannmutter – damit ist auch die Schutzhaube in vielen Fällen nicht mehr sinnvoll einsetzbar. Arbeiten Sie deshalb besonders bewusst: Schutzbrille zwingend, beide Hände an der Maschine, Werkstück fest. Und weil das Werkzeug direkt auf der Spindel sitzt, zieht es sich in Drehrichtung selbst fest – nach einem Verkanten kann es bockfest sitzen. Nicht hebeln, nicht verkanten.Körnung K 100 – und die gröbere AlternativeDiSTAR beschreibt die Körnung 100/120 als Stufe für den Feinschliff. Für groben Abtrag führt der Hersteller dieselbe Reihe auch in Körnung 70/80. Die Wahl ist einfach:Körnung 70/80Grobes Schleifen – wenn Material weg muss.Körnung 100/120Feinschliff – wenn die Fläche gleichmäßig werden soll.DanachFür sichtbaren Glanz mit Polierpads ab K 200 weiterarbeiten.Wofür man sie brauchtKanten und Fasen an KeramikKurze Abschnitte gleichmäßig nacharbeiten.Enge StellenDort, wo die Aufbauhöhe eines Schleiftopfes nicht mehr passt.Nacharbeiten in AusschnittenDie Kante einer Öffnung von innen glätten.Als Ergänzung zum TopfFläche und lange Kanten mit dem Ø-100-mm-Topf, die Reststellen mit der Schleifmutter.Trockenschliff in Keramik: Absaugung und FFP3Die Schleifmutter ist ein Trockenwerkzeug. Der Staub aus Feinsteinzeug und Keramik enthält kristalline Kieselsäure, ist lungengängig und gilt als krebserzeugend. Weil hier oft ohne Haube gearbeitet wird, ist der Atemschutz umso wichtiger: mindestens FFP2, besser FFP3, und Absaugung wo möglich.Arbeitstechnik1Spannmutter abnehmen, Schleifmutter aufschraubenSpindelarretierung nutzen, handfest anziehen – sie zieht sich im Betrieb selbst nach.2Flach aufsetzenDie diamantbeschichtete Fläche soll tragen, nicht die Kante.3Wenig Druck, ständig bewegenKleine Fläche heißt: Eine Delle entsteht schnell.4In eine Richtung arbeitenBei Fasen gleichmäßige Züge über die ganze Länge.5Feiner nacharbeiten, wenn nötigMit Polierpads ab K 200, wenn die Kante glänzen soll.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie zulässige Drehzahl des Topfes muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl Ihrer Maschine – bei großen Durchmessern ist das der kritische Punkt. Schutzbrille, Gehörschutz und FFP3-Atemschutz sind beim Betonschleifen Pflicht, ebenso Absaugung. Arbeiten Sie mit beiden Händen an der Maschine und niemals ohne Schutzhaube.Technische DatenProduktartDiamant-Schleifmutter (Werkzeug ersetzt die Spannmutter)ReiheHard CeramicsKörnungK 100 (100/120), FeinschliffWeitere Körnung70/80 für grobes SchleifenAufnahmedirekt auf die Spindel, für 125-mm-WinkelschleiferAnwendungTrockenschliffGeeignet fürKeramikfliesen und FeinsteinzeugArtikelnummerFA10992HerstellerDiSTARBrauche ich noch einen Flansch?Nein. Die Schleifmutter ersetzt die Spannmutter und wird direkt auf die Spindel geschraubt.Kann ich die Schutzhaube weiter benutzen?Häufig nicht sinnvoll, weil die Schleiffläche unmittelbar auf der Spindel sitzt. Arbeiten Sie dann besonders vorsichtig: Schutzbrille zwingend, Werkstück fest, beide Hände an der Maschine.Wo ist der Unterschied zum Ø-100-mm-Schleiftopf?Die Aufbauhöhe. Der Topf hat mehr Fläche und arbeitet schneller; die Schleifmutter kommt flacher und näher an Hindernisse. In der Praxis ergänzen sich beide.Geht das auch auf Estrich oder Beton?Nein. Die Reihe Hard Ceramics hat die weiche Bindung für harte, dichte Keramik. Auf abrasivem Estrich wäre sie schnell verschlissen.Welches Material schleifen Sie ab?Estrich und Kleberreste brauchen eine andere Bindung als Feinsteinzeug – und der Durchmesser muss zur Drehzahl Ihrer Maschine passen. Sagen Sie uns Material, Fläche und Maschine, wir sagen Ihnen, welcher Topf passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Diamanttrennscheibe "Scalpel" - Ø100 mmDiSTAR Diamanttrennscheibe "Scalpel" - Ø100 mm.DiSTAR Diamanttrennscheibe "Butterfly" - Ø 45 mm (Nassschnitt)DiSTAR Diamanttrennscheibe "Butterfly" - Ø 45 mm (Nassschnitt).WHITE SHARK - Premium-Diamanttrennscheibe - 125 Ø mmWHITE SHARK - Premium-Diamanttrennscheibe - 125 Ø mm.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
DiSTAR Diamantbohrkrone ROCKET (Ø 20 / 35 / 45 / 50 / 55 / 65 / 68 mm)Über 300 Löcher in Feinsteinzeug mit dem Winkelschleifer – das ist eine andere Größenordnung als bei vakuumgelöteten Kronen, die je nach Material 20 bis 70 Bohrungen schaffen. Möglich macht es die Bauart: gesinterte Diamantsegmente, lasergeschweißt. Der Preis dafür ist eine klare Bedingung – maximal 3.000 U/min. Dafür braucht sie keine Kühlung.über 300Löchermax. 3.000U/mingesintertSegmenteohne KühlungBetrieb3.000 U/min – das ist die entscheidende ZahlEin ungeregelter Winkelschleifer läuft mit 11.000 bis 12.500 U/min, also dem Vierfachen. Diese Bohrkrone gehört auf eine drehzahlregelbare Maschine. Wer sie an einem ungeregelten Gerät betreibt, zerstört die gesinterten Segmente in wenigen Bohrungen – und wundert sich über ein Werkzeug, das 300 Löcher schaffen sollte.Was die ROCKET leistetStandzeitüber 300 Löcher in 10 mm FeinsteinzeugMaterialstärke Feinsteinzeugbis 20 mmMaterialstärke Granitbis 50 mmSegmentegesintert, lasergeschweißtKühlungnicht erforderlich am WinkelschleiferMaximale Drehzahl3.000 U/minNutzlänge45 mmGranit bis 50 mm Stärke ist der eigentliche Ausreißer in dieser Liste. Das ist eine Materialstärke, an der vakuumgelötete Kronen mit ihrer dünnen Diamantschicht nicht ankommen – hier zahlt sich die dicke, gesinterte Schicht aus.Vakuumgelötet oder gesintert – das ist der eigentliche UnterschiedBei Bohrkronen gibt es zwei Bauweisen, und sie verhalten sich völlig unterschiedlich:VakuumgelötetDie Diamanten sind unter Vakuum auf den Kronenrand gelötet – eine dünne, sehr fest haftende Schicht. Läuft mit hoher Drehzahl am Winkelschleifer, bohrt schnell.GesintertDiamantsegmente werden unter Hitze und Druck gepresst und auf die Krone geschweißt. Die Schicht ist dicker, die Standzeit erheblich höher – die Drehzahl aber deutlich niedriger.Für schnelle EinzelbohrungenVakuumgelötet: sofort einsatzbereit am Winkelschleifer, günstiger im Einkauf.Für viele BohrungenGesintert: teurer, hält aber ein Vielfaches – wenn die Drehzahl passt.Wann die ROCKET die richtige Wahl istSie machen viele Bohrungen – 300 Löcher rechnen sich gegen jede günstigere Krone.Sie bohren dickes Material – Feinsteinzeug bis 20 mm, Granit bis 50 mm.Sie haben eine drehzahlregelbare Maschine – das ist die Bedingung.Sie wollen ohne Wasser und Gel arbeiten – Kühlung ist nicht erforderlich.Wenn Ihr Winkelschleifer nicht regelbar ist, ist eine vakuumgelötete Krone die richtige Wahl – etwa die DiSTAR DDR-V, die SILVER PREMIUM oder die GREEN MAMBA. Lieber die passende günstigere Krone als die falsche teure.Der häufigste Fehler: zu hohe DrehzahlBei Diamantbohrkronen ist die Drehzahl kein Komfortthema, sondern der Faktor, der über die Lebensdauer entscheidet – und die meisten Winkelschleifer laufen ungeregelt mit über 11.000 Umdrehungen. Die zulässigen Drehzahlen unterscheiden sich zwischen den Bohrkronen um den Faktor vier:Vakuumgelötete Bohrkronenmeist 8.000–14.000 U/min – volle Winkelschleifer-DrehzahlGesinterte Bohrkronenteils nur bis 3.000 U/min – Winkelschleifer muss regelbar seinKleine Durchmesser (6–14 mm)niedrigere Drehzahl, je nach Fabrikat 6.000–11.000 U/minGroße Durchmesser (ab 100 mm)deutlich niedriger, teils max. 4.000 U/minDrehzahlangabe der Bohrkrone ist verbindlichEine gesinterte Bohrkrone, die für 3.000 U/min freigegeben ist, überlebt einen ungeregelten Winkelschleifer mit 12.000 U/min nicht. Prüfen Sie die Angabe des jeweiligen Artikels – und arbeiten Sie bei niedrigen Freigaben mit einer drehzahlregelbaren Maschine oder einer Bohrmaschine.Grundregel: Je größer der Durchmesser, desto niedriger die Drehzahl. Am Umfang einer 120-mm-Krone ist die Geschwindigkeit bei gleicher Drehzahl zehnmal so hoch wie bei einer 12-mm-Krone.Bohrtechnik1Schräg anbohren, dann aufrichtenDie laufende Bohrkrone schräg ansetzen und erst dann langsam aufrichten. So findet der Kronenrand Halt, statt auf der Glasur zu wandern.2Pendeln, nicht drückenLeichte kreisende oder pendelnde Bewegungen ausführen. Das hält den Schnittspalt frei und verteilt den Verschleiß auf den ganzen Kronenrand.3Die Krone arbeiten lassenDruck bringt keine Geschwindigkeit. Er erzeugt Wärme, verglast die Bindung und drückt im Extremfall die Glasur auf der Rückseite heraus.4Kurz vor dem Durchbruch Tempo herausnehmenDie letzten Millimeter sind die kritischen – dort platzt die Rückseite aus, wenn die Krone durchschlägt.Bei größeren Durchmessern und auf glatter Glasur lohnt eine Zentrierbohrführung: Sie hält die Krone beim Anbohren in der Mitte, statt sie über die Fliese wandern zu lassen. Wir führen Zentrierbohrführungen und Bohrschablonen – fragen Sie uns danach.Wenn die Scheibe nicht mehr schneidet, ist sie oft nicht verbrauchtEine Diamantscheibe, die plötzlich kaum noch vorankommt, ist meistens verglast und nicht verschlissen: Die Bindung ist über den Diamanten zugeschmiert. Das passiert besonders in hartem, dichtem Material.Erkennbar an einer spiegelblanken, glatten Schnittkante der Scheibe.Die Scheibe raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drücken.Sie müssen drücken, statt die Scheibe arbeiten zu lassen.Abhilfe: einige Schnitte in ein abrasives Material – Schärfstein, Porenbeton oder Sandstein. Danach schneidet die Scheibe in der Regel wieder wie neu.Wer das weiß, verlängert die Lebensdauer erheblich. Wir führen einen Schärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – er kostet einen Bruchteil einer neuen Scheibe.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie auf der Scheibe angegebene maximale Drehzahl muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl Ihres Winkelschleifers. Arbeiten Sie nie ohne Schutzhaube, tragen Sie Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz – beim Trockenschneiden von Keramik und Beton entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Die Scheibe niemals seitlich belasten oder zum Schleifen verkanten.Technische DatenProduktartDiamantbohrkrone, gesintertModellROCKETDurchmesserØ 20, 35, 45, 50, 55, 65, 68 mmSegmentegesintert, lasergeschweißtMaximale Drehzahl3.000 U/minNutzlänge45 mmKühlungnicht erforderlichStandzeitüber 300 Löcher in 10 mm FeinsteinzeugGeeignet fürFeinsteinzeug bis 20 mm, Granit bis 50 mmVerpackungs-Einheit1 StückHersteller-ReferenzFA10994HerstellerDiSTARMein Winkelschleifer hat keine Drehzahlregelung – kann ich die ROCKET trotzdem nutzen?Nicht sinnvoll. Bei 12.000 statt 3.000 U/min überhitzen die gesinterten Segmente. Nehmen Sie dann eine vakuumgelötete Krone – die ist für hohe Drehzahlen gebaut.Warum brauchen gesinterte Kronen so niedrige Drehzahlen?Die dickere Diamantschicht erzeugt mehr Reibung und damit mehr Wärme. Bei hoher Drehzahl wird die Bindung geschädigt, bevor die Diamanten arbeiten können.Sind 300 Löcher realistisch?Bei 10 mm Feinsteinzeug, passender Drehzahl und korrekter Technik: ja. Bei 20 mm Material oder Granit entsprechend weniger – aber immer noch ein Vielfaches einer vakuumgelöteten Krone.Wirklich ohne Kühlung?DiSTAR gibt sie für den Betrieb ohne Kühlung am Winkelschleifer frei. Kurze Pausen schaden nie – nötig sind sie hier aber nicht.Welche Bohrkrone für welchen Einsatz?Durchmesser, Materialstärke, Maschine und Drehzahl müssen zusammenpassen – sonst ist die beste Bohrkrone nach fünf Löchern hinüber. Sagen Sie uns, was Sie bohren und mit welchem Gerät. Wir empfehlen die passende Krone und sagen Ihnen, wenn eine günstigere reicht.
Mechanic HomeDuster 40 – staubfreies Bohren bis Ø 20 mm, 60 GrammAbsaugaufsatz für staubfreies Bohren mit Diamant- und Hartmetallbohrern bis 20 mm Durchmesser. Der HomeDuster wird an einen Staubsauger angeschlossen und fängt Staub und größere Partikel direkt an der Bohrstelle ab. Das Besondere: Er arbeitet mit jedem handelsüblichen Haushaltsstaubsauger – Sie brauchen keinen Industriesauger, um im Kundenbad staubfrei zu bohren. Mit 60 Gramm ist er so leicht, dass er die Führung der Maschine nicht verändert.bis Ø 20 mmBohrbereich60 gGewicht32 – 39 mmSaugertülleDie Merkmale im EinzelnenFür jeden HaushaltsstaubsaugerDie elastische Tülle passt auf Rohre von 32 bis 39 mm. Kein Industriesauger nötig.Nur 60 GrammLeicht genug, dass sich das Handling der Bohrmaschine nicht ändert.Spiegelführung für 90°Der spiegelreflektierende Ring zeigt Ihnen, ob der Bohrer senkrecht steht – schief angesetzte Bohrer brechen Fliesen aus.Nimmt auch größere Partikel aufNicht nur Feinstaub, sondern auch die Bruchstücke, die beim Anbohren der Glasur entstehen.Bis Ø 20 mmDeckt den Bereich für Dübellöcher und Armaturenbohrungen ab.Langlebiger KunststoffkörperAuf Baustelleneinsatz ausgelegt.Staubfrei bohren ist im Kundenbad ein VerkaufsargumentEin einziges Dübelloch in einer fertigen Wand verteilt Bohrmehl über das ganze Bad. Wer ohne Staubfahne arbeitet, spart die Reinigung und die Diskussion bei der Übergabe.Technische DatenProduktartAbsaugaufsatz für staubfreies BohrenModellHomeDuster 40Maximaler Bohrdurchmesser20 mmGeeignet fürDiamant- und HartmetallbohrerGewicht60 gStaubsaugertülleelastisch, für Rohre Ø 32 – 39 mmSaugerkompatibilitäthandelsübliche HaushaltsstaubsaugerAusstattungspiegelreflektierender Ring als 90°-FührungMaterialKunststoffHerstellerMechanicBrauche ich einen Industriesauger?Nein, das ist der Punkt bei diesem Modell: Ein Haushaltsstaubsauger genügt. Für größere Bohrungen und Dauereinsatz ist der DrillDuster 82 2.0 die stärkere Lösung.Wozu die Spiegelführung?Der Ring zeigt Ihnen im Spiegelbild, ob der Bohrer senkrecht steht. Ein schräg angesetzter Diamantbohrer bricht die Glasur aus und läuft aus der Markierung.Passt der Aufsatz auf meine Bohrmaschine?Er sitzt am Bohrer, nicht an der Maschine – damit ist er maschinenunabhängig, solange der Bohrdurchmesser bis 20 mm reicht.Auch für Bohrkronen geeignet?Bis 20 mm Durchmesser ja. Für größere Kronen brauchen Sie einen entsprechend größeren Aufsatz.Dazu passtDrillDuster 82 2.0 - Bohren ohne StaubDrillDuster 82 2.0 – Bohren ohne Staub, für größere Durchmesser.Mechanic EasyFIX 70Mechanic EasyFIX 70 – Bohrschablone mit Saugnapf, bis 70 mm.RUBI Zentrierbohrführung PLUS für Diamantbohrkronen 6 - 120 mm Durchmesser (Art. 51908)RUBI Zentrierbohrführung PLUS für Diamantbohrkronen 6 – 120 mm.Staubfrei arbeiten ist keine Frage des KomfortsQuarzstaub aus Feinsteinzeug, Beton und Estrich ist als krebserzeugend eingestuft, und im Kundenbad entscheidet Staubfreiheit zusätzlich darüber, wie die Übergabe abläuft. Sagen Sie uns, welche Maschine und welchen Sauger Sie haben – wir sagen Ihnen, welcher Aufsatz dazu passt.
Mechanic Duster 45 – Absaughaube für Winkelschleifer Ø 115 und 125 mmAufsatz für den Winkelschleifer, der den Staub direkt an der Scheibe auffängt und in den Sauger leitet. Besonders bei 45°-Gehrungsschnitten lohnt sich das: Dort wird deutlich mehr Material abgetragen als bei einem Geradschnitt – und entsprechend mehr Staub erzeugt.Ø 115 / 125 mmWinkelschleifer45°GehrungsschnittoffenBauweiseDie Merkmale im EinzelnenFängt fast den ganzen StaubDie Haube leitet ihn direkt in den angeschlossenen Staubsauger, statt ihn in die Luft zu geben.Offene BauweiseSie sehen den Schnitt weiterhin. Bei einer geschlossenen Haube arbeitet man blind – das kostet Genauigkeit.KunststoffstützeNimmt Gewicht ab und führt den Winkelschleifer. Das entlastet die Hand bei längeren Schnitten.Für alle gängigen GeräteEinsetzbar mit handelsüblichen Winkelschleifern der Größen 115 und 125 mm.Im Herstellervideo ansehenDer Hersteller zeigt die Absaughaube im Einsatz. Video auf YouTube öffnen Der Link führt auf eine externe Seite.Dazu passtDOC DUSTFREE - staubfrei Fliesen schneiden!Schneidetisch, der unterhalb des Schnitts absaugt.Mechanic Liner 115 - 125Führungssystem für Ø 115 und 125 mm.Slider 45 PRO - Jolly-SchneidaufsatzSchneidaufsatz für 45°-Gehrungen.Technische DatenProduktartAbsaughaube für Winkelschleifer (Cutting Guard)ModellDuster 45Passend fürWinkelschleifer Ø 115 und 125 mmBauweiseoffen – Sichtkontrolle des Schnitts möglichAusstattungKunststoffstütze zur Führung und EntlastungAbsaugungAnschluss für StaubsaugerHerstellerMechanicPasst die Haube auf meinen Winkelschleifer?Sie ist für handelsübliche Geräte mit Ø 115 und 125 mm ausgelegt. Bei Sondergehäusen nennen Sie uns Hersteller und Modell, dann prüfen wir das.Warum gerade bei 45°-Schnitten?Weil dort über die Materialdicke schräg geschnitten wird und damit mehr Material abgetragen wird als bei einem senkrechten Schnitt. Mehr Abtrag heißt mehr Staub.Ist eine offene Haube nicht schlechter?Sie fängt naturgemäß etwas weniger als eine geschlossene, dafür sehen Sie die Schnittlinie. Für die Kantenbearbeitung ist die Sichtkontrolle meist wichtiger – in Kombination mit einem Absaugtisch bleibt das Ergebnis trotzdem staubarm.Staub gehört in den Sauger, nicht in die LuftGehrungsschnitte tragen viel Material ab und erzeugen entsprechend viel Quarzstaub. Absaugung ist keine Bequemlichkeit, sondern Arbeitsschutz. Wir sagen Ihnen, welche Lösung zu Ihrem Winkelschleifer und Ihrem Sauger passt.
Mechanic Liner 115 – 125: Führungsaufsatz für Kantenschliff mit Absaugung (Art. FA10998)Der Liner macht aus einem Winkelschleifer eine geführte Kantenschleifmaschine. Statt die Maschine freihändig an der Kante zu balancieren, fahren Sie sie auf einer Führung entlang – das Ergebnis ist eine Fase, die über die ganze Länge gleich bleibt. Passend für alle 115- und 125-mm-Maschinen, mit Polierscheiben Ø 100 mm und einem Absaugstutzen.115 / 125Maschine mmØ 100 mmPolier-ScheibenAbsaugungStutzengeführtBauartDas Problem, das der Liner löstEine Fliesenkante freihändig zu schleifen heißt: Winkel halten, Druck halten, Höhe halten – über einen Meter Länge, mit einer Maschine, die 2 kg wiegt und zieht. Das gelingt auf den ersten 20 Zentimetern gut. Danach wird die Fase breiter oder schmaler, und man sieht es der Kante an. Eine Führung nimmt genau diese drei Variablen aus der Hand.Gleichmäßige FaseDie Führung hält Winkel und Andruck konstant. Über die ganze Kantenlänge, nicht nur am Anfang.Ergonomische GewichtsverteilungDas Gewicht der Maschine liegt auf der Führung, nicht in den Handgelenken – bei vielen Metern Kante ist das der Unterschied zwischen Arbeit und Quälerei.Integrierte AbsaugungEin Stutzen am Gehäuse: Der Quarzstaub geht in den Sauger, nicht in die Atemluft und nicht in die frisch verlegte Fläche.ReproduzierbarDie zweite Fliese bekommt dieselbe Fase wie die erste. Bei Gehrungen und Sichtkanten ist das die eigentliche Anforderung.Wo der Liner wirklich lohntBei einer einzelnen Kante ist ein Handpad schneller. Der Liner rechnet sich ab dem Moment, in dem Gleichmäßigkeit über viele Meter zählt: Treppenkanten, Sockelleisten, Fensterbänke, Gehrungsanschlüsse, sichtbare Plattenkanten. Also überall dort, wo eine ungleichmäßige Fase am fertigen Bau als Mangel gilt.KompatibilitätMaschinenalle Winkelschleifer 115 mm und 125 mmPolierscheibenØ 100 mmPassende AufnahmeMechanic CentrumPRO 2.0Passende PadsDiSTAR Cool PAD und andere Ø-100-mm-PolierscheibenAbsaugungintegrierter Stutzen für StaubsaugerNicht enthaltenWinkelschleifer und PolierscheibenDer häufigste Fehler: viel zu hohe DrehzahlPolierscheiben sind harzgebunden und laufen um ein Vielfaches langsamer als Trennscheiben. Die Hersteller nennen für Ø-100-mm-Pads Grenzen im Bereich von rund 3.000 bis 3.500 U/min – RUBI gibt für seine Trocken-Polierscheiben max. 3.000 U/min an, DiSTAR für den Click-Lock-PRO-Teller max. 3.500 U/min. Ein 125-mm-Winkelschleifer ohne Drehzahlregelung dreht dagegen etwa 11.000 U/min – also gut das Dreifache. Das Harz überhitzt, das Pad verglast oder löst sich, und die Fläche bekommt Brandflecken. Für Polierarbeiten brauchen Sie eine regelbare Maschine oder einen Polierer.Arbeitstechnik1Maschine einsetzen und ausrichtenDer Liner ist die Führung – die Maschine muss darin fest und rechtwinklig sitzen.2Absaugung anschließenBeim Trockenschleifen von Feinsteinzeug nicht optional. Sauger mit Staubklasse M.3Drehzahl herunterregelnAuf den Wert, den das eingesetzte Pad zulässt – typisch um 3.000 U/min.4An der Kante ansetzen und durchziehenGleichmäßiges Tempo. Die Führung macht die Genauigkeit, nicht der Druck.5Körnung wechseln und Zug wiederholenErst wenn die Fase über die ganze Länge gleichmäßig ist, zur nächsten Körnung.Trockenschliff erzeugt quarzhaltigen FeinstaubFeinsteinzeug, Granit und Keramik enthalten kristalline Kieselsäure. Der beim Trockenschleifen entstehende A-Staub ist lungengängig und gilt als krebserzeugend – deshalb behandelt die TRGS 559 solche Arbeiten als überwachungsbedürftig. Arbeiten Sie mit Absaugung, tragen Sie mindestens FFP2, besser FFP3, und blasen Sie Staub nie mit Druckluft weg. Wo es möglich ist, ist Nassschliff die gesündere Variante.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie zulässige Drehzahl des Pads oder der Scheibe muss mindestens so hoch sein wie die Drehzahl, mit der Ihre Maschine läuft. Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz sind beim Trockenschliff von Keramik und Naturstein Pflicht. Beim Nassschliff mit Strom in der Nähe: Maschine über FI-Schutzschalter betreiben.Technische DatenProduktartFührungsaufsatz für Winkelschleifer, KantenbearbeitungPassend füralle Schleifmaschinen 115 mm und 125 mmPolierscheibenØ 100 mmFunktiongeführter Feinschliff und Politur von KeramikkantenBesonderheitenFührungssystem, ergonomische Gewichtsverteilung, integrierter AbsaugstutzenKompatibel mitMechanic CentrumPRO 2.0, DiSTAR Cool PADLieferumfangLiner-Aufsatz – ohne Winkelschleifer und ohne PolierscheibenArtikelnummerFA10998HerstellerDiSTAR (Mechanic)Passt jeder Winkelschleifer?Der Liner ist für 115- und 125-mm-Maschinen ausgelegt. Wichtig ist zusätzlich, dass die Maschine drehzahlregelbar ist – sonst zerstören Sie die Polierpads.Sind Pads dabei?Nein. Winkelschleifer und Polierscheiben sind nicht im Lieferumfang. Sie brauchen Pads Ø 100 mm und einen passenden Aufnahmeteller.Brauche ich die Absaugung wirklich?Beim Trockenschleifen von Feinsteinzeug ja. Der Staub enthält kristalline Kieselsäure und ist lungengängig – der Stutzen ist der Grund, warum dieses Werkzeug auch gesundheitlich sinnvoll ist.Kann ich damit Gehrungen schleifen?Sie können Gehrungsflächen und Sichtkanten damit gleichmäßig nacharbeiten. Den 45°-Schnitt selbst macht eine Jolly-Scheibe oder ein Nassschneider mit Gehrungsfunktion.Passt der Liner zu Ihrer Maschine?Nennen Sie uns Ihren Winkelschleifer – wir sagen Ihnen, ob er passt, ob die Drehzahlregelung ausreicht und welche Pads Sie dazu brauchen.Passendes Zubehör und ErgänzungenMechanic Click-Lock PRO - Aufnahmeteller für PolierpadsClick-Lock PRO Aufnahmeteller für Polierpads.Mechanic CentrumPRO 2.0 - Aufnahmeteller für PolierpadsCentrumPRO 2.0 Aufnahmeteller für Polierpads.Mechanic Staubabsaugungsschutz VortexStaubabsaugungsschutz Vortex.Mechanic CERALINE 1200 - 120 cm SchnittlängeCERALINE 1200, 120 cm Schnittlänge.
Mechanic Roller 115 – 125 – Rollenaufsatz mit Absaugung für WinkelschleiferRollenaufsatz für Winkelschleifer mit 115 und 125 mm Scheibendurchmesser, zum Schneiden von Feinsteinzeug. Freihändiges Schneiden mit dem Winkelschleifer ist ungenau und unsicher, weil Sie das Gewicht der Maschine und die Führung der Scheibe gleichzeitig kontrollieren müssen. Der Rollenaufsatz nimmt Ihnen beides ab: Die Rollen tragen das Gewicht der Maschine auf der Fliese und führen die Scheibe gerade. Dazu kommt die Absaugung mit Silikondichtung, die den Staub direkt an der Schnittstelle abzieht.115 – 125 mmScheibengrößeRollenführungBauartSilikondichtungAbsaugungDie Merkmale im EinzelnenRollen tragen das MaschinengewichtDas Gewicht liegt auf der Fliese, nicht in Ihrer Hand. Das reduziert Ermüdung deutlich, gerade bei längeren Schnitten.Gerade ScheibenführungDie Rollen halten die Scheibe in der Spur. Freihändig wandert sie auf harter Glasur schnell aus dem Riss.Absaugung mit SilikondichtungDer Staub wird an der Schnittstelle abgezogen, die Dichtung hält ihn davon ab, in den Raum zu gelangen.Höhere SchnittqualitätStabile Führung heißt sauberere Kante – und weniger Nacharbeit mit dem Schleifpad.Für alle Modelle mit 115 und 125 mmUniverselle Kompatibilität, herstellerunabhängig.Mehr SicherheitEine geführte Scheibe verkantet seltener. Verkanten ist die Ursache für Rückschlag.Technische DatenProduktartRollenaufsatz mit Staubabsaugung für WinkelschleiferModellMechanic Roller 115 - 125Geeignet fürWinkelschleifer mit Ø 115 und 125 mmFührungRollenAbsaugungAnschluss für Staubsauger, mit SilikondichtungAnwendungSchneiden von Feinsteinzeug und KeramikHerstellerMechanicPasst der Aufsatz an meinen Winkelschleifer?An alle Modelle mit 115 oder 125 mm Scheibendurchmesser – etwa an einen 125-mm-Winkelschleifer mit M14-Aufnahme.Was ist der Unterschied zum Mechanic Liner?Der Liner 115 - 125 ist eine Führungsschiene für gerade Schnitte, der Roller ein Rollenaufsatz an der Maschine. Beide verfolgen dasselbe Ziel über verschiedene Wege.Brauche ich zusätzlich eine Absaughaube?Der Roller hat die Absaugung integriert. Der AirDUSTER ist die Alternative für Schnitte, bei denen Sie ohne Rollenführung arbeiten.Welchen Sauger brauche ich?Für Quarzstaub sollte der Sauger der Staubklasse M entsprechen. Ein normaler Baustellensauger zieht den Staub ab, erfüllt aber nicht die Anforderung an die Filtration.Dazu passtMechanic Liner 115 - 125Mechanic Liner 115 – 125 – Führungsschiene für gerade Schnitte.AirDUSTER (für Ø 115 - 125 mm)AirDUSTER – universelle Staubabsaugung für Ø 115 – 125 mm.Schleifstein / Schärfstein ABRASIVE für DiamantscheibenMechanic ABRASIVE Schärfstein für Diamantscheiben.Staubfrei arbeiten ist keine Frage des KomfortsQuarzstaub aus Feinsteinzeug, Beton und Estrich ist als krebserzeugend eingestuft, und im Kundenbad entscheidet Staubfreiheit zusätzlich darüber, wie die Übergabe abläuft. Sagen Sie uns, welche Maschine und welchen Sauger Sie haben – wir sagen Ihnen, welcher Aufsatz dazu passt.
Mechanic EasyFIX 70 – Bohrschablone mit Saugnapf, bis Ø 70 mmBohrschablone für Feinsteinzeug, die mit einem Gummisaugnapf auf der Fliese fixiert wird – waagerecht wie senkrecht. Das löst das eigentliche Problem beim Bohren in harte Fliesen: Die Bohrkrone rutscht beim Ansetzen über die Glasur und läuft aus der Markierung, und Vibrationen brechen die Kante aus. Die Schablonenführung hält die Krone von der ersten Umdrehung an in Position. Bohrungen bis 70 mm sind möglich, zusätzliche Zentrierlöcher decken kleinere Bohrer von 5 bis 12 mm ab.bis Ø 70 mmBohrbereich5 – 12 mmZentrierlöcherSaugnapfFixierungDie Merkmale im EinzelnenGummisaugnapfHält die Schablone auf waagerechten und senkrechten Flächen – also auch an der fertig verfliesten Wand.Bis 70 mm BohrdurchmesserDeckt Armaturen- und Rohrdurchführungen ab.Zentrierlöcher 5 bis 12 mmFür Dübellöcher braucht man keine separate Schablone.Mit Bohrmaschine und WinkelschleiferBeide Werkzeuge lassen sich durch die Schablone führen.Kompaktes DesignPasst in die Werkzeugkiste, statt einen eigenen Koffer zu beanspruchen.Verhindert AusbrücheWeil die Krone nicht wandert und nicht kippt.Technische DatenProduktartBohrschablone mit SaugnapffixierungModellEasyFIX 70Maximaler Bohrdurchmesser70 mmZentrierlöcherfür Bohrer Ø 5 – 12 mmFixierungGummisaugnapf, horizontal und vertikalVerwendbar mitBohrmaschine und WinkelschleiferHerstellerMechanicHält der Saugnapf auf strukturierten Fliesen?Saugnäpfe brauchen eine glatte, saubere Fläche. Auf stark strukturierten und matten Oberflächen kann die Haftung nachlassen – dort prüfen Sie den Halt vor dem Anbohren.Was ist der Unterschied zur Tile Template?Die Mechanic Tile Template ist die Bohrschablone ohne Saugnapf. Die EasyFIX fixiert sich selbst, was an der Wand den Unterschied macht.Ersetzt die Schablone eine Zentrierbohrführung?Für Kronen bis Ø 120 mm ist die RUBI Multidrill PLUS die stabilere Lösung: Sie hält sich über einen Saugnapf aus Naturkautschuk an der Fläche und arbeitet im Trocken- wie im Nassschnitt. Die EasyFIX ist schneller angesetzt und deckt zusätzlich kleine Bohrer ab.Kann ich damit staubfrei bohren?Die Schablone selbst saugt nicht ab. Kombinieren Sie sie mit dem HomeDuster 40 oder dem DrillDuster 82 2.0.Dazu passtMechanic Tile Template - BohrschabloneMechanic Tile Template – Bohrschablone.HomeDuster 40 - Staubfreies Bohren (bis Ø 20 mm)HomeDuster 40 – staubfreies Bohren bis Ø 20 mm.RUBI Zentrierbohrführung PLUS für Diamantbohrkronen 6 - 120 mm Durchmesser (Art. 51908)RUBI Zentrierbohrführung PLUS für Kronen 6 – 120 mm.Staubfrei arbeiten ist keine Frage des KomfortsQuarzstaub aus Feinsteinzeug, Beton und Estrich ist als krebserzeugend eingestuft, und im Kundenbad entscheidet Staubfreiheit zusätzlich darüber, wie die Übergabe abläuft. Sagen Sie uns, welche Maschine und welchen Sauger Sie haben – wir sagen Ihnen, welcher Aufsatz dazu passt.
DiSTAR Diamanttrennscheibe „Scalpel“ Ø 100 mmDer Name ist das Programm: 0,9 mm dünn, Ø 100 mm, für präzise und feine Schnitte in Keramik und Feinsteinzeug – und im Unterschied zur noch dünneren Shine für den Trockenschnitt ausgelegt. Der kleine Durchmesser macht sie auffallend wendig, und sie läuft auf üblichen 125-mm-Winkelschleifern.0,9 mmDickeØ 100 mmDurchmessertrockenEinsatz22,23 mmBohrungWarum ein kleinerer Durchmesser hilftWendigerEine 100-mm-Scheibe lässt sich engeren Radien und kleinteiligen Ausschnitten besser folgen als eine 125er.Weniger MasseKleinerer Durchmesser heißt weniger rotierende Masse – das Werkzeug reagiert unmittelbarer auf Ihre Führung.Minimale SplitterbildungDie Kombination aus geringer Dicke und kleinem Durchmesser hält die Kräfte an der Glasurkante klein.Trocken einsatzbereitKein Wasser, kein Schlauch, keine Wanne – auf der Baustelle sofort einsetzbar.Der kleinere Durchmesser bedeutet auch weniger Schnitttiefe. Für dicke Terrassenplatten ist eine 125-mm-Scheibe die richtige Wahl.Scalpel oder Shine?Scalpel – 0,9 mm, trockenSofort einsatzbereit, ohne Wasserzufuhr. Der Praxisfall auf der Baustelle.Shine – 0,6 mm, nassNoch dünner und noch sauberer, aber nur mit Wasser betreibbar.Diese AusführungScalpel Ø 100 mm, 0,9 mm, TrockenschnittBeide gemeinsamdecken feine Schnitte mit und ohne Wasser ab.Die wichtigste Regel: hartes Material braucht eine weiche BindungDas ist die Regel, an der die meisten Fehlkäufe hängen – und sie klingt zunächst verkehrt. In einer Diamantscheibe sitzen die Diamanten in einer Metallbindung. Damit die Scheibe schneidet, muss diese Bindung im gleichen Tempo abgetragen werden, in dem die Diamanten stumpf werden – nur so kommen ständig frische Diamantspitzen an die Oberfläche.Hartes Material → weiche BindungFeinsteinzeug und Granit nutzen Diamanten schnell ab. Die Bindung muss nachgeben, damit neue Diamanten frei werden. Eine harte Bindung verglast hier und schneidet nicht mehr.Weiches, abrasives Material → harte BindungBeton, Estrich und Sandstein schleifen die Bindung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bindung die Diamanten lange genug fest.Falsche Kombination, Fall 1Harte Bindung auf hartem Material: Die Scheibe wird spiegelblank, raucht und schneidet kaum noch – sie ist „verglast“, nicht verbraucht.Falsche Kombination, Fall 2Weiche Bindung auf Beton: Die Scheibe schneidet zunächst hervorragend und ist nach wenigen Metern verschlissen.Deshalb gibt es keine Diamantscheibe, die alles gleich gut kann. Eine Scheibe für Feinsteinzeug ist auf Beton unwirtschaftlich, und eine Betonscheibe reißt in Feinsteinzeug die Kanten aus.Arbeitstechnik1Von der Glasurseite anschneidenDie Glasur bricht an der Austrittsseite aus. Wenn die Sichtseite oben liegt, arbeitet die Scheibe von der Glasur in den Scherben – das gibt die saubere Kante.2Anschnitt flach ansetzenNicht senkrecht einstechen, sondern die Scheibe flach einlaufen lassen und dann aufrichten.3Gleichmäßig führen, nicht drückenDer Vorschub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, verglast die Scheibe und überhitzt den Kern.4Am Schnittende Tempo herausnehmenDie letzten Zentimeter sind die kritischen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vorschub zu hoch bleibt.Trockenschnitt heißt KühlpausenEine trocken laufende Diamantscheibe kühlt nur über die Luft. Ohne Pausen wird der Stahlkern heiß, verzieht sich und die Segmente können sich lösen. Als Faustregel gilt: nach etwa 20 Sekunden Schnitt mindestens 10 Sekunden freilaufen lassen. Bei langen Schnitten in dickem Feinsteinzeug lieber in mehreren Durchgängen arbeiten, als einmal durchzuzwingen.Dünne Scheiben absolut gerade führen. Verkanten ist bei 0,9 mm der häufigste Grund für eine verzogene Scheibe.Wenn die Scheibe nicht mehr schneidet, ist sie oft nicht verbrauchtEine Diamantscheibe, die plötzlich kaum noch vorankommt, ist meistens verglast und nicht verschlissen: Die Bindung ist über den Diamanten zugeschmiert. Das passiert besonders in hartem, dichtem Material.Erkennbar an einer spiegelblanken, glatten Schnittkante der Scheibe.Die Scheibe raucht und wird heiß, obwohl Sie nicht drücken.Sie müssen drücken, statt die Scheibe arbeiten zu lassen.Abhilfe: einige Schnitte in ein abrasives Material – Schärfstein, Porenbeton oder Sandstein. Danach schneidet die Scheibe in der Regel wieder wie neu.Wer das weiß, verlängert die Lebensdauer erheblich. Wir führen einen Schärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – er kostet einen Bruchteil einer neuen Scheibe.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie auf der Scheibe angegebene maximale Drehzahl muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl Ihres Winkelschleifers. Arbeiten Sie nie ohne Schutzhaube, tragen Sie Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz – beim Trockenschneiden von Keramik und Beton entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Die Scheibe niemals seitlich belasten oder zum Schleifen verkanten.Technische DatenProduktartDiamanttrennscheibe, dünnModellScalpelDurchmesserØ 100 mmDicke0,9 mmBohrungØ 22,23 mmKühlungTrockenschnittEinsatzbereichKeramik, FeinsteinzeugMaschinegeeignet für Winkelschleifer mit 125 mmVerpackungs-Einheit1 StückHersteller-ReferenzFA11005HerstellerDiSTARPasst eine 100-mm-Scheibe auf einen 125-mm-Winkelschleifer?Ja. Ein kleinerer Scheibendurchmesser als die Maschinenfreigabe ist unproblematisch – umgekehrt nicht. Die Schutzhaube sitzt dann etwas weiter von der Scheibe entfernt.Wie viel Schnitttiefe habe ich?Deutlich weniger als mit 125 mm. Für Wandfliesen und normale Bodenfliesen reicht es problemlos, für dicke Terrassenplatten nicht.Ist die Scheibe für Naturstein geeignet?Genannt sind Keramik und Feinsteinzeug. Für Marmor und Travertin führen wir die DiSTAR Marble, für harten Granit die GREEN MAMBA.Warum ist eine dünne Scheibe teurer als eine dicke?Weil Kern und Belag präziser gefertigt sein müssen. Eine dünne Scheibe mit Rundlauffehler wäre nicht brauchbar – die Fertigungstoleranzen sind entsprechend enger.Welche Scheibe für Ihr Material?Feinsteinzeug, Keramik, Naturstein, Beton – die Bindung muss zum Material passen, sonst arbeitet die beste Scheibe nicht. Sagen Sie uns, was Sie schneiden und mit welcher Maschine. Wir empfehlen die passende Scheibe, statt die teuerste.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Diamanttrennscheibe "Butterfly" - Ø 45 mm (Nassschnitt)DiSTAR Diamanttrennscheibe "Butterfly" - Ø 45 mm (Nassschnitt).WHITE SHARK - Premium-Diamanttrennscheibe - 125 Ø mmWHITE SHARK - Premium-Diamanttrennscheibe - 125 Ø mm.DiSTAR MasterCUT - Mini-Diamantscheibe Ø 45 mmDiSTAR MasterCUT - Mini-Diamantscheibe Ø 45 mm.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
Mechanic Staubabsaugungsschutz Vortex für Winkelschleifer 115–125 mm (Art. FA11020)Der Vortex ist die Absaughaube, die aus einem Winkelschleifer ein Gerät macht, mit dem man in geschlossenen Räumen schleifen kann. Er passt auf alle Winkelschleifer 115 bis 125 mm, arbeitet mit einer federbelasteten Bürste und hat eine seitliche Öffnung, mit der Sie wandnah schleifen, ohne die Haube abzunehmen.115–125Maschine mmBürstegefedertRand-ÖffnungseitlichWarum das kein Komfortzubehör istBeim Schleifen von Beton, Estrich und Fliesenkleber entstehen enorme Mengen quarzhaltigen Feinstaubs. Kristalline Kieselsäure ist lungengängig und gilt als krebserzeugend; die TRGS 559 behandelt solche Arbeiten als überwachungsbedürftig. Ohne Absaugung ist ein Raum nach zehn Minuten Schleifen für Stunden unbenutzbar – und die Belastung landet in der Lunge, nicht auf dem Boden.Staub am EntstehungsortAbgesaugt wird dort, wo der Staub entsteht – nicht hinterher vom Boden.Arbeiten in bewohnten RäumenErst damit ist Schleifen in einer Wohnung oder einem fertigen Gebäude überhaupt vertretbar.Bessere Sicht auf die FlächeSie sehen, was Sie schleifen – und schleifen deshalb gleichmäßiger.Weniger Verschleiß am WerkzeugAbgeführtes Schleifmehl heißt, dass die Diamanten am Material arbeiten und nicht am eigenen Abtrag.Was die beiden konstruktiven Details leistenFederbelastete BürsteDie Bürste liegt unter Federdruck auf der Fläche und folgt Unebenheiten. Damit bleibt die Haube auch auf welligem Untergrund dicht – und die Maschine lässt sich mühelos führen, statt über einen starren Rand zu schaben.Seitliche ÖffnungDer entscheidende Punkt für die Praxis: Sie können wandnah und bodennah schleifen, ohne die Haube abzunehmen. Sonst nimmt man sie für den Rand ab – und schleift genau den Randstreifen ohne Absaugung.Genau hier scheitert Staubschutz auf der BaustelleFast jede Absaughaube muss man für den Randstreifen abnehmen. Und weil das lästig ist, wird der Rand dann ohne Absaugung geschliffen – also der Teil der Arbeit, bei dem man am nächsten an der Wand und am eigenen Gesicht ist. Die öffnende Seite löst genau dieses Problem.Was im Lieferumfang istSchleifschutzdie Haube selbstSpannschlüssel1 ×Distanzflanschfür die richtige Höhenlage des WerkzeugsGetriebeadaptersatzfür die Befestigung an unterschiedlichen MaschinenGummiadapterfür den Anschluss des SaugschlauchsDer Getriebeadaptersatz ist der Grund, warum die Haube auf „alle“ 115- und 125-mm-Maschinen passt: Sie wird am Getriebehals geklemmt, und dafür braucht es unterschiedliche Adapter. Der Distanzflansch stellt sicher, dass der Schleiftopf in der richtigen Höhe zur Bürste sitzt – sonst schließt die Haube nicht oder die Bürste schleift auf.Ein Sauger der Staubklasse M ist Teil der LösungEine Absaughaube ohne passenden Sauger bringt wenig. Für quarzhaltigen Staub brauchen Sie mindestens einen Industriesauger der Staubklasse M – ein Haushaltsstaubsauger bläst den Feinstaub durch den Filter zurück in den Raum. Tragen Sie zusätzlich FFP3: Keine Absaugung bindet 100 % des Staubs.Arbeitstechnik1Passenden Getriebeadapter wählenDie Haube muss fest und rechtwinklig am Getriebehals sitzen.2Distanzflansch einsetzen, Topf montierenSo sitzt das Werkzeug in der richtigen Höhe zur Bürste.3Sauger anschließen, Bürstendichtung prüfenDie Bürste muss überall Kontakt haben. Eine abgenutzte Bürste ist ein Leck.4Fläche mit geschlossener Haube schleifenIn überlappenden Bahnen, mit dem Eigengewicht der Maschine.5Für den Rand die seitliche Öffnung nutzenNicht die Haube abnehmen – genau dafür ist sie da.Bei stark verschlissener Bürste lässt die Absaugleistung deutlich nach. Das ist der Verschleißpunkt dieser Bauart – prüfen Sie sie regelmäßig, so wie Sie die Segmenthöhe am Topf prüfen.Technische DatenProduktartAbsaughaube / Staubabsaugungsschutz für WinkelschleiferPassend füralle Winkelschleifer 115–125 mmBefestigungam Getriebehals, mit GetriebeadaptersatzDichtungfederbelastete BürsteBesonderheitseitliche Öffnung für wand- und bodennahes Schleifen ohne DemontageSchlauchanschlussüber GummiadapterLieferumfangSchleifschutz, Spannschlüssel, Distanzflansch, Getriebeadaptersatz, GummiadapterEinsatzstaubarmes Betonschleifen, auch in geschlossenen RäumenArtikelnummerFA11020HerstellerDiSTAR (Mechanic)Passt die Haube auf meinen Winkelschleifer?Sie ist für alle 115- und 125-mm-Maschinen ausgelegt, und der Getriebeadaptersatz deckt unterschiedliche Getriebehälse ab. Nennen Sie uns Ihr Modell, dann prüfen wir es gemeinsam.Brauche ich einen bestimmten Sauger?Für quarzhaltigen Staub mindestens Staubklasse M. Ein Haushaltsstaubsauger ist keine Lösung – er bläst den Feinstaub zurück in den Raum.Muss ich die Haube für den Randstreifen abnehmen?Nein, und das ist der eigentliche Vorteil: Die seitliche Öffnung erlaubt wand- und bodennahes Schleifen mit montierter Haube.Ist ein Schleiftopf dabei?Nein. Enthalten sind Haube, Spannschlüssel, Distanzflansch, Getriebeadaptersatz und Gummiadapter. Den Schleiftopf wählen Sie nach Material und Maschine.Staubfrei arbeiten – womit?Absaughaube, Sauger und Topf müssen zusammenpassen. Beschreiben Sie uns Ihre Maschine und die Fläche, wir stellen die Kombination zusammen.Passendes Zubehör und ErgänzungenMechanic Click-Lock PRO - Aufnahmeteller für PolierpadsClick-Lock PRO Aufnahmeteller für Polierpads.Mechanic CentrumPRO 2.0 - Aufnahmeteller für PolierpadsCentrumPRO 2.0 Aufnahmeteller für Polierpads.Mechanic Tile Template - BohrschabloneTile Template Bohrschablone.Mechanic CERALINE 1200 - 120 cm SchnittlängeCERALINE 1200, 120 cm Schnittlänge.
Mechanic TileTEMPLATE – Bohrschablone für schnelle und präzise FliesenmarkierungDie Schablone löst das Problem vor dem Bohren: Sie überträgt die Position von Steckdosen, Rohren und Hindernissen direkt auf die Fliese. Statt zu messen, zu rechnen und nachzukorrigieren, markieren Sie den Bohrpunkt in einem Arbeitsgang – mit Multifunktions-Aufsätzen für Ø 68, 40, 35, 32 und 25 mm.68/40/35/32/25Durchmesser mmMarkierenvor dem BohrenMultifunktionAufsätzeWas die Schablone kannSteckdosenlöcher markierenPosition und Durchmesser in einem Schritt – 68 mm ist das Standardmaß für Unterputzdosen.Wasserrohre in verschiedenen Durchmessern25, 32, 35 und 40 mm decken die üblichen Rohrmaße ab.Auch unter bereits verlegten RohrenLöcher unterhalb von Wasser- und Abwasserleitungen lassen sich anzeichnen – genau die Fälle, in denen Messen kaum möglich ist.Nicht genormte DurchmesserÜber die Kunststoff-Aufsätze auch für Sondermaße nutzbar.Warum das Anzeichnen der eigentliche Engpass istEin Loch in einer Fliese ist schnell gebohrt. Was Zeit kostet und Fliesen ruiniert, ist die Frage, wo es hin muss – besonders wenn mehrere Durchbrüche in einer Fliese zusammenkommen oder Rohre schon montiert sind. Genau dort setzt die Schablone an:Ecken, Lücken und unregelmäßige Elemente lassen sich direkt abgreifen.Die Position wird übertragen, nicht gemessen – damit entfällt eine ganze Fehlerquelle.Weniger Korrekturen bedeutet weniger Ausschuss bei teuren Großformaten.Bei mehreren Durchbrüchen in einer Fliese ist die relative Lage entscheidend – und die überträgt die Schablone in einem Zug.Ablauf in der Praxis1Hindernis abgreifenDie Schablone an die Wand halten und Position von Dose, Rohr oder Kante aufnehmen.2Auf die Fliese übertragenDie Schablone auf die Fliese legen und die Position durchzeichnen.3Durchmesser wählenPassenden Aufsatz nutzen – 68, 40, 35, 32 oder 25 mm, oder einen Kunststoffaufsatz für Sondermaße.4BohrenMit der passenden Diamantbohrkrone. Bei glatter Glasur hilft zusätzlich eine Zentrierbohrführung.Bei größeren Durchmessern und auf glatter Glasur lohnt eine Zentrierbohrführung: Sie hält die Krone beim Anbohren in der Mitte, statt sie über die Fliese wandern zu lassen. Wir führen Zentrierbohrführungen und Bohrschablonen – fragen Sie uns danach.Technische DatenProduktartBohrschablone für FliesenmarkierungModellMechanic TileTEMPLATEBohrloch-DurchmesserØ 68, 40, 35, 32, 25 mmAufsätzeMultifunktions-Aufsätze, zusätzlich Kunststoffaufsätze für nicht genormte DurchmesserEinsatzSteckdosen, Wasser- und Abwasserleitungen, Ecken, Lücken, unregelmäßige ElementeHersteller-ReferenzFA11021HerstellerDiSTARBrauche ich die Schablone, wenn ich sowieso messe?Wenn Sie einzelne Löcher bohren: nicht unbedingt. Sobald mehrere Durchbrüche in einer Fliese zusammenkommen oder Rohre schon montiert sind, spart sie Zeit und Fliesen.Funktioniert sie auch bei Großformaten?Ja – und dort ist der Nutzen am größten, weil eine falsch gebohrte Großformatplatte teuer ist.Was ist mit Durchmessern, die nicht dabei sind?Dafür sind die Kunststoff-Aufsätze gedacht, mit denen sich nicht genormte Durchmesser anzeichnen lassen.Ersetzt die Schablone die Zentrierbohrführung?Nein, die beiden lösen verschiedene Probleme. Die Schablone sagt, wo gebohrt wird; die Zentrierbohrführung hält die Krone beim Anbohren an dieser Stelle.Weniger Ausschuss bei GroßformatenBei teuren Platten entscheidet die Vorbereitung. Schablone, Zentrierbohrführung und die passende Bohrkrone arbeiten zusammen – wir stellen die Kombination zusammen.Passendes Zubehör und ErgänzungenMechanic Staubabsaugungsschutz VortexStaubabsaugungsschutz Vortex.Mechanic Click-Lock PRO - Aufnahmeteller für PolierpadsClick-Lock PRO Aufnahmeteller für Polierpads.Mechanic Liner 115 - 125Liner 115 bis 125.Mechanic CERALINE 1200 - 120 cm SchnittlängeCERALINE 1200, 120 cm Schnittlänge.
Mechanic CERALINE 1200 – Fliesenschneidesystem mit 120 cm Schnittlänge Zwei Schneidverfahren in einem Gerät – trocken, mit Absaugung: Das Mechanic CERALINE 1200 von Distar kombiniert den Trennschnitt mit Diamantscheibe und den klassischen Ritz- und Brechschnitt in einer Maschine. Der Schnitt erfolgt trocken, ein Anschluss für den Staubsauger ist integriert – kein Wasser, kein Schneidschlamm, auch in fertigen Räumen einsetzbar. 120 cm Schnittlänge 12 mm max. Stärke 115–125 mm Scheibe 29,3 kg Gewicht CERALINE 1200: trennen oder brechen – je nach Aufgabe Das CERALINE 1200 aus der Mechanic-Reihe des Herstellers Distar geht einen eigenen Weg. Statt sich für ein Verfahren zu entscheiden, bietet es beide: Für gerade Schnitte an dünneren Fliesen genügen der Hartmetall-Rollschneider und der Fliesenbrecher. Für alles, was sich nicht brechen lässt, kommt die Diamanttrennscheibe zum Einsatz. Die Trennscheibe wird von einem handelsüblichen Winkelschleifer mit 115 bis 125 mm angetrieben, der auf dem verstellbaren Schlitten geführt wird. Damit sind Ausschnitte, Gehrungen und Schnitte in hartem Material möglich – Arbeiten, an denen ein reiner Ritz-und-Brech-Schneider scheitert. Mit 120 cm Schnittlänge deckt das System großformatige Fliesen ab. Die vom Hersteller angegebene maximale Materialstärke beträgt 12 mm. Ein Laserpointer und Lineal-Markierungen auf der Führung unterstützen das genaue Anlegen. Kurz gesagt 120 cm Schnittlänge, zwei Schneidverfahren, Trockenschnitt mit Staubsauger-Anschluss, Laserpointer und Transporträder. Den Winkelschleifer bringen Sie selbst mit – die Diamanttrennscheibe liegt bei. Die Vorteile des CERALINE 1200 ✓ Zwei Verfahren Diamanttrennschnitt und Ritz-/Brechschnitt in einem Gerät. ✓ Trockenschnitt Kein Wasser, kein Schneidschlamm – auch in fertigen Räumen. ✓ Absaug-Anschluss Anschluss für den Staubsauger ist integriert. ✓ Laserpointer Zeigt die Schnittlinie auf der Fliese an. ✓ Verstellbarer Schlitten Nimmt Winkelschleifer mit 115 bis 125 mm auf. ✓ Transporträder Rollen statt tragen – bei 29,3 kg der praktischere Weg. Trocken schneiden statt nass – der entscheidende Unterschied Wer großformatige Fliesen trennen muss, greift üblicherweise zur Nassschneidemaschine. Die schneidet zuverlässig, bringt aber Wasser, Spritzer und Schneidschlamm mit – in einem bewohnten oder fertig ausgebauten Raum ein echtes Problem, das oft eine zweite Baustelle im Freien nötig macht. Das CERALINE 1200 arbeitet trocken und hat einen Anschluss für den Staubsauger. Der beim Trennen entstehende Staub wird direkt abgesaugt, statt sich im Raum zu verteilen. Für Renovierungen in bewohnten Wohnungen, für Arbeiten im Winter oder in Räumen ohne Wasseranschluss ist das der praktische Vorteil dieses Systems. Rollschneider und Fliesenbrecher für den schnellen Schnitt Nicht jeder Schnitt braucht die Trennscheibe. Für gerade Schnitte an dünneren Fliesen ist Ritzen und Brechen weiterhin das schnellere Verfahren: Der Hartmetall-Rollschneider ritzt die Oberfläche an, der mitgelieferte Fliesenbrecher trennt die Fliese entlang der Ritzlinie. Zwei Materialklemmen gehören zum Lieferumfang. Sie fixieren die Fliese auf der Auflage, damit sie beim Ritzen und beim Trennschnitt nicht verrutscht – bei großformatigen Platten die Voraussetzung für eine gerade Kante. Laserpointer und Lineal-Markierungen Ein Laserpointer projiziert die Schnittlinie auf die Fliese. Zusammen mit den Lineal-Markierungen auf der Führung lässt sich das Maß direkt anlegen, ohne jede Fliese vorher anzuzeichnen – bei Serienschnitten der größte Zeitgewinn. Der Grundkörper besteht aus pulverbeschichtetem Stahl in Schwarz, ergänzt durch Kunststoff- und Gummikomponenten. Das Gerät misst 1.602 × 306 × 532 mm und wiegt 29,3 kg; Transporträder erleichtern das Umsetzen. In drei Schritten zum Schnitt 01 Fliese fixieren Fliese auflegen, mit den beiden Materialklemmen sichern und das Maß anlegen. 02 Verfahren wählen Rollschneider für den geraden Schnitt oder Winkelschleifer mit Diamantscheibe für den Trennschnitt. 03 Schneiden oder brechen Trennschnitt mit Absaugung ausführen – oder anritzen und mit dem Fliesenbrecher trennen. Für welche Fliesen und Arbeiten? Distar führt das CERALINE 1200 für keramische Fliesen, Feinsteinzeug und vergleichbare Materialien: Gerade Schnitte bis 120 cm Materialstärken bis 12 mm Keramische Fliesen und Feinsteinzeug Ausschnitte und Gehrungen über die Diamanttrennscheibe Schnelle gerade Schnitte über Rollschneider und Fliesenbrecher Arbeiten in fertig ausgebauten oder bewohnten Räumen, dank Trockenschnitt mit Absaugung Sicherheits- und Anwendungshinweis Beim Trockenschnitt entsteht mineralischer Staub. Betreiben Sie das Gerät ausschließlich mit angeschlossener Absaugung und tragen Sie Atem-, Gehör-, Augen- und Handschutz. Verwenden Sie nur Diamantscheiben, die für den eingesetzten Winkelschleifer und für das Material freigegeben sind, und beachten Sie die maximale Drehzahl der Scheibe. Die vom Hersteller angegebene Materialstärke endet bei 12 mm. Das Schneidergebnis hängt zusätzlich von Härte, Oberflächenstruktur, innerer Spannung und Beschaffenheit des Materials ab – bei unbekannten Fliesen empfiehlt sich ein Probeschnitt. Beachten Sie in jedem Fall die Bedienungsanleitungen von Gerät und Winkelschleifer. Was Sie zusätzlich benötigen Damit beim Auspacken keine Überraschung entsteht – diese beiden Dinge gehören nicht zum Lieferumfang: Winkelschleifer Nicht enthalten. Passend sind handelsübliche Geräte mit 115 bis 125 mm. Staubsauger Nicht enthalten. Der Anschluss ist vorhanden, das Gerät bringen Sie mit. Ersatz-Diamantscheibe Eine Scheibe liegt bei; passende Ersatzscheiben führen wir separat. Beratung Unsicher, ob das System zu Ihren Arbeiten passt? Rufen Sie uns an. Wichtig: Der Winkelschleifer ist nicht im Lieferumfang enthalten. Das CERALINE 1200 ist ein Führungssystem – Sie setzen Ihren eigenen Winkelschleifer mit 115 bis 125 mm ein. Die Diamanttrennscheibe liegt dagegen bei. Technische Daten Hersteller Distar (Marke Mechanic) Modell CERALINE 1200 Artikelnummer FA11055 Maximale Schnittlänge 120 cm (1.200 mm) Maximale Materialstärke 12 mm Schneidverfahren Diamanttrennscheibe und Hartmetall-Rollschneider mit Fliesenbrecher Winkelschleifer für Geräte mit 115–125 mm, nicht im Lieferumfang Absaugung Anschluss für Staubsauger integriert Positionierhilfe Laserpointer und Lineal-Markierungen Schlitten verstellbar Grundkörper Stahl, pulverbeschichtet schwarz, mit Kunststoff- und Gummiteilen Maße (ohne Verpackung) 1.602 × 306 × 532 mm Gewicht 29,3 kg Transport Transporträder Lieferumfang 1 × Mechanic CERALINE 1200 Fliesenschneidesystem 1 × Diamanttrennscheibe 1 × Fliesenbrecher 2 × Materialklemmen 3 × Innensechskantschlüssel (3 mm, 4 mm, 8 mm) 1 × Maulschlüssel S = 10 1 × Bedienungsanleitung Wo das CERALINE 1200 in unserem Sortiment steht Zwischen den manuellen Schienensystemen und den elektrischen Nassschneidemaschinen. Manuelle Systeme wie der Rubi Slab Cutter G3 oder das Montolit FLASH LINE FL3 ritzen und brechen – sie sind leichter und günstiger, können aber keine Ausschnitte. Nassschneidemaschinen wie die Montolit F1 Brooklyn trennen alles, brauchen dafür aber Wasser und einen geeigneten Arbeitsplatz. Das CERALINE 1200 verbindet beide Verfahren und arbeitet dabei trocken mit Absaugung – der Kompromiss für Betriebe, die überwiegend in fertigen Räumen arbeiten. Häufige Fragen zum CERALINE 1200 Ist ein Winkelschleifer im Lieferumfang? Nein. Das CERALINE 1200 ist ein Führungssystem für handelsübliche Winkelschleifer mit 115 bis 125 mm. Eine Diamanttrennscheibe liegt dagegen bei. Wie lang darf die Fliese sein? Die Schnittlänge beträgt bis 120 cm. Damit lassen sich großformatige Fliesen in einem Zug schneiden. Wie dick darf das Material sein? Distar gibt eine maximale Materialstärke von 12 mm an. Braucht ich Wasser für den Schnitt? Nein. Das System arbeitet trocken. Für die Staubbindung ist ein Anschluss für den Staubsauger integriert – das Sauggerät selbst gehört nicht zum Lieferumfang. Kann ich damit Ausschnitte machen? Ja. Genau das ist der Vorteil gegenüber reinen Ritz-und-Brech-Systemen: Mit der Diamanttrennscheibe sind Ausschnitte und Gehrungen möglich. Wofür sind Rollschneider und Fliesenbrecher? Für gerade Schnitte an dünneren Fliesen. Ritzen und Brechen ist dort schneller als der Trennschnitt – beide Verfahren stehen in einem Gerät bereit. Wie wird das Gerät transportiert? Über Transporträder. Bei 29,3 kg und einer Baulänge von 1.602 mm ist Rollen die praktischere Variante; zum Verladen empfiehlt sich eine zweite Person. Fazit: Trennen und Brechen ohne Wasser Das Mechanic CERALINE 1200 verbindet 120 cm Schnittlänge mit zwei Schneidverfahren und arbeitet dabei trocken mit Staubabsaugung. Für Betriebe, die großformatige Fliesen überwiegend in bewohnten oder fertig ausgebauten Räumen zuschneiden, löst es genau das Problem, das eine Nassschneidemaschine dort schafft. Den Winkelschleifer bringen Sie mit – die Führung, die Trennscheibe und der Fliesenbrecher sind dabei. Passendes Zubehör und ErgänzungenMechanic Tile Template - BohrschabloneTile Template Bohrschablone.Mechanic Staubabsaugungsschutz VortexStaubabsaugungsschutz Vortex.Mechanic Liner 115 - 125Liner 115 bis 125.BIHUI - Multifunktionswerkbank Magic (TWT900)Multifunktionswerkbank Magic.
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DiSTAR Diamanttrennscheibe Butterfly Ø 45 mm, Schaft 3,2 mm (Art. FA11058)Die Butterfly ist eine Scheibe für Rotationswerkzeuge, nicht für Winkelschleifer: Der Schaft misst 3,2 mm – das entspricht 1/8 Zoll und damit der gängigen Spannzangengröße von Geräten der Dremel-Klasse. Mit 0,6 mm Schnittbreite und einem empfohlenen Drehzahlbereich von 15.000 bis 20.000 U/min ist sie für feine Ausschnitte und Detailarbeiten in Feinsteinzeug gemacht.Ø 45 mmDurchmesser0,6 mmSchnitt-Breite3,2 mmSchaft15–20.000U/minPasst sie auf Ihre Maschine?Der Schaft von 3,2 mm entspricht 1/8 Zoll. Das ist die Standardspannzange von Rotationswerkzeugen – Dremel und Baugleiche. Auf einen Winkelschleifer passt diese Scheibe nicht: weder mechanisch noch von der Drehzahl her, denn ein 125er dreht rund 11.000 U/min und liegt damit unter dem empfohlenen Bereich.Warum eine kleine Scheibe langsamer schneidet – auch bei gleicher DrehzahlEine Diamantscheibe schneidet nicht über die Drehzahl, sondern über die Umfangsgeschwindigkeit: darüber, wie schnell das Diamantkorn am Scheibenrand über das Material fährt. Und die hängt am Durchmesser. Bei halbem Durchmesser ist bei gleicher Drehzahl auch nur die halbe Geschwindigkeit im Schnitt. Deshalb ist eine Mini-Scheibe auf einem normalen Winkelschleifer nicht schnell, sondern langsam:Ø 125 mm bei 11.000 U/minrund 72 m/s – der Normalfall am WinkelschleiferØ 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/sØ 50 mm bei 11.000 U/minrund 29 m/s – weniger als die HälfteØ 45 mm bei 20.000 U/minrund 47 m/s – deshalb brauchen kleine Scheiben schnelle MaschinenØ 54 mm bei 20.000 U/minrund 57 m/sWas das für die Praxis heißtEine Mini-Scheibe arbeitet sich langsamer durch das Material – das ist normal und kein Mangel. Der Fehler, den fast jeder macht: mit Druck nachhelfen. Druck erzeugt aber nur Wärme und Kantenausbrüche, und bei 0,6 bis 0,8 mm Scheibendicke ist er der schnellste Weg zum Verlaufen. Mini-Scheiben werden geführt, nicht gedrückt.Wofür sie gemacht istAusschnitte für BetätigungsplattenDer klassische Fall: ein rechteckiger Ausschnitt mitten in der Fliese, dessen Kanten hinter dem Rahmen verschwinden müssen – aber nicht mehr.Revisionsklappen und LüftungsgitterÖffnungen, die maßgenau sitzen müssen und deren Ecken sichtbar bleiben.Steckdosen und SchalterdosenKleine Ausschnitte, bei denen eine 125er-Scheibe über die Ecke hinausschneidet.Nacharbeiten und MosaikKleinteilige Anpassungen, bei denen eine große Scheibe zu viel mitnimmt.Eine runde Scheibe kann eine Innenecke nur so scharf ausschneiden, wie ihr eigener Radius es zulässt: Eine Ø-50-mm-Scheibe hinterlässt an der Ecke einen Radius von 25 mm. Für kleinere Innenradien brauchen Sie ein anderes Werkzeug – einen Fingerfräser, einen Fräskegel oder einen Diamantdraht.Dünne Scheiben: der Vorteil und die GrenzeScheibendicken von 0,6 bis 0,8 mm sind der Grund, warum diese Werkzeuge existieren. Je weniger Material der Schnitt wegnimmt, desto präziser lässt sich ein Ausschnitt setzen – und desto weniger Kraft muss ins Material.Minimaler MaterialverlustEin 0,8-mm-Schnitt nimmt weniger als die Hälfte dessen weg, was eine 2-mm-Scheibe kostet. Bei einem Ausschnitt für eine Betätigungsplatte entscheidet das über die Passung.Weniger Kraft, weniger AusbrücheWeniger Material im Schnitt heißt weniger Kraft in der Glasur – die häufigste Ursache für Absplitterungen an der Schnittkante.Die harte Grenze: SeitenkräfteEine 0,8-mm-Scheibe hat kaum Biegesteifigkeit. Verkanten, Hebeln oder seitliches Schleifen verbiegt oder bricht sie.Wenig WärmespeicherDünn heißt auch: wenig Masse, die Wärme aufnehmen kann. Wasser oder Kühlpausen sind hier wichtiger als bei einer dicken Scheibe.Nie seitlich belastenDer Schnitt muss immer gerade geführt werden. Sobald Sie die Scheibe im Schnitt verdrehen, um die Richtung zu korrigieren, arbeitet die volle Vorschubkraft auf die Flanke einer 0,8 mm dünnen Scheibe. Wenn die Richtung nicht stimmt: Maschine heraus, neu ansetzen.Nass oder trockenDiSTAR gibt Trocken- und Nassschnitt frei und empfiehlt die Wasserzufuhr. Bei 0,6 mm Scheibendicke und Drehzahlen um 20.000 U/min ist das nachvollziehbar: Es ist kaum Material vorhanden, das Wärme aufnehmen kann.Mit WasserLängere Standzeit, kein Staub, saubere Schnittkante. Bei Rotationswerkzeugen genügt oft ein feuchter Schwamm neben der Schnittstelle.TrockenMöglich, aber nur in kurzen Durchgängen mit Pausen. Und mit Atemschutz – der Keramikstaub ist quarzhaltig.Kleine Scheibe, kleiner WärmespeicherBei Ø 45 bis 76 mm ist wenig Masse vorhanden, die Wärme aufnehmen kann – und die Scheibe steckt beim Ausschnittschneiden oft tief im Material, wo Luft kaum kühlt. Arbeiten Sie deshalb mit Wasser, wo es möglich ist, und sonst in kurzen Durchgängen mit Pausen. Eine überhitzte dünne Scheibe verzieht sich, verläuft im Schnitt und verliert Diamant.Arbeitstechnik1Anriss auf der Sichtseite setzenUnd zwar vollständig, nicht nur die Ecken. Sie folgen später einer Linie, nicht einer Vorstellung.2Von der Rückseite anfangen, wo möglichDie Glasur bricht immer auf der Austrittsseite aus. Wo Sie von hinten arbeiten können, bleibt die Sichtseite sauber.3Erst flach einschleifen, dann eintauchenNicht senkrecht ansetzen. Eine flach angelegte Anfangsrille gibt der Scheibe Führung.4In mehreren Durchgängen tieferZwei bis drei Millimeter pro Durchgang. Alles auf einmal heißt Hitze, Verlaufen und Ausbrüche.5Ecken zuletzt und von beiden SeitenIn die Ecke hinein, nicht durch sie hindurch. Über die Ecke hinausgeschnitten ist die Fliese verloren.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartMini-DiamanttrennscheibeDurchmesserØ 45 mmSchnittbreite0,6 mmAufnahmeSchaft 3,2 mm (entspricht 1/8 Zoll)Empfohlene Drehzahl15.000–20.000 U/minAnwendungTrocken- und Nassschnitt, Wasserzufuhr empfohlenGeeignet fürFeinsteinzeug, Keramik, PorzellanBesonderheitsolides Diamantschichtdesign für ausbruchfreie SchnittkantenArtikelnummerFA11058HerstellerDiSTARPasst die Scheibe auf meinen Winkelschleifer?Nein. Der Schaft von 3,2 mm gehört in die Spannzange eines Rotationswerkzeugs. Ein Winkelschleifer hat eine M14-Spindel – und dreht mit rund 11.000 U/min auch zu langsam für diese Scheibe.Warum so hohe Drehzahl?Weil der Durchmesser klein ist. Bei Ø 45 mm und 20.000 U/min liegt die Umfangsgeschwindigkeit bei rund 47 m/s – im Bereich einer großen Scheibe am Winkelschleifer. Bei 11.000 U/min wären es nur etwa 26 m/s.Muss ich mit Wasser arbeiten?Es wird empfohlen und ist bei 0,6 mm Dicke sinnvoll. Trocken geht auch, dann aber in kurzen Durchgängen und mit Atemschutz.Kann ich damit Fugen ausräumen?Für das Ausräumen von Fugen ist die DiSTAR MasterCUT mit 0,8 mm die robustere Wahl. Die Butterfly ist auf feine Schnitte in der Fliese ausgelegt.Welche Mini-Scheibe passt auf Ihre Maschine?Die Aufnahme ist bei Mini-Scheiben der entscheidende Punkt – M14, 10 mm, 9,53 mm, 5,8 mm oder 3,2-mm-Schaft sind nicht austauschbar. Nennen Sie uns Ihre Maschine, wir sagen Ihnen, was passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenWHITE SHARK - Premium-Diamanttrennscheibe - 125 Ø mmWHITE SHARK - Premium-Diamanttrennscheibe - 125 Ø mm.DiSTAR MasterCUT - Mini-Diamantscheibe Ø 45 mmDiSTAR MasterCUT - Mini-Diamantscheibe Ø 45 mm.DiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 100 mmDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 100 mm.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
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DiSTAR Schleiftopf DGS-W RAPTOR Ø 125 mm und Ø 180 mm (Art. FA11140)Der RAPTOR ist der Hochleistungstopf für schnellen Abtrag in Beton, Estrich, Kunststein und Naturstein. Er ist doppelt segmentiert und hat gezahnte Turbo-Segmente – die Kombination aus viel Diamant im Eingriff und guter Wärmeabfuhr. Zwei Größen, und DiSTAR nennt für beide die zulässige Drehzahl: 12.200 U/min bei Ø 125 mm, 8.500 U/min bei Ø 180 mm.125 / 180Ø mm18 / 24Segmente7 mmSegment-Höhe22,23 mmBohrungFür welches Material dieser Topf gemacht istEstrich, Beton, Fliesenkleberreste, Epoxidharzbeschichtungen und Sichtbeton – also abrasive, mineralische Materialien. Für Feinsteinzeug und Keramikfliesen ist er die falsche Wahl: Dort verglast eine harte Bindung, statt abzutragen. Dafür führen wir eigene Töpfe der Reihe Hard Ceramics.Die beiden Größen im VergleichDurchmesserØ 125 mm / Ø 180 mmBohrung22,23 mm / 22,23 mmSegmentanzahl18 / 24Segmenthöhe7 mm / 7 mmMaximale Drehzahl12.200 U/min / 8.500 U/minPassende Maschine125er Winkelschleifer / 180er Winkelschleifer oder BetonschleiferDer Ø-180-mm-Topf darf nicht auf einen 125erDas ist die wichtigste Angabe auf dieser Seite. Ein 125-mm-Winkelschleifer läuft mit rund 11.000 U/min – deutlich über den 8.500 U/min, die DiSTAR für den Ø-180-mm-Topf freigibt. Dass der Topf mechanisch auf die 22,23-mm-Spindel passt, heißt nicht, dass er dort betrieben werden darf. Die Ø-180-mm-Ausführung gehört auf eine 180er-Maschine oder einen Betonschleifer.Die Drehzahlgrenze hängt am Durchmesser – und wird oft übersehenBei Schleiftöpfen ist die zulässige Drehzahl keine Empfehlung, sondern eine Festigkeitsgrenze. Sie ergibt sich aus der Umfangsgeschwindigkeit: DiSTAR gibt für den RAPTOR Ø 125 mm max. 12.200 U/min und für Ø 180 mm max. 8.500 U/min an – beides entspricht rund 80 m/s. Das ist die übliche Grenze für segmentierte Diamantwerkzeuge dieser Bauart. Daraus lässt sich für jeden Durchmesser ableiten, was er verträgt:Ø 100 mmrund 15.300 U/minØ 125 mmrund 12.200 U/min – von DiSTAR so angegebenØ 130 mmrund 11.800 U/minØ 175 mmrund 8.700 U/minØ 180 mmrund 8.500 U/min – von DiSTAR so angegebenGroße Töpfe gehören nicht auf einen 125er WinkelschleiferEin 125-mm-Winkelschleifer läuft im Leerlauf mit etwa 11.000 U/min. Für einen Ø-125-mm-Topf ist das in Ordnung. Ein Ø-175-mm-Topf würde damit auf rund 100 m/s gebracht – also etwa 25 % über der üblichen Grenze. Töpfe ab Ø 150 mm brauchen deshalb eine dafür gebaute Maschine: einen Betonschleifer oder einen 180er/230er Winkelschleifer mit entsprechend niedriger Drehzahl. Prüfen Sie immer die Leerlaufdrehzahl Ihrer Maschine gegen den Durchmesser des Topfes.Was doppelt segmentiert und gezahnt bedeutetDoppelt segmentiertZwei Segmentreihen statt einer. Mehr Diamantfläche greift pro Umdrehung – das ergibt mehr Abtrag und einen ruhigeren Lauf.Gezahnte Turbo-SegmenteDie Zahnung führt Abtrag und Wärme aus der Schleifzone. Genau das ist bei hohem Materialdurchsatz der Engpass.7 mm SegmenthöheEine großzügige Verschleißreserve – das ist die Zahl, in der die Standzeit steckt.18 bzw. 24 SegmenteDer große Topf hat nicht nur mehr Fläche, sondern auch mehr Segmente: mehr Eingriffe pro Umdrehung und damit ein gleichmäßigeres Schliffbild.Segmenthöhe ist die Verschleißreserve – und der eigentliche PreisvergleichEin Schleiftopf ist verbraucht, wenn die Diamantsegmente abgetragen sind. Die Segmenthöhe sagt Ihnen also, wie viel Werkzeug Sie tatsächlich kaufen. Zwei Töpfe mit gleichem Durchmesser und gleichem Preis können sich in der nutzbaren Standzeit deutlich unterscheiden:Segmenthöhe – wie tief der Verschleiß gehen kann, bis der Stahlkern erreicht ist.Segmentanzahl – wie viel Diamantfläche gleichzeitig im Eingriff ist. Mehr Segmente heißt ruhigerer Lauf und mehr Abtrag pro Umdrehung.Bindungshärte – ob die Höhe im richtigen Material auch genutzt wird. Der falsche Topf verglast, bevor die Segmente abgetragen sind.Rechnen Sie deshalb nicht in Euro pro Topf, sondern in Euro pro Quadratmeter. Ein Topf mit 7 mm Segmenthöhe und 18 Segmenten hat rund ein Fünftel mehr Diamantvolumen als einer mit 6 mm und 16 Segmenten – bei gleichem Durchmesser.Wofür man ihn brauchtBeton und SichtbetonAbtragen, glätten, Schalungsgrate und Versätze wegnehmen.EstrichHöhenkorrekturen und Unebenheiten vor dem Verlegen.Kunststein und NatursteinFlächen und Kanten bearbeiten – DiSTAR weist beide ausdrücklich aus.Große FlächenDie Ø-180-mm-Ausführung mit 24 Segmenten ist für Flächenleistung gemacht, nicht für Detailarbeit.Ein Hinweis zu Kleberresten: Ausgehärteter, zementärer Fliesenkleber lässt sich gut abschleifen. Frischer oder elastischer Kleber und weiche Dispersionsklebstoffe schmieren dagegen zu – sie setzen die Segmente zwischen den Diamanten fest, und der Topf trägt nichts mehr ab. Lassen Sie Kleber vollständig aushärten, bevor Sie ihn schleifen.Arbeitstechnik1Absaugung anschließen und prüfenVor allem anderen. Ein Sauger der Staubklasse M, Beutel und Filter frei.2Maschine anlaufen lassen, dann aufsetzenNie mit aufgesetztem Topf starten – das ruckt und schlägt Segmente aus.3Flach aufsetzen, nur der Segmentring trägtAufgekantet arbeiten Sie Rillen ein, die Sie danach nicht mehr herausbekommen.4In überlappenden Bahnen führenJede Bahn etwa zur Hälfte überdecken, kreisend oder in Achterbewegung – nicht an einer Stelle stehen.5Eigengewicht arbeiten lassenDruck bringt keinen Mehrabtrag, sondern Wärme und Verschleiß. Bei Betonschleifern reicht das Maschinengewicht.6Randstreifen zuletztMit dem kleinen Topf oder der Schleifmutter nacharbeiten.Warum ein großer Topf nicht in die Ecke kommtEin Schleiftopf trägt mit seinem Ring ab. Damit bleibt sein Mittelpunkt immer mindestens einen halben Durchmesser von der Wand entfernt – bei einem Ø-125-mm-Topf sind das über 60 mm. Ein Randstreifen bleibt also stehen, und zwar genau dort, wo später der Sockel oder die Anschlussfuge sitzt. Deshalb gibt es kleine Töpfe:Ø 55 mmKommt bis etwa 27 mm an die Wand – für Randstreifen und normale Ecken.Ø 30 mmFür die letzte Ecke, für Rohrumfelder und für Stellen, an die auch der 55er nicht kommt.Reihenfolge in der PraxisErst die Fläche mit dem großen Topf, dann den Randstreifen – nicht umgekehrt.Absauggehäuse mit RandfunktionManche Absaughauben haben eine öffnende Seite, damit der große Topf näher an die Wand kommt.Betonschleifen ohne Absaugung ist keine OptionBeim Schleifen von Estrich, Beton und Fliesenkleber entstehen enorme Mengen quarzhaltigen Feinstaubs. Kristalline Kieselsäure ist lungengängig und gilt als krebserzeugend; die TRGS 559 behandelt solche Arbeiten als überwachungsbedürftig. Arbeiten Sie mit einer Absaughaube und einem Sauger der Staubklasse M, tragen Sie FFP3, und blasen Sie Staub nie mit Druckluft weg. Ein Schleiftopf ohne Absaughaube macht in geschlossenen Räumen den Raum für Stunden unbenutzbar.Wenn der Topf nicht mehr abträgt, ist er oft nicht verbrauchtEin Schleiftopf, der plötzlich kaum noch vorankommt, ist meistens verglast oder zugesetzt und nicht verschlissen:Verglast: Die Bindung ist über die Diamanten zugeschmiert. Erkennbar an spiegelblanken Segmenten. Abhilfe: ein paar Züge in abrasivem Material – alter Estrich, Gasbeton, Schärfstein oder eine grobe Betonplatte.Zugesetzt: Weiches Material klebt zwischen den Diamanten – typisch bei nicht ausgehärtetem Kleber. Abhilfe: erst abrasives Material, dann weiterarbeiten.Wirklich verbraucht ist er erst, wenn die Segmenthöhe abgetragen und der Stahlkern erreicht ist. Dann sofort wechseln – ein Topf, der auf dem Kern läuft, zerstört die Fläche.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie zulässige Drehzahl des Topfes muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl Ihrer Maschine – bei großen Durchmessern ist das der kritische Punkt. Schutzbrille, Gehörschutz und FFP3-Atemschutz sind beim Betonschleifen Pflicht, ebenso Absaugung. Arbeiten Sie mit beiden Händen an der Maschine und niemals ohne Schutzhaube.Technische DatenProduktartHochleistungs-DiamantschleiftopfModellDGS-W RAPTORDurchmesserØ 125 mm oder Ø 180 mmBohrung22,23 mmSegmentanzahl18 (Ø 125 mm) / 24 (Ø 180 mm)Segmenthöhe7 mmMaximale Drehzahl12.200 U/min (Ø 125 mm) / 8.500 U/min (Ø 180 mm)Bauweisedoppelt segmentiert, gezahnte Turbo-SegmenteAnwendungTrockenschliffGeeignet fürBeton, Estrich, Kunststein, NatursteinArtikelnummerFA11140HerstellerDiSTARWelche Größe soll ich nehmen?Das entscheidet Ihre Maschine, nicht die Fläche. Ø 125 mm gehört auf einen 125er Winkelschleifer, Ø 180 mm auf eine 180er-Maschine oder einen Betonschleifer – wegen der Drehzahl, nicht wegen des Gewindes.Kann ich den 180er mit einem Adapter auf dem 125er fahren?Nein. Das Problem ist nicht die Aufnahme, sondern die Drehzahl: 11.000 U/min liegen weit über den freigegebenen 8.500. Das ist eine Festigkeitsgrenze.Geht der RAPTOR auch auf Feinsteinzeug?Er ist für abrasive mineralische Materialien gemacht und hat die entsprechende harte Bindung. Auf Feinsteinzeug würde er verglasen. Dafür führen wir die Reihe Hard Ceramics.Nass oder trocken?Trockenschliff – mit Absaugung. Ohne Absaughaube ist Betonschleifen in geschlossenen Räumen nicht vertretbar.Passt der Topf zu Ihrer Maschine?Durchmesser, Aufnahme und zulässige Drehzahl müssen zusammenpassen – gerade bei großen Töpfen ist das eine Sicherheitsfrage. Nennen Sie uns Ihre Maschine, wir prüfen es mit Ihnen.
DiSTAR MasterCUT Mini-Diamantscheibe Ø 45 mm, Bohrung 5,8 mm (Art. FA11166)Die MasterCUT ist mit 0,8 mm dünn genug für präzise Detailschnitte und robust genug zum Ausräumen von Fugen. Besonderheit: eine seitliche Diamantschicht von etwa 10 mm – damit arbeitet sie auch mit der Flanke, was ein reines Trennwerkzeug nicht kann. DiSTAR nennt konkrete Schnittleistungen: rund 10 Meter trocken, rund 15 Meter nass.Ø 45 mmDurchmesser0,8 mmDicke5,8 mmBohrung10 mmSeiten-BelagWas die seitliche Diamantschicht ändertBei einer normalen Trennscheibe sitzt der Diamant nur am Rand. Sie schneidet also – und sonst nichts. Die MasterCUT trägt auf etwa 10 mm der Flanke ebenfalls Diamant. Damit kann sie im Schnitt seitlich arbeiten, statt nur vorwärts:Fugen ausräumenDer eigentliche Einsatzfall: Die Flanke räumt die Fuge auf Breite, während der Rand in die Tiefe geht.Schnitt aufweitenEin zu schmaler Schlitz lässt sich nachträglich verbreitern, ohne neu anzusetzen.Nacharbeiten und gravierenDiSTAR nennt Gravurarbeiten ausdrücklich – das setzt Flankenschnitt voraus.Kanten in AusschnittenDie Kante einer Öffnung von innen nachziehen, ohne die Ecke zu überschneiden.Achtung, das gilt nur im Rahmen des Belags: Die seitliche Schicht reicht etwa 10 mm weit. Sie ist zum kontrollierten Flankenschnitt gedacht – nicht dazu, die Scheibe als Schleifwerkzeug zu verkanten.Die Bohrung ist 5,8 mm – prüfen Sie Ihre MaschineDiese Scheibe gehört zur Klasse der kleinen Präzisionsmaschinen mit Flanschaufnahme. Auf einen 115er oder 125er Winkelschleifer mit M14-Spindel passt sie nicht, und eine Reduzierhülse ist bei 0,8 mm Dicke keine Lösung: Rundlauffehler lassen dünne Scheiben verlaufen.Schnittleistung nach HerstellerangabeTrockenschnittrund 10 MeterNassschnittrund 15 MeterDifferenzetwa 50 % mehr Standzeit mit WasserDiese beiden Zahlen sind das beste Argument für Wasser, das ein Hersteller liefern kann: 50 Prozent mehr Standzeit, allein durch Kühlung. Bei einem Verbrauchsteil in dieser Preisklasse rechnet sich der Aufwand mit dem feuchten Schwamm sofort.Klein heißt langsam im SchnittEine Ø-50-mm-Scheibe erreicht bei 11.000 U/min nur rund 29 m/s Umfangsgeschwindigkeit – eine Ø-125-mm-Scheibe kommt bei gleicher Drehzahl auf rund 72 m/s. Die Mini-Scheibe arbeitet deshalb langsamer. Das ist normal: führen, nicht drücken.Dünne Scheiben: der Vorteil und die GrenzeScheibendicken von 0,6 bis 0,8 mm sind der Grund, warum diese Werkzeuge existieren. Je weniger Material der Schnitt wegnimmt, desto präziser lässt sich ein Ausschnitt setzen – und desto weniger Kraft muss ins Material.Minimaler MaterialverlustEin 0,8-mm-Schnitt nimmt weniger als die Hälfte dessen weg, was eine 2-mm-Scheibe kostet. Bei einem Ausschnitt für eine Betätigungsplatte entscheidet das über die Passung.Weniger Kraft, weniger AusbrücheWeniger Material im Schnitt heißt weniger Kraft in der Glasur – die häufigste Ursache für Absplitterungen an der Schnittkante.Die harte Grenze: SeitenkräfteEine 0,8-mm-Scheibe hat kaum Biegesteifigkeit. Verkanten, Hebeln oder seitliches Schleifen verbiegt oder bricht sie.Wenig WärmespeicherDünn heißt auch: wenig Masse, die Wärme aufnehmen kann. Wasser oder Kühlpausen sind hier wichtiger als bei einer dicken Scheibe.Nie seitlich belastenDer Schnitt muss immer gerade geführt werden. Sobald Sie die Scheibe im Schnitt verdrehen, um die Richtung zu korrigieren, arbeitet die volle Vorschubkraft auf die Flanke einer 0,8 mm dünnen Scheibe. Wenn die Richtung nicht stimmt: Maschine heraus, neu ansetzen.Arbeitstechnik1Anriss auf der Sichtseite setzenUnd zwar vollständig, nicht nur die Ecken. Sie folgen später einer Linie, nicht einer Vorstellung.2Von der Rückseite anfangen, wo möglichDie Glasur bricht immer auf der Austrittsseite aus. Wo Sie von hinten arbeiten können, bleibt die Sichtseite sauber.3Erst flach einschleifen, dann eintauchenNicht senkrecht ansetzen. Eine flach angelegte Anfangsrille gibt der Scheibe Führung.4In mehreren Durchgängen tieferZwei bis drei Millimeter pro Durchgang. Alles auf einmal heißt Hitze, Verlaufen und Ausbrüche.5Ecken zuletzt und von beiden SeitenIn die Ecke hinein, nicht durch sie hindurch. Über die Ecke hinausgeschnitten ist die Fliese verloren.Eine runde Scheibe kann eine Innenecke nur so scharf ausschneiden, wie ihr eigener Radius es zulässt: Eine Ø-50-mm-Scheibe hinterlässt an der Ecke einen Radius von 25 mm. Für kleinere Innenradien brauchen Sie ein anderes Werkzeug – einen Fingerfräser, einen Fräskegel oder einen Diamantdraht.Kleine Scheibe, kleiner WärmespeicherBei Ø 45 bis 76 mm ist wenig Masse vorhanden, die Wärme aufnehmen kann – und die Scheibe steckt beim Ausschnittschneiden oft tief im Material, wo Luft kaum kühlt. Arbeiten Sie deshalb mit Wasser, wo es möglich ist, und sonst in kurzen Durchgängen mit Pausen. Eine überhitzte dünne Scheibe verzieht sich, verläuft im Schnitt und verliert Diamant.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartMini-Diamantscheibe mit seitlichem DiamantbelagModellMASTERCUTDurchmesserØ 45 mmDicke0,8 mmBohrung5,8 mmSeitlicher Diamantbelagca. 10 mmKühlungtrocken oder nassSchnittleistung trockenca. 10 mSchnittleistung nassca. 15 mGeeignet fürKeramikfliesen, Feinsteinzeug, GravurarbeitenEinsatzFeinschnitte, Detailarbeiten, Ausräumen von FugenLieferumfang1 ScheibeArtikelnummerFA11166HerstellerDiSTARPasst sie auf einen Winkelschleifer?Nein. Die Bohrung ist 5,8 mm mit Flanschaufnahme – das ist die Klasse der kleinen Präzisionsmaschinen, nicht die eines 125ers mit M14.Was heißt "seitlicher Diamantbelag"?Auf etwa 10 mm der Scheibenflanke sitzt ebenfalls Diamant. Damit kann die Scheibe im Schnitt seitlich arbeiten – genau das braucht man zum Ausräumen von Fugen und zum Aufweiten eines Schlitzes.Wie viel bringt Wasser wirklich?DiSTAR gibt rund 10 Meter trocken und rund 15 Meter nass an – etwa 50 Prozent mehr Standzeit.Butterfly oder MasterCUT?Die Butterfly ist mit 0,6 mm feiner und für Rotationswerkzeuge mit 3,2-mm-Schaft. Die MasterCUT ist mit 0,8 mm robuster, hat 5,8-mm-Bohrung und kann durch den Flankenbelag auch Fugen ausräumen.Welche Mini-Scheibe passt auf Ihre Maschine?Die Aufnahme ist bei Mini-Scheiben der entscheidende Punkt – M14, 10 mm, 9,53 mm, 5,8 mm oder 3,2-mm-Schaft sind nicht austauschbar. Nennen Sie uns Ihre Maschine, wir sagen Ihnen, was passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 100 mmDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 100 mm.DiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 125 mmDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 125 mm.DiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Diamantscheibe Ø 76 mmDiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Diamantscheibe Ø 76 mm.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
DiSTAR Shine – 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 100 mm0,6 mm – das ist etwa die Hälfte einer normalen Fliesenscheibe und ungefähr die Dicke von zwei Blatt Papier. So dünn schneidet die Shine praktisch ohne Ausbruch, weil sie kaum Material verdrängt und kaum Kraft auf die Glasurkante bringt. Der Preis dafür ist klar benannt: Sie läuft ausschließlich nass. DiSTAR empfiehlt sie am Akku-Winkelschleifer.0,6 mmultradünnØ 100 mmDurchmessernur nassKühlung22,23 mmBohrungWas 0,6 mm praktisch bedeutenKanten ohne NachbearbeitungSo wenig verdrängtes Material heißt so gut wie kein Ausbruch. Die Kante kann in vielen Fällen sichtbar bleiben, ohne geschliffen zu werden.Sehr wenig KraftbedarfDeshalb die Empfehlung für den Akku-Winkelschleifer: Die Scheibe braucht so wenig Leistung, dass die Akkulaufzeit reicht.Feinste SchnittfugeBei Passstücken, engen Ausschnitten und dicht nebeneinanderliegenden Schnitten ist das der entscheidende Vorteil.Höchste PräzisionEine dünne Scheibe folgt der Linie genauer, weil sie weniger Material vor sich herschiebt.Nur mit Wasser – das ist keine EmpfehlungBei 0,6 mm gibt es fast keinen Stahlkern, der Wärme aufnehmen könnte. Trocken betrieben überhitzt die Scheibe innerhalb von Sekunden, verzieht sich und ist unbrauchbar. Ohne Wasserzufuhr bitte eine andere Scheibe wählen.Warum Nassschnitt das bessere Ergebnis bringtWasser im Schnitt macht drei Dinge gleichzeitig: Es kühlt den Stahlkern, es bindet den Staub und es spült den Abtrag aus der Schnittfuge. Alle drei wirken auf das Ergebnis:Standzeit – eine nass geführte Scheibe hält deutlich länger als dieselbe Scheibe trocken.Kantenqualität – ohne Hitze und ohne Abtrag in der Fuge bricht die Glasur weniger aus.Staub – beim Trockenschneiden von Keramik entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Wasser ist die wirksamste Gegenmaßnahme.Keine Kühlpausen – Sie können durchgehend arbeiten, statt alle 20 Sekunden freilaufen zu lassen.Auf der Baustelle scheitert der Nassschnitt meist an der Wasserzufuhr, nicht am Willen. Ein Sprühsystem für den Winkelschleifer löst das mit sehr wenig Wasser – wir führen ein solches System.Für die Wasserzufuhr am Winkelschleifer führen wir das DiSTAR Mechanic SPRAY – es ist ausdrücklich auf die Shine-Serie abgestimmt und arbeitet mit einem feinen Wassernebel, also mit sehr wenig Wasser.Shine oder Scalpel?Beide sind DiSTARs dünne Präzisionsscheiben, unterscheiden sich aber im entscheidenden Punkt:Shine – 0,6 mmDie dünnere. Nassschnitt, braucht eine Wasserzufuhr, dafür die feinste Kante.Scalpel – 0,9 mmEtwas dicker, aber für den Trockenschnitt ausgelegt – einsatzbereit ohne Wasser.Diese AusführungShine Ø 100 mm, 0,6 mm, nassEntscheidungshilfeWasser vorhanden? Shine. Kein Wasser? Scalpel.Die wichtigste Regel: hartes Material braucht eine weiche BindungDas ist die Regel, an der die meisten Fehlkäufe hängen – und sie klingt zunächst verkehrt. In einer Diamantscheibe sitzen die Diamanten in einer Metallbindung. Damit die Scheibe schneidet, muss diese Bindung im gleichen Tempo abgetragen werden, in dem die Diamanten stumpf werden – nur so kommen ständig frische Diamantspitzen an die Oberfläche.Hartes Material → weiche BindungFeinsteinzeug und Granit nutzen Diamanten schnell ab. Die Bindung muss nachgeben, damit neue Diamanten frei werden. Eine harte Bindung verglast hier und schneidet nicht mehr.Weiches, abrasives Material → harte BindungBeton, Estrich und Sandstein schleifen die Bindung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bindung die Diamanten lange genug fest.Falsche Kombination, Fall 1Harte Bindung auf hartem Material: Die Scheibe wird spiegelblank, raucht und schneidet kaum noch – sie ist „verglast“, nicht verbraucht.Falsche Kombination, Fall 2Weiche Bindung auf Beton: Die Scheibe schneidet zunächst hervorragend und ist nach wenigen Metern verschlissen.Deshalb gibt es keine Diamantscheibe, die alles gleich gut kann. Eine Scheibe für Feinsteinzeug ist auf Beton unwirtschaftlich, und eine Betonscheibe reißt in Feinsteinzeug die Kanten aus.Arbeitstechnik1Von der Glasurseite anschneidenDie Glasur bricht an der Austrittsseite aus. Wenn die Sichtseite oben liegt, arbeitet die Scheibe von der Glasur in den Scherben – das gibt die saubere Kante.2Anschnitt flach ansetzenNicht senkrecht einstechen, sondern die Scheibe flach einlaufen lassen und dann aufrichten.3Gleichmäßig führen, nicht drückenDer Vorschub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, verglast die Scheibe und überhitzt den Kern.4Am Schnittende Tempo herausnehmenDie letzten Zentimeter sind die kritischen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vorschub zu hoch bleibt.Bei einer 0,6-mm-Scheibe gilt zusätzlich: absolut gerade führen. Eine so dünne Scheibe verzeiht Verkanten nicht – sie verläuft oder verzieht sich.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie auf der Scheibe angegebene maximale Drehzahl muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl Ihres Winkelschleifers. Arbeiten Sie nie ohne Schutzhaube, tragen Sie Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz – beim Trockenschneiden von Keramik und Beton entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Die Scheibe niemals seitlich belasten oder zum Schleifen verkanten.Technische DatenProduktartDiamanttrennscheibe, ultradünnModellSHINEDurchmesserØ 100 mmDicke0,6 mmBohrungØ 22,23 mmKühlungmit WasserSchnittartNassschnittEinsatzbereichKeramik, Porzellan, FeinsteinzeugEmpfohlenes WerkzeugAkku-WinkelschleiferVerpackungs-Einheit1 StückHersteller-ReferenzFA11167HerstellerDiSTARWarum empfiehlt DiSTAR einen Akku-Winkelschleifer?Weil die Scheibe so wenig Leistung braucht. Auf einer Akkumaschine bleibt die Laufzeit brauchbar, und Sie sind unabhängig vom Kabel – praktisch, wenn gleichzeitig ein Wasserschlauch am Gerät hängt.Hält eine 0,6-mm-Scheibe überhaupt lange?Nass geführt und ohne seitliche Belastung durchaus. Was sie nicht verzeiht, ist Trockenlauf und Verkanten.Kann ich sie im Nassschneider einsetzen?Prüfen Sie Durchmesser- und Drehzahlfreigabe Ihrer Maschine. Konstruiert ist sie für den Winkelschleifer mit Wasserzufuhr.Was ist mit dem Schlamm?Beim Nassschnitt fällt Schneidschlamm an. Legen Sie ein Auffangblech oder eine Wanne unter – auf fertigen Oberflächen ist angetrockneter Schlamm mühsam zu entfernen.Welche Scheibe für Ihr Material?Feinsteinzeug, Keramik, Naturstein, Beton – die Bindung muss zum Material passen, sonst arbeitet die beste Scheibe nicht. Sagen Sie uns, was Sie schneiden und mit welcher Maschine. Wir empfehlen die passende Scheibe, statt die teuerste.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 125 mmDiSTAR Shine - 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 125 mm.DiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Diamantscheibe Ø 76 mmDiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Diamantscheibe Ø 76 mm.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.
Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen
DiSTAR Shine – 0,6 mm dünne Diamanttrennscheibe Ø 125 mm0,6 mm – das ist etwa die Hälfte einer normalen Fliesenscheibe und ungefähr die Dicke von zwei Blatt Papier. So dünn schneidet die Shine praktisch ohne Ausbruch, weil sie kaum Material verdrängt und kaum Kraft auf die Glasurkante bringt. Der Preis dafür ist klar benannt: Sie läuft ausschließlich nass. DiSTAR empfiehlt sie am Akku-Winkelschleifer.0,6 mmultradünnØ 125 mmDurchmessernur nassKühlung22,23 mmBohrungWas 0,6 mm praktisch bedeutenKanten ohne NachbearbeitungSo wenig verdrängtes Material heißt so gut wie kein Ausbruch. Die Kante kann in vielen Fällen sichtbar bleiben, ohne geschliffen zu werden.Sehr wenig KraftbedarfDeshalb die Empfehlung für den Akku-Winkelschleifer: Die Scheibe braucht so wenig Leistung, dass die Akkulaufzeit reicht.Feinste SchnittfugeBei Passstücken, engen Ausschnitten und dicht nebeneinanderliegenden Schnitten ist das der entscheidende Vorteil.Höchste PräzisionEine dünne Scheibe folgt der Linie genauer, weil sie weniger Material vor sich herschiebt.Nur mit Wasser – das ist keine EmpfehlungBei 0,6 mm gibt es fast keinen Stahlkern, der Wärme aufnehmen könnte. Trocken betrieben überhitzt die Scheibe innerhalb von Sekunden, verzieht sich und ist unbrauchbar. Ohne Wasserzufuhr bitte eine andere Scheibe wählen.Warum Nassschnitt das bessere Ergebnis bringtWasser im Schnitt macht drei Dinge gleichzeitig: Es kühlt den Stahlkern, es bindet den Staub und es spült den Abtrag aus der Schnittfuge. Alle drei wirken auf das Ergebnis:Standzeit – eine nass geführte Scheibe hält deutlich länger als dieselbe Scheibe trocken.Kantenqualität – ohne Hitze und ohne Abtrag in der Fuge bricht die Glasur weniger aus.Staub – beim Trockenschneiden von Keramik entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Wasser ist die wirksamste Gegenmaßnahme.Keine Kühlpausen – Sie können durchgehend arbeiten, statt alle 20 Sekunden freilaufen zu lassen.Auf der Baustelle scheitert der Nassschnitt meist an der Wasserzufuhr, nicht am Willen. Ein Sprühsystem für den Winkelschleifer löst das mit sehr wenig Wasser – wir führen ein solches System.Für die Wasserzufuhr am Winkelschleifer führen wir das DiSTAR Mechanic SPRAY – es ist ausdrücklich auf die Shine-Serie abgestimmt und arbeitet mit einem feinen Wassernebel, also mit sehr wenig Wasser.Shine oder Scalpel?Beide sind DiSTARs dünne Präzisionsscheiben, unterscheiden sich aber im entscheidenden Punkt:Shine – 0,6 mmDie dünnere. Nassschnitt, braucht eine Wasserzufuhr, dafür die feinste Kante.Scalpel – 0,9 mmEtwas dicker, aber für den Trockenschnitt ausgelegt – einsatzbereit ohne Wasser.Diese AusführungShine Ø 125 mm, 0,6 mm, nassEntscheidungshilfeWasser vorhanden? Shine. Kein Wasser? Scalpel.Die wichtigste Regel: hartes Material braucht eine weiche BindungDas ist die Regel, an der die meisten Fehlkäufe hängen – und sie klingt zunächst verkehrt. In einer Diamantscheibe sitzen die Diamanten in einer Metallbindung. Damit die Scheibe schneidet, muss diese Bindung im gleichen Tempo abgetragen werden, in dem die Diamanten stumpf werden – nur so kommen ständig frische Diamantspitzen an die Oberfläche.Hartes Material → weiche BindungFeinsteinzeug und Granit nutzen Diamanten schnell ab. Die Bindung muss nachgeben, damit neue Diamanten frei werden. Eine harte Bindung verglast hier und schneidet nicht mehr.Weiches, abrasives Material → harte BindungBeton, Estrich und Sandstein schleifen die Bindung von selbst weg. Hier hält nur eine harte Bindung die Diamanten lange genug fest.Falsche Kombination, Fall 1Harte Bindung auf hartem Material: Die Scheibe wird spiegelblank, raucht und schneidet kaum noch – sie ist „verglast“, nicht verbraucht.Falsche Kombination, Fall 2Weiche Bindung auf Beton: Die Scheibe schneidet zunächst hervorragend und ist nach wenigen Metern verschlissen.Deshalb gibt es keine Diamantscheibe, die alles gleich gut kann. Eine Scheibe für Feinsteinzeug ist auf Beton unwirtschaftlich, und eine Betonscheibe reißt in Feinsteinzeug die Kanten aus.Arbeitstechnik1Von der Glasurseite anschneidenDie Glasur bricht an der Austrittsseite aus. Wenn die Sichtseite oben liegt, arbeitet die Scheibe von der Glasur in den Scherben – das gibt die saubere Kante.2Anschnitt flach ansetzenNicht senkrecht einstechen, sondern die Scheibe flach einlaufen lassen und dann aufrichten.3Gleichmäßig führen, nicht drückenDer Vorschub macht den Schnitt, nicht der Druck. Wer drückt, verglast die Scheibe und überhitzt den Kern.4Am Schnittende Tempo herausnehmenDie letzten Zentimeter sind die kritischen: Dort bricht die Kante aus, wenn der Vorschub zu hoch bleibt.Bei einer 0,6-mm-Scheibe gilt zusätzlich: absolut gerade führen. Eine so dünne Scheibe verzeiht Verkanten nicht – sie verläuft oder verzieht sich.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie auf der Scheibe angegebene maximale Drehzahl muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl Ihres Winkelschleifers. Arbeiten Sie nie ohne Schutzhaube, tragen Sie Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz – beim Trockenschneiden von Keramik und Beton entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Die Scheibe niemals seitlich belasten oder zum Schleifen verkanten.Technische DatenProduktartDiamanttrennscheibe, ultradünnModellSHINEDurchmesserØ 125 mmDicke0,6 mmBohrungØ 22,23 mmKühlungmit WasserSchnittartNassschnittEinsatzbereichKeramik, Porzellan, FeinsteinzeugEmpfohlenes WerkzeugAkku-WinkelschleiferVerpackungs-Einheit1 StückHerstellerDiSTARWarum empfiehlt DiSTAR einen Akku-Winkelschleifer?Weil die Scheibe so wenig Leistung braucht. Auf einer Akkumaschine bleibt die Laufzeit brauchbar, und Sie sind unabhängig vom Kabel – praktisch, wenn gleichzeitig ein Wasserschlauch am Gerät hängt.Hält eine 0,6-mm-Scheibe überhaupt lange?Nass geführt und ohne seitliche Belastung durchaus. Was sie nicht verzeiht, ist Trockenlauf und Verkanten.Kann ich sie im Nassschneider einsetzen?Prüfen Sie Durchmesser- und Drehzahlfreigabe Ihrer Maschine. Konstruiert ist sie für den Winkelschleifer mit Wasserzufuhr.Was ist mit dem Schlamm?Beim Nassschnitt fällt Schneidschlamm an. Legen Sie ein Auffangblech oder eine Wanne unter – auf fertigen Oberflächen ist angetrockneter Schlamm mühsam zu entfernen.Welche Scheibe für Ihr Material?Feinsteinzeug, Keramik, Naturstein, Beton – die Bindung muss zum Material passen, sonst arbeitet die beste Scheibe nicht. Sagen Sie uns, was Sie schneiden und mit welcher Maschine. Wir empfehlen die passende Scheibe, statt die teuerste.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Diamantscheibe Ø 76 mmDiSTAR Colibri - 0,8 mm dünne Diamantscheibe Ø 76 mm.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 50 mm für Winkelschleifer (Art. MIM983)Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 50 mm für Winkelschleifer.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.
DiSTAR Colibri Ø 76 mm, nur 0,8 mm dünn (Art. FA11169)Die Colibri verbindet zwei Dinge, die sich normalerweise ausschließen: einen brauchbaren Durchmesser von 76 mm und eine Dicke von nur 0,8 mm. Mehr Durchmesser heißt mehr Schnitttiefe und mehr Schnittgeschwindigkeit, weniger Dicke heißt minimaler Materialverlust. Bohrung 10 mm für Mini-Winkelschleifer, Trockenschnitt, für Keramik und Feinsteinzeug.Ø 76 mmDurchmesser0,8 mmDicke10 mmBohrungtrockenAnwendungWarum die Kombination 76 mm bei 0,8 mm bemerkenswert istEine dünne Scheibe hat wenig Biegesteifigkeit. Mit zunehmendem Durchmesser wird das kritischer, weil der Rand weiter von der Einspannung entfernt ist. Deshalb sind die meisten 0,8-mm-Scheiben klein – Ø 45 mm ist typisch. Bei Ø 76 mm bekommen Sie deutlich mehr nutzbare Schnitttiefe und rund 70 Prozent mehr Umfangsgeschwindigkeit, bei gleichbleibend schmalem Schnitt.Ø 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/s UmfangsgeschwindigkeitØ 45 mm bei 11.000 U/minrund 26 m/sPraktische Folgedie Colibri arbeitet bei gleicher Drehzahl deutlich zügiger als eine Ø-45-mm-ScheibeDie Bohrung ist 10 mmDas ist die Aufnahme von Mini-Winkelschleifern – dieselbe wie bei den Montolit MINIFLEXIMONT-Scheiben. Auf einen 115er oder 125er mit M14-Spindel passt die Colibri nicht.Wofür sie gemacht istAusschnitte für SteckdosenDiSTAR nennt Auslassöffnungen ausdrücklich – der Schnitt bleibt so schmal, dass die Rosette ihn abdeckt.RevisionsklappenGrößere Öffnungen mit sichtbaren Kanten, bei denen jeder Millimeter Materialverlust zählt.Feinschnitte mit minimalem Verlust0,8 mm nimmt weniger als die Hälfte dessen weg, was eine 2-mm-Scheibe kostet.DetailarbeitenPräzise kurze Schnitte, bei denen eine 125er zu grob führt.Eine runde Scheibe kann eine Innenecke nur so scharf ausschneiden, wie ihr eigener Radius es zulässt: Eine Ø-50-mm-Scheibe hinterlässt an der Ecke einen Radius von 25 mm. Für kleinere Innenradien brauchen Sie ein anderes Werkzeug – einen Fingerfräser, einen Fräskegel oder einen Diamantdraht.Dünne Scheiben: der Vorteil und die GrenzeScheibendicken von 0,6 bis 0,8 mm sind der Grund, warum diese Werkzeuge existieren. Je weniger Material der Schnitt wegnimmt, desto präziser lässt sich ein Ausschnitt setzen – und desto weniger Kraft muss ins Material.Minimaler MaterialverlustEin 0,8-mm-Schnitt nimmt weniger als die Hälfte dessen weg, was eine 2-mm-Scheibe kostet. Bei einem Ausschnitt für eine Betätigungsplatte entscheidet das über die Passung.Weniger Kraft, weniger AusbrücheWeniger Material im Schnitt heißt weniger Kraft in der Glasur – die häufigste Ursache für Absplitterungen an der Schnittkante.Die harte Grenze: SeitenkräfteEine 0,8-mm-Scheibe hat kaum Biegesteifigkeit. Verkanten, Hebeln oder seitliches Schleifen verbiegt oder bricht sie.Wenig WärmespeicherDünn heißt auch: wenig Masse, die Wärme aufnehmen kann. Wasser oder Kühlpausen sind hier wichtiger als bei einer dicken Scheibe.Nie seitlich belastenDer Schnitt muss immer gerade geführt werden. Sobald Sie die Scheibe im Schnitt verdrehen, um die Richtung zu korrigieren, arbeitet die volle Vorschubkraft auf die Flanke einer 0,8 mm dünnen Scheibe. Wenn die Richtung nicht stimmt: Maschine heraus, neu ansetzen.Warum eine kleine Scheibe langsamer schneidet – auch bei gleicher DrehzahlEine Diamantscheibe schneidet nicht über die Drehzahl, sondern über die Umfangsgeschwindigkeit: darüber, wie schnell das Diamantkorn am Scheibenrand über das Material fährt. Und die hängt am Durchmesser. Bei halbem Durchmesser ist bei gleicher Drehzahl auch nur die halbe Geschwindigkeit im Schnitt. Deshalb ist eine Mini-Scheibe auf einem normalen Winkelschleifer nicht schnell, sondern langsam:Ø 125 mm bei 11.000 U/minrund 72 m/s – der Normalfall am WinkelschleiferØ 76 mm bei 11.000 U/minrund 44 m/sØ 50 mm bei 11.000 U/minrund 29 m/s – weniger als die HälfteØ 45 mm bei 20.000 U/minrund 47 m/s – deshalb brauchen kleine Scheiben schnelle MaschinenØ 54 mm bei 20.000 U/minrund 57 m/sWas das für die Praxis heißtEine Mini-Scheibe arbeitet sich langsamer durch das Material – das ist normal und kein Mangel. Der Fehler, den fast jeder macht: mit Druck nachhelfen. Druck erzeugt aber nur Wärme und Kantenausbrüche, und bei 0,6 bis 0,8 mm Scheibendicke ist er der schnellste Weg zum Verlaufen. Mini-Scheiben werden geführt, nicht gedrückt.Arbeitstechnik1Anriss auf der Sichtseite setzenUnd zwar vollständig, nicht nur die Ecken. Sie folgen später einer Linie, nicht einer Vorstellung.2Von der Rückseite anfangen, wo möglichDie Glasur bricht immer auf der Austrittsseite aus. Wo Sie von hinten arbeiten können, bleibt die Sichtseite sauber.3Erst flach einschleifen, dann eintauchenNicht senkrecht ansetzen. Eine flach angelegte Anfangsrille gibt der Scheibe Führung.4In mehreren Durchgängen tieferZwei bis drei Millimeter pro Durchgang. Alles auf einmal heißt Hitze, Verlaufen und Ausbrüche.5Ecken zuletzt und von beiden SeitenIn die Ecke hinein, nicht durch sie hindurch. Über die Ecke hinausgeschnitten ist die Fliese verloren.Trockenschnitt bei 0,8 mm: Pausen sind PflichtDie Colibri ist als Trockenwerkzeug ausgewiesen. Bei 0,8 mm Dicke ist praktisch keine Masse vorhanden, die Wärme aufnehmen kann – und beim Ausschnittschneiden steckt die Scheibe tief im Material, wo Luft kaum kühlt. Arbeiten Sie in Durchgängen von zwei bis drei Millimetern Tiefe und lassen Sie die Scheibe zwischendurch freilaufen. Eine überhitzte dünne Scheibe verzieht sich und verläuft.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartdünne Mini-DiamanttrennscheibeModellCOLIBRIDurchmesserØ 76 mmDicke0,8 mmBohrung / Aufnahme10 mmAnwendungTrockenschnittGeeignet fürKeramik, FeinsteinzeugEinsatzDetailarbeiten und Feinschnitte, Auslassöffnungen, RevisionsklappenBesonderheitpräziser Schnitt mit minimalem MaterialverlustArtikelnummerFA11169HerstellerDiSTARPasst die Colibri auf meinen 125er?Nein. Die Bohrung ist 10 mm – das ist die Aufnahme von Mini-Winkelschleifern. Für einen 125er mit M14 brauchen Sie eine Scheibe mit M14-Gewinde.Warum ist die Scheibe größer als andere Mini-Scheiben?Weil mehr Durchmesser mehr Schnitttiefe und mehr Umfangsgeschwindigkeit bedeutet. Bei Ø 76 mm und 11.000 U/min sind es rund 44 m/s gegenüber etwa 26 m/s bei Ø 45 mm – also rund 70 Prozent mehr Schnittgeschwindigkeit bei gleicher Drehzahl.Darf ich seitlich schleifen?Nein. Bei 0,8 mm Dicke ist jede Seitenkraft ein Bruchrisiko. Zum Schleifen nehmen Sie ein Werkzeug mit seitlichem Diamantbelag oder ein Polierpad.Kann ich mit Wasser arbeiten?Die Colibri ist als Trockenwerkzeug ausgewiesen. Arbeiten Sie deshalb mit kurzen Durchgängen und Pausen – und mit Absaugung sowie Atemschutz.Welche Mini-Scheibe passt auf Ihre Maschine?Die Aufnahme ist bei Mini-Scheiben der entscheidende Punkt – M14, 10 mm, 9,53 mm, 5,8 mm oder 3,2-mm-Schaft sind nicht austauschbar. Nennen Sie uns Ihre Maschine, wir sagen Ihnen, was passt.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 50 mm für Winkelschleifer (Art. MIM983)Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 50 mm für Winkelschleifer.Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 75 mm für Winkelschleifer (Art. MIM984)Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 75 mm für Winkelschleifer.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.
DiSTAR Mechanic SPRAY – Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferNassschnitt bringt längere Standzeit, sauberere Kanten und deutlich weniger Staub – auf der Baustelle scheitert er nur an der Wasserzufuhr. Das Mechanic SPRAY löst genau das: Es wird direkt auf die Schutzhaube montiert und legt einen feinen Wassernebel gezielt an die Schnittkante. Mit minimalem Wasserdruck, also ohne dass die Baustelle unter Wasser steht.WassernebelFeinspray115–125 mmSchutzhaubenca. 0,4 kgGewichtModell 2026AusführungWie es funktioniert1Auf die Schutzhaube montierenDas System wird direkt an der Schutzhaube des Winkelschleifers befestigt – kein Umbau an der Maschine.2Wasserzufuhr anschließenEin Anschluss genügt; das System arbeitet mit sehr geringem Druck.3Nebel an der SchnittkanteStatt eines Wasserstrahls entsteht ein feiner Nebel genau dort, wo die Scheibe schneidet.4Schneiden ohne KühlpausenWeil die Scheibe durchgehend gekühlt wird, entfällt das Freilaufenlassen alle 20 Sekunden.Was Sie damit gewinnenDeutlich längere StandzeitNass geführt hält jede Diamantscheibe wesentlich länger als trocken – der Effekt ist bei teuren Scheiben schnell rechenbar.Sauberere KantenOhne Hitze und mit ausgespültem Abtrag bricht die Glasur weniger aus.Weniger StaubBeim Trockenschneiden von Keramik und Beton entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Wasser ist die wirksamste Gegenmaßnahme.Minimaler WasserverbrauchFeinspray statt Strahl: gerade so viel Wasser, wie zum Kühlen nötig ist.KompatibilitätWinkelschleifer 115–125 mmMontage an der SchutzhaubeMini-Winkelschleifer 76 mmebenfalls vorgesehenDiSTAR Shine-Serieausdrücklich abgestimmt – die 0,6-mm-Scheiben laufen nur nassMechanic Roller 115–125kompatibelFür die ultradünnen Shine-Scheiben (0,6 mm) ist eine Wasserzufuhr keine Option, sondern Voraussetzung. Wer mit Shine arbeiten will, braucht ein System wie dieses.Warum Nassschnitt das bessere Ergebnis bringtWasser im Schnitt macht drei Dinge gleichzeitig: Es kühlt den Stahlkern, es bindet den Staub und es spült den Abtrag aus der Schnittfuge. Alle drei wirken auf das Ergebnis:Standzeit – eine nass geführte Scheibe hält deutlich länger als dieselbe Scheibe trocken.Kantenqualität – ohne Hitze und ohne Abtrag in der Fuge bricht die Glasur weniger aus.Staub – beim Trockenschneiden von Keramik entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Wasser ist die wirksamste Gegenmaßnahme.Keine Kühlpausen – Sie können durchgehend arbeiten, statt alle 20 Sekunden freilaufen zu lassen.Auf der Baustelle scheitert der Nassschnitt meist an der Wasserzufuhr, nicht am Willen. Ein Sprühsystem für den Winkelschleifer löst das mit sehr wenig Wasser – wir führen ein solches System.Strom und Wasser – nur mit der richtigen AbsicherungNassschneiden mit einem netzbetriebenen Elektrowerkzeug erfordert einen Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD/PRCD) und ein Gerät, das für diesen Einsatz freigegeben ist. Prüfen Sie die Betriebsanleitung Ihres Winkelschleifers, bevor Sie Wasser zuführen – und arbeiten Sie im Zweifel mit einem Akkugerät.Technische DatenProduktartWasserzufuhrsystem für WinkelschleiferModellMechanic Spray (Modell 2026)KühlprinzipWassernebel (Feinspray)Materialhochfester Kunststoff mit MetallanschlüssenMontagedirekt an der SchutzhaubePassend fürWinkelschleifer 115–125 mm und Mini-Winkelschleifer 76 mmKompatibel mitDiSTAR Shine-Serie, Mechanic Roller 115–125Gewichtca. 0,4 kgLieferumfang1× WasserzufuhrsystemHersteller-ReferenzFA11170HerstellerDiSTARWoher kommt das Wasser?Aus einer üblichen Wasserzufuhr; das System arbeitet mit sehr geringem Druck. Auf Baustellen ohne Anschluss lässt sich das über einen Drucksprühbehälter lösen – fragen Sie uns dazu.Wird die Baustelle nass?Deutlich weniger als bei einem Wasserstrahl. Es entsteht Schneidschlamm – legen Sie eine Wanne oder ein Blech unter, besonders auf fertigen Oberflächen.Kann ich jeden Winkelschleifer nass betreiben?Nein. Das Gerät muss dafür freigegeben sein, und es braucht eine Absicherung über einen Fehlerstrom-Schutzschalter. Akkugeräte sind hier die unkompliziertere Wahl.Lohnt sich das System auch für normale Scheiben?Ja. Jede Diamantscheibe hält nass deutlich länger, und der Staub entfällt. Bei den dünnen Shine-Scheiben ist es zusätzlich Voraussetzung.Nassschnitt auf die Baustelle bringenWasserzufuhr, passende Scheiben und Absicherung müssen zusammenpassen. Sagen Sie uns, mit welcher Maschine Sie arbeiten – wir sagen Ihnen, was geht und was nicht.Passendes Zubehör und ErgänzungenTile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 50 mm für Winkelschleifer (Art. MIM983)Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 50 mm für Winkelschleifer.Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 75 mm für Winkelschleifer (Art. MIM984)Tile Rite – M14 Mini Diamantscheibe Ø 75 mm für Winkelschleifer.DiSTAR Galaxy Diamantscheibe Ø 125 mm 45° GehrungsschnittDiSTAR Galaxy Diamantscheibe Ø 125 mm 45° Gehrungsschnitt.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.
DiSTAR NECTAR 100 Mini-Schleiftopf Ø 45 mm, Körnung 100 (Art. FA11171)Der NECTAR 100 ist kein Trennwerkzeug, sondern ein Schleiftopf im Mini-Format: Ø 45 mm, Bohrung 5,8 mm, Körnung 100, für den Trockenschliff in Keramik und Feinsteinzeug. Er arbeitet mit der Stirnfläche – und genau das macht ihn zum Werkzeug für Ecken und Ausschnitte, in denen eine Scheibe nichts ausrichtet.Ø 45 mmDurchmesserK 100Körnung5,8 mmBohrungtrockenAnwendungWarum ein Topf und keine ScheibeEine Trennscheibe arbeitet mit dem Rand, eine Polierscheibe mit der Fläche. Ein Schleiftopf arbeitet mit der Stirnseite eines Rings – er trägt also dort ab, wo er aufsetzt, nicht dort, wo er entlangfährt. Das ist der Unterschied, der in einer Innenecke zählt:Punktgenauer AbtragSie sehen, wo der Topf aufsitzt, und dort wird Material weggenommen – nicht daneben.Arbeiten in AusschnittenIn einer geschlossenen Öffnung kann eine Scheibe nicht arbeiten. Der Topf kommt hinein und schleift die Kante von innen.Höhenversätze angleichenEine Fliese, die einen halben Millimeter vorsteht, lässt sich flächig zurücknehmen.Ausbrüche wegnehmenKleine Abplatzer an der Schnittkante ausschleifen, ohne die Kante zu verziehen.Körnung 100 – wo sie stehtK 100 ist die Stufe zum Angleichen und Vorschleifen: Sie nimmt zügig Material ab und hinterlässt eine Oberfläche, die man auf einer Kante stehenlassen kann. Für sichtbaren Glanz arbeiten Sie danach mit Polierpads ab K 200 nach; für groben Abtrag wären K 50 oder K 60 schneller.Die Bohrung ist 5,8 mmWie die DiSTAR MasterCUT gehört der NECTAR zur Klasse kleiner Präzisionsmaschinen mit Flanschaufnahme. Auf einen 115er oder 125er Winkelschleifer mit M14-Spindel passt er nicht.Arbeitstechnik1Flach aufsetzen, nicht kantenDie Stirnfläche des Rings soll tragen. Aufgekantet arbeiten Sie eine Rille ein.2Kreisend und wandernd führenNicht an einer Stelle stehen bleiben – das erzeugt eine Delle und Hitze.3Wenig DruckDas Diamantkorn arbeitet von selbst. Druck bringt Wärme in die Glasur, und die reißt dann aus.4In kurzen DurchgängenTrockenschliff heißt Pausen. Bei Ø 45 mm ist wenig Masse vorhanden, die Wärme aufnimmt.5Feiner nacharbeiten, wenn nötigK 100 hinterlässt Riefen. Wenn die Fläche sichtbar bleibt, mit Polierpads ab K 200 weiterarbeiten.Trockenschliff in Keramik: Absaugung und AtemschutzDer NECTAR 100 ist für den Trockenschliff ausgelegt. Der dabei entstehende Feinstaub aus Feinsteinzeug und Keramik enthält kristalline Kieselsäure, ist lungengängig und gilt als krebserzeugend. Arbeiten Sie mit Absaugung und mindestens FFP2, besser FFP3.Sicherheit bei Mini-ScheibenKleine Scheiben verleiten dazu, ohne Schutz zu arbeiten – sie drehen aber teils mit 20.000 U/min. Schutzbrille ist Pflicht, ebenso Atemschutz beim Trockenschnitt in Keramik: Der Feinstaub enthält kristalline Kieselsäure. Werkstück fest einspannen – einhändig schneiden und mit der anderen Hand die Fliese halten ist die häufigste Verletzungsursache. Beim Nassschnitt am Netz über FI-Schutzschalter arbeiten.Technische DatenProduktartMini-DiamantschleiftopfModellDGM-S 45/5,8F NECTAR 100DurchmesserØ 45 mmBohrung / Aufnahme5,8 mm, FlanschaufnahmeKörnung100Bauformkompakter SchleiftopfAnwendungTrockenschliffGeeignet fürKeramik, FeinsteinzeugEinsatzpräzise Detailarbeiten, ausbruchfreie KantenArtikelnummerFA11171HerstellerDiSTARWas ist der Unterschied zu einem Polierpad?Der Topf arbeitet mit der Stirnfläche und trägt punktgenau ab. Ein Polierpad arbeitet flächig und ist zum Glätten und Polieren gedacht, nicht zum Wegnehmen von Material an einer bestimmten Stelle.Passt er auf meinen Winkelschleifer?Nein. Die Bohrung ist 5,8 mm mit Flanschaufnahme, nicht M14.Reicht Körnung 100 für eine Sichtkante?Für eine gebrochene Kante ja. Soll die Kante glänzen, arbeiten Sie mit Polierpads ab K 200 nach.Kann ich nass arbeiten?Der NECTAR 100 ist als Trockenwerkzeug ausgewiesen. Arbeiten Sie deshalb mit Absaugung statt mit Wasser.Abtragen oder polieren?Schleiftopf, Fächerscheibe und Polierpad lösen unterschiedliche Aufgaben. Beschreiben Sie uns, was an Ihrer Kante nicht stimmt – wir sagen Ihnen, welches der drei Werkzeuge schneller zum Ziel führt.Passendes Zubehör und ErgänzungenDiamantschleiftopf Spezial 55 mm Estrich Beton FliesenkleberDiamantschleiftopf Spezial 55 mm Estrich Beton Fliesenkleber.Diamantschleiftopf Schleiftopf PREMIUM passend für Protool RenoFix RGP 130-16 EDiamantschleiftopf Schleiftopf PREMIUM passend für Protool RenoFix RGP 130-16 E.Diamantschleiftopf PRO 175 mm für Estrich, Beton und KleberresteDiamantschleiftopf PRO 175 mm für Estrich, Beton und Kleberreste.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.Montolit Stone Supercut - Doppelkorn-Schärfstein für Diamantwerkzeuge (Art. 395-2U)Montolit Stone Supercut, Doppelkorn-Schärfstein.
DiSTAR Galaxy Diamantscheibe Ø 125 mm für 45°-GehrungsschnitteMit der Galaxy gelingen 45°-Gehrungsschnitte in Feinsteinzeug nahezu ohne Nachschleifen. Die Zahlen dazu sind ungewöhnlich konkret: maximaler Ausbruch ca. 0,6 mm, Standzeit bis 300 Laufmeter, Schnittgeschwindigkeit ca. 72 cm/min. Möglich macht das die patentierte Twin-Win-Technologie mit beidseitiger Diamantbeschichtung – die Scheibe arbeitet mit der Flanke, nicht nur mit dem Rand.45°Gehrungs-Schnittca. 0,6 mmmax. Ausbruch300 lfmStandzeitbis 20 mmFeinsteinzeugDie Leistungsdaten im KlartextBei Gehrungsscheiben wird viel behauptet und selten gemessen. Hier sind die Angaben nachprüfbar formuliert – und das sind die Werte, auf die es ankommt:Maximaler Ausbruchca. 0,6 mm – so viel Glasur bricht an der Kante maximal ausStandzeitbis zu 300 Laufmeter GehrungSchnittgeschwindigkeitca. 72 cm/minPräzision zur GlasurSchnitt bis ca. 0,8 mm Abstand zur GlasurMaterialstärkeFeinsteinzeug bis 20 mmMaximale Drehzahl12.250 U/minDer Wert „0,8 mm Abstand zur Glasur“ ist der eigentliche Punkt: Genau diese schmale Restkante soll bei einer Gehrung stehen bleiben, damit die Ecke nicht abplatzt. Die Scheibe ist darauf ausgelegt, so dicht heranzuarbeiten, ohne die Glasur zu verletzen.Wie ein 45°-Gehrungsschnitt mit dem Winkelschleifer funktioniertDie Jolly-Kante – zwei auf 45° angeschnittene Fliesen, die eine geschlossene Außenecke bilden – ersetzt das Eckprofil und ist eine der häufigsten Arbeiten in der Endbearbeitung. Mit einer normalen Trennscheibe geht das nicht: Sie ist nur am Rand mit Diamant belegt und arbeitet ausschließlich über die Schnittkante.Gehrungsscheiben sind deshalb beidseitig, breitflächig diamantbeschichtet. Sie schneiden nicht nur mit dem Rand, sondern schleifen mit der Flanke. Wenn Sie den Winkelschleifer schräg anstellen, arbeitet diese belegte Flanke die 45°-Fase heraus – in einem Durchgang, ohne separates Nachschleifen.1Fliese sicher fixierenAlles, was wandert, gibt eine wellige Gehrung. Die Fliese muss unverrückbar liegen.2Restkante stehen lassenNicht bis auf Null ausschleifen. Eine schmale Restkante von 1 bis 2 mm nimmt Belastung auf und verhindert Abplatzer an der empfindlichsten Stelle.3Konstanten Winkel haltenDer Winkel muss über die ganze Länge gleich bleiben – Führungshilfen und Schienen sind hier keine Bequemlichkeit, sondern der Unterschied zwischen brauchbar und dicht.4Beide Fliesen gleich behandelnDie Ecke wird nur geschlossen, wenn beide Seiten denselben Winkel und dieselbe Restkante haben. Vor dem Verlegen trocken zusammenlegen und prüfen.Gehrung heißt: kein zweiter VersuchEine zu weit geschliffene Gehrung lässt sich nicht zurücknehmen. Arbeiten Sie sich in mehreren leichten Durchgängen an die Endkante heran, statt in einem Zug auf Maß zu gehen.Twin-Win: beidseitig beschichtetBeidseitige DiamantbeschichtungDie Scheibe ist auf beiden Flanken belegt. Sie können von beiden Seiten arbeiten, ohne die Scheibe zu wenden.Schneiden und Schleifen in einemDer Rand trennt, die Flanke schleift die Fase – ein Durchgang statt zwei Werkzeuge.Definierte RestkanteAusgelegt darauf, bis ca. 0,8 mm an die Glasur heranzuarbeiten.TrockenschnittKein Wasser erforderlich – auf der Baustelle sofort einsatzbereit.Galaxy, Edge Dry oder Pro Gres?Wir führen drei DiSTAR-Scheiben für 45°-Arbeiten. Sie unterscheiden sich im Schwerpunkt:GalaxyDer Spezialist für die Gehrung mit Messwerten: 0,6 mm Ausbruch, 300 lfm Standzeit, Feinsteinzeug bis 20 mm. Diese Ausführung.Edge Dry / Jolly25 mm breiter Diamantbelag beidseitig, Wabenmuster – große Auflagefläche für sehr gerade Gehrungen.Pro GresSchneiden und Schleifen in einem, 20 mm Diamantschicht stirnseitig, auch für Kurvenschnitte.GemeinsamAlle drei arbeiten trocken und beidseitig beschichtet.Trockenschnitt heißt KühlpausenEine trocken laufende Diamantscheibe kühlt nur über die Luft. Ohne Pausen wird der Stahlkern heiß, verzieht sich und die Segmente können sich lösen. Als Faustregel gilt: nach etwa 20 Sekunden Schnitt mindestens 10 Sekunden freilaufen lassen. Bei langen Schnitten in dickem Feinsteinzeug lieber in mehreren Durchgängen arbeiten, als einmal durchzuzwingen.Drehzahl prüfen, Schutzausrüstung tragenDie auf der Scheibe angegebene maximale Drehzahl muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl Ihres Winkelschleifers. Arbeiten Sie nie ohne Schutzhaube, tragen Sie Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz – beim Trockenschneiden von Keramik und Beton entsteht quarzhaltiger Feinstaub. Die Scheibe niemals seitlich belasten oder zum Schleifen verkanten.Technische DatenProduktartDiamantscheibe für 45°-GehrungsschnitteModellGalaxyDurchmesserØ 125 mmBohrungØ 22,23 mmStärke1,6 mmTechnologiepatentierte Twin-Win-Technologie, beidseitige DiamantbeschichtungEinsatzbereichFeinsteinzeug bis 20 mmAnwendungTrockenschnittSchnittart45°-GehrungsschnittMaximaler Ausbruchca. 0,6 mmStandzeitbis zu 300 LaufmeterSchnittgeschwindigkeitca. 72 cm/minMaximale Drehzahl12.250 U/minVerpackungs-Einheit1 StückHersteller-ReferenzFA11217HerstellerDiSTARKann ich mit der Galaxy auch normal 90° trennen?Sie ist für die Gehrung gebaut. Für gerade Trennschnitte sind reine Trennscheiben wirtschaftlicher – etwa die DiSTAR Perfect oder die Hausmarken.Was heißt „bis 20 mm Feinsteinzeug“?Das ist die maximale Materialstärke, für die die Scheibe ausgelegt ist. Bei dickeren Platten kommt sie geometrisch nicht mehr durch die Fase.Wie erreiche ich die 300 Laufmeter?Mit konstantem Winkel, gleichmäßigem Vorschub und Kühlpausen. Wer drückt und die Scheibe überhitzt, erreicht einen Bruchteil davon – das gilt für jede Diamantscheibe.Brauche ich eine Führungshilfe?Für reproduzierbare Ergebnisse: ja. Der Winkel muss über die ganze Länge konstant bleiben, und freihändig ist das über einen Meter kaum zu halten.Jolly-Kanten sauber hinbekommenGehrungsscheibe, Führungshilfe und die richtige Reihenfolge entscheiden über das Ergebnis. Sagen Sie uns, welches Material und welche Stärke Sie bearbeiten – wir stellen die Kombination zusammen.Passendes Zubehör und ErgänzungenHigh-End-Diamantscheibe GREEN MAMBA / 125 mmHigh-End-Diamantscheibe GREEN MAMBA / 125 mm.High-End-Diamantscheibe BLACK TIGER, 125 mm, 1,3 mm, Ornamentsegment, verstärkter FlanschHigh-End-Diamantscheibe BLACK TIGER, 125 mm, 1,3 mm, Ornamentsegment, verstärkter Flansch.High-End-Diamantscheibe BLACK TIGER, 115 mm, 1,3 mm, Ornamentsegment, verstärkter FlanschHigh-End-Diamantscheibe BLACK TIGER, 115 mm, 1,3 mm, Ornamentsegment, verstärkter Flansch.Schärfstein / Schleifstein für Diamantscheiben und BohrkronenSchärfstein für Diamantscheiben und Bohrkronen – legt stumpfe Diamanten wieder frei.DiSTAR Mechanic SPRAY - Wasserzufuhrsystem für WinkelschleiferDiSTAR Mechanic SPRAY, Wasserzufuhrsystem für den Winkelschleifer.
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